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Airbnb setzt auf KI-Agents für Suche und Booking


Mit KI die beste Unterkunft finden: Airbnb testet derzeit eine neue smarte Search Experience und spricht von einer „AI-native experience“. Auch Buchung, Listings und Support sollen künftig stärker automatisiert werden.

2007 in den USA gegründet, hat Airbnb die Reisebranche mit dem Versprechen von „authentischem Reisen“ grundlegend verändert. Jetzt soll Künstliche Intelligenz die Plattform selbst intelligenter machen und dir dabei helfen, Unterkünfte zu entdecken, zu vergleichen und zu buchen. Der CEO Brian Chesky sprach im Rahmen der Telefonkonferenz zu den Ergebnissen des vierten Quartals von einer „AI-native experience“. Erste Nutzer:innen testen die KI-gestützte Suche derzeit, allerdings ist der Kreis dieser stark begrenzt.

Parallel automatisiert Airbnb zunehmend Abläufe für Hosts und den Kund:innen-Service. Obwohl der KI-Agent aktuell nur in Nordamerika verfügbar ist, übernimmt er laut Angaben von Airbnb, über die TechCrunch berichtet, bereits rund ein Drittel der Support-Anfragen, ohne dass menschliche Mitarbeitende eingreifen müssen.

Airbnb macht die Suche dialogfähig und denkt Reisen als Agent-Erlebnis

In einem Aktionärsbrief auf der eigenen Website beschreibt Airbnb erste Tests mit einer KI-gestützten Suche, die es Gäst:innen ermöglichen soll, ihre Wünsche natürlicher zu formulieren und direkt Fragen zu Unterkunft oder Umgebung zu stellen. Statt dich durch Filter zu klicken, kannst du künftig einfach schreiben, was dir vorschwebt. Du gibst etwa ein, dass du ein ruhiges Apartment am Meer suchst, idealerweise mit Balkon und guter Anbindung an Cafés. Die KI versteht den Kontext, fragt nach Details wie Budget oder Reisezeit und schlägt passende Optionen vor. Aus einer statischen Suche wird so ein Dialog, der sich Schritt für Schritt an deinen Plänen orientiert. Ein konkretes Datum für einen breiteren Roll-out nennt Airbnb bislang nicht.

Langfristig soll die KI nicht nur beim Finden einer Unterkunft helfen, sondern dich durch die gesamte Reise begleiten. Von der ersten Inspiration über die Buchung bis hin zu Empfehlungen vor Ort entwickelt sich die Suche nach der besten Unterkunft für einen Trip zunehmend zu einer agent-basierten Planung, bei der die KI mitdenkt und den gesamten Prozess begleitet. Damit rückt Airbnb in die Agent Era vor, in der KI nicht mehr nur antwortet, sondern Prozesse begleitet.

Der CEO Brian Chesky erhebt den Anspruch, dass Airbnb die erste große E-Commerce-Plattform werden soll, die die KI-Suche wirklich beherrscht. Denn wie gesucht wird, beeinflusst zunehmend, welche Dienste und Plattformen künftig überhaupt genutzt werden. Perspektivisch soll die KI deshalb nicht nur Unterkünfte finden, sondern die gesamte Reiseplanung unterstützen.

Airbnb lässt KI Support-Anfragen beantworten und deine Reise smarter organisieren

Airbnb setzt Künstliche Intelligenz nicht nur bei der Suche ein, sondern zunehmend auch im Hintergrund der Plattform. Ein eigens entwickelter KI-Assistant übernimmt laut Unternehmen in den USA und Kanada bereits rund ein Drittel der Kund:innen-Support-Anfragen automatisch. Langfristig soll die Funktion weltweit ausgerollt werden. Airbnb gibt an, dass der KI-Assistant in Nordamerika bereits rund ein Drittel der Support-Anfragen übernimmt. Perspektivisch soll dieser Anteil weltweit auf über 30 Prozent steigen, wenn der Roll-out auf weitere Regionen und Sprachen ausgeweitet wird.

