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ID. Polo GTI: VW legt Elektro-Sportmodell für knapp 39.000 Euro nach

Volkswagen legt die GTI-Version des ID. Polo nach. Nur rund zwei Wochen nach dem vielbeachteten Verkaufsstart des elektrischen ID. Polo folgt nun der erste vollelektrische GTI von VW überhaupt als Sportversion des ID. Polo.
Vorverkauf Mitte Oktober ab 39.000 Euro
Der Verkaufsstart des ID. Polo GTI lässt jedoch anders als beim normalen ID. Polo noch etwas auf sich warten, erst Mitte Oktober sollen Vorbestellungen angenommen werden. Der Preis soll dann bei knapp unter 39.000 Euro starten.
Angepasste Optik und Sport-Ausstattung
Der 166 kW (226 PS) starke ID. Polo GTI beschleunigt in 6,8 Sekunden auf 100 km/h und startet serienmäßig mit elektronisch geregelter Vorderachsquersperre und adaptivem DCC-Fahrwerk. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 175 km/h und somit 15 km/h mehr als beim ID. Polo mit 155 kW (211 PS) und 52-kWh-Batterie. Über den Frontantrieb werden maximal 290 Nm entfaltet.
Im neuen Fahrprofil „GTI“ werden alle Systeme auf Dynamik geschaltet und das Cockpit in eine angepasste Farb- und Grafikwelt getaucht. Nur beim GTI steht die Leistung und das maximale Drehmoment in diesem Modus zudem permanent zur Verfügung, was für ein besonders dynamisches Handling sorgen soll, so VW.
Volkswagen stattet den ID. Polo GTI darüber hinaus serienmäßig mit 19-Zoll-Alurädern, Sportsitzen und IQ.Light LED-Matrix-Scheinwerfern aus. Bei den Rädern wird optional auch eine Sportbereifung mit 235/40/19 von Bridgestone Potenza Sport erhältlich sein. Zudem verfügt der GTI immer über die größere Batterie mit 52 kWh.
Hierbei handelt es sich um dieselbe, neue „Konzern-Einheitszelle“ in effizienter Cell-to-Pack-Bauweise, die auch im normalen ID. Polo steckt und auch im GTI für eine WLTP-Reichweite von bis zu 424 km sorgt. In ca. 24 Minuten ist die NMC-Batterie mit 105 kW (DC) von 10 auf 80 Prozent geladen – wie beim normalen ID. Polo. Auch im GTI sorgt das Antriebssystem APP290 für den Vortrieb. APP steht für die achsparallele Anordnung (Axial Parallel Position), die 290 für das maximale Drehmoment.
GTI-Design aufs E-Auto übertragen
Markantes Kennzeichen in der Front ist auch beim ID. Polo GTI der typische rote Streifen. Seit dem ersten Golf GTI ein Merkmal dieser Modelle. Auch im ID. Polo GTI spannt sich der Streifen nun über nahezu die gesamte Breite, darin links eingepasst: ein 3D gearbeitetes GTI-Logo. Der Lufteinlass an der Front verfügt über ein GTI-typisches Wabenmuster. Im äußeren Bereich sind jeweils zwei rot lackierte Vertikalelemente eingearbeitet, deren Design an Schleppösen aus dem Motorsport erinnern sollen.
Im Innenraum des ID. Polo GTI dominieren die Farben Rot und Schwarz. Rot abgesetzt sind die Ziernähte im neuen GTI-Sportlenkrad und auf auf 12 Uhr ist eine Markierung im Lenkradkranz eingearbeitet, wie sie auch im Motorsport üblich ist. Ein schmaler roter Streifen erstreckt sich zudem über die gesamte Breite des Armaturenbretts. Rote Ziernähte finden sich auch in den Türen, an den vorderen Außenkanten der serienmäßigen Sportsitze und der Rücksitzanlage. In die integrierten Kopfstützen der vorderen Sportsitze eingearbeitet ist das rote GTI-Zeichen. Das findet sich – beleuchtet – auch im Multifunktions-Sportlenkrad wieder. Ein weiteres neues Features des Lenkrads sind zwei Paddle zum Einstellen der Rekuperationsstufen.
