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Apps & Mobile Entwicklung

Borderlands 4: Entwickler sprechen von 20 Prozent mehr FPS seit Launch


Borderlands 4: Entwickler sprechen von 20 Prozent mehr FPS seit Launch

Borderlands 4 (Test) gehörte beim Start im September letzten Jahres zu den anspruchsvollsten Spielen. Allen voran die Grafikkarte wurde von der Unreal Engine 5.5 stark gefordert, was sich auch im Test gezeigt hat. Mittlerweile haben die Entwickler Optimierungen durchgeführt, zu denen sie sich nun ausführlich geäußert haben.

Mehr FPS laut Entwickler-Benchmarks

Seit dem Start des Spiels soll Borderlands 4 rund 20 Prozent an FPS zugelegt haben. Um das zu verdeutlichen, wurden auch mehrere Benchmarks mit unterschiedlicher Hardware angelegt. Direkt miteinander verglichen wird die Spielversion 1.0.2 vom Launch mit der Version 1.5 aus diesem Monat.

In den Tests der Entwickler hat die GeForce RTX 4080 auf einem Core i7-13700K in WQHD mit Upscaling um 23 Prozent an FPS zugelegt. Die GeForce RTX 3080 hat derweil auf einem Core i7-12700K in WQHD mit Upscaling 18 Prozent hinzugewonnen und die GeForce RTX 2070 mit einem Core i7-9700 in Full HD inklusive Upscaling 26 Prozent. Nicht nur die Average-FPS sollen angestiegen sein, auch die 1% Lows und die 0,1% Lows sollen einen Schritt nach vorne gemacht haben.

Dafür wurde jedoch die Bildqualität reduziert

Dabei sind die Entwickler aber ehrlich: Sie drücken es zwar nicht ganz genau so aus, doch wurden die Leistungssteigerungen primär dadurch erreicht, indem die Grafikqualität reduziert wurde. So soll es zwar keine Grafikreduzierung geben, die die künstlerische Gestaltung beeinflusst – davon abgesehen jedoch schon. Es soll eine Balance gefunden worden sein, um die Framerate spürbar zu verbessern, ohne dabei die Spielerfahrung zu stören. Screenshot-Beispiele, wie sich die grafischen Änderungen darstellen, gibt es nicht. Explizit erwähnt werden aber manche Effekte wie Action-Skill-Partikel, Airshop-Drops und Triebwerke, bei denen jeweils die Anzahl der Polygone reduziert worden ist.

Hersteller-Benchmarks von Borderlands 4
Hersteller-Benchmarks von Borderlands 4 (Bild: Steam)

Abgesehen von der allgemeinen Performance haben die Entwickler auch an der Shader-Kompilierung von Borderlands 4 gearbeitet, um Kompilierungsruckler zu reduzieren. Das Spiel soll nun früher erkennen, wann welche Shader benötigt werden, sodass diese dann rechtzeitig in Echtzeit kompiliert und fertiggestellt werden. Darüber hinaus wurde auch das LOD überarbeitet. Weiter entfernte Objekte sollen nun besser aussehen, sodass der optische Unterschied beim Annähern nicht mehr so deutlich auffällt. Auch die Anzahl der Abstürze soll seit dem Launch von vormals 0,63 Prozent aller Spiele-Sessions auf 0,38 Prozent reduziert worden sein.

Das Ende ist noch nicht erreicht

Patch 1.5 soll aber noch nicht das Ende der Optimierungen darstellen. Gearbox will auch bei zukünftigen Updates die Leistung von Borderlands 4 weiter verbessern.



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Tower Semi & Nuvoton: Fabriktausch und Ausbau für mehr Photonics-Chips für Nvidia


Tower Semi & Nuvoton: Fabriktausch und Ausbau für mehr Photonics-Chips für Nvidia

Tower Semiconductor wird nach einem Fabriktausch mit Nuvoton die 300-mm-Fertigung in Japan ausbauen. Vor allem auf Silicon-Photonics-Lösungen setzt man. Optische Verbindungen haben einen großen Zukunftsmarkt, vor allem im Datacenter -und damit auch im AI-Geschäft. Schnell könne man so die Kapazität vervierfachen, erklärt Tower.