Für Nutzer:innen dürfte sich das vor allem in schnelleren Antworten und weniger Wartezeiten bemerkbar machen. Parallel arbeitet das Unternehmen daran, KI stärker in das Management von Listings sowie interne Prozesse zu integrieren. Chesky betonte im Earnings Call, dass klassische Chatbots die Plattform nicht einfach ersetzen könnten. Airbnb verfüge über Millionen verifizierter Identitäten, Bewertungen und direkte Interaktionen mit Gastgeber:innen. Statt externe KI-Systeme vorzuschalten, will das Unternehmen KI tief in die eigene Experience einbauen, um Wachstum und Effizienz zugleich zu steigern. Teil dieser Strategie ist auch der Ausbau des KI-Teams. Mit Ahmad Al-Dahle, zuvor bei Meta für generative KI verantwortlich, holte Airbnb einen neuen CTO an Bord. Unter seiner Führung soll eine Plattform entstehen, die Nutzer:innen versteht und sie aktiv und smart bei der Reise unterstützt.

Statt einzelner Features entsteht eine Infrastruktur, die Buchung, Kommunikation und Service enger miteinander verknüpft. KI wird damit zur Schnittstelle zwischen Gäst:innen, Hosts und Angebot und genau dort entscheidet sich zunehmend, wie Reisen künftig geplant, gebucht und organisiert werden. Das Unternehmen gab an, dass inzwischen rund 80 Prozent der eigenen Ingenieur:innen KI-Tools im Arbeitsalltag nutzen und der Anteil perspektivisch auf nahezu 100 Prozent steigen soll.


„Du orchestrierst Agents wie ein Teamchef Aufgaben verteilt“:
Der Sprung von Gen AI zu Agentic AI

Julian A. Kramer hält einen Vortrag auf einer Bühne beim Adobe AI Forum 2026. Im Hintergrund ist ein großes, farbiges „A“-Visual zu sehen, daneben ein Rednerpult mit Adobe-AI-Forum-Logo. Publikum sitzt im Vordergrund.
© eigene Aufnahme





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How-to: Interne Kommunikation: So machen Organisationen ihre Geschichten sichtbar


KI-Slop flutet Postfächer und Social-Feeds – und für Marken wird es immer schwieriger, sichtbar zu werden oder zu bleiben. Wer in diesem Umfeld nicht untergehen will, braucht authentische Kommunikation und gutes Storytelling. Wie es gelingt, die dafür notwendigen Geschichten im Unternehmen zu finden und nutzbar zu machen, erklärt Steffen Geggus vom Media Lab Bayern.

Die gute Nachricht zuerst: Storytelling ist in der Regel kein Kreativ-, sondern ein Organisationsproblem. Denn Kreativität folgt keinem Redaktion

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B2B-Websites 2026: Brauchen Unternehmen noch Websites?


Spätestens seit KI-Antworten, AI Overviews und Plattform-Content immer häufiger vor dem Klick sichtbar werden, stellt sich auch im B2B eine Budgetfrage: Braucht es die eigene Website noch?

Hände eines Menschen auf der Tastatur eines Laptops mit Schriftzug B2B im Vordergrund des Bildes.B2B-Websites 2026: Brauchen Unternehmen noch Websites?

Ist eine Website im Jahr 2026 noch die Plattform der Wahl für ein B2B-Unternehmen?

Warum brauchen B2B-Unternehmen 2026 noch eine Website?

Eine Untersuchung von B2B-Marketingstrategien aus dem Jahr 2025 bestätigt: Neben dem persönlichen Austausch ist die digitale Präsenz nach wie vor die stabilste Säule im B2B-Marketing.

Denn die Website erfüllt im B2B mehrere Aufgaben gleichzeitig, die andere Kanäle nur teilweise abdecken:

  • Eigene Botschaften senden: Design, Sprache, Struktur – auf Deiner Website bestimmst Du selbst, wie sich Dein Unternehmen präsentiert.
  • Plattform zum Bündeln: Produktseiten, Anwendungsfälle, Dokumentationen, Preislogiken, Case Studies und Download-Ressourcen: Genau diese Seiten werden in Suche, Ads, Vertrieb und zunehmend auch in KI-basierten Antwortsystemen referenziert.
  • Leads gewinnen: Die Website unterstützt Conversion-Ziele, wie Demo-Requests, Newsletter-Anmeldungen oder Angebotsanfragen.

Im Jahr 2026 ist die B2B-Website mehr als eine digitale Visitenkarte oder eine Verlängerung des Messeauftritts: Hier finden Interessierte technische Details, Nachweise, Ansprechpartner und nächste Schritte an einem Ort.

Grafik als Symbol für B2B-Websites als Infohub. Alle Infos und Formate werden auf einer Website gebündelt.Grafik als Symbol für B2B-Websites als Infohub. Alle Infos und Formate werden auf einer Website gebündelt.

