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Claude Opus 4.8 ist da: Überall besser und deutlich ehrlicher


We’ve raised $65 billion in Series H funding at a $965 billion post-money valuation, led by @AltimeterCap, Dragoneer, @Greenoaks, and @sequoia.

This investment will help us advance our research and expand our capacity to meet growing demand for Claude.

— Anthropic (@AnthropicAI) May 28, 2026


Claude Code erhält Agent View: Eine Liste für alle Sessions

orangefarbener Hintergrund, schwarze Skizze einer Hand, drei weiße Blöcke
© Anthropic via Canva

Claude Opus 4.8 verbessert sich fast überall

Claude Opus 4.8 baut auf Opus 4.7 auf und verbessert sich laut Anthropic in zahlreichen Benchmarks für Coding, agentische Aufgaben, Reasoning und Wissensarbeit. Doch die spannendste Neuerung findet sich nicht in den Leistungswerten.

Frühe Tester:innen berichten von besserem Urteilsvermögen, längeren autonomen Arbeitsphasen und einer höheren Zuverlässigkeit bei komplexen Aufgaben. Statt vorschnell Ergebnisse als korrekt darzustellen, soll Opus 4.8 Unsicherheiten häufiger offen benennen und eigene Annahmen kritischer hinterfragen. Interne Evaluierungen zeigen, dass Opus 4.8 etwa viermal seltener Fehler im selbst geschriebenen Code unkommentiert passieren lässt als Opus 4.7. Gleichzeitig sank die Rate problematischer Verhaltensweisen wie Täuschung, unbegründeter Behauptungen oder anderer Fehlentscheidungen deutlich.

Vergleich der Fehlverhaltenswerte verschiedener Claude-Modelle. Opus 4.8 erreicht deutlich bessere Sicherheits- und Alignment-Werte als Opus 4.7.
Anthropic vergleicht die Fehlverhaltenswerte von Sonnet 4.6, Mythos Preview, Opus 4.7 und Opus 4.8, © Anthropic.

Für viele User dürfte das wichtiger sein als ein weiterer Benchmark-Rekord. Je mehr KI-Agents eigenständig arbeiten, desto entscheidender wird die Fähigkeit, Unsicherheiten zu erkennen und Fehler transparent zu machen. Laut Anthropic nähert sich Opus 4.8 bei diesen Sicherheits- und Alignment-Werten dem Modell Claude Mythos Preview an.

Opus 4.8 überzeugt aber nicht nur bei Zuverlässigkeit und Ehrlichkeit. In fünf der sechs veröffentlichten Vergleichstests setzt sich das Modell an die Spitze. Bestwerte erzielt Claude unter anderem bei Software-Entwicklung, agentischer Computernutzung, Wissensarbeit und Finanzanalysen. Lediglich beim Terminal Bench für agentisches Coding liegt GPT-5.5 weiterhin knapp vorne.

Im offiziellen Demovideo zeigt Anthropic, wie Claude Opus 4.8 längere Coding-Aufgaben eigenständig über Claude Code bearbeitet. Dabei übernimmt das Modell umfangreiche Arbeitsabläufe über längere Zeiträume hinweg und kann Features oder größere Bugfixes weitgehend selbstständig abarbeiten.

Fast Mode und hunderte KI-Agenten parallel

Neben Claude Opus 4.8 führt Anthropic mehrere neue Funktionen für claude.ai, Claude Code und die API ein. Dazu gehören ein beschleunigter Fast Mode, Dynamic Workflows mit hunderten parallel arbeitenden Subagents sowie neue Steuerungsmöglichkeiten für Nutzer:innen und Entwickler:innen.

Fast Mode wird schneller und günstiger

Nutzer:innen müssen sich beim Fast Mode nicht zwischen Geschwindigkeit und Modellqualität entscheiden. Anthropic setzt auf dasselbe Opus 4.8-Modell, verspricht aber eine rund 2,5-mal höhere Geschwindigkeit. Gleichzeitig wurde der Preis gegenüber früheren Fast Mode-Versionen auf etwa ein Drittel gesenkt.

Aktivieren lässt sich die Funktion in Claude Code über den Befehl „/fast“. Für API-Nutzer:innen steht der Fast Mode derzeit als Research Preview zur Verfügung. Der Zugriff erfolgt aktuell über eine Freischaltung durch Anthropic oder eine Warteliste.