Unter der Bezeichnung TPSCo betreiben Tower Semiconductor aus Israel (51 % Anteil) und Nuvoton (49 % Anteil) bereits seit vielen Jahren erfolgreich ein Joint Venture, das eine 300-mm-Wafer-Fabrik (Fab 7) und zwei 200-mm-Anlagen in Japan für die Produktion nutzt.

Tower Semiconductor hat in den letzten Jahren viel Know-how im Bereich der Fertigung von optischen Lösungen und dem gesamten Thema Silicon Photonics gesammelt, kann dazu aber auch viele klassische Bereiche in der Chipherstellung abdecken. Das hatte das Unternehmen bereits vor einigen Jahren so interessant gemacht, dass Intel sie übernehmen wollte. Dies scheiterte am Ende jedoch, Tower Semiconductor stand wieder allein da und sucht nun seinen eigenen Weg.

Co-Packaged-Optics ist in Zukunft ein großes Thema
Co-Packaged-Optics ist in Zukunft ein großes Thema (Bild: IDTechEx)

Mehr Silicon Photonics für Nvidia?

Optische Verbindungen sind ein Bereich, den das Unternehmen bedienen will. Diese werden für die Skalierung von Servern, Racks und mehr stetig weiter in den Fokus gerückt. In Zukunft soll zudem Co-Packaged-Optics (CPO) direkt auf dem Chip dafür sorgen, dass eine sehr schnelle, aber sparsame Datenverbindung realisiert werden kann.

Daran ist nahezu jedes große Unternehmen interessiert und hat auch bereits entsprechende Produkte geplant – unter anderem Nvidia –, nun müssen die Auftragsfertiger mitziehen. Tower Semiconductor hatte im Februar dieses Jahres bestätigt, Lieferant für Nvidia bei kommenden Lösungen zu sein.

Strom sparen mit CPO
Strom sparen mit CPO (Bild: Nvidia)

Die Konkurrenz schläft zudem nicht. Globalfoundries geht hier den gleichen Weg und hatte im vergangenen Jahr Advanced Micro Foundry (AMF) gekauft, einen Spezialisten für Silicon Photonics. Und auch TSMC ist zuletzt viel aktiver in dem Umfeld geworden.

Tower Semiconductor braucht für die Skalierung der Produktion mehr Platz. Und so einigt sich das Unternehmen mit Nuvoton, dass sie die alleinige Kontrolle über die 300-mm-Fab in Japan übernehmen und direkt eine Erweiterung installieren. Nuvoton bekommt im Gegenzug eine 200-mm-Fab für sich allein, was ohnehin in vielen Fällen etwas besser zu der Produktpalette passt. Kunden sollen von der Umstellung letztlich nichts merken und werden wie gewohnt weiter bedient.

Tower Semiconductor hat mit Fab 7 viel vor. Nach einem anvisierten Ausbau soll sich die Kapazität der Anlage zügig vervierfachen. Da die ersten Photonics-Lösungen bereits direkt aus der Anlage geliefert werden und vollständig bei den Endkunden qualifiziert sind, hofft Tower Semiconductor, schnell weitere Aufträge abarbeiten zu können und so auch neue Kundschaft zu gewinnen.



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Samsung muss Strafe an Galaxy-Besitzer wegen heimlicher Drosselung zahlen


Ein jahrelanger Rechtsstreit um Samsungs Game Optimization Service hat endlich ein Ende gefunden. Galaxy-Besitzer sollen eine Entschädigung erhalten, nachdem ein Gericht gegen die heimliche Drosselung durch das Unternehmen entschieden hat.

