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Atalanta Bergamo präsentiert weiterentwickeltes Vereinslogo – Design Tagebuch


Der italienische Fußballverein Atalanta Bergamo präsentiert sich mit veränderter visueller Identität. Das Redesign des Vereinslogos markiert die erste signifikante Änderung seit 33 Jahren. Kern der gestalterischen Überarbeitung ist die Abkehr von dem seit 1993 genutzten ovalförmigen Logo.

Atalanta Bergamo (Atalanta Bergamasca Calcio) ist ein 1907 gegründeter italienischer Fußballverein aus Bergamo (Lombardei). Zu den größten Erfolgen des Clubs zählen der Gewinn des Coppa Italia 1963 sowie der Triumph in der UEFA Europa League 2024. Seit vielen Jahren gehört der Club zu den konstantesten Mannschaften der Serie A. Der Beiname von Atalanta Bergamo ist „La Dea“, zu Deutsch „Die Göttin“. In Anlehnung daran übernahm der Club in den frühen 1960er-Jahren in seinem Vereinslogo die Darstellung einer weiblichen Figur.

In den vom Club vor wenigen Tagen veröffentlichten Statements wird betont, dass der veränderte Markenauftritt die wachsende internationale Positionierung von Atalanta unterstützen solle, ohne die Verbindung zur Stadt Bergamo und zur eigenen Geschichte aufzugeben.

Auszug der Pressemeldung

Die Weiterentwicklung der visuellen Identität ist darauf ausgelegt, Tradition, internationale Wiedererkennbarkeit und Z…

Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.



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Warum zwei Kreative das Agentursystem verlassen – und etwas bauen, das besser zur Gegenwart passt › PAGE online


Ivana Radovanovic und Philipp York Martin haben für große Agenturen gearbeitet, KI-Tools entwickelt und Markenprozesse mitgestaltet. Mit 12ft starten sie jetzt ein Modell, das strategische Markenführung, KI-Kompetenz und ein kuratiertes Expertennetzwerk verbindet – ohne klassischen Agenturapparat.

Warum zwei Kreative das Agentursystem verlassen – und etwas bauen, das besser zur Gegenwart passt › PAGE onlineBild: Marlon Schreyer-Dupuy Der Moment, in dem zwei Menschen mit zusammen 30 Jahren Agenturerfahrung beschließen, das System zu verlassen, verdient Aufmerksamkeit. Ivana Radovanovic und Philipp York Martin haben bei und für die großen Agentur-Player der Branche gearbeitet, preisgekrönte KI-Tools entwickelt und Keynotes auf den wichtigsten Bühnen der Branche gehalten. Was sie jetzt machen, klingt auf den ersten Blick vertraut. Auf den zweiten ist es das nicht.

Twelve Feet – kurz 12ft – ist ein netzwerkbasiertes Branding-Studio mit Fokus auf den DACH-Markt und kleine bis mittelständische Kunden. Kein Büro, kein Overhead, kein Agenturapparat. Stattdessen: ein kuratiertes Netzwerk von über 40 Spezialist:innen, zwei feste Ansprechpartner und ein Versprechen, das so im deutschen Markt noch nicht formuliert wurde: die strategische Tiefe einer großen Agentur, die Agilität eines Freelancer-Netzwerks und die Verlässlichkeit einer Inhouse-Einheit, in einem Modell.

Bild: Marlon Schreyer-Dupuy

»Wir investieren nicht in repräsentative Orte. Wir investieren in Wissen, und geben dieses auch gerne an Kunden weiter.«

Ivana Radovanovic, Co-Founderin Studio Twelve Feet

Warum jetzt, und warum so?

Der Markt ist in ordentlich Bewegung und deshalb müssen neue Konzepte her.

Klassische Agenturen kämpfen mit einem strukturellen Problem: Ab einer gewissen Größe wächst Bürokratie schneller als Kreativität. Stakeholder-Management auf Kundenseite und Agenturseite verdoppelt den Aufwand. Flexibilität leidet. Viele Spezialist:Innen wollen sich nicht mehr fest anstellen lassen. Kunden, insbesondere im Mittelstand, brauchen heute schnelle, schlanke, innovative Lösungen. Projekte werden fragmentierter. Und so weiter.