Claude bekommt eigenes KI-Team mit hunderten parallel arbeitenden Agents

Noch spannender dürften viele Nutzer:innen die neuen Dynamic Workflows in Claude Code finden. Die Funktion befindet sich aktuell als Research Preview in der Testphase und lässt Claude Aufgaben nicht nur bearbeiten, sondern organisieren. Statt allein an einem Problem zu arbeiten, stellt die KI gewissermaßen ihr eigenes Team aus spezialisierten Agents zusammen. Diese Agents verfolgen unterschiedliche Lösungswege parallel, prüfen gegenseitig ihre Ergebnisse und suchen aktiv nach Fehlern oder Schwachstellen. Dadurch entsteht ein mehrstufiger Prüfprozess, der über die Arbeitsweise klassischer KI-Assistants hinausgeht. Die folgende Abbildung zeigt einen Dynamic Workflow in Claude Code bei einer Migration von React zu Solid.js.

Screenshot eines Dynamic Workflows in Claude Code, bei dem mehrere KI-Agents parallel an einer React-zu-Solid.js-Migration arbeiten und verschiedene Projektphasen gleichzeitig bearbeiten.
Dynamic Workflows koordinieren dutzende KI-Agents parallel für komplexe Entwicklungsaufgaben, © Anthropic

Laut Anthropic eignen sich die Dynamic Workflows besonders für großflächige Bug-Suchen, Sicherheitsanalysen, Performance Audits oder Migrationen über Tausende bis Hunderttausende Code-Zeilen hinweg. Dynamic Workflows stehen Nutzer:innen der Claude Code-Abonnementoptionen Max, Team und Enterprise zur Verfügung

Claude denkt länger nach

Anthropic erweitert Claude aber nicht nur um neue Agent-Funktionen. User können künftig selbst bestimmen, wie intensiv das Modell über eine Aufgabe nachdenken soll. Höhere Aufwandsstufen liefern gründlichere Antworten, während niedrigere Einstellungen für mehr Geschwindigkeit sorgen. Die neue Aufwandssteuerung steht in claude.ai und Claude Cowork für alle Tarife zur Verfügung.

Mehr Kontrolle für Entwickler:innen

Auch die Messages API erhält ein Update. Entwickler:innem können Systemanweisungen künftig während eines laufenden Agent-Prozesses aktualisieren, ohne den Prompt Cache zu verlieren oder einen neuen User Input auslösen zu müssen. Dadurch lassen sich etwa Berechtigungen, Token-Budgets oder der Kontext eines Agents dynamisch anpassen.


Claude Code bald raus aus Pro-Abo?

Claude Code Interface mit Sidebar, parallelen Sessions und Coding-Workspace im Dark Mode.
© Claude via Canva

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OpenAIs KI-Werbepläne: Prognose fällt vernichtend aus


100 Milliarden US-Dollar Werbeumsatz bis 2030? OpenAI hält an diesem ehrgeizigen Ziel fest. Neue Prognosen dämpfen diese Erwartungen jedoch deutlich. Der Trend zu mehr Werbung in KI-Diensten dürfte davon unberührt bleiben.

Im Februar 2026 führte OpenAI Werbung in ChatGPT ein und setzt große Hoffnungen auf das neue Geschäftsfeld. Zwei Monate später stellte das Unternehmen Investor:innen Werbeeinnahmen von 100 Milliarden US-Dollar bis 2030 in Aussicht. Laut Axios plant das Unternehmen bereits in diesem Jahr mit rund 2,75 Milliarden US-Dollar Werbeumsatz. Wie Adweek nun unter Berufung auf neue Prognosen des Marktforschungsunternehmens Emarketer berichtet, fallen die Erwartungen an den Markt jedoch deutlich niedriger aus. Für den gesamten US-Markt für Werbung in KI-Chatbots rechnet Emarketer 2026 mit weniger als einer Milliarde US-Dollar Umsatz. Bis 2030 soll der Markt auf 5,41 Milliarden US-Dollar wachsen. Vor diesem Hintergrund gehen die Analyst:innen davon aus, dass OpenAI die eigenen Umsatzprognosen bis 2030 um rund 90 Prozent verfehlen dürfte.

