Connect with us

Künstliche Intelligenz

Dank Foxconn: Mac mini künftig (auch) „made in Texas“


Apples Versuche, Macs in den USA herstellen zu lassen, waren bislang nur mittelprächtig erfolgreich. So fertigte der Konzern zu Zeiten der ersten Trump-Administration den Mac Pro in Texas und auch einige KI-Server sollen in der Heimat des iPhone-Konzerns vom Band laufen. Doch von einer Massenproduktion konnte bislang nicht die Rede sein, es ging stets um Nischengeräte. Das soll sich künftig ändern:

Weiterlesen nach der Anzeige

Das Unternehmen kündigte am Montag an, noch in diesem Jahr mit einer Herstellung des Mac mini in Houston zu beginnen. Gegenüber dem Wall Street Journal sagte Chief Operating Officer Sabih Khan, dies sei Teil einer Investitionsoffensive von 600 Milliarden US-Dollar, die der Konzern bis 2029 in den USA ausgeben will. Die Fertigung erfolgt wie üblich nicht durch Apple selbst, sondern über den aus Taiwan stammenden Auftragsfertiger Foxconn, der auch die Mitarbeiter einstellt. Die Geräte „made in Texas“ sollen hauptsächlich im US-Markt landen. Der Rest der Produktion, die auch nach Europa geht, stammt weiterhin aus Asien.

Die Anlage in Houston besteht aus zwei Haupthallen – in einer entstehen die ebenfalls von Foxconn gebauten KI-Server für Apples Rechenzentren, in der anderen die Mac minis. Angeblich steht eine Fläche von rund 20.000 Quadratmetern zur Verfügung. Apple reagiert mit der Fertigung auf Forderungen der zweiten Trump-Regierung, mehr in den USA zu produzieren – inklusive iPhone. Letzteres wird aber nach allen bekannten Infos von Apple nicht umgesetzt, weil es schlicht zu teuer wäre.

Apple hatte in einer Fabrik in Austin, die 2013 erstmals eröffnet wurde, zunächst versucht, den Mac Pro zu bauen. Es ist unklar, ob das noch geschieht; laut Wall Street Journal ist die Herstellung mindestens stark zurückgegangen. Allerdings verkauft sich die Workstation sowieso sicherlich schlecht: Sie ist sowohl veraltet als auch extrem teuer.

Der Mac mini ist für Apple hingegen ein Hitprodukt: Besonders seit dem M4 und M4 Pro, erschienen 2024, bekam der nochmals kleiner gewordene Kompakt-Desktop Auftrieb. Zuletzt waren die Geräte teils aufgrund des Hypes um das KI-Agentensystem OpenClaw ausverkauft. Apple machte keine Angaben zu den in Texas geplanten Stückzahlen. Es dürfte sich zudem um ein reines Endmontagewerk handeln, meinen Beobachter; die Vorproduktion stammt nach wie vor vor allem aus Asien.

Weiterlesen nach der Anzeige


(bsc)



Source link

Künstliche Intelligenz

Meta-Mitarbeiter soll 30.000 private Nutzerbilder heruntergeladen haben


Ein Mitarbeiter von Meta soll bei der Arbeit heimlich 30.000 private Bilder von Facebook-Nutzern heruntergeladen haben. Der Londoner soll ein selbst geschriebenes Computerprogramm verwendet haben, welches die internen Sicherheitsvorkehrungen umging und ihn unerkannt auf das Material zugreifen ließ. Als er damit aufflog, feuerte ihn Meta sofort und informierte die Polizei.

Weiterlesen nach der Anzeige

Ihm wird nun ein Eingriff in die Privatsphäre etlicher Facebook-Nutzer vorgeworfen. Ein Vergehen, das in Großbritannien mit verschiedenen Gesetzen geregelt wird, etwa der britischen Datenschutzverordnung oder dem Data Protection Act.