Etwas länger, flacher und leichter
Mit Abmessungen von 4.096 mm in der Länge, 1.816 mm in der Breite und 1.513 mm in der Höhe ist der ID. Polo GTI 43 mm länger und 17 mm flacher als der normale ID. Polo. Der Radstand ist mit 2.599 mm im Vergleich zu 2.600 mm wohl nur auf dem Papier ein anderer, das Kofferraumvolumen mit 441 Litern identisch. Das Gewicht fällt mit 1.540 kg beim GTI statt 1.576 kg beim normalen ID. Polo etwas niedriger aus.
Als Farben für den ID. Polo GTI nennt VW „Candy White“ und „Tornado Red“ als Uni-Varianten und „Grenadil Black“, „Magnetic Grey“, „Oyster Silver“ und „Celestial Blue“ als Metallic-Farben.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Volkswagen unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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ROG Crosshair 2006: Asus‘ top-aktuelles Retro-Mainboard trägt viel blankes Kupfer

Dem Teaser folgt die finale Präsentation: Mit dem ROG Crosshair 2006 (aus Deutschland weiterhin nur per VPN erreichbar) hat Asus die erste Hommage an 20 Jahre Asus Republic of Gamers (ROG) offiziell gemacht. Viel blankes Kupfer auf schwarzem PCB mit blauen und weißen Slots geben den Ton an.
2006 trifft 2026
Basis des Asus ROG Crosshair 2006 ist AMDs aktuelle X870E-Plattform für alle Ryzen 7000, 8000 und 9000 im Sockel AM5, das auch noch die für das kommende Jahr erwarteten ersten Zen-6-CPUs unterstützen wird.
Konkret fußt das Design auf dem ROG Crosshair X870E Dark Hero, das Asus erst im Januar 2026 präsentiert hatte.
Dessen großes Schwarz-Weiß-LCD auf der Verkleidung der I/O-Blende wird beim ROG Crosshair 2006 durch ein quadratisches LCD über den Chipsätzen ersetzt.
Das Original aus dem Jahr 2006
ComputerBase hat die Marke ROG von Anfang an begleitet und im Jahr 2006 auch das erste Crosshair-Mainboard im Test. Dessen Sockel war der Sockel AM2, als CPU kam ein AMD Athlon 64 X2 3800+ mit 1 GB DDR2-1066 zum Einsatz.
Modernes oder Retro-Design?
Passend zum Hommage-Mainboard von Asus, wenn auch davon losgelöst, hatten wir erst vor zwei Wochen nach den Design-Vorlieben der Community auf YouTube und Instagram gefragt: Die Wahl bestand in diesem Fall zwischen einem Asus A8V mit VIA K8T800 aus dem Jahr 2004 und einem Asus ROG Crosshair X870E Hero BTF aus dem Jahr 2025:
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QD-OLED Gen4: MSIs neuer Midrange-Monitor nutzt nicht die neuste Technologie

MSI hat mit dem MAG OLED 271QPX32 einen neuen Gaming-Monitor vorgestellt, der vor allem durch sein ungewöhnliches OLED-Panel auffällt. Das Modell soll auf der Computex 2026 debütieren und nutzt laut MSI ein QD-OLED-Panel der vierten Generation von Samsung Display. Offenbar kein Lapsus.
Penta-Tandem-Technologie
Besonders am neuen Modell ist die sogenannte Penta-Tandem-Technologie (Penta = Fünf). Statt einer klassischen OLED-Struktur kommt eine fünflagige Struktur zum Einsatz, die für höhere Helligkeit, bessere Effizienz und eine längere Lebensdauer sorgen soll. MSI bewirbt den Monitor als weltweit ersten 27-Zoll-WQHD-Gaming-Monitor mit dieser 5-Lagen-QD-OLED-Technik. Dazu hätte gut gepasst, wenn der Monitor die fünfte Generation QD-OLED einsetzen würde, die erst vor wenigen Tagen vollmundig angekündigt wurde. Im Presseartikel wird aber wiederholt von der vierten Generation gesprochen.