Steigende KI-Kosten erhöhen den Monetarisierungsdruck

OpenAI investiert Milliarden in den Ausbau der KI-Infrastruktur und steht unter wachsendem Druck, diese Ausgaben langfristig zu refinanzieren. Bereits Ende April berichtete Emarketer, dass das Unternehmen interne Nutzer:innen- und Umsatzziele verfehlt habe und Investor:innen dennoch Werbeeinnahmen von 100 Milliarden US-Dollar bis 2030 in Aussicht stelle. Selbst dieser Betrag würde die Investitionszusagen von rund 600 Milliarden US-Dollar, die OpenAI im vergangenen Jahr eingegangen sein soll, nach Einschätzung der Analyst:innen nicht vollständig decken.

Wie groß der Finanzierungsdruck in der KI-Branche inzwischen ist, zeigte sich auch am 29. April 2026, als Amazon, Alphabet, Meta und Microsoft ihre Quartalszahlen für das erste Quartal präsentierten. Zwar übertrafen alle vier Konzerne die Erwartungen der Analyst:innen, Google erzielte sogar zum zweiten Mal in Folge mehr als 100 Milliarden US-Dollar Quartalsumsatz. Die guten Geschäftszahlen ändern jedoch nichts daran, dass der Ausbau von KI immer kostspieliger wird. Für die gesamte Branche wächst damit der Druck, neue Erlösquellen zu erschließen und die milliardenschweren Investitionen langfristig zu refinanzieren.

KI soll sich über Werbung rechnen

Genau deshalb rückt Werbung in KI-Diensten immer stärker in den Fokus. Während Meta fast 98 Prozent und Google 75 Prozent ihrer Umsätze mit Werbung erzielen, liegt der Anteil bei Amazon bei lediglich neun Prozent. Microsoft weist den Anteil des Werbegeschäfts am Gesamtumsatz nicht separat aus. Er dürfte jedoch deutlich unter dem Niveau von Google und Meta liegen.

Doch egal, wie groß das Werbegeschäft der einzelnen KI-Anbieter:innen heute ausfällt, alle wollen die steigende Reichweite ihrer KI-Dienste künftig stärker monetarisieren. Amazon führte im Frühjahr 2026 Anzeigen in Alexa for Shopping (ehemals Rufus) ein. Meta nutzt Interaktionen mit Meta AI zur Personalisierung von Werbung. Google baut seit 2025 die Monetarisierung des AI Mode aus und führte im Februar ein neues Shopping-Werbeformat für den AI Mode ein. Microsoft hat Anzeigen bereits in Copilot integriert. Die Strategie scheint aufzugehen: Die Werbegeschäfte der großen Tech-Konzerne wachsen weiter, Google führte die jüngsten Zuwächse unter anderem auf KI-Innovationen zurück.

ChatGPT hat Ads nach ersten Testläufen in einigen Regionen inzwischen umfassend ausgerollt und baut das Werbeangebot seitdem kontinuierlich aus. Zur Weiterentwicklung der Werbemöglichkeiten zählt unter anderem der Ads Manager, den OpenAI kürzlich eingeführt hat. Dieser wurde in der Betaversion zunächst für Advertiser in den USA gelauncht und sorgt für Optimierungen insbesondere beim Reporting und Targeting. Als neue Targeting-Option gibt es inzwischen auch Custom Audiences. Ein Roll-out der Ads in Europa wird noch vorbereitet. Er könnte aber bald erfolgen, schließlich sucht OpenAI bereits Regional Manager für Ads in der EMEA-Region. Dublin, München und Paris sind hierbei als Arbeitsorte angegeben, sodass die Werbung bald auch in Deutschland starten könnte.

Das Analyseunternehmen Similarweb zeigte kürzlich, welche zehn Marken zwischen Mitte April und Mitte Juli 2026 weltweit die größte Präsenz in den ChatGPT Ads hatten – darunter vor allem Software- und SaaS-Unternehmen.