Der Vorfall ereignete sich schon vor über einem Jahr, wurde allerdings erst jetzt bekannt, nachdem Journalisten der britischen Mediengruppe Press Association entsprechende Gerichtsdokumente einsehen konnten. Während Cybercrime-Spezialisten in dem Fall weiterermitteln, ist der Mann unter Auflagen frei. Meta bestätigte den Fall der britischen Zeitung The Guardian. Die betroffenen Facebook-Nutzer seien demnach umgehend informiert worden. Ein Meta-Sprecher sagte außerdem, dass die internen Sicherheitsvorkehrungen nach dem Vorfall umgehend verbessert worden seien und der Konzern bei den Ermittlungen mit den Behörden kooperiere. In welchem Bereich der Beschuldigte bei Meta tätig war, ist nicht bekannt.

Der Jon Baines, Datenschutzspezialist der Rechtsberatung Mishcon de Reya, gab dem Guardian eine generelle Einschätzung, wie es für Unternehmen rechtlich aussieht, wenn einzelne Beschäftigte Verstöße wie im Fall des verdächtigen Ex-Meta-Mitarbeiters begehen. „Grundsätzlich gilt: Sofern der Arbeitgeber – in diesem Fall Meta – über angemessene technische und organisatorische Maßnahmen verfügt, um unbefugten Zugriff zu verhindern oder zumindest aufzudecken, haftet er nicht selbst“, erklärt Baines. Das Gesetz ziele nicht darauf ab, verantwortliche Organisationen für die Handlungen von korrupten Mitarbeitern zu bestrafen.

„Sollte jedoch der Datenschutzbeauftragte – oder ein Gericht – entscheiden, dass Meta keine angemessenen technischen und organisatorischen Maßnahmen zum Schutz der Kundendaten getroffen hat, könnte Meta (oder eine andere Organisation unter ähnlichen Umständen) möglicherweise mit erheblichen Geldstrafen oder Schadensersatzansprüchen belegt werden“, erklärt Baines weiter.

Weiterlesen nach der Anzeige

Hierzulande läuft bereits eine große Sammelklage aufgrund einer anderen großen Datenpanne. Zwischen Mai 2018 und September 2019 waren Daten von mehr als 530 Millionen Nutzern in die Hände von Kriminellen geraten. 2021 tauchten sie dann im Darknet auf. Der „Verbraucherzentrale Bundesverband“ (vzbv) wirft Meta in Irland unter anderem Verstöße gegen das Datenschutzrecht vor. Der Musterfeststellungsklage haben sich nach Angaben des Anwalts inzwischen 27.000 Menschen angeschlossen. Aktuell steht ein Vergleich im Raum, der millionenschwer ausfallen dürfte. Beide Seiten können nun in den kommenden Wochen darüber beraten.

Lesen Sie auch


(nen)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Top 10: Die beste Überwachungskamera für innen im Test – Eufy S350 Testsieger


Überwachungskamera Instar IN-8415 im Test

Die IN-8415 2K+ bietet ein schwenk- und neigbares Objektiv, hohe Auflösung, Onvif-Support, Dual-WLAN, Personen- und Geräuscherkennung sowie eine Ethernet-Schnittstelle mit PoE. Wie gut die PTZ-Überwachungskamera des deutschen Herstellers Instar in der Praxis funktioniert, zeigt unser Test.

VORTEILE

  • Personen-, Fahrzeug-, Geräusch- und Tiererkennung
  • Hervorragende Bildqualität (WDR) und hohe Auflösung
  • Kompatibel mit Homekit, Synology Surveillance Station und Smart-Home-Zentralen wie Home Assistant (Onvif, MQTT)

NACHTEILE

  • Hoher Preis
  • Vollständige Integration über MQTT aufwendig
  • Keine automatische Bewegungsverfolgung

Die IN-8415 2K+ bietet ein schwenk- und neigbares Objektiv, hohe Auflösung, Onvif-Support, Dual-WLAN, Personen- und Geräuscherkennung sowie eine Ethernet-Schnittstelle mit PoE. Wie gut die PTZ-Überwachungskamera des deutschen Herstellers Instar in der Praxis funktioniert, zeigt unser Test.