Samsung hat im Laufe der Jahre verschiedene Tools entwickelt, um die Leistung seiner Galaxy-Geräte zu optimieren. Eine dieser Ergänzungen war der Gaming Optimization Service, kurz GOS. Bei seiner Einführung wurden die Nutzer jedoch gezwungen, die Funktion zu nutzen, ohne dass sie sich dagegen entscheiden konnten. Das führte schließlich zu einer Sammelklage, die Samsung nun beigelegt hat, indem es angewiesen wurde, Tausende von Nutzern zu entschädigen.

GOS wurde ursprünglich entwickelt, um die Wärmeabgabe in der Galaxy-S22-Serie, die vom Snapdragon 8 Gen 1-SoC angetrieben wurde, in Grenzen zu halten. Um eine Überhitzung zu vermeiden, drosselte der Dienst den Prozessor und reduzierte die Grafikleistung bei Spielen und anderen ressourcenintensiven Aufgaben.

Die Funktion war höchst umstritten, als sich herausstellte, dass die Drosselung zwar für Tausende von Standard-Apps galt, aber bei Benchmark-Tests selektiv deaktiviert wurde, um das Telefon leistungsfähiger erscheinen zu lassen, als es war.

Jahre später änderte Samsung das GOS schließlich so, dass die Nutzer das Tool manuell aktivieren oder deaktivieren und zwischen verschiedenen Leistungsmodi wählen konnten.

Galaxy-S22-Nutzer werden von Samsung bezahlt

Die Sammelklage wurde 2022 von 1.882 Verbrauchern in Südkorea eingereicht. In der Klage wurde Samsung vorgeworfen, verbraucherfeindliche Praktiken angewandt zu haben, indem es die Leistung der Galaxy-S22-Serie heimlich gedrosselt und die Käufer nicht über diese Funktion informiert habe. Die Kläger argumentierten, dass dieser Mangel an Transparenz zu einer erheblichen Verschlechterung des Nutzererlebnisses führte.

Nun, vier Jahre nach Beginn der Kontroverse, wurde der Fall am 18. März durch einen erzwungenen gerichtlichen Vergleich abgeschlossen, über den zuerst von The Chosun Daily (via SamMobile) berichtet wurde. Dies geschah, nachdem keine freiwillige Einigung zwischen den beiden Parteien erzielt werden konnte. Ursprünglich verlangten die betroffenen Nutzer rund 300.000 KRW, also etwa 173 Euro Schadensersatz für jeden Einzelnen. Der Richter hat Samsung zwar zur Zahlung an die Kläger verurteilt, der endgültige Vergleichsbetrag wurde jedoch nicht bekannt gegeben.

Wenn ihr euch fragt, ob ihr auch eine Auszahlung bekommen könnt, werdet ihr möglicherweise enttäuscht. Die Klage bezieht sich nur auf die Verbraucher, die an der Klage in Südkorea beteiligt waren.

Sollten Marken das Recht haben, Funktionalitäten einzuschränken?

Dies ist eines von mehreren öffentlichkeitswirksamen Verbraucherdebakeln im Zusammenhang mit Leistungsbeschränkungen für Smartphones. Ein berühmtes Beispiel ist das „Batterygate“ von Apple, bei dem das Unternehmen zugab, iPhones zu verlangsamen, um den Akku zu schonen. Dieser Rechtsstreit wurde 2020 mit einem 500-Millionen-Dollar-Vergleich abgeschlossen, während die Ermittlungen auf staatlicher Ebene erst letztes Jahr beendet wurden.

Diese Fälle heizen die Diskussion über Benutzerautonomie und Verbraucherrechte weiter an. Viele argumentieren, dass die Besitzer selbst entscheiden sollten, wie ihre Geräte funktionieren, und nicht die Hersteller.

Was ist eure Meinung dazu? Sollten die Hersteller den Nutzern die volle Kontrolle über ihre Geräte geben, auch wenn dadurch das Risiko einer Überhitzung besteht?



