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E-Commerce 2026: Die Zukunft des Handels beim OMR Festival


Von KI-Agenten bis Live-Shopping: Das OMR Festival 2026 zeigt, wie sich der Handel neu erfindet. In Hamburg diskutieren Top-Speaker die wichtigsten Trends.

E-Commerce 2026: Die Zukunft des Handels beim OMR Festival

About-You-Gründer Tarek Müller wird auch 2026 die wichtigsten E-Commerce-Trends auf der OMR-Bühne diskutieren.
Kai Weise/OMR

E-Commerce wächst weiter, aber die Spielregeln verändern sich spürbar. Steigende Kosten, gesättigte Märkte und anspruchsvollere Kundinnen und Kunden machen Wachstum schwieriger. Gleichzeitig entstehen neue Chancen durch Technologien wie KI, visuelle Suche oder Live-Shopping.

Das OMR Festival 2026 greift genau diese Entwicklungen auf – und bündelt sie in der E-Commerce-Journey. Dabei geht es nicht nur um Trends, sondern um konkrete Fragen aus dem Alltag vieler Unternehmen: Wie entstehen heute Kaufentscheidungen? Welche Kanäle funktionieren noch? Und was kommt danach?


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Deep Dive in die Handelsmodelle von morgen

Auf dem OMR Festival 2026 in Hamburg werden diese Entwicklungen von den führenden Köpfen der Branche diskutiert. Wenn Malik Ducard von Pinterest über die Zukunft der Suche spricht, wird deutlich, dass es nicht mehr nur um Keywords geht, sondern um Inspiration. Künstliche Intelligenz soll in Zukunft helfen, ganz individuell passende Produkte zu finden.

Gleichzeitig teilen Größen wie Tarek Müller von About You, Rocco Bräuniger von Amazon oder Ikea-Deutschland-Chef Peter Jelkeby ihre Erkenntnisse darüber, wie Marken in Zeiten permanenten Wandels relevant bleiben. Besonders spannend ist der Blick in das US-amerikanische Ökosystem: Jovan Protić von Idealo berichtet direkt aus dem Silicon Valley, welche Konsequenzen es hat, wenn KI-Agenten Produkte nicht mehr nur empfehlen, sondern den Kauf selbstständig tätigen.

Und auf der Conference Stage zeigt Brendon Kraham, Vice President Global Search Ads bei Google, gemeinsam mit Zalando-Co-CEO David Schröder, wie Unternehmen sich jetzt schon auf die Agentic-Commerce-Zukunft vorbereiten sollten.

Konkrete Ansätze für den E-Commerce-Alltag

Neben großen Entwicklungen geht es beim OMR Festival auch um umsetzbare Strategien. Beispiele wie WhatsApp-Marketing mit hohen Öffnungsraten oder Community-getriebene Marken zeigen, wie Unternehmen ihre Zielgruppen direkter erreichen können.

Immer wieder wird dabei deutlich: Reichweite allein reicht nicht mehr. Erfolgreiche Marken setzen auf Beziehungen, klare Positionierung und ein konsistentes Einkaufserlebnis über alle Kanäle hinweg. Genau hier liefern viele der Vorträge konkrete Ansätze, die sich direkt in bestehende Strukturen integrieren lassen.

Das Fazit für die Branche

Wer im E-Commerce arbeitet, steht 2026 vor vielen offenen Fragen. Das OMR Festival bündelt unterschiedliche Perspektiven an einem Ort: von internationalen Plattformen über schnell wachsende Startups bis hin zu etablierten Handelsunternehmen.

Die E-Commerce-Journey hilft dabei, den Überblick zu behalten und relevante Inhalte gezielt zu finden. So entsteht ein Programm, das nicht nur inspiriert, sondern auch Orientierung bietet.


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5 neue Startups: Immoly, Octagon Data, Bauvio, Fainite, Divtax


#Brandneu

Die Startup-Welt schläft nie! Zeit, einen Blick auf einige brandneue Unternehmen zu werfen, die man unbedingt auf dem Radar haben sollte. Diese Jungfirmen stellen wir euch heute vor: Immoly, Octagon Data, Bauvio, Fainite und Divtax.