Die Top 10 Advertiser auf ChatGPT
– und wo die Ads auftauchen

Smartphone Mockup mit Ad bei ChatGPT, Wolken im Hintergrund
© OpenAI via Canva

OpenAI und viele andere KI-Anbieter:innen folgen mit ihren Werbeoffensiven einem bekannten Muster der Tech-Branche: Neue Werbeprodukte sollen zusätzliches Umsatzpotenzial erschließen und das Geschäftsmodell langfristig absichern. Gerade vor einem möglichen Börsengang gewinnt diese Strategie häufig an Bedeutung, weil Unternehmen Investor:innen zusätzliches Wachstumspotenzial aufzeigen wollen, wie es derzeit sowohl bei OpenAI als auch bei Anthropic diskutiert wird. Beispielsweise bauten auch Unternehmen wie Uber, Instacart und Reddit ihr Werbegeschäft bereits im Vorfeld ihres Börsengangs aus. Für Marketer spricht deshalb vieles dafür, dass die Zahl der Werbemöglichkeiten in KI-Diensten in den kommenden Jahren weiter wachsen wird.


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Claude macht gemeinsame Arbeit an Artifacts möglich


Public Sharing, Multiplayer und Claude Tag: Anthropic baut Artifacts für Teams aus. Die neuen Funktionen zeigen, wie sich die Zusammenarbeit mit KI verändert.

Claude macht Artifacts jetzt kollaborativ. Mit Artifacts erstellt Claude nicht nur Antworten im Chat, sondern eigenständige Dashboards, Prototypen, Websites oder Dokumente, die dauerhaft erhalten bleiben. Teams können sie jetzt gemeinsam bearbeiten, per Link teilen und direkt über Claude Tag aus Slack-Unterhaltungen heraus erstellen.


Baue dir jetzt eigene Live Dashboards für Apps mit Claude Cowork

UI von Claude Cowork mit Live Artifacts zeigt automatisch aktualisierte Dashboards, KPI-Karten und Report-Module für Analyse und Tracking.
© Claude Anthropic

Public Sharing und Multiplayer: Claude erweitert Artifacts um neue Team-Funktionen

Wie ClaudeDevs auf X bekannt gibt, erweitert Anthropic Artifacts gleich um mehrere Funktionen. Künftig können Nutzer:innen ihre Projekte öffentlich teilen. Jede Person mit dem Link kann ein Artifact ansehen – unabhängig davon, ob sie einen Claude Account oder Zugriff auf den Workspace besitzt. Das erleichtert es, Ergebnisse mit Kund:innen, Partner:innen oder anderen Teams zu teilen.

Besonders relevant für Unternehmen dürfte jedoch die neue Multiplayer-Funktion sein. Mehrere Personen können gleichzeitig am selben Artifact arbeiten und Inhalte gemeinsam weiterentwickeln. Statt Dateien oder verschiedene Versionen hin und her zu schicken, entsteht ein zentraler Arbeitsbereich. Die Funktion ist zunächst für Team- und Enterprise-Kund:innen verfügbar.

Auch die Slack-Integration Claude Tag wird ausgebaut. Claude kann dort bereits wie ein Team-Mitglied direkt in Slack Channels per „@Claude“ beauftragt werden und Aufgaben eigenständig bearbeiten. Neu ist, dass Claude aus einer Diskussion automatisch ein dauerhaftes Artifact erstellt. Der Arbeitsbereich bleibt erhalten und lässt sich anschließend gemeinsam weiterentwickeln und per Link teilen. Alle Team-Mitglieder mit Zugriff können daran weiterarbeiten. Soll das Ergebnis mit Kund:innen oder Partner:innen geteilt werden, genügt ein öffentlicher Link.

Anthropic treibt mit Public Sharing, Multiplayer und Claude Tag einen Trend voran, der sich bei vielen KI-Diensten abzeichnet: KI entwickelt sich vom persönlichen Werkzeug einzelner Mitarbeitender zum gemeinsamen Arbeitswerkzeug für Teams. Langfristig können Wissen und Arbeitsergebnisse so im Unternehmen erhalten bleiben, statt in einzelnen Chats zu verschwinden.


Claude Tag als Claude Code-Fortschritt:
Einfach Claude bei Slack beauftragen

@-Zeichen und Claude-Schriftzug vor verschwommenem Hintergrund
© Anthropic via Canva

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ChatGPT ist offiziell zurück auf WhatsApp


In Europa kommt ChatGPT zurück zu WhatsApp, nachdem das KI-Tool Anfang des Jahres verschwinden musste. Der Kurswechsel basiert auf einstweiligen Maßnahmen der EU gegen Meta.