Und dann krempelt Künstliche Intelligenz auch noch ordentlich den Markt um: Sie demokratisiert Produktionsqualität, verändert, wie Verbraucher auf Marken blicken, wie Inhalte entstehen, wie Produkte verkauft werden und wie Markenorganisationen funktionieren.

Für Marken wird es deshalb wichtiger, sich in diesem Umfeld klar zu positionieren und die richtigen Kompetenzen intern aufzubauen. Beides aber lässt sich nicht trennen: Wer KI in der Kommunikation einsetzen will, braucht ein tiefes Verständnis davon, wie Markenaufbau und Markenführung funktionieren. Und wer heute Marken entwickelt, muss die Implikationen von KI kennen und mitdenken können.

Genau in diese Kerbe hauen Radovanovic und Martin mit ihrem Kompetenzprofil.

Das beste aus 3 Welten.

Was 12ft konkret anders macht, ist weniger ein neues Prinzip als eine neue Kombination bekannter Prinzipien. Agenturen stehen für Qualitätssicherung, Markenprozesse und Verlässlichkeit. Freelancer-Netzwerke stehen für Geschwindigkeit und Spezialistenzugang. Inhouse-Teams stehen für direkte Kommunikation, Ownership und Kontinuität. Keines dieser Konstrukte liefert alle Vorteile zusammen, genau das versucht 12ft zu lösen.

Das Netzwerk ist keine lose Kollaboration. Es ist kuratiert. Radovanovic und Martin kennen ihre Partnerinnen und Partner aus jahrelanger gemeinsamer Projektarbeit. Wer ins Netzwerk kommt, hat geliefert. Und der Kunde hat immer denselben Ansprechpartner: die beiden Gründer selbst. Das schafft Verlässlichkeit, ohne die Starrheit einer klassischen Agenturstruktur.

Das Angebot ist entsprechend klar strukturiert und kompakt: Markenstrategie und CI-Modernisierung in zwei bis vier Wochen. Web- und App-Modernisierung in vier Wochen. Employer-Kampagne in zwei Wochen. Dazu drei KI-Formate, bei denen es um die Befähigung von Kunden geht.

Bild: Marlon Schreyer-Dupuy

»Branding und KI Kompetenzen sind heute nicht mehr zu trennen. Also machen wir das auch nicht.«

Philipp York Martin, Co-Founder Studio Twelve Feet

KI als Betriebssystem, nicht als Differenzierer

Dass 12ft sich nicht AI Studio nennt, ist Haltung. KI ist mittlerweile Bestandteil des Betriebssystems und kein Differenzierer mehr. 12ft nutzt KI, wo sie einen nachweisbaren Mehrwert bringt: in der Beschleunigung von Prozessen, in der Bildgenerierung, in node-basierten Workflows für Content-Skalierung. Und bewusst nicht, wo menschliche Kreativität bessere Ergebnisse liefert oder Risiken der Markenschädigung ausgeschlossen werden müssen.

Die KI-Kompetenz der beiden Gründer ist real und ausgezeichnet: ihre Namen stehen unter diversen Auszeichnungen (ADC, Red Dot, DDA) in Branchenverbänden wie dem BVDW und anderen Digitalisierungsinitiativen.

Coopetition als Kern-Wert.

Das Netzwerk-Konstrukt ist ebenfalls nicht nur eine operative Lösung, sondern eine bewusste strategische Positionierung und Haltung. Ivana und Philipp arbeiten nicht deshalb mit über 40 Spezialistinnen und Spezialisten zusammen, weil sie nicht alles selber machen könnten. Vielmehr weil sie überzeugt sind, dass in Zeiten permanenter Veränderung niemand gut damit fährt, alles allein lösen zu wollen.

Co-opetition klingt nach Kompromiss. Wer aber mit Marktteilnehmern zusammenarbeitet, die ähnliche Felder bearbeiten und manchmal sogar um dieselben Kunden konkurrieren, gewinnt etwas, das Abschottung nie liefert: Perspektiven, die die eigene Methode schärfen.

Das Netzwerk von 12ft hat deshalb zwei Seiten. Für Kunden bedeutet es Zugang zu den richtigen Expertinnen für jede Anforderung. Für die Gründer selbst ist es Nährboden: für Gespräche, die Perspektiven verschieben, und für Vertrauen zwischen Expertinnen, das keine gemeinsame Firma braucht.