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Ende des Hypes: OpenAI stellt KI-Videogenerator Sora ein


OpenAI kündigt das Ende des KI-Videogenerators Sora an. Die eigenständige App, die erst vor rund sechs Monaten veröffentlicht wurde, wird bald eingestellt. Ein konkreter Zeitplan für die App und die API soll bald bekannt gegeben werden.

Für die Allgemeinheit freigegeben wurde der KI-Videogenerator im Dezember 2024. Schon damals gingen Videos viral. Als OpenAI die Sora-App im September 2025 als eine Art Kurzvideodienst für KI-Videos veröffentlichte, gab es den nächsten kleinen Hype. Die App erreichte binnen fünf Tagen 1 Million Downloads und stand an der Spitze von Apples Appstore-Charts. Danach wurde es aber ruhig.

Im Dezember investierte Disney noch 1 Milliarde US-Dollar in Sora

Dass OpenAI sich bei der Entwicklung fokussieren will, ist bekannt. Die aktuelle Ankündigung zeigt, wie schnell der Wandel erfolgt. Noch im Dezember hatte Disney verkündet, 1 Milliarde US-Dollar in OpenAI zu investieren. Ebenso wurde genehmigt, dass Sora-Nutzer Videos von urheberrechtlich geschützten Disney-Figuren erstellen dürfen.

Nun erklärt Disney in einer Stellungnahme gegenüber CNBC, man respektiere OpenAIs Entscheidung, das Videogenerator-Geschäft zu verlassen.

Intern wurde Disney offenbar kalt erwischt, berichtet Reuters. Noch am Montag arbeiteten demnach Teams von OpenAI und Disney an einem gemeinsamen Projekt, das mit Sora in Verbindung stand. 30 Minuten nach einem Meeting erfolgte dann die Ankündigung, dass der Videogenerator eingestellt wird. Für Disney ohne jegliche Vorwarnung.

Fokus auf Coding und Agenten

Künftig soll bei OpenAI ChatGPT im Mittelpunkt stehen, das zu einer Super-App weiterentwickelt werden soll, in die der KI-Browser Atlas sowie der Agent Codex integriert wird. Dieser läuft bislang auch über eine eigenständige App.

  • ChatGPT, Codex und Browser verbinden: OpenAI will ChatGPT zur Super-App umbauen

Agenten und Geschäft mit Unternehmen sind demnach das Ziel. „Was für uns momentan wirklich zählt, ist das Fokussieren und eine gute Umsetzung“, sagt OpenAIs App-Chefin Fidji Simo. Was wegfällt, sind Dienste, die nicht zur neuen Strategie passen. Ein Ende von Sora war daher naheliegend.

Die Videogenerierung benötigt enorme GPU-Kapazitäten, die bei OpenAI aber begrenzt sind. Computing-Ressourcen müssen zwischen Modell-Entwicklung, Produktstarts und dem Inferenzbereich – also dem alltäglichen Betrieb der Dienste – aufgeteilt werden. Das Wall Street Journal berichtete zuletzt von einer teils chaotischen Organisation innerhalb von OpenAI. Teams erhielten etwa erst kurz vor Produktstarts die entsprechenden Computing-Leistungen zugeteilt.

Online-Shopping-Käufe in ChatGPT erst einmal vom Tisch

Eingedampft werden auch weitere Funktionen. Die Produktsuche im Shopping-Bereich von ChatGPT wird optimiert, indem das Agentic Commerce Protocol (ACP) erweitert wird. Nutzer sollen damit noch leichter Produkte innerhalb von ChatGPT vergleichen können. Den integrierten Bezahlvorgang – also das Instant-Checkout – setzt OpenAI aber nicht um. „Wir haben festgestellt, dass die ursprüngliche Version von Instant Checkout nicht das Maß an Flexibilität bot, das wir anstreben“, heißt es in der Mitteilung.

Händler haben daher die Möglichkeit, eigene Bezahlverfahren zu wählen. OpenAI will sich indes auf die Produktsuche fokussieren.



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