Für Gamer geeignet
Beim Format bleibt MSI in einem für viele PC-Spieler attraktiven Bereich. Der MAG OLED 271QPX32 besitzt ein 26,5-Zoll-Display mit WQHD-Auflösung von 2.560 × 1.440 Pixeln. Damit zielt der Monitor klar auf Nutzer, die eine hohe Bildschärfe möchten, aber nicht zwingend die GPU-Last eines 4K-Monitors tragen wollen. Für schnelle Spiele bietet das Panel eine Bildwiederholrate von 320 Hz sowie eine angegebene Grau-zu-Grau-Reaktionszeit von 0,03 Millisekunden. Damit richtet sich das Gerät insbesondere an kompetitive Spieler, die von sehr niedriger Latenz und besonders sauberer Bewegungsdarstellung profitieren.
Ein weiteres Merkmal ist die sogenannte „DarkArmor“-Beschichtung. Diese Beschichtung soll Reflexionen reduzieren und dadurch den Kontrastvorteil von OLED auch in helleren Umgebungen besser erhalten. Gerade QD-OLED-Monitore können bei ungünstigem Umgebungslicht sichtbar an Schwarzwirkung verlieren, weshalb Anti-Reflexions-Technologie für Alltag und Gaming eine wichtige Rolle spielen kann.
Möglicherweise kein Premium-Preis
Interessant ist der Monitor auch deshalb, weil MSI ihn in der MAG-Serie platziert. Diese Reihe steht traditionell eher für preisbewusstere Gaming-Hardware als die hochwertigeren MPG- oder MEG-Linien. Ob der MAG OLED 271QPX32 tatsächlich günstiger wird als andere aktuelle Premium-OLEDs, bleibt allerdings offen. MSI hat bislang keine Angaben zu Preis oder Marktstart gemacht. Bekannt ist bisher nur der geplante Auftritt auf der Computex 2026.
Technisch könnte der neue Monitor vor allem für Nutzer interessant werden, die zwischen den aktuellen 27-Zoll-OLED-Klassen schwanken. Während einige Modelle auf 4K mit 240 Hz setzen, fokussiert MSI hier WQHD mit besonders hoher Bildrate. Das macht den MAG OLED 271QPX32 zu einer möglichen Option für Spieler von Shootern, Rennspielen oder schnellen Multiplayer-Titeln, bei denen flüssige Darstellung wichtiger ist als maximale Auflösung.
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Gaming-Grafikkarten: 8 GB VRAM werden heute 12 Jahre alt
Heute ist es auf den Tag genau zwölf Jahre her, dass ComputerBase die erste Gaming-Grafikkarte mit 8 GB VRAM im Test hatte. In einem Alleingang hatte AMD-Boardpartner Sapphire die Radeon R9 290X mit doppeltem Grafikspeicher aufgelegt. Bis zur ersten regulären 8-GB-Grafikkarte, der R9 390(X), dauerte es noch ein Jahr länger.
Das verbotene 8-GB-Modell der Radeon R9 290X
Im Herbst 2013 hatte AMD die Hawaii-GPU vorgestellt, den Grafikchip der High-End-Grafikkarten Radeon R9 290 und R9 290X. Beide Modelle hat AMD mit einem Speicherausbau von 4 GB GDDR5 an 512 Bit vorgesehen und so kamen sie Ende des Jahres auch auf den Markt. Einem Boardpartner war das allerdings nicht genug: Im Alleingang kündigte Sapphire im März 2014 eine Variante der Radeon R9 290X Vapor-X mit auf 8 GB GDDR5 verdoppeltem Speicherausbau an, nur um sie wenige Wochen später wieder abzusagen: AMD war das VRAM-Upgrade nicht genehm.
Wieder einen Monat später war die 8-GB-Machbarkeitsstudie, wie Sapphire das Modell zwischenzeitlich nannte, dann überraschend im Handel aufgetaucht – erst bei Overclockers UK, dann auch bei Caseking in Deutschland. AMD hatte die Genehmigung erteilt, die bereits vor dem Verbot produzierten rund 250 Grafikkarten abzuverkaufen. ComputerBase bemühte sich prompt um ein Testmuster, um das Modell gegen die handelsübliche 4-GB-Variante antreten zu lassen.