Auf Deiner Website fließen alle Informationen über Dein Unternehmen, Deine Produkte oder Dienstleistungen zusammen.

Websites bieten Beständigkeit in langen und komplexen Kaufprozessen

Eine Studie von 6sense zu B2BEinkäufen in Europa zeigt: Der durchschnittliche Kaufzyklus in Deutschland dauert 9,5 Monate. In so langen Prozessen ist es entscheidend, dass Informationen über Monate hinweg konsistent, auffindbar und intern teilbar bleiben.

An einem Kaufprozess im B2B-Bereich sind im Durchschnitt 10 Personen (Buying Center) involviert. Diese benötigen viele unterschiedliche Inhalte. Da die Personen aus so verschiedenen Bereichen wie der technischen Fachebene, dem Einkauf und dem Management kommen, haben sie nicht nur unterschiedliche Wissensstände, sondern stellen auch verschiedene Fragen:

  • Was kostet die Leistung?
  • Löst sie unsere Probleme?
  • Wie leicht kann ich sie im Unternehmen etablieren?

Das führt zu sehr unterschiedlichen Informationsbedürfnissen hinsichtlich Länge, Tiefe, Aufmachung und Formaten.

Dementsprechend spielen verschiedene Ressourcen im B2B eine Rolle, wie etwa Webinare, Kostenvergleiche und Events.

Diese Inhalte können über verschiedene Kanäle verteilt und beworben werden, wie beispielsweise Social-Media. Für dauerhaft auffindbare Fachinformationen bleibt die Website jedoch meist der geeignetere Ort.

Darstellung einer Customer Journey im B2B-Bereich mit verschiedenen Kontaktpunkten wie Email, Whitepaper, Website-Besuch. Darstellung einer Customer Journey im B2B-Bereich mit verschiedenen Kontaktpunkten wie Email, Whitepaper, Website-Besuch.

Die Customer Journey im B2B ist meist lang und umfasst zahlreiche Kontaktpunkte.

Der Großteil der B2B-Recherche passiert online – auf Websites

Laut der B2B-Studie „“ finden etwa 60 Prozent des Einkaufsprozesses online statt.

Welche Informationsquellen sind demnach am wichtigsten?

  • ¾ sagen: Anbieter-Websites (genauso viele: Online-Fachpublikationen)

Gerade in technischen Branchen spielen fundierte Inhalte weiterhin eine große Rolle.

Für B2B-Unternehmen bedeutet das: Die eigene Website bleibt ein zentraler Informationshub im Buying Process.

Das spiegelt sich auch in einigen LinkedIn-Diskussionen wider, die ich verfolge:

Screenshot von Kommentaren zu einem LinkedIn-Post zum Thema Brauchen B2B-Unternehmen überhaupt noch eine klassische Website?Screenshot von Kommentaren zu einem LinkedIn-Post zum Thema Brauchen B2B-Unternehmen überhaupt noch eine klassische Website?

Screenshot eines LinkedIn Posts (inkl. Kommentar) zum Thema „Ist eine Website im B2B-Bereich noch relevant?“.

Marketingstrategien im B2B folgen zu oft Trends

Ein häufiger Kritikpunkt am Marketing von B2B-Unternehmen ist: Ihre Maßnahmen orientieren sich an Marketingtrends statt an den Informationsbedürfnissen ihrer Zielgruppe.

Welche Inhaltsformate sind beispielsweise bei Ingenieur*innen im Buying Process die beliebtesten? Social Media Posts vielleicht? Weit gefehlt!

Es sind:

  1. Datasheets (79 %)
  2. Technische Fachartikel (61 %)
  3. danach CAD-Zeichnungen, Produktdemo-Videos und Testberichte.

Für technische Zielgruppen wie Ingenieur*innen zählen belastbare Informationen: Spezifikationen, Anwendungsdetails, Nachweise, Tests und konkrete Einsatzszenarien – keine Marketing-Buzzwords.

Technische Zielgruppen sind im B2B-Marketing sehr häufig vertreten. Sie bevorzugen faktenbasierte, detaillierte Inhalte statt Marketing Storytelling. Für B2B bedeutet das: Du musst das Suchverhalten Deiner Zielgruppe kennen, denn Vermutungen anzustellen oder Trends hinterherzujagen, vergeudet Zeit und Geld.

