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Apps & Mobile Entwicklung

Euro-Office: Europäische Alternative zu Office365 startet am 09. Juni


Mit Euro-Office geht am 9. Juni eine europäische Office-Suite an den Start, die vor allem Behörden, Bildungs­einrichtungen und Unternehmen unabhängiger von US-amerikanischen Diensten wie Microsoft 365 und Google Workspace machen soll.

Europäische Tech-Allianz

Hinter dem Projekt steht eine europäische Tech-Allianz, zu der unter anderem Ionos, Nextcloud, EuroStack, XWiki, OpenProject und Proton zählen. Das Ziel ist nicht weniger als ein souveräneres Office-Paket für Europa: Dokumente, Tabellen und Präsentationen sollen gemeinsam im Browser bearbeitet werden können, ohne dass Anwender auf US-amerikanische Cloud-Plattformen angewiesen sind.

Der Start am 9. Juni markiert zunächst die erste stabile Version. Kunden von Ionos Managed Nextcloud sollen Euro-Office ab diesem Zeitpunkt installieren können. Die tiefere Integration in das Nextcloud-Workspace-Angebot von Ionos ist demnach für den Spätsommer vorgesehen. XWiki rechnet mit einer Einbindung im vierten Quartal. Damit wird Euro-Office nicht als isoliertes Einzelprodukt positioniert, sondern als Bestandteil bestehender Kollaborations­plattformen.

Eine klassische Desktop-Anwendung ist Euro-Office hingegen nämlich nicht. Die Office-Suite wird im Browser innerhalb unterstützter Plattformen genutzt und richtet sich damit eher an Organisationen, die Dokumenten­bearbeitung, Zusammenarbeit und Datenhaltung zentral bereitstellen wollen. Wer eine lokal installierbare Office-Suite für den Einzelplatz sucht, findet in Euro-Office daher keinen direkten Ersatz für LibreOffice oder Microsoft Office.

Digitale Souveränität soll vorangetrieben werden

Relevant ist das Projekt vor dem Hintergrund der Debatte um die digitale Souveränität. Viele öffentliche Einrichtungen und Unternehmen suchen nach Wegen, Datenverarbeitung, Dokumenten­bearbeitung und Zusammenarbeit stärker unter europäische Kontrolle zu bringen. Euro-Office verspricht hier einen pragmatischen Ansatz: Statt eine komplett neue Office-Welt aufzubauen, wird bestehende Open-Source-Technik aufgegriffen und in europäische Strukturen überführt.

Ob Euro-Office im Alltag tatsächlich eine ernsthafte Alternative zu Microsoft 365 wird, hängt allerdings nicht nur vom Funktions­umfang ab. Entscheidend werden Stabilität, Datei­kompatibilität und Support sein. Gerade in Verwaltungen und größeren Unternehmen reicht der politische Wille allein meist nicht aus. Die Software muss sich vielmehr im täglichen Einsatz bewähren.



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Samsung Galaxy Unpacked: Fold 8 Ultra, Fold 8, Flip 8, Watch 9 und Ultra 2 bestätigt


Ein umfassender Leak acht Tage vor dem nächsten Galaxy Unpacked in London bestätigt mit einer Reihe von Renderings die von Samsung geplanten Neuvorstellungen. Darunter befinden sich Galaxy Z Fold 8 Ultra, Fold 8, Flip 8, Galaxy Watch 9 und Watch Ultra 2. Der Livestream zum Event startet am 22. Juli ab 15 Uhr deutscher Zeit.

Smartphones und Smartwatches zum Unpacked

Das die geplanten Ankündigungen bestätigende Bildmaterial hat Android Headlines zugespielt bekommen. Bestätigt sind damit praktisch alle neuen Smartphones mit Faltmechanismus und die Smartwatches, mit denen Samsung in die zweite Jahreshälfte starten will. Zur IFA im September dürften dann auch wieder Tablets an der Reihe sein.

Das Fold 8 ist kleiner und breiter als das Ultra

Der Nachfolger des Galaxy Z Fold 7 (Test) wird demnach das Galaxy Z Fold 8 Ultra mit demselben Formfaktor in eher länglicher Ausführung. Die Neuauflage heißt analog zum Galaxy S26 Ultra (Test) jetzt ebenfalls „Ultra“, weil die reguläre Bezeichnung ohne diesen Zusatz an das vollständig neue Galaxy Z Fold 8 im kleineren, breiteren Format vergeben wurde, das entgegen mancher Erwartungen nicht „Wide“ heißt. Diesen Formfaktor soll auch Apple für das erste faltbare iPhone im September planen.