In einem Markt, der sich schneller verändert als jede einzelne Expertise mithalten kann, wächst man zusammen schneller als alleine.

Wissen vor Quadratmetern

Man kann 12ft an vielen Orten antreffen, aber nie in einem Agenturbüro. Ivana und Philipp arbeiten bewusst remote first und investieren ihre Ressourcen nicht in Repräsentation, sondern in Wissen, welches sie an Kunden weitergeben.

Radovanovic und Martin haben als einen ihrer 3 Kernwerte »Knowledge« definiert. In einer Welt, in der Informationen und Desinformationen in Unmengen durch das Netz fliegen, fällt dem Aufbau und Austausch von echtem Wissen noch mehr Bedeutung zu als je zuvor.

Bei 12ft ist Wissenstransfer Teil des Produkts über Upskilling-Formate, Workshops und KI-Governance-Programme, die Unternehmen dauerhaft unabhängiger machen. Strukturell ist das näher an einer Beratung als an einer Agentur. Und genau das wollen die Gründer: weder das eine noch das andere sein, sondern etwas Drittes.

Studio Twelve Feet in Kürze:

Studio Twelve Feet (12ft) ist eine netzwerkbasierte Branding-Agentur für den DACH-Markt, gegründet von Ivana Radovanovic und Philipp York Martin. Das Studio bietet Branding und digitale Produkte gepaart mit KI-Schulungen für mittelständische KMU, die ihre Marke schärfer positionieren und KI strukturiert einsetzen wollen. Das alles mit Agentur-Qualität, Freelancer-Geschwindigkeit und Inhouse-Verlässlichkeit. 12ft arbeitet digital-first, ohne Overhead, mit einem kuratierten Netzwerk von über 40 Spezialistinnen und Spezialisten.

Kontakt: hello@12ft.studio  |  12ft.studio  |  Berlin. München. Remote. Bei euch.



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Eine Agentur, die ein Stipendium ausschreibt? › PAGE online


Blok Design aus Toronto hat es getan. Immer offen für Experimente, hat das Studio erst die Kreativplattform Rhythm Dialogues ins Leben gerufen – und jetzt das erste Stipendium in einem Airstream vergeben, den man sich an seinen Wunschplatz bringen lassen kann.

Eine Agentur, die ein Stipendium ausschreibt? › PAGE online

Wir haben schon oft über die farbenfrohen und konzeptionellen Arbeiten von Blok Design berichtet, die für Brands und Filmfestivals, Akademien und Museen entstehen.

Kunst und Kultur sind dabei seit jeher immer auch Inspiration für die Kreativen gewesen und so hat das Grafikdesign-Studio aus Toronto das alles zusammen gebracht.

Fest davon überzeugt, dass Kunst und Kreativität eine wichtige Rolle dabei spielen können, die Gesellschaft in eine freundlichere zu verwandeln, möchte es sich einmischen. Und das gemeinsam mit anderen Kreativen, mit Künstler:innen und Tanzenden, mit Musiker:innen und Interessierten aus Poesie, Philosophie, Film und Design.

Ein Verlag ist gegründet worden und auch ein Stipendium hat Blok Design ins Leben gerufen, das jetzt erstmals vergeben wurde.

Engagierte Ideen im Airstream

Artists konnten sich für das Stipendium bewerben und da sie alle Kreativen so nennen, waren auch Gestalter:innen, wie sie selbst welche sind, eingeladen. Schließlich wollen sie bestehende Formate aufbrechen.

Und dazu ist ein Stipendium in Style. Denn die Unterkunft ist ein Airstream von 1974, der in einem Zeitraum von 1 bis 4 Wochen an Wunschorte in Ontario, Québec oder auch darüber hinaus transportiert wird.

Es wird ein Honorar und eine Verpflegungspauschale gezahlt und am Ende müssen die Artists das Erarbeitete den Rhythm Dialogues zur Verfügung zu stellen.

Bisher wurden von den Rhythm Dialogues nur Artists aus Kanada angesprochen. Aber, wenn die Idee überzeugt, warum nicht … Und noch schöner wäre es natürlich, wenn sich auch Agenturen hier angesprochen fühlen würden, ein Denken out of the box zu fördern und sich zu engagieren.