Screenshot eines LinkedIn-Post zum Einkaufs- und Informationsverhalten von Ingenieuren und technischen Einkäufern.Screenshot eines LinkedIn-Post zum Einkaufs- und Informationsverhalten von Ingenieuren und technischen Einkäufern.

Screenshot eines LinkedIn Posts zum Informationsverhalten von Ingenieur*innen: 60 % des Einkaufsprozesses findet online statt. (Quelle)

Social Media spielt eine Rolle – Aber anders als oft angenommen

Natürlich ist Social Media Engagement für Unternehmen wichtig – insbesondere, um junge Zielgruppen zu erreichen. Auch hier zeigt die Studie interessante Unterschiede.

Ingenieure nutzen zur Informationssuche im B2B-Buying-Prozess:

  • 1/3 (31 %): YouTube
  • Nur jeder Siebte (15 %): LinkedIn

Als besonders wertvoll werden folgende Plattformen bewertet:

  • YouTube (84 %)
  • LinkedIn (60 %)
  • Danach folgen: GitHub (45 %), Stack Overflow und Reddit.

Plattformen helfen also beim Entdecken von B2B-Unternehmen, etwa über Anwendungsvideos von Maschinen oder Software auf YouTube.

Wichtig: Social Media ersetzt Websites nicht. Plattformen wie YouTube sind zwar wichtig für Reichweite, Distribution und Inspiration, jedoch nicht als primäre Informationsquelle.

Plattformen helfen beim Entdecken von Inhalten. So können beispielsweise detaillierte Anwendungsvideos von Maschinen oder Software auf YouTube das Interesse der Zielgruppe auf das Unternehmen lenken. Am Ende landen Nutzer*innen häufig auf Websites.

Darstellung von B2B Marketingkanälen mit Bezug zur WebsiteDarstellung von B2B Marketingkanälen mit Bezug zur Website

Die B2B-Website als zentraler Ort, an dem Marketing- und Vertriebsaktivitäten zusammenlaufen

KI wird genutzt – Aber das Vertrauen ist gering

KI-Ergebnisse „klauen“ im B2B-Bereich Traffic, da sie Nutzerfragen beantworten und zu Zero Click Searches führen. Laut einer Umfrage von Salesforce berücksichtigen 85 Prozent der Marketer dies in ihrer SEO-Strategie.

Doch wie gehen B2B-Kunden mit KI im Kaufprozess um?

  • Die Engineers-Studie zeigt, dass nur etwa 10 Prozent der Befragten KI aktiv zur Recherche nutzen und den KI-Ergebnissen nur ein sehr geringes Vertrauen (4,4 von 10) entgegenbringen. In Europa ist das Vertrauen sogar noch niedriger als in den USA.
  • Laut der Studie „Role and Influence of the Technology Decision-Maker Survey“ von Foundry sagen 81 Prozent der IT-Leader, dass KI ihre IT-Kaufentscheidung beeinflusst. Dabei sind die Werte bei den Millennials und der Gen Z deutlich höher, als bei den Babyboomern.

Die Studien zeigen kein einheitliches Bild. In technischen Zielgruppen ist die aktive Nutzung von KI für Recherche bislang noch begrenzt und das Vertrauen eher verhalten. In anderen Kontexten, etwa bei IT-Entscheider*innen, wird KI bereits stärker als Einflussfaktor im Kaufprozess wahrgenommen. Entscheidend ist daher nicht, ob KI überall gleich relevant ist, sondern in welchen Zielgruppen und Phasen sie an Bedeutung gewinnt.

B2B-Unternehmen müssen sich dessen bewusstwerden und entsprechend handeln:

  • Viele KI-basierte Such- und Antwortsysteme greifen auf Webinhalte, indexierte Quellen und weitere strukturierte Informationen zurück.
  • Gut aufbereitete Inhalte erhöhen die Chance, in solchen Umfeldern sichtbar und referenzierbar zu werden.
  • Auf B2B-Websites sind strukturierte, verständliche und crawlbare Inhalte essenzielle Bestandteile einer GEO-Strategie (Generative Engine Optimization).

SEO muss heute die Website, KI-Oberflächen und die Distribution gemeinsam denken. Nach einer Community-Befragung des Bundesverbands Industrie Kommunikation e. V. sind fast 90 Prozent der Befragten überzeugt: „Generative Engine Optimization (GEO) wird in den nächsten zwei Jahren für die Content-Erstellung und Webseitenoptimierung unseres Unternehmens ein Must-have.“

Die Konsequenz für B2B-Marketing: KI ersetzt fundierte Inhalte nicht. Gerade technische Zielgruppen bleiben skeptisch gegenüber generierten Antworten.