Instar bietet mit der ab 150 Euro erhältlichen IN-8415 2K+ eine PTZ-Überwachungskamera für den Innenbereich, die über einen 1⁄2.8 Zoll großen Sony-Starlight-Sensor verfügt und Videos mit bis zu 2560 × 1440 Pixel sowie einer Bildrate von maximal 30 fps aufzeichnet. Das Objektiv bietet eine Brennweite von 4,3 mm und ein diagonales Sichtfeld von etwa 90°. Damit ist es für die Erkennung von Gesichtern im Nahbereich besonders geeignet. Alternativ können Anwender das Objektiv auch gegen eine Weitwinkel-Variante mit 2,8 mm (Preisvergleich) oder gegen ein Tele mit 16 mm (Preisvergleich) austauschen. Sie sind jeweils ab etwa 30 Euro erhältlich. Mit dem schwenk- und neigbaren Objektiv erfasst die Überwachungskamera einen Bereich von 350° horizontal und 100° vertikal.

Als Videocodec unterstützt die IN-8415 2K+ unter anderem die besonders effiziente Variante H.265 alias HEVC. Farbige Nachtaufnahmen bietet sie mangels LED-Zusatzbeleuchtung nicht. Und anders als bei der Instar IN-8401 2K+ (Testbericht) stehen der PTZ-Variante nur 850-Nm-Infrarot-LEDs für Schwarz-Weiß-Aufnahmen bei Dunkelheit zur Verfügung, die nachts rot aufleuchten. Auf die unsichtbaren Varianten mit 940 nm muss sie leider verzichten. An Bord ist auch eine Bewegungserkennung, die Objekte nach Personen, Tieren und Fahrzeugen differenziert. Dank Geräuscherkennung und Gegensprechfunktion ist die IN-8415 2K+ auch als Babyphone geeignet. Zudem können Anwender einen externen Lautsprecher an die Kamera anschließen. Als zusätzliche Schnittstelle bietet sie außerdem einen Ausgang für Alarmanlagen.

Neben der für Smartphones und Tablets optimierten App, mit der Anwender die Kamera bedienen, können sie auch per Browser auf die Überwachungskamera zugreifen. Und das ist klar der beste Weg, um sie zu konfigurieren, da nur unter der modernen und übersichtlichen Web-UI sämtliche Konfigurationsparameter zur Verfügung stehen.

In puncto Netzwerkschnittstellen gibt sich Instar bei der IN-8415 keine Blöße: Die Überwachungskamera kann per 2,4- oder 5-GHz-WLAN inklusive der besonders sicheren WPA3-Verschlüsselung oder über ein Ethernetkabel Kontakt zum Router aufnehmen. Letzteres funktioniert auch dann noch, wenn etwa Einbrecher mit einem WLAN-Störsender den überwachten Bereich betreten und damit sämtliche WLAN-Geräte wie Überwachungskameras vom Netz trennen. Der bis zu 100 MBit/s schnelle RJ45-Port unterstützt zudem PoE, sodass eine besonders einfache Verkabelung ohne störendes Netzteil möglich ist.

Anwender, denen Datenschutz und Privatsphäre wichtig sind, dürfen sich bei der Inbetriebnahme der Instar-Kamera darüber freuen, dass sie sich weder für die Nutzung der App noch für ein Cloud-Konto registrieren müssen. Letzteres ist allerdings nötig, wenn man die Überwachungskamera mit den Diensten Amazon Alexa, Google Assistant oder IFTTT koppeln möchte. Dann muss man sich beim kostenlosen Cloud-Dienst des Herstellers anmelden.

Diesen kann man um ein kostenpflichtiges Abo erweitern, sodass man ab einer Jahresgebühr von 30 Euro auch einen 10 GByte großen Online-Speicher erhält. Doch der ist grundsätzlich nicht nötig, da die IN-8415 2K+ über einen microSD-Card-Slot verfügt, der bereits mit einer 32 GByte großen Speicherkarte standardmäßig ausgestattet ist.