5 neue Startups: Immoly, Octagon Data, Bauvio, Fainite, Divtax

Bei deutsche-startups.de ist wieder Startup-Zeit! Wir zeigen euch heute junge Unternehmen, die in den letzten Wochen und Monaten gegründet wurden – und solche, die sich gerade erst aus dem Stealth-Mode herausgewagt haben. Noch mehr spannende Neugründungen warten in unserem Newsletter Startup-Radar auf euch.

Immoly
Bei Immoly aus Berlin, von Ahmed Talbi und Florian Tonner an den Start gebracht, handelt es sich um eine KI-Immobilienverwaltungsplattform, die die Kommunikation mit Mietern, die Koordination von Reparaturen und den Papierkram automatisiert. So sollen „Vermieter und Immobilienverwalter Zeit sparen und ein reibungsloses Vermietungserlebnis bieten können“.

Octagon Data
Die noch junge Firma Octagon Data aus Heidelberg, von Lord Hess und Ralf Mulflur angeschoben, entwickelt spezialisierte IT- und Serverlösungen für die Arbeit mit optischen und Elektronenmikroskopen, bei denen sehr große Datenmengen entstehen.

Bauvio
Hinter Bauvio aus Frankfurt am Main steckt eine „Plattform, die den Hausbau radikal vereinfacht und investierbar macht“. „Unser Anspruch ist es, für jeden Standort das wirtschaftlich, rechtlich und langfristig beste Wohnkonzept zu bauen“, erklärt das Team der Gründer Nils Schneider, Ari Julius Hanke.

Fainite
Fainite aus Zürich, von Alex Donzelli ins Leben gerufen, bietet eine physikbasierte KI-Plattform, die Simulations-Workflows beschleunigen soll. So soll es Ingenieur:innen möglich sein, „präzise Analysen schneller durchzuführen und frühere Ergebnisse intelligent wiederzuverwenden“.

Divtax
Das Hamburger FinTech Divtax möchte Anlegerinnen und Anlegern dabei helfen, zu viel einbehaltene Quellensteuern im Ausland zurückzufordern. „Vollständig digital, schnell und sicher“, verspricht das von Julius Holzer, Nicolas Oldag und Linus Holzer gegründete Startup dabei. 

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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+++ Culinu +++ CallistoHealth +++ YOU(th) +++ Calm/Storm +++ tubics +++ Selfpublishing


#StartupTicker

+++ #StartupTicker +++ Startup der Woche: Culinu +++ Check24-Gründer investiert via CallistoHealth in aufstrebende Health-Startups +++ So blickt Calm/Storm Ventures auf die Zukunft der Medizin +++ YouTube-Spezialist tubics ist insolvent +++ So funktioniert Selfpublishing +++

+++ Culinu +++ CallistoHealth +++ YOU(th) +++ Calm/Storm +++ tubics +++ Selfpublishing

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Montag, 20. April).

#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries

+++ Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND

#STARTUPTICKER

Culinu
+++ Die Jungfirma Culinu ist unser Startup der Woche! Die Jungfirma aus Frankfurt am Main, von Julian Obermeier und Maximilian Werner gegründet, bietet mit Küchenzauber die „erste KI für Pflegeheimküchen“. „Die KI, die Verpflegung versteht. Ihre rechte Hand. Das schlagende Herz Ihrer Küchen“, ist auf der Seite zu lesen. Mehr neue Startup gibt’s in unserem Startup-Radar

Tipp: Im Startup-Radar-Newsletter, unserem Premium-Newsletter rund um neue Startups, stellen wir einmal in der Woche spannende neue Startups vor. Jetzt 30 Tage kostenlos testen!