Unser Geschäftsführer Julian hat seine zentralen Thesen zum Thema SEO und KI in einem Blogpost zusammengefasst: „SEO & KI 2026: Warum Suchmaschinenoptimierung wichtiger wird – nicht unwichtiger“.

Praxisbeispiel B2B-Website

Gerade in erklärungsbedürftigen Märkten – wie Naturgraphit für Flammschutz, Leitfähigkeit und Schmierstoffe – ist eine gut strukturierte Website unverzichtbar. Dabei werden verschiedene Wissensstände in der Zielgruppe berücksichtigt.

LinkedIn-Post zum Relaunch einer Unternehmenswebsite. LinkedIn-Post zum Relaunch einer Unternehmenswebsite.

Gerade in erklärungsbedürftigen B2B-Märkten bleibt die Website in vielen Fällen der zentrale Ort für vertiefende Information, Vertrauen und Conversion.

Eine Website hat im B2B-Bereich verschiedene Funktionen:

  • Websites sind ein zentraler Bestandteil der B2B Customer Journey, insbesondere für Vergleiche und vertiefende Recherchen.
  • Gleichzeitig bleibt die Website der Ort, an dem SEO, Expertise und Kontaktmöglichkeiten zusammengeführt werden.

Zwar gewinnen Social Media und Plattformen an Bedeutung für Reichweite und Distribution, doch gerade bei komplexen Produkten bleibt die Website der Ort, an dem Vertrauen aufgebaut und fundierte Informationen bereitgestellt werden.

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Implikationen für SEO: Websites bleiben wichtig – Aber ihre Rolle verändert sich

Websites sind ein zentraler Bestandteil der B2B Customer Journey, besonders bei technischen Entscheidungsprozessen.

Beispiel Pipedrive-Website

Alle Inhalte sind unter einem Dach vereint. Das Beispiel zeigt, wie eine Website unterschiedliche Suchintentionen bedient: Vergleiche mit der Konkurrenz (HubSpot), Preisübersichten reduzieren Reibung in der Vorauswahl, Fallstudien schaffen Vertrauen und branchenspezifische Landingpages erhöhen die Relevanz für konkrete Zielgruppen.

Bearbeiteter Screenshot des Menüs von Pipedrive.Bearbeiteter Screenshot des Menüs von Pipedrive.

Screenshot der Menüstruktur der Website von pipedrive: Auf dieser Website sind alle Inhalte übersichtlich vereint.

Die Formatvielfalt wird sichtbar: Blog, Videos, Webinare, eBooks und Dokumentationen:

Bearbeiteter Screenshot des Menüs von Pipedrive mit Blog und verschiedenen Formaten.Bearbeiteter Screenshot des Menüs von Pipedrive mit Blog und verschiedenen Formaten.

Auf ihrer Website bietet das Unternehmen pipedrive Inhalte in verschiedenen Formaten an

Owned Media wird wertvoller

Plattformreichweite ist immer an fremde Regeln gebunden – an Algorithmen, Formate, Sichtbarkeitslogiken und Werbekosten. Die eigene Website bietet im Vergleich dazu mehr Kontrolle über Inhalte, Conversion-Pfade, Datenpunkte und Prioritäten.

  • Inhalte: Technische Inhalte, komplexe Sachverhalte, verständliche Produktinformationen, Services und Tools. Websites bieten beispielsweise mit Rechnern und Konfiguratoren einen klaren Vorteil gegenüber Social-Media-Plattformen. Auch für SEO zahlt sich dieser Nutzer-Mehrwert aus.
  • First-Party-Daten und Conversion-Messung: Auf der eigenen Website lassen sich Interaktionen, Downloads, Formularpfade und Seitennutzung deutlich gezielter auswerten als auf vielen Drittplattformen.
  • Conversion-Pfade, UX und interne Verlinkung: Die Website ist nicht nur eine Content-Plattform, sondern bei komplexen B2B-Produkten auch die Brücke in die persönliche Beratung.