Wie gut die Instar in der Praxis funktioniert, zeigt unser Test.

Highlights aus dem Test der Instar IN-8415

  • Schwenk- und neigbares Objektiv
  • Maximale Auflösung 2560 × 1440 mit 30 fps
  • Geräuscherkennung & Gegensprechfunktion (Babyphone)
  • Erkennung von Personen, Fahrzeugen und Tieren
  • lokale Speicherung auf microSD-Karte mit bis zu 256 GByte Kapazität
  • übersichtliche und einfach zu bedienende App sowie Browser-Zugriff mit moderner Web-UI
  • kompatibel zu Dritthersteller-Lösungen wie Synology Surveillance Station und zu Smart-Home-Zentralen wie Home Assistant, Homey Pro und Homekit
  • FTP-Upload auch per ftps
  • Alarme per Push & E-Mail

Wie erfolgt die Inbetriebnahme und Montage?

Im Lieferumfang der 355 Gramm schweren Instar IN-8415 2K+ sind Netzteil, Handbuch, Halterung samt Schrauben und Dübeln enthalten. Mit ihrem großen Standfuß mit einer Tiefe von 11,5 cm und einer Breite von 10,2 cm steht die Kamera, die eine Höhe von 12,2 cm erreicht, stabil auf ebenen Flächen. Nur wer sie an Wand oder Decke montieren möchte, muss die Halterung dafür verschrauben. Insgesamt fällt die gut verarbeitete Kamera größer als vergleichbare PTZ-Kameras für Innenräume aus. Kleinere Modelle ohne PTZ zeigen wir in unserer Bestenliste Top 8: Die besten kleinen Überwachungskameras im Test – Babyphone inklusive.

Standardmäßig ist die Schärfe des Objektivs mit einer Brennweite von 4,3 mm auf eine Entfernung von 5 bis 8 Metern eingestellt. Es lässt sich mit dem mitgelieferten Justage-Ring bei Bedarf für eine andere Entfernung optimieren.

Am einfachsten gelingt die Inbetriebnahme der Instar-Überwachungskamera, wenn sie über das mitgelieferte, drei Meter lange Ethernetkabel mit einem Router oder einem Switch verbunden wird. Dann kann man sie bequem per Browser einrichten. Das geht zwar prinzipiell auch mit der App Instar Vision, doch bietet diese nicht sämtliche Konfigurationseinstellungen.

Die IP der Überwachungskamera verrät das Instar Kamera Tool, das für Linux, macOS und Windows vorliegt. Alternativ ist auch die Inbetriebnahme über WLAN und WPS möglich. Auch dann ist die Einrichtung per Browser machbar. Doch nicht jeder Router bietet WPS. Weitere Details zur Einrichtung zeigt die Bildergalerie. Hilfestellungen bei der Installation bietet Instar auch online über die Adresse

Wie einfach sind Bedienung und Konfiguration?

Anwender können die mobile Anwendung Instar Vision, die für Mobiltelefone und Tablets für Android und iOS vorliegt, zur Konfiguration der grundlegenden Funktionen der Kamera verwenden. Weitergehende Einstellungen wie Onvif und MQTT stehen aber nur über die moderne Web-UI parat. Generell bieten sowohl die App als auch die Web-UI für die zahlreichen Konfigurationsoptionen detaillierte Erklärungen, sodass das Set-up der Kamera auch für wenig erfahrene Anwender kein Problem sein sollte.

Instar IN-8415 2K+: Die verschiedenen Bedienoptionen erklärt die App Instar Vision sehr ausführlich.

Wie funktionieren Bewegungserkennung, Benachrichtigungen, Datenschutzmaske und Gegensprechfunktion?