CallistoHealth
+++ Millionen für HealthTech-Teams! Gründerinnen und Gründer, die im HealthTech-Segment unterwegs sind, sollten sich den Namen CallistoHealth merken. Hinter dem Münchner Health-Investor steckt insbesondere Check24-Gründer Henrich Blase. Zur Seite stehen ihm die langjährigen Wegbegleiter Matthias Orlopp und Stefan Eckhardt. Über CallistoHealth schreibt das schlagkräftige Team: „CallistoHealth is an investment vehicle within the CHECK24 investment office VC, by which we back the boldest and most impactful ideas, not only by providing capital, but also by contributing with our entrepreneurial experience, tech expertise, and network“. Mit CallistoHealth möchten Blase und Co. „den Status quo der Gesundheitsversorgung hinterfragen“ und gezielt in „Longevity-Start-ups mit Schwerpunkten in Digital Health, Diagnostik und Prävention“ investieren. CallistoHealth investierte bereits in das Berliner Startup YOU(th). Das Unternehmen setzt auf gesundheitliche Prävention. Via Pluto Capital investiert das CallistoHealth-Team weiter branchenunabhängig in aufstrebende Startups und via Apollo Capital in Startups, die thematisch zu Check24 passen. Mehr über CallistoHealth

Calm/Storm Ventures
+++ Lesenswert! Lucanus Polagnoli und Johannes Blaschke, Partner beim Wiener HealthTech-Investor Calm/Storm Ventures, sprechen im Interview mit dem Manager Magazin über die Zukunft der Medizin. Unter anderem geht es dabei um das Trendthema Longevity und die KI. Der junge Geldgeber, 2020 gegründet, „investiert gezielt in Gründer:innen, die digitale Lösungen bauen, um Gesundheit und Wohlbefinden zu verbessern – mit einem klaren Fokus auf Impact“. (Manager Magazin) Mehr über Calm/Storm Ventures

tubics
+++ Pleite! Der Wiener YouTube-Spezialist tubics, das sich zuletzt vom SaaS-Startup zur Agentur wandelte, ist insolvent. Der Pivot funktionierte grundsätzlich. „Das grundlegende Problem lag jedoch in der Struktur: Ein gesundes, organisches Agenturgeschäft wirft schlicht nicht die Margen ab, die nötig sind, um die hohen, offenen Darlehen aus unserer aggressiven Wachstumsphase als Software-Startup zu bedienen“, sagt Gründer Matthias Funk gegenüber Brutkasten. Wayra Deutschland und Co. investierten im Jahre 2022 rund 1,4 Millionen Euro in tubics. Mehr über tubics

Selfpublishing
+++ Viele Gründerinnen und Gründer träumen von einem eigenen Buch. Ich entschied mich bewusst fürs Selfpublishing. Nicht nur wegen der besseren Konditionen, sondern vor allem wegen der Kontrolle über Inhalte, Prozesse und Tempo. Mehr im Gastbeitrag von Marvin Behrendt

#DEALMONITOR

Investments & Exits
+++ Getsafe kauft helden.de +++ Klett übernimmt Careloop komplett +++ Dataciders kauft DataSpark +++ SPiNE erhält 3 Millionen +++ lively bekommt Millionensumme. Mehr im Deal-Monitor

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

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Die Realität zeigt dir erst, was wirklich funktioniert


Das deutsch-luxemburgische Robotik-Unternehmen R3 Robotics (früher als Circu Li-ion bekannt), 2021 von Antoine Welter und Xavier Kohll in Luxemburg gegründet, setzt auf eine „KI-gestützte Roboterplattformen zur sicheren, effizienten und industriellen Demontage von Elektrofahrzeugen am Ende ihres Lebenszyklus“.

HG Ventures, Suma Capital, Oetker Collection, European Innovation Council Fund (EIC Fund) sowie die Altinvestoren BonVenture, FlixFounders und EIT Urban Mobility investierten zuletzt 14 Millionen Euro in das Unternehmen. Zudem sicherte sich das Team 6 Millionen an öffentlichen Fördermitteln.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht Gründer Antoine Welter einmal ausführlich über den Stand der Dinge bei R3 Robotics.