Zwei statt drei Kameras für das Fold 8

Das Gruppenfoto aus Galaxy Z Fold 8 Ultra, Fold 8 und Flip 8 verdeutlicht die eindeutig voneinander abweichenden Dimensionen der Falt-Smartphones. Das Galaxy Z Fold 8 sieht deutlich kleiner aus und setzt auf ein Format, das einem Buch ähnelt. Auf der Rückseite sind noch zwei der beim Galaxy Z Fold 8 Ultra verbauten drei Kameras übrig geblieben. Was das auf technischer Seite bedeutet, ist aber noch nicht bekannt.

Flip 8 kommt mit schmalen Rändern

Zwei Kameras sind auch im Deckel des Galaxy Z Flip 8 verbaut, das weitgehend unverändert zum Vorgänger aussieht, jedoch noch schmalere Displayränder aufzuweisen scheint. Es nimmt geschlossen die geringste Fläche der drei Modelle ein.

Galaxy Z Flip 8
Galaxy Z Flip 8 (Bild: Android Headlines)

Galaxy Watch 9 und Galaxy Watch Ultra 2

Auch zu Samsung neuen Smartwatches Galaxy Watch 9 und Galaxy Watch Ultra 2 liegen bereits Aufnahmen respektive Renderings vor. Die Watch 9 bildet das Standardmodell, während die Ultra 2 eine martialische Ausführung für Sportler mit höheren Anforderungen darstellt. Beide Modelle setzen auf ein leicht quadratisches, jedoch abgerundetes Gehäuse, in dem wiederum ein klassisches rundes Display sitzt.

Galaxy Watch 9 und Galaxy Watch Ultra 2
Galaxy Watch 9 und Galaxy Watch Ultra 2 (Bild: Android Headlines)

Eine neue Galaxy Watch Classic mit drehbarer Lünette dürfte erst nächstes Jahr wieder an der Reihe sein, da sie bislang im Zweijahresrhythmus versetzt zur Ultra erschien.

Billboard März 2026



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Huawei: Mit EMUI 16 erhalten Smartphones endlich Android 16


Huawei: Mit EMUI 16 erhalten Smartphones endlich Android 16

Bild: Huawei

Huawei setzt in Deutschland für seine Smartphones auf Android (AOSP) ohne Google-Dienste. Die derzeit genutzten Betriebssysteme EMUI 14 und EMUI 15 für Huawei-Smartphones basieren dabei noch auf Android 12 (AOSP). Mit der Vorstellungen der Huawei-Pura-90s-Serie wurde auch EMUI 16 angekündigt, das auf Android 16 setzt.

Über das Huawei Pura 90 Pro Max mit 5G, das heute als Pura 90s Pro Max für den internationalen Markt angekündigt wurde, hat ComputerBase bereits vor einigen Tagen berichtet. Die erwartete offizielle Ankündigung des Pura 90s Pro Max für Deutschland ist heute aber noch nicht erfolgt. Interessant an der Vorstellung heute ist neben dem Preis von 4.899 Malaysischer Ringgit für Malaysia (umgerechnet rund 1.056 Euro) für das Modell mit 512 Gigabyte internem Speicher und 12 Gigabyte RAM deshalb vor allem das Betriebssystem.

Huawei Pura 90s Pro Max
Huawei Pura 90s Pro Max (Bild: Huawei)

Android 16 statt Android 12

Denn mit EMUI 16 erhalten das Pura 90s Pro Max und das Pura 90s Pro nicht nur eine neue Versionsnummer bei Huaweis eigener Iteration des Betriebssystems, sondern vor allem eine neue Android-Basis. EMUI 16 setzt auf Android 16 (AOSP), während EMUI 14 und 15, die sich nur in wenigen angepassten Funktionen voneinander unterscheiden, beide noch auf Android 12 (AOSP) basieren. Für den internationalen Markt ist dies, selbst wenn sich die angebotenen Funktionen am Ende kaum unterscheiden sollten, ein wichtiger Schritt, da auch Nutzer außerhalb Chinas Wert auf ein aktuelles Betriebssystem legen. In China nutzt Huawei inzwischen bei neuen Produkten ausschließlich das eigene HarmonyOS, das nicht mehr auf Android basiert.

EMUI 16 (Bild: Huawei)

Erhalten auch aktuelle Smartphones EMUI 16?