Die Bewegungserkennung kann zwischen Personen, Tieren und Fahrzeugen unterscheiden. Dementsprechend lassen sich auch Alarme einstellen. Damit werden Fehlalarme durch andere, sich bewegende Objekte reduziert. Sollte es trotz aktivierter Personenerkennung zu Fehlalarmen kommen, können Anwender unter Alarmbereiche die Empfindlichkeit der Bewegungserkennung für vier Zonen justieren. Für einen DSGVO-konformen Betrieb kann man mithilfe der Web-UI unter Einstellungen – Multimedia – Privatsphäre bis zu acht Bildbereiche konfigurieren, die bei der Aufnahme automatisch geschwärzt werden. Das ist etwa erforderlich, wenn die Überwachungskamera auf ein fremdes Grundstück oder einen öffentlichen Bereich ausgerichtet ist.

Benachrichtigungen erfolgen zeitnah per Push auf Smartphone oder Tablet. Außerdem ist es möglich, Alarmmeldungen per E-Mail inklusive Bilder zu erhalten und einen FTP-Upload, der auch eine verschlüsselte Übertragung über ftps oder sftp ermöglicht, von Bildern oder Videos zu konfigurieren.

Die Gegensprechfunktion hat im Test, wie auch die Geräuscherkennung, einwandfrei funktioniert. Somit kann man die Instar IN-8415 2K+ auch als Babyphone verwenden. Die Sprache ist auf beiden Seiten gut verständlich.

Ansonsten ist die Bedienung der Instar IN-8415 2K+ mit der App und der Web-UI dank übersichtlicher Menüs einfach. Verbesserungspotenzial bietet allerdings die Alarmierung in Kombination mit der Wiedergabefunktion. Erhält man etwa eine Push-Nachricht, öffnet sich nach einem Klick darauf die Live-Ansicht der Kamera. Sinnvoller wäre es aber, wenn man direkt zum aufgenommenen Video im Wiedergabemenü gelangen würde. Zudem wäre es wünschenswert, wenn man aufgenommene Videos nach Alarmart (Person, Fahrzeug, Tier, Geräusch) filtern könnte. An einer entsprechenden Funktionserweiterung arbeitet Instar bereits. Sie soll noch in diesem Sommer ausgerollt werden.

Instar IN-8415 2K+: Auf Basis abgespeicherter Kamera-Positionen kann man in der Web-UI eine PTZ-Tour konfigurieren. Dann überwacht die IN-8415 2K+ diese automatisch.

Wie gut lässt sich das schwenk- und neigbare Objektiv steuern?

Die Steuerung der Schwenk- und Neigefunktion ist äußerst vielfältig. Instar informiert darüber ausführlich in seinem Online-Wiki. Insgesamt können Anwender bis zu acht Positionen speichern, die per Klick oder automatisch angefahren werden. Für ein automatisches Anfahren von Positionen müssen diese natürlich definiert sein. Dann kann man in der Web-UI eine Zeit für die jeweilige Position einstellen, wie lange die Kamera auf dieser verweilen soll, möglich sind Werte zwischen 1 Minute bis zu 12 Stunden. Anschließend stellt man noch die Anzahl der Wiederholungsfahrten ein, hier sind maximal bis zu 50 möglich. Nun fährt die Kamera automatisch die zuvor gespeicherten Positionen ab.

Ansonsten gelingt das Schwenken und Neigen der Kamera in der App sehr intuitiv. Einfache Touch-Gesten reichen hierfür aus. Zudem gibt es noch die klassische PTZ-Steuerung mit Pfeil-Tasten und P für das Anfahren respektive Speichern von Positionen (siehe auch Bildergalerie).

Eine automatische Bewegungsverfolgung hat die Instar IN-8415 2K+ allerdings nicht zu bieten.

Wie gut ist die Bildqualität der Instar IN-8415 2K+?

Dank der Unterstützung von Wide Dynamic Range (WDR) und der Möglichkeit, diese Funktion an die jeweilige Umgebung anpassen zu können, gibt es an der Bildqualität bei schwierigen Lichtverhältnissen, etwa Gegenlicht, nichts auszusetzen. Im Gegenteil: Die Aufnahmen bei Tag sind wie schon bei der IN-8401 2K+ (Testbericht) sehr detailreich. Bei Dunkelheit überzeugen auch die Schwarz-Weiß-Aufnahmen auf Basis der Infrarot-LEDs mit einer hervorragenden Bildqualität (siehe auch Bildergalerie).

