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Gerücht ohne Substanz: GeForce RTX 5060 Ti & 5060 mit 9 GB VRAM sind nicht geplant


Gerücht ohne Substanz: GeForce RTX 5060 Ti & 5060 mit 9 GB VRAM sind nicht geplant

Anfang März gab es konkrete Hinweise darauf, dass es die GeForce RTX 5050 in Zukunft auch mit 9 GB GDDR7 an 96 Bit geben wird. Das klang plausibel. Gerüchten, dass auch RTX 5060 Ti und RTX 5060 mit 9 GB kommen, fehlte es an dieser Plausibilität – und sie sind wohl auch falsch.

Die RTX 5060 (Ti) mit 9 GB kommt nicht

Das vermeldet am Abend der in der Regel gut informierte X-Account von MEGAsizeGPU, derselbe Account, der im März zuerst die RTX 5050 mit 9 GB erwähnt hatte:

Damit bereitet er einem Gerücht, das sich am Tag zuvor schnell verbreitet hatte, ein frühes Ende. Doch Zweifel waren von Anfang an angebracht. Denn die Ausgangslage war eine ganz andere als bei der RTX 5050.

Bei der RTX 5050 klingt es plausibel

Nicht nur, dass bei der RTX 5050 gleich drei Leaker diese Nachricht verbreiten konnten, die präsentierte neue Variante der GeForce RTX 5050 ergab auch inhaltlich Sinn: Statt 4 × 2 GB GDDR6 sollten 3 × 3 GB GDDR7 zum Einsatz kommen, was zwar einen Rückschritt von 128 auf 96 Bit zur Folge hätte, der durch die höheren Taktraten des Speichers aber wohl auszugleichen wäre. Als Chip sollte der eigentlich zu große GB206 Verwendung finden, beschnitten auf das Niveau des GB207. Wahrscheinlich um bis heute angesammelten „Verschnitt“ noch weiter verwenden zu können. Ein solches Vorgehen ist nicht ungewöhnlich.

Das neue Gerücht, dem zufolge auch GeForce RTX 5060 Ti und GeForce RTX 5060 mit 9 GB GDDR7 erscheinen könnten, zeichnete bei Weitem kein so klares Bild.

Die RTX 5060 (Ti) mit 9 GB ergab wenig Sinn

Aufgegriffen hatte es VideoCardz im Branchen-Forum von Board Channels. Doch schon wie der Leaker „Master No. 1“ dort die Informationen einleitete, passte nicht zur weiteren Geschichte: Der Vorteil sei, dass mit dem Wechsel auf 3-GB-Chips der Speicherausbau um 50 Prozent angehoben werden kann, ohne das Speicherinterface anpassen zu müssen, hieß es.

Auf diesem Beitrag im Forum von Board Channels basiert das Gerücht
Auf diesem Beitrag im Forum von Board Channels basiert das Gerücht (Bild: VideoCardz)

Per se stimmt das, Nvidia hat das auch bei der GeForce RTX 5090 Laptop GPU mit 24 GB oder der RTX Pro 6000 mit 96 GB von Anfang an so getan. Doch bei der RTX 5060 (Ti) mit 9 GB würde die Bandbreite dennoch wie bei der RTX 5050 von 128 auf 96 Bit fallen. Das mit höheren Taktraten zu kompensieren, wäre zudem kaum möglich, da schon RTX 5060 Ti und 5060 mit 8 GB auf GDDR7 setzen. Und die GPU wäre immer GB206 – von Ausschuss-Recycling könnte keine Rede sein.

Der Schritt hätte also lediglich ein Achtel mehr Speicherkapazität bei vermutlich reduzierter Bandbreite ohne ausschussbedingten GPU-Wechsel bedeuten – plausibel ist das nicht. Und laut MEGAsizeGPU steckt am Ende ja auch nichts dahinter.



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240-Hz-OLED mit RGB-Stripe: LG Display sagt unscharfer Schrift den Kampf an


LG Display hat den Start der Massenproduktion eines neuen OLED-Panels für Monitore angekündigt. Nach Angaben des Unternehmens handelt es sich um das weltweit erste OLED-Panel (außer QD-OLED), das eine RGB-Stripe-Subpixelstruktur mit einer Bildwiederholrate von 240 Hz kombiniert.