EMUI 15 auf Basis von Android 12 kommt beispielsweise auf den beiden Foldables Huawei Mate X7 (Test) und Huawei Mate X6 (Test) sowie dem Huawei Pura 80 Ultra und 80 Pro (Test) zum Einsatz. Auf dem Huawei Pura 70 Ultra (Test) wurde bei Auslieferung hingegen EMUI 14.2 eingesetzt und ein Update auf EMUI 15 wurde bislang nicht veröffentlicht – was in diesem Fall allerdings aufgrund der wenigen Unterschiede zwischen EMUI 14 und EMUI 15 auch nicht notwendig war.

Wann und ob diese bereits im Handel erhältlichen Smartphones ebenfalls ein Update auf EMUI 16 und somit Android 16 erhalten, ist derzeit noch offen. Erfahrungsgemäß stellt Huawei Betriebssystem-Updates neuer Hauptversionen erst ein paar Monate nach dem Marktstart neuer Flaggschiffe auch älteren Modellen zur Verfügung.

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Nintendo: Kommt 2028 eine Switch 2 OLED mit Samsung-Panel?


Nintendo: Kommt 2028 eine Switch 2 OLED mit Samsung-Panel?

Bild: Nintendo

Nintendo soll derzeit die Veröffentlichung einer Switch 2 OLED nachdenken. Das OLED-Panel könnte erneut von Samsung stammen, während ein Release im Jahr 2028 als möglich gilt. Die Herstellungskosten einer Switch 2 OLED dürften aber deutlich über denen des LCD-Modells liegen.

Die Nintendo Switch 2 erschien Anfang Juni 2025 und ist mit einem LCD-Panel mit 1080p-Auflösung ausgestattet. Jetzt berichtet ein Display-Analyst auf ZDNet Korea jedoch davon, dass Nintendo derzeit eine Switch 2 mit OLED-Panel in Erwägung zieht. Demnach könnte ein Entwicklungsstart Ende 2026 und eine Serienfertigung für Ende 2027 oder Anfang 2028 angedacht sein, was auf eine Veröffentlichung im Jahr 2028 hindeuten würde.

Switch 2 OLED mit höheren Kosten als LCD-Modell

Allerdings sollen die Kosten für das OLED-Panel, das wie schon bei der Switch OLED von Samsung stammen könnte, deutlich über den Kosten des aktuell verwendeten LCD-Panels liegen. Daher hat Nintendo den Entwicklungsstart der Switch 2 OLED laut ZDNet Korea noch nicht freigegeben. Zudem ist unklar, ob die höheren Kosten an die Käufer weitergegeben werden oder Nintendo diese auffängt.

Dabei könnten die Zusatzkosten für das OLED-Panel im zwei- oder dreistelligen Bereich liegen, wie TechPowerup schreibt. Zudem ist es wegen der Kostenexplosion von DRAM und NAND aufgrund der aktuellen Speicherkrise durchaus möglich, dass eine Switch 2 OLED finanziell für Nintendo nicht tragbar sein könnte. So muss das japanische Unternehmen bereits im September dieses Jahres die UVP der Switch 2 mit LCD-Panel um 30 Euro von rund 470 auf 500 Euro erhöhen. Eine Entscheidung über den Produktionsstart der Switch 2 OLED soll in den kommenden Monaten erfolgen.

Nintendo Switch 2 hinter Switch 1
Nintendo Switch 2 hinter Switch 1

Keine Änderung der Auflösung beim OLED-Modell

Die Displaygröße einer möglichen Switch 2 OLED könnte leicht steigen, da das LCD-Modell mit 7,9-Zoll-Bildschirm über einen verhältnismäßig großen Displayrahmen verfügt. Hierbei soll die Auflösung weiterhin bei 1.920 x 1.080 Pixeln liegen. Bereits bei der Switch 1 OLED erhöhte Nintendo die Displaygröße von 6,2 Zoll auf 7 Zoll, während es bei einer 720p-Auflösung (1.280 x 720 Pixel) blieb.

Sollte die Switch 2 OLED tatsächlich schon Anfang 2028 auf den Markt kommen, würde dieses Modell mehr als zweieinhalb Jahre nach der Veröffentlichung der Switch 2 mit LCD-Panel erfolgen. Zum Vergleich: Die ursprüngliche Nintendo Switch erschien Anfang März 2017, während die Switch OLED im Oktober 2021 folgte, was in etwa einem Release-Abstand von mehr als viereinhalb Jahren entspricht.



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