Die Aufnahmen der Instar IN-8415 2K+ sind sehr gut. Sowohl bei Tag als auch bei Nacht bieten sie viele Details. Nachts ist das Bild perfekt ausgeleuchtet. Gesichter lassen sich gut erkennen. Bei der Tagesaufnahme sind dank WDR-Support auch die Balkone des Nachbargebäudes noch gut zu erkennen.

Welche Smart-Home-Plattformen unterstützt die Instar IN-8415 2K+?

Wie andere Instar-Kameras, etwa die IN-8401 2K+ (Testbericht) unterstützt auch die Instar IN-8415 2K+ jede Menge andere Plattformen. So lässt sich die Kamera unter Apple Homekit, Amazon Alexa und Google Assistant einbinden. Und auch die Ausgabe des Livestreams auf ein smartes Display (Ratgeber), wie Echo Show funktioniert. Allerdings vergehen wie bei der IN-8401 2K+ einige Sekunden, bis der Livestream erscheint. Außerdem hat er einen Versatz von bis zu 10 Sekunden. Das schaffen andere Modelle wie die Foscam CM5 (Testbericht) deutlich besser.

Instar IN-8415 2K+: Integration in Home Assistant

Die Integration unter Home Assistant bietet auch Zugriff auf den Livestream und den Bewegungssensor der Kamera. Damit können Anwender die Instar IN-8415 2K+ auch für Automatisierungen, etwa zum Aufbau einer umfassenden Alarmanlage, verwenden. Mit Homey Pro müssen Anwender auf den Livestream verzichten und erhalten stattdessen nur ein Standbild des letzten Ereignisses.

Über MQTT können Anwender auf nahezu sämtliche Funktionen der Kamera zugreifen. Allerdings erfordert die Umsetzung einigen Aufwand. Begrüßenswert wäre eine Integration, wie sie etwa für Reolink-Kameras vorliegt und die sämtliche Funktionen integriert, ohne dass man dafür mühevoll Yaml-Dateien editieren muss.

Instar IN-8415 2K+: Integration in Homekit

Was kostet die Instar IN-8415 2K+? Gibt es Alternativen?

Instar verkauft die IN-8415 2K+, die es in Schwarz und in Weiß gibt, regulär für 175 Euro. Im Handel ist sie ab 150 Euro (Gutschein: N-TOP-12) erhältlich. Das ist vergleichsweise viel Geld für eine PTZ-Kamera mit Onvif-Support. Betrachtet man nur die Kameratechnik, wäre die TP-Link Tapo C225, die ebenfalls mit einem Sony-Starlight-Sensor ausgestattet ist, die gleiche Auflösung und auch Onvif-Support bietet, mit einem Preis von knapp 50 Euro auf den ersten Blick eine attraktive Alternative.

Doch die Instar hat abseits der reinen Hardware noch deutlich mehr zu bieten: Dazu zählt die Unterstützung von Sicherheitsstandards wie WPA3 inklusive der Enterprise-Variante und die verschlüsselte Übertragung auf einen FTP-Server, die die Tapo genauso wenig wie WDR unterstützt. Und auch die Möglichkeit, die Konfiguration der Kamera abzuspeichern und gegebenenfalls wiederherzustellen, sind Funktionen, die sie für den professionellen Einsatz qualifizieren. Dazu zählen auch austauschbare Objektive, die Instar für die IN-8415 2K+ anbietet. Zur Auswahl stehen ein Weitwinkel- und ein Tele-Objektiv, die für jeweils 30 Euro erhältlich sind. Bei Bedarf lässt sich das Modell also für bestimmte Anwendungen noch optimieren. Professionelle Anwender werden auch das Benutzer- und Rechtemanagement zu schätzen wissen, mit denen man den Zugriff auf die Kamera einschränken kann.