Die rhythmische Identity gestaltete Blok Design natürlich selbst und das samt Merchandise, auf dem es schönerweise heißt: Imagination is a place where it rains.

 

 

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Tolle Buchreihe für Toleranz und Vielfalt: Oma ist ein Hippie! › PAGE online


Kleine Gestalten hat mit »Oma ist ein Hippie« eine neue Kinderbuchreihe gestartet, die mit jeder Menge Wissen und lebendigen Illustrationen zeigt, was für unterschiedliche Arten zu leben es gibt – und wie aufregend es ist, diese zu erkunden. Ein Rezept für Mango-Lassi inklusive.

Tolle Buchreihe für Toleranz und Vielfalt: Oma ist ein Hippie! › PAGE online

Das Glück, dass die eigene Oma ein Hippie ist, hat natürlich nicht jedes Kind. Aber alle anderen Kinder können in diesem Buch erkunden, was das eigentlich bedeutet – und ihre Eltern gleich mit.

Aus der Sicht eines Kindes geschildert, das seine Oma in ihrer Wohngemeinschaft besucht, wird nicht nur von einem kunterbunten Tag mit Yoga, Gemeinschaftsessen und Trubel erzählt, sondern die gesamte Zeit der Hippie-Bewegung gleich mit.

Wie sie in den 1960er-Jahren in Haight-Ashbury in San Francisco entstand, gängige Lebensweisen infrage stellte, für Love, Peace und Happiness kämpfte und für jede Menge Toleranz.

Guten Morgen heißt bei der Oma Peace und wenn sie etwas zu essen besorgt, führt der Weg nicht in den Supermarkt, sondern in den Gemeinschaftsgarten. Der Nachmittag wird schon mal auf einer Demo verbracht und es werden der einstige Hippie-Trail, der Hippie-Look, vegetarische, und viele anderen Arten, sich zu ernähren, vorgestellt und ein Rezept für Mango-Lassi mitgeliefert, das man selbst ausprobieren kann.

Eine Zeitleiste erzählt von der gesamten Entwicklung und ein Glossar erklärt Begriffe von innerer Balance über Materialismus bis zur Utopie.

Tolle Sprache, mitreißend illustriert

Geschrieben hat »Granny is a Hippie«, wie das Buch im Original heißt, die erfahrene britische Kinderbuchautorin Claire Philip, die im britischen Lake District lebt und es liebt, Kindern von den Wundern der Welt zu erzählen und von allem, was es zu entdecken gibt.

Im nonchalanten Ton lässt sie das Kind vom Leben der Oma erzählen, fröhlich, neugierig und beschwingt. Statt sich zu wundern, wird hier das Andere entdeckt, offen und gespannt – und bebildert von der preisgekrönten New Yorker Illustratorin Vivi John.

Und so lebendig wie das Leben der Oma sind auch ihre Bilder, die mit verschiedensten Texturen unterlegt sind und in Farben leuchten, die ein wenig Vintage-Charme versprühen und so vom Jetzt in die Vergangenheit führen.

Für ein Miteinander

Alles ist in Bewegung und geht es um innere Werte, die der Hippie-Bewegung wichtig waren, lächelt einen ein rosafarbener indischer Ganesha an und Buddha schaut voller Ruhe in sich hinein – während auf der Nebenseite Yogaübungen gemacht werden.

Das hat eine solche Lebendigkeit, dass man zwischendurch fast denkt, man könnte die Musik aus Woodstock hören, dessen Musiker das Buch vorstellt oder von einem der Musikfestivals, auf die die Oma bis heute gerne geht.

»Fremde sind eigentlich nur Freunde, die man noch nicht kennengelernt hat«, beschreibt Kleine Gestalten selbst das Kinderbuch und es ist eine Freude, dass es das erste einer Reihe ist, die später mit »Oma ist ein Punk« weitergeht. Wir sind sehr gespannt!

Vivi John, Claire Pjilip: Oma ist ein Hippie, Kleine Gestalten 2026, Konzept, Design und Layout: Carolina Amell, 32 Seiten, ab 5 Jahren, Deutsch, 17.90 Euro. ISBN: 978-3-96704-803-2

   

Bilder © gestalten/Kleine Gestalten

 



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