Vorteile mussten damals provoziert werden
Konsequenterweise fand der Vergleich ausschließlich in der damals noch exotisch hohen UHD-Auflösung (3.840 × 2.160 Pixel) statt. Weil beim Einsatz vierfacher Kantenglättung (Post-Processing, kein MSAA/SSAA) noch keine Unterschiede zur 4-GB-Version auszumachen waren, wurden einige Spiele auch mit achtfacher Kantenglättung und sechzehnfacher anisotroper Filterung getestet.
Im Jahr 2026 wirken beide Grafikoptionen aus der Zeit gefallen: Post-Processing-Kantenglättung ist temporalen Lösungen und modernem KI-Upsampling deutlich unterlegen und in neuen Spielen de facto ausgestorben, wohingegen 16×AF längst Standard sind und in der Regel gar keine entsprechende Einstellungsmöglichkeit mehr angeboten wird. Im Jahr 2014 wiederum standen diese Funktionen für maximale Bildqualität – und konnten die 4 GB VRAM der handelsüblichen Radeon R9 290X in einigen Spielen tatsächlich zum Überlaufen bringen.
Sogar im Durchschnitt lag die Vapor-X mit 8 GB dann satte 79 Prozent im Vorsprung. Besonders groß war der Unterschied beispielsweise in Company of Heroes 2, wo 28,5 FPS statt nur 3,6 FPS mit dem 4-GB-Modell erreicht wurden. Ähnlich war der Vorsprung in Hitman: Absolution. Und Battlefield 4 wollte mit den maximierten Einstellungen bei 4 GB VRAM gar nicht mehr starten, lief letztlich aber auch mit 8 GB nicht flüssig – es mangelte an GPU-Leistung.
Abseits ausgewählter Extremszenarien waren 4 GB VRAM im Jahr 2014 aber keine Einschränkung. Letztlich war die R9 290X Vapor-X mit 8 GB genau das, wozu AMD sie verdonnert hatte: eine enthusiastische Machbarkeitsstudie. Und warum sollte sie damals noch nicht sein dürfen? Weil der Hersteller nur ein Jahr später im Juni 2015 den warmen Hawaii-Aufguss Radeon R9 390(X) (Test) folgen ließ, mit dem 8 GB Grafikspeicher in Serie erschienen. Nvidia schloss im Jahr 2016 mit GeForce GTX 10 auf.
8 GB VRAM wollen nicht verschwinden
Nur noch drei Jahre werden ins Land ziehen, bis die Sapphire Radeon R9 290X Vapor-X 8 GB ein Fall für das Samstags-Format „Im Test vor 15 Jahren“ wird. Im Jahr 2026 strahlen 8 GB VRAM zwar auch schon einen Hauch Retro aus, sind aber bekanntermaßen nach wie vor ein aktuelles Thema. Mit der nach wie vor aktuellen RTX-50-Generation hat Nvidia die GeForce RTX 5060 Ti herausgebracht, die es neben einer soliden 16-GB-Version (Test) wieder auch mit nur 8 GB VRAM gibt – und damit einem Speicherausbau, den in dieser Preisklasse schon die GeForce RTX 2060 Super im Jahr 2019 bot.
Tatsächlich war dieser Umstand dem Hersteller selbst peinlich, sodass Testberichte zum Marktstart nach Möglichkeit verhindert wurden. Und auch die GeForce RTX 5060 (Test) wollte Nvidia verstecken und Redaktionen keinen Treiber für Tests bereitstellen – es sei denn, sie testeten mit von Nvidia kuratierten Einstellungen, die das 8-GB-Problem kaschierten. Mit der GeForce RTX 5050 (Test) folgte die dritte aktuelle GeForce mit 8 GB.
AMD wiederum hat aktuell die Radeon RX 9060 XT (Test) im Angebot – mit voraussichtlich wahlweise 16 GB oder abermals nur 8 GB VRAM. Brandaktuell sind wiederum die Gerüchte zu einer neuen Radeon RX 9050 mit ebenfalls 8 GB Grafikspeicher, die AMD im Sommer 2026 auf den Markt bringen könnte.
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