Außerdem bietet Instar nicht nur ein sehr detailliertes Handbuch, sondern auch ein Forum sowie viele Online-Wikis, die Anwendern hilfreich zur Seite stehen, sollte es mal zu Problemen kommen, respektive sämtliche Funktionen der Kamera ausführlich dokumentieren.

Fazit

Wie schon das mit einem starren Objektiv ausgestattete Schwestermodell IN-8401 2K+ (Testbericht) hinterlässt auch die PTZ-Variante Instar IN-8415 2K+ im Test einen hervorragenden Eindruck. Sie bietet mit 2560 × 1440 Pixel zwar nicht die höchste Auflösung, überzeugt dafür aber mit einer exzellenten Bildqualität in schwierigen Situationen wie Gegenlicht oder bei Nacht. Über Alarme informiert sie den Nutzer nicht nur per Push, sondern optional auch per E-Mail, inklusive Bilder oder Videos.

Ein Upload der letzten Aufnahme auf einen FTP-Server ist ebenfalls möglich, wobei die Instar auch eine verschlüsselte Übermittlung unterstützt. Der Livestream steht in der App zügig parat, wenn die Kamera per Ethernet mit dem Router verbunden ist. Über WLAN muss man unter Android einige Sekunden warten, bis der Livestream, der nahezu keine Verzögerung aufweist, zur Verfügung steht. Mit der iOS-App erscheint der Livestream hingegen sofort. Die Ausgabe auf einem smarten Display wie Amazon Echo Show funktioniert zwar, doch der zeitliche Versatz ist mit bis zu zehn Sekunden relativ groß.

Fehlalarme sind dank Personen-, Fahrzeug- und Tiererkennung praktisch ausgeschlossen. Im Test haben wir jedenfalls keine registriert. Und dank Gegensprechfunktion und Geräuscherkennung eignet sich die Instar IN-8415 2K+ auch als Babyphone.

Positiv ist auch, dass Anwender die Instar IN-8415 2K+ dank Onvif-Support mit Dritthersteller-Lösungen wie Synology Surveillance Station lokal ansteuern und in Smart-Home-Zentralen wie Home Assistant einbinden können. Auch zu Homekit ist die Kamera kompatibel. Insgesamt sind die Integrationsmöglichkeiten hervorragend. Auf der Habenseite stehen auch die flexiblen Montageoptionen, mit denen man die Instar IN-8415 2K+ an Wand oder Decke montieren kann oder einfach auf eine ebene Fläche positioniert.

Insgesamt ist die Instar IN-8415 2K+ nicht nur für Privatanwender, sondern dank ihrer vielen Sicherheitsfunktionen und dem exzellenten Online-Support auch für Unternehmen sehr empfehlenswert. Vor allem dann, wenn Anwender Wert auf Datenschutz und Privatsphäre legen. Denn anders als viele Überwachungskameras lässt sich die Instar komplett ohne Hersteller-App und Cloudanbindung lokal steuern.

Wie schon bei der IN-8401 2K+ gibt es aber auch Verbesserungspotenzial. Ein Klick auf eine Push-Nachricht sollte zum aufgenommenen Ereignis führen und nicht zum Livestream. Außerdem wäre es wünschenswert, wenn es für Home Assistant und andere Smart-Home-Zentralen eine Integration wie für Reolink-Kameras geben würde, die Zugriff auf sämtliche Funktionen der Instar ermöglicht, ohne dass man dafür mühevoll Yaml-Dateien konfigurieren muss.



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Deutsch-kanadische KI-Freundschaft: Aleph Alpha und Cohere sollen fusionieren


Das deutsche KI-Startup Aleph Alpha und das kanadische Unternehmen Cohere verhandeln laut Bericht des Handelsblatts über eine Fusion. Dabei soll dem Bericht nach eine neue Firma entstehen mit Sitz in Deutschland und Kanada. Der mögliche Deal wird demnach aktiv von der Bundesregierung unterstützt, die wohl auch Ankerkunde des möglichen neuen Unternehmens werden will. Die Verhandlungen sollen sich bereits in einem fortgeschrittenen Stadium befinden, ein Deal könnte zeitnah unterschrieben werden.