Damit zielt LG Display nicht nur auf klassische Gaming-Monitore, sondern auch auf hochwertige Arbeits- und Allround-Displays, bei denen OLED bislang nicht immer die naheliegendste Wahl war.

Unscharfe Schrift soll der Vergangenheit angehören

Das neue OLED-Panel mit 4K-Auflösung und 240 Hz auf 27 Zoll erreicht eine Pixeldichte von 160 ppi. Die hohe Auflösung ist in dieser Größenklasse für scharfe Darstellung grundsätzlich ein wichtiger Faktor. Interessant wird die Technik aber vor allem durch die Subpixelstruktur. Bei vielen OLED-Monitoren war die Textdarstellung bisher ein wiederkehrender Kritikpunkt. Je nach Paneltyp und Subpixelanordnung konnten feine Buchstaben, Zahlen oder Linien nicht ganz so gestochen wirken wie auf einem klassischen LCD-Monitor. Häufig äußert sich das in Farbsäumen an Kanten beziehungsweise leicht unscharfer Schrift.

Genau hier setzt die neue RGB-Stripe-Struktur an. Bei ihr werden die roten, grünen und blauen Subpixel in einer geraden, streifenartigen Anordnung platziert. Das ähnelt stärker der Struktur, auf die Betriebssysteme und Schriftglättung seit Jahren optimiert sind. Für den Nutzer bedeutet das: Texte, Tabellen, kleine Interface-Elemente und feine Linien sollen klarer und natürlicher dargestellt werden. Gerade bei Monitoren, die nicht nur zum Spielen, sondern auch für Redaktion, Programmierung, Tabellenarbeit oder Bildbearbeitung genutzt werden, ist das ein wichtiger Schritt.

Das neue Subpixel-RGB-Layout (Streifen) (Bild: LG Display)

Bisher mussten OLED-Monitore oft einen Kompromiss eingehen. Sie boten zwar starke Kontraste, sehr kurze Reaktionszeiten und teils hohe Bildwiederholraten, waren aber bei der Schriftdarstellung nicht immer so überzeugend wie klassische LCD-Monitore. RGB-Stripe-OLEDs können diesen Nachteil verringern. LG Display verbindet diese Struktur nun mit 240 Hertz, was die Technik auch für schnelle Spiele interessant macht. OLED-typisch kommen kurze Reaktionszeiten hinzu, wodurch Bewegungsunschärfe reduziert werden kann.

Dynamische Frequenz und Auflösung je nach Szenario

LG Display wirbt außerdem mit der sogenannten Dynamic-Frequency-&-Resolution-Technik (DFR), eine Technik die allgemein als Dual Mode bezeichnet wird. Damit kann das Panel zwischen zwei Betriebsarten wechseln: 4K UHD mit 240 Hz für hohe Bildschärfe und Full HD mit bis zu 480 Hz für besonders reaktionsschnelle Spiele. Das Beste aus zwei Welten: Wer arbeitet, Videos schneidet oder grafisch anspruchsvolle Spiele in hoher Auflösung genießen will, profitiert von 4K. Wer in schnellen E-Sport-Titeln möglichst viele Bilder pro Sekunde bevorzugt, kann stattdessen den 480-Hz-Modus verwenden.

Für den Monitormarkt ist die Ankündigung auch deshalb relevant, weil OLED-Displays inzwischen deutlich breiter eingesetzt werden. Lange galten sie vor allem als Premiumlösung für Fernseher und später für Gaming-Monitore. Im klassischen PC-Alltag hielten sich manche Käufer aber zurück, unter anderem wegen Preis, Einbrennbedenken und der nicht immer perfekten Textdarstellung. Mit einem 27-Zoll-4K-Panel im RGB-Stripe-Aufbau adressiert LG Display zumindest einen dieser Kritikpunkte direkt.

Konkrete Produkte folgen

LG Display liefert als Panelhersteller nicht nur an den Mutterkonzern LG Electronics, sondern auch an verschiedene Marken, die daraus eigene Produkte entwickeln. Der Start der Massenproduktion deutet nun darauf hin, dass entsprechende Monitore in absehbarer Zeit in den Handel kommen könnten.