Eine gute Website kann die Seriosität eines Unternehmens stärken. Dies kann beispielsweise durch inhaltliche Tiefe, den Fokus auf eine starke Marke, ein professionelles Design und eine passende Domain erreicht werden. Schlechte, lieblose Websites werden in Zukunft vermutlich nicht nur Nutzer*innen verlieren, sondern auch an Sichtbarkeit einbüßen.

Die zentrale Frage lautet daher nicht, ob B2B-Unternehmen 2026 noch eine Website brauchen. Sondern ob ihre Website den Kaufprozess tatsächlich unterstützt.

Wenn Du noch tiefer in das Thema B2B-SEO-Strategie einsteigen willst, empfehle ich Dir den Blogpost meiner Kollegin Kim: „7 Tipps, für Deine B2B-SEO-Strategie“

 

Bildnachweis: Titelbild: Media Srock/stock.adobe.com; Bild 2: generiert mit ChatGPT/Seokratie; Bild 3: Seokratie; Bild 4: Screenshot LinkedIn, bearbeitet; Bild 5: Screenshot LinkedIn; Bild 6: generiert mit ChatGPT/Seokratie; Bild 7: Screenshot LinkedIn; Bild 8: Screenshot des Menüs von Pipedrive, bearbeitet; Bild 9: Screenshot des Menüs von Pipedrive, bearbeitet

Quellen:

  • (oder hier:



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„MPEGA“ statt MAGA: Modelabel Ecoalf kämpft mit provokantem Plakat für Klimaschutz


Mit der deutlichen Anspielung auf Trumps Slogan will Ecoalf Klimaschutz wieder zum Gesprächsthema machen.

Pünktlich zum „Earth Month“ April launcht das spanische nachhaltige Modelabel Ecoalf ein riesiges OOH-Plakat in Madrid, dass mit einer Anspielung an Trumps MAGA-Slogan daran erinnern soll, dass Nachhaltigkeit kein bloßer Trend ist. Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit soll das Plakat im Anschluss ein zweites Leben erhalten.

Seit dem ersten April dominiert ein riesiges Plakat eine Häuserfassade des Gran Vía im Herzen Madrids. Darauf zu sehen eine Kappe, die augenblicklich an die „Make America Great Again“-Käppis des US-Präsidenten Donald Trump und seiner Anhänger erinnert. Dieses Exemplar ist jedoch grün und trägt die Aufschrift „Make Planet Earth Great Again“. Dafür verantwortlich ist die spanische nachhaltige Modemarke Ecoalf.

Mit dem OOH-Stunt will Ecoalf daran erinnern, dass Klimaschutz kein vorrübergehender Trend ist, sondern eine kollektive Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen, die heute wichtiger denn je ist. „Wir haben schon seit einiger Zeit gespürt, dass der Schutz des Planeten in Vergessenheit geraten und als Gesprächsthema verschwunden ist“, erklärt Gründer und Vorsitzender von Ecoalf Javier Goyeneche.
Die 2009 gegründete Modemarke Ecoalf hat sich selbst zum Ziel gesetzt, möglichst viele ihrer Produkte aus recycleten Materialien herzustellen. Mit der einfachen wie einprägsamen Botschaft der aktuellen Kampagne wollen sie das wichtige Thema Klimaschutz den Menschen wieder in Erinnerung rufen. Die Kampagne startet pünktlich zum „Monat der Erde“ April, der besonders bekannt für den Tag der Erde am 22. April ist.

CMO-CSO-Playbook

So zahlt Nachhaltigkeit im Marketing auf langfristiges Umsatzwachstum ein

Damit Unternehmen nicht nur ihre Klimaziele erreichen, sondern auch nachhaltig wachsen, sollten Chief Sustainable Officer und Chief Marketing Officer Hand in Hand arbeiten. Wie das konkret aussehen kann, beschreibt das „CMO-CSO Playbook“.

Die als B Corporation ausgezeichnete Modemarke geht jedoch noch einen Schritt weiter, als bloß eine Botschaft zu senden: Ganz im Sinne von Recycling und Kreislaufwirtschaft wird das Material des gigantischen Billboards im Anschluss zu einer limitierten Taschenkollektion verarbeitet. Jedes Stück ist dabei ein Unikat, das Ecoalfs Botschaft weiter in die Welt trägt. Darüber hinaus wird das Kampagnenmotiv mithilfe von CGI-Technologie in verschiednenen Städten weltweit ausgespielt. Außerdem können echte „Make Planet Earth Great Again“-Kappen auf der Webseite von Ecoalf bestellt werden.



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