Weiterlesen nach der Anzeige

Insbesondere das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) soll sich für den Deal eingesetzt haben. „Wenn sich führende KI-Unternehmen aus Kanada und Deutschland zusammenschließen, wäre das ein sehr starkes Signal“, zitiert das Handelsblatt Digitalminister Karsten Wildberger (CDU).

Ob beide Unternehmen wirklich führend im KI-Bereich sind, wie Wildberger sagt, dürfte umstritten sein. Aleph Alpha war als große deutsche KI-Hoffnung angetreten, konnte die Erwartungen angesichts übermächtiger US-Konkurrenz aber nicht erfüllen. Das Startup hat sich inzwischen vor allem als KI-Dienstleister für die öffentliche Hand aufgestellt, die schon aus regulatorischen Gründen nicht einfach US-KI verwenden kann. Zum Jahresende musste das Unternehmen auch Stellen abbauen, laut Handelsblatt waren es rund 50 Stellen.

Aleph-Alpha-Gründer Jonas Andrulis trat vergangenen Oktober als Geschäftsführer ab und bekleidet auch keine Posten mehr im Unternehmen. Gemeinsam mit der Unternehmensberatung Roland Berger arbeitet er aktuell an einem Startup für „kollaborative KI neuer Art“.

Cohere kann immerhin laut Bericht von CNBC im vergangenen Jahr einen Jahresumsatz von rund 240 Millionen US-Dollar vorweisen. Das Unternehmen konzentriert sich auf KI-Angebote für das Enterprise-Segment, hat unter anderem Partnerschaften mit Oracle, Salesforce, SAP sowie Nvidia geschlossen und positioniert sich als „kapital-effizient“. Sprich: Man will Rechenressourcen proportional zur Kundennachfrage ausbauen und nicht bei den „spekulativen Exzessen“ des breiteren KI-Marktes mitmachen. Im Vergleich zu den großen Playern wie Anthropic und OpenAI hat Cohere aber auch eine deutlich kleinere Marktposition.

Weiterlesen nach der Anzeige

Wildberger sieht einen Firmenzusammenschluss laut Handelsblatt dennoch als wichtigen politischen Schritt. Schon heute würden Deutschland und Kanada eng bei Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz zusammenarbeiten. „Denn bei KI geht es nicht nur um leistungsfähige Modelle, Anwendung und Skalierung, sondern auch um zentrale Fragen der Souveränität – für Deutschland und Europa“, sagte Wildberger demnach. „Deshalb brauchen wir starke Akteure, die Spitzenforschung, innovative Produkte und souveräne Infrastruktur zusammenbringen.“ Der Deal sei im strategischen Interesse Deutschlands und von höchster Bedeutung, zitiert das Handelsblatt Regierungskreise.

Um Souveränität zu sichern, soll sich die Bundesregierung stark gemacht haben, dass Entwicklungsleistungen auch in Deutschland erfolgen. Zudem müsse das fusionierte Unternehmen auch souverän sein, etwa in Fragen der Infrastruktur. So solle es dem politischen Willen nach etwa in Rechenzentren und Cloud-Umgebungen laufen, die unter europäischer Rechtsordnung betrieben werden und keinen Zugriff durch Drittstaaten erlauben.

Für Infrastruktur nach europäischen Rechtsstandards bietet sich laut Bericht Schwarz Digits an, die Digital-Tochter der Schwarz Gruppe, welche hinter den Discountern Lidl und Kaufland steht. Die Schwarz Gruppe gehört ohnehin schon zum Investorenkreis von Aleph Alpha, sitzt im Aufsichtsrat und hat erst im Januar Bosch Anteile des Startups abgekauft, um sich mehr Einfluss zu sichern.

Die Verhandlungen zwischen den Unternehmen sollen bereits seit Jahresbeginn laufen. Weder Aleph Alpha noch Cohere wollten die Verhandlungen allerdings bestätigen.


(axk)



Source link

Weiterlesen

Beliebt