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Dark Rock 6 & Dark Rock Pro 6: be quiet! lässt (Twin-)Tower wahlweise semi-passiv kühlen

Was man mit neuen Kühlern machen kann, zeigen Dark Rock 6 und Dark Rock Pro 6 von be quiet!. Die üblichen Optimierungen zur Erhöhung der Leistung finden sich im „Changelog“, aber auch verschiebbare Lüfter, ein neues, geschlossenes Design und ein Schiebeschalter, der einen semi-passiven Modus aktiviert.
Den Einstieg in die Luxus-Serie ermöglicht der Dark Rock 6. Er ist ein klassischer, asymmetrisch angeordneter Tower-Kühler mit einem 135-mm-Lüfter aus der Silent-Wings-Serie und sechs Heatpipes, mit denen er 220 Watt TDP bewältigen soll. Der Lüfter rotiert dabei mit maximal 2.000 U/Min und erreicht 31,1 dB(A).
Darüber ist der Dark Rock Pro 6 angeordnet. Er verfügt über zwei Kühltürme und sieben Heatpipes für maximal 300 Watt TDP. Hier kommt eine Lüfter-Mischbestückung zum Einsatz. Zwischen beiden Lamellentürmen sitzt ein 135-mm-Lüfter (1.900 U/Min), davor ein etwas schmalerer 120-mm-Lüfter (2.000 U/Min). Er ist zudem an einer Schiene befestigt, die es erlaubt, ihn in der Höhe neu zu positionieren. So kann bei Bedarf mehr Platz für Kühlkörper auf Speichermodulen geschaffen werden.
Das ist ungewöhnlich
Beiden ist gemein, dass der Kühlkörper mit einer magnetisch befestigten Blende abgedeckt wird. Auch der Lüfter sitzt in einer neuen Form und wird nicht einfach an den Kühler gesteckt. So entsteht ein geschlossenes, homogenes Design, das auf allen aktuellen Mittelklasse-Sockeln von AMD und Intel montiert werden kann.
Darüber hinaus findet sich an beiden Kühlern ein Modus-Switch. Er schaltet vom normalen PWM-Betriebsmodus in einen Semi-Passiv-Modus um. Dieser modifiziert das PWM-Regelsignal vom Mainboard und schaltet die Lüfter unter 40 Prozent Signalausgabe ab. So verstummen die Lüfter unabhängig von der Regelkurve eines Mainboard-Herstellers oder Änderungen durch den Benutzer.
Preise und Verfügbarkeit
Beide Kühler werden ab dem 19. Mai im Handel erhältlich sein. Die Preisempfehlung für den Dark Rock Pro 6 liegt bei rund 110 Euro, der Dark Rock 6 soll knapp 90 Euro kosten. In der zweiten Jahreshälfte soll darüber hinaus das auf der CES 2026 vorgestellte Topmodell der Reihe erscheinen. Der Dark Rock Pro 6 IO LCD verfügt zusätzlich über einen 4,5″-Bildschirm mit IPS-Display auf seinem Kühlturm.
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Größte Kingston-SSD verfügbar: Für 30 TB werden nun doch 20.000 Euro fällig

Die von Kingston kürzlich vorgestellte PCIe-5.0-SSD DC3000ME mit rund 30 TB ist bei einem ersten Händler lieferbar. Der Preis ist sogar noch höher als erwartet: Gut 20.000 Euro werden verlangt. Damit ist das Modell mehr als dreimal so teuer wie die 15-TB-Version.
Beim Versandhändler Galaxus wird die Kingston DC3000ME mit 30,72 TB Speicherplatz aktuell für 20.059 Euro* angeboten. Sechs Stück seien vorrätig und eine Lieferung in der kommenden Woche möglich.
In Zeiten von extrem hohen Speicherpreisen ist das Preisniveau einerseits nicht allzu überraschend hoch. Doch hatten erste Hinweise im Zuge der Vorstellung eher ein Preisniveau von etwa 16.000 Euro vermuten lassen. Im Vergleich zu anderen Modellen der Serie ist die 30-TB-Version zudem unverhältnismäßig teuer: Für die Variante mit 15,36 TB verlangt derselbe Händler nämlich „nur“ rund 5.670 Euro.
Doch ist die Kingston DC3000ME mit 30 TB damit generell überteuert? Das lässt sich pauschal nicht so einfach sagen. Zumindest zählt sie bei der kleinen Auswahl an SSDs mit 30,72 TB im Preisvergleich zu den teuersten Modellen. Eine Western Digital Ultrastar DC SN655 kostet etwa genauso viel, obwohl sie nur PCIe 4.0 nutzt und somit viel langsamer ist. Bereits deutlich günstiger sind die Kioxia CD8P-R und die Solidigm D5-P5316, die beide weniger als 15.000 Euro kosten.
Es gibt aber noch viel günstigere Modelle wie die Kioxia PM7-R für nur 6.630 Euro, die allerdings eine SAS-Schnittstelle nutzt und sehr viel weniger Leistung hat. Sofern der Händler den Preis für die aktuell nicht lieferbare Micron 6550 ION wirklich ernst meint, wäre diese für rund 5.700 Euro* für 30 TB mit PCIe 5.0 momentan ein regelrechtes Schnäppchen.
Für die eigentliche Zielgruppe, nämlich Unternehmen, die mit solchen SSDs ihre Server bestücken, spielen diese Preise aus dem Endkundenhandel allerdings ohnehin keine Rolle. Dort gelten je nach Vertrag oftmals andere Konditionen und Mengenrabatte.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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Mionix Avior Air Carbon Fiber: Carbon-Maus packt High-End-Technik zu Mini-Gewicht

Das Comeback von Mionix wird mit einer kabellosen High-End-Maus eingeleitet. Die Avior Air Carbon Fiber speckt auf 42 Gramm ab ohne an Features oder Material zu sparen. Im Gegenteil: Die Maus nutzt eine völlig normale, lochfreie Form mit aktueller Technik. Der Trick besteht aus einer Carbon-Hülle. Und Exklusivität.
Die letzten Produkte von Mionix wurden 2017 angekündigt. Damals wollte sich das Unternehmen mit der bunten „GetFresh-Kollektion“ im Lifestyle-Segment platzieren. Davon ist keine Spur mehr zu sehen. Mit der Avior Air Carbon Fiber wird der Gaming-Markt ins Visier genommen.
High-End-Material und Technik
Was das Produkt liefert, steckt im Namen: Eine handgefertigte Carbon-Hülle, die das Gewicht ohne