On, off, und wieder on: WhatsApp bekommt ChatGPT als integrierten Chatbot zurück. Das gilt allerdings nur für den Europäischen Wirtschaftsraum, also für die 27 EU-Mitgliedstaaten sowie Liechtenstein, Island und Norwegen. Denn eigentlich hatte Meta nach einer Anpassung der eigenen Richtlinien alle LLM Chatbots von Dritten, wie ChatGPT und Copilot, von WhatsApp ausgeschlossen. Dort sollte die konzerneigene Meta AI unangefochten als KI-Assistenz bereitstehen. Die EU-Kommission sah darin aber einen Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht, der auch mit WhatsApps immensem Einfluss aufgrund der eigenen Größe zusammenhängt.


EU verpflichtet Meta, WhatsApp wieder für ChatGPT und Co. zu öffnen

WhatsApp App Icon auf schwarzem Hintergrund
© Amin Moshrefi – Unsplash, Änderungen vorgenommen via Canva

Viele Features schon integriert: So kannst du ChatGPT auf WhatsApp wieder nutzen

2024 kam ChatGPT zu WhatsApp, Anfang 2026 war das KI-Tool wieder verschwunden. Die Rückkehr von ChatGPT zu WhatsApp basiert auf dem außergewöhnlichen Einsatz einstweiliger Maßnahmen der EU-Kommission. Unter Strafandrohung verpflichtete diese Meta dazu, auch Konkurrenz-Chatbots wieder auf WhatsApp zuzulassen. Nach Ansicht der Behörde sollte ein Konzern mit der Reichweite von WhatsApp nicht darüber entscheiden können, welche KI-Dienste Millionen Nutzer:innen erreichen und welche nicht. Dass Meta AI zeitweise als einziger KI-Chatbot direkt über WhatsApp verfügbar war, könnte dem Dienst aus Sicht der Wettbewerbshüter:innen einen erheblichen Vorteil gegenüber konkurrierenden Angeboten verschafft haben. Die Behörde leitete deshalb bereits im Dezember 2025 ein Kartellverfahren gegen Meta ein.

Zwar gab Meta vor Monaten an, gegen diese Bestimmungen Einspruch zu erheben. Jetzt scheint aber zunächst die Rückkehr des OpenAI Chatbots unumgänglich zu sein. Während nach der EU-Entscheidung womöglich auch andere Chatbots wie Copilot zurückkehren könnten, verweist OpenAI via X bereits auf die Verfügbarkeit des populären Tools in der Messaging App – und in den Apps Kakao in Südkorea sowie Viber in unterstützten Märkten.

Wer auf ChatGPT im WhatsApp-Umfeld bauen möchte, kann einfach an die Nummer +1 800-242-8478 schreiben oder den dedizierten Message Link nutzen und damit den offiziellen ChatGPT Account finden. Wenn du schon einmal mit diesem in Kontakt warst, kannst du ihn in der Suche ebenfalls schnell entdecken. In unserem Test ist die Option bereits verfügbar.

Der offizielle ChatGPT Account auf WhatsApp, © OpenAI, Meta
Der offizielle ChatGPT Account auf WhatsApp, © OpenAI, Meta

Mit ChatGPT auf WhatsApp kannst du chatten und dir Fragen beantworten lassen, ganz wie von KI-Chatbots gewohnt. Du kannst aber auch Sprachnachrichten an die KI schicken – ChatGPT lässt sich in mehreren Sprachen auf WhatsApp verwenden –, Bilder hochladen und sogar Bilder mit OpenAIs Bildmodell per KI kreieren lassen.

Und falls du künftig nicht mit deiner Nummer, sondern mit deinem Username mit ChatGPT und anderen WhatsApp Usern in Kontakt treten möchtest, kannst du dich mit der Registrierung deines Benutzer:innennamens schon vorbereiten.


WhatsApp ohne Telefonnummer:

Usernames sind da und so stellst du sie ein

beigefarbener Hintergrund, WhatsApp-Profil mit Username, Text in Schwarz und Grün, WhatsApp-Logo
© WhatsApp via Canva

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