Wie würdest Du Deiner Großmutter R3 Robotics erklären?
Bis heute entziehen wir Menschen unserer „Mutter Erde“ jeden Tag tausende Tonnen an Rohstoffen, obwohl wir über die Zeit schon viele Produkte hergestellt haben, deren Materialien in vielen Fällen wiederverwendet werden könnten. Das Problem dabei ist, dass die verschiedenen Stoffe, aus denen die Produkte bestehen, nach ihrer Nutzung nicht so einfach voneinander zu trennen sind. Die Trennung händisch vorzunehmen, lohnt sich nicht, und maschinell gestaltet es sich meistens auch als eher schwierig. Mit unserem Unternehmen entwickeln wir für dieses Problem eine Lösung: Wir geben Robotern mit unserer Technologie „Augen, ein Hirn und Hände“, um Menschen diese Aufgabe abzunehmen, und saubere und ökonomisch effiziente Stoffströme für eine Wiederverwertung zu ermöglichen.

War dies von Anfang an Euer Konzept?
Unser Konzept hat sich strategisch erweitert. Wir sind unter dem Namen Circu Li-ion mit klarem Fokus auf die Demontage von Lithium-Ionen-Batterien gestartet. Das war damals der logische Einstiegspunkt, weil Batterien die kritischsten Komponenten von z.B. Elektrofahrzeugen und akkubetriebenen Werkzeugen sind und die größten Mengen an wertvollen Materialien enthalten. Mit zunehmender Markterfahrung und nachdem wir über mehrere Jahre mit verschiedenen industriellen Partnern zusammengearbeitet haben, wurde uns aber klar: Das Problem ist deutlich größer. Die gesamte Automobilindustrie steht vor der gleichen Herausforderung – nicht nur bei Batterien, sondern bei allen elektrifizierten Komponenten. So enthalten E-Motoren seltene Erden, in Leistungselektronik sind strategische Halbleitermaterialien verbaut. Deshalb haben wir unseren Scope systematisch erweitert und uns Anfang 2026 zu R3 Robotics umbenannt. R3 steht für „Repair, Reuse, Recycle“ – angetrieben durch industrielle Robotik. Das ist eine logische Evolution unserer Vision. Wir haben die automatisierte Demontage komplexer elektrifizierter Systeme – was unsere Kernkompetenz ist – auf ein breiteres Anwendungsfeld übertragen. Die Technologie-Grundlage ist dieselbe geblieben, aber der adressierbare Markt ist um ein Vielfaches gewachsen.

Wie hat sich R3 Robotics seit der Gründung entwickelt?
Nach ersten Angel-Investments 2021 haben wir 2023 insgesamt 8,5 Millionen Euro eingesammelt – darunter eine Seed-Finanzierung in Höhe von 4,5 Millionen Euro und 4 Millionen Euro an Fördermitteln, die 2,5 Millionen Euro vom European Innovation Council (EIC) inkludierten. Das war für uns der entscheidende Meilenstein, um mit unserer technologischen Lösung von der Forschung in die echte industrielle Umsetzung zu gehen. Im Juni 2023 haben wir unsere Demontageanlage in Karlsruhe eröffnet, die im Februar 2024 alle vollständigen BImSchG- und EfB-Zertifizierungen erhielt. Damit betreiben wir einen vollzertifizierten Recyclingbetrieb in Deutschland. Im Juni 2024 folgte die Eröffnung unserer neuen R&D-Facility in Luxemburg in Anwesenheit des dortigen Wirtschaftsministers. Anfang 2026 konnten wir dann weitere 20 Millionen Euro aufbringen – bestehend aus einer 14 Millionen Euro Series-A-Finanzierung und EU-Fördermitteln in Höhe von 6 Millionen Euro. Diese Kombination aus privatem Kapital und öffentlicher Unterstützung unterstreicht unsere strategische Bedeutung für europäische Lieferketten. Unsere Mitarbeiterzahl ist seit der Gründung parallel zur steigenden Anzahl der Batterien, die wir verarbeiten, stetig gewachsen – aktuell sind wir 41 Teammitglieder. Heute skalieren wir das Team massiv in den Bereichen Engineering, Künstliche Intelligenz (KI), Software und Operations. Mit Peter Mohnen, dem ehemaligen CEO von KUKA, haben wir zudem einen der renommiertesten Experten für industrielle Robotik in unser Advisory Board geholt.