Als einer der Partner hat Asus bereits auf der CES mit dem ROG Swift PG27UCWM ein erstes Modell angekündigt.

RGB-Stripe auch bei Samsung QD-OLED

Eine streifenförmige Anordnung der Subpixel gibt es neuerdings aber auch bei Samsungs QD-OLED-Displays der 5. Generation. Bereits zahlreiche Modelle wurden angekündigt.



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Aspire Go 15: Acer nimmt erstes Snapdragon-C-Notebook in Portfolio auf


Aspire Go 15: Acer nimmt erstes Snapdragon-C-Notebook in Portfolio auf

Bild: Acer

Acer ist einer der drei Launch-Partner des für besonders günstige Windows-Notebooks entwickelten Snapdragon C, den Qualcomm im Vorfeld der Computex angekündigt hat. Das Notebook kommt mit einer an die (erwartete) Preisklasse angepassten Hardware, doch fehlt der Preis als entscheidendes Merkmal zur Einordnung der Plattform.

Acer, HP und Lenovo sind Launch-Partner

Qualcomm will mit der Snapdragon-C-Plattform günstige Windows-11-Notebooks ab 300 US-Dollar ermöglichen, das entspricht derzeit rund 260 Euro. Was das Acer Aspire Go 15 in Deutschland kosten wird, dazu schweigt sich der Hersteller noch aus. „Preise und Verfügbarkeiten werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben“, heißt es in der Ankündigung. Aufgrund eines Patentstreits mit Nokia dürfen Acer und Asus derzeit ohnehin keine Notebooks in Deutschland vertreiben. „Unsere Produkte werden in Deutschland unter vollständiger Einhaltung der geltenden Vorschriften verfügbar sein“, steht deshalb in der Pressemitteilung zum Aspire Go 15. Wann genau, bleibt offen.

15,6-Zoll-Notebook mit 53-Wh-Akku

Acer richtet sich mit dem Notebook an preisbewusste Anwender und will mit der Arm-Plattform einen leisen Betrieb und lange Akkulaufzeiten ermöglichen – beides Punkte, die auch Qualcomm in der eigenen Ankündigung wichtig waren hervorzuheben. Als Batterie setzt Acer auf ein Modell mit 53 Wh, das in einem Chassis der 15,6-Zoll-Klasse unterkommt. Die exakten Abmessungen des Notebooks liegen der Redaktion derzeit noch nicht vor.

Copilot-Taste, aber kein Copilot+ PC

Wo setzt Acer also den Rotstift an, um die anvisierte Preisklasse zu erreichen? Das Aspire Go 15 kommt mit einem vollwertigen Windows 11 Home (kein Windows 11 im S-Modus) und stellt das Betriebssystem auf 15,6 Zoll mit Full-HD-Auflösung im 16:9-Seitenverhältnis dar. Touch-Unterstützung wird von Acer nicht erwähnt, auch mangelt es an Angaben zur Helligkeit oder Farbraumabdeckung.

Acer Aspire Go 15 (AG15‑Q31P) (Bild: Acer)

Dem Datenblatt ist zu entnehmen, dass im Snapdragon C eine Adreno-Grafikeinheit steckt – das hatte ComputerBase schon im Vorfeld vermutet und über Acer nun die Bestätigung erhalten. Die von Qualcomm hervorgehobene NPU wird von Acer nicht erwähnt, außerdem fehlt eine Angabe der TOPS. Dass Snapdragon C jedoch keine Copilot+ PCs ermöglichen wird, hatte Qualcomm der Redaktion schon im Vorfeld bestätigt. Laut Acer gibt es dennoch eine Copilot-Taste beim Aspire Go 15.

RAM und SSD fallen kleiner aus

Für das Label Copilot+ PC setzt Microsoft eine NPU mit mindestens 40 TOPS, 16 GB RAM und eine 256 GB große SSD voraus. Acer bietet das Aspire Go 15 mit „bis zu 8 GB Arbeitsspeicher“ und „bis zu 512 GB SSD-Speicher“ an, was aufseiten des Arbeitsspeichers nicht für einen Copilot+ PC ausreicht. Die Angabe „bis zu“ lässt 4 GB oder 6 GB RAM und eine 128 GB oder 256 GB große SSD für das Basismodell des Notebooks vermuten. Welcher Markt welche Konfigurationen erhalten wird, ist aber noch nicht bekannt. Den Bereich Anschlüsse deckt Acer mit zweimal USB-C, einmal USB-A, HDMI 1.4 und 3,5-mm-Klinke hingegen umfänglich ab. Die drahtlose Konnektivität wird mit Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.4 umgesetzt.



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Zur Computex 2026: Seasonic soll Server-Netzteil mit 5.200 Watt vorstellen


Zur Computex 2026: Seasonic soll Server-Netzteil mit 5.200 Watt vorstellen

Bild: Seasonic

Seasonic wird auf in wenigen Tagen beginnenden Computex 2026 ein neues 5200-Watt-Netzteil für den Einsatz in Servern vorstellen. Das CRPS-Netzteil ist 80-Plus-Ruby-zertifiziert und soll einen Effizienzgrad von bis zu 96,5 Prozent bieten.

Auf der großen Elektronikmesse Computex 2026, die vom 2. bis 5. Juni im taiwanischen Taipeh stattfindet, wird eine Vielzahl an Herstellern neue Produkte vorgestellt. Dazu zählt auch Seasonic, die ein neues Servernetzteil mit Common-Redundant-Power-Supply-(CRPS)-Formfaktor präsentieren werden, wie schon heute aus einer Pressemitteilung hervorgeht – denn es ist eine Sache auf der Computex etwas vorzustellen, aber es ist eine andere damit auch aufzufallen. Viele Hersteller versuchen ihre Themen daher schon im Vorfeld zu platzieren.

Neues CRPS-Servernetzteil mit bis zu 5.200 Watt

Das kommende CRPS-Servernetzteil ist für den Einsatz in Servern von KI-Rechenzentren gedacht, die aufgrund der Verwendung zahlreicher GPUs auch leistungsstarke Netzteile benötigen. Hierbei bietet das neue 5.200-Watt-Netzteil eine 80-Plus-Ruby-Zertifizierung und einen maximalen Wirkungsgrad von bis zu 96,5 Prozent. Zur Erklärung: Der Ruby-Standard wurde speziell für Netzteile in KI-Rechenzentren entwickelt und liegt noch über der 80-Plus-Titanium-Zertifizierung.

Somit scheint auch der auf Netzteile spezialisierte taiwanische Hardwarehersteller Seasonic anderen Unternehmen wie Nvidia oder den Speicherherstellern zu folgen, die sich immer mehr auf den lukrativen Markt für KI-Rechenzentren fokussieren. Denn auch dieses neue 5.200-Watt-Netzteil auf Basis des CRPS-Standards richtet sich an KI-Unternehmen, da sich nicht um ein ATX-Netzteil handelt.

Weitere Netzteile von Seasonic für Server und Consumer

Darüber hinaus wird Seasonic auf der Computex weitere Netzteile für den Servereinsatz vorstellen. Dazu gehören die „Prime Enterprise“-Modelle TX-1600, PX-1200 und PX-3200, wie Videocardz schreibt. Dank Qualitätskontrollen soll es in dieser Produktreihe keine werksdefekten Geräte geben (Zero-DOA), während die kommenden Servernetzteile von Seasonic bei zugleich stabiler Stromversorgung sehr schnell auf unerwartete Lastwechsel reagieren sollen.

Aber auch für den Consumer-Markt wird Seasonic neue Produkte präsentieren: Demnach sind die kommenden Netzteile der „Vertex“-Reihe aufgrund des doppelten 12V-2×6-Konnektors für Gaming-PCs mit High-End-Grafikkarten gedacht. Im mittleren Preissegment scheinen hingegen die neuen „Fokus“-Netzteile angesiedelt, mit Ausführungen zwischen 750 Watt bis zu 1200 Watt. Was „mittleres Preissegment“ anno 2026 bei Seasonic bedeutet, bleibt abzuwarten.



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