Wie seid ihr mit Euren Investor:innen in Kontakt gekommen?
Die Series-A-Finanzierung wurde von HG Ventures und Suma Capital angeführt. Beide dieser Investmentfirmen kamen auf uns zu. HG Ventures ist der „Corporate Venture Capital“-Arm der Heritage Group aus Indianapolis, einem Familienunternehmen mit langer Historie in den Bereichen Industriematerialien und Recycling. Dieser Investor bringt neben Wachstumskapital auch Verständnis für industrielle Prozesse und den für uns wichtigen Zugang zum US-Markt mit. Suma Capital aus Barcelona ist auf ökologische Transformation spezialisiert – Kreislaufwirtschaft und kritische Rohstoffe passen da gut ins Portfolio. Zusätzlich beteiligten sich an der Finanzierungsrunde Oetker Collection, der European Innovation Council Fund (EIC Fund) sowie unsere Bestandsinvestoren BONVENTURE, FlixFounders und EIT Urban Mobility. Der Kontakt entstand teils durch unser Netzwerk, teils durch direkte Ansprache der Investoren. Das Thema kritische Rohstoffe und europäische Lieferketten hat durch aktuelle Richtlinien wie den Critical Raw Materials Act und die EU Battery Regulation an Relevanz gewonnen, was das Investoreninteresse bekräftigt.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen? 
Die meisten Unternehmerinnen und Unternehmer starten etwas naiv mit ihrem Business – sonst würden sie es wahrscheinlich nie machen. So war es auch bei uns. Wenn wir vorher gewusst hätten, wie komplex es ist und wie schwierig es wird, OEMs das erste Mal zum Bezahlen zu bewegen, hätten wir es vermutlich nicht gemacht. Dazu kam: Wir haben mit einem stärkeren Wachstum des Marktes für Elektrofahrzeuge gerechnet, das so bisher leider nicht eingetreten ist. An diesen verlangsamten Ramp-Up mussten wir uns anpassen. Einfach war das nicht, aber so lernt man.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht? 
Wir haben von Anfang an eng mit OEMs zusammengearbeitet. Diese direkte Zusammenarbeit hat uns geholfen, die tatsächlichen Anforderungen zu verstehen und unsere Technologie entsprechend zu entwickeln. Ohne diesen Input hätten wir am Markt vorbei entwickelt und viel Zeit und Ressourcen verschwendet.

Welchen generellen Tipp gibst Du anderen Gründer:innen mit auf den Weg?
Loslegen und dann konstant anpassen – je nachdem, was man lernt. Viele warten auf den perfekten Plan oder die perfekte Technologie. Die Realität zeigt dir erst, was wirklich funktioniert, wenn du anfängst. Dann heißt es: zuhören, lernen, anpassen und das immer wieder.

Wo steht R3 Robotics in einem Jahr?
Unsere Anlage in Karlsruhe läuft im industriellen Maßstab. Wir haben mehrere Deployments bei europäischen Partnern, insbesondere in Deutschland und Frankreich. Der US-Markteintritt ist vollzogen und wir haben erste Partnerschaften mit amerikanischen Recyclern und OEMs. Die wichtigsten Positionen im Team sind besetzt. Und wir werden wahrscheinlich auch schon über die nächste Finanzierungsrunde nachdenken, um die Expansion weiter zu beschleunigen. Unsere Ambition ist klar: 2030 wollen wir der führende Anbieter für automatisierte Demontage elektrifizierter Systeme in Europa und Nordamerika sein.

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Foto (oben): R3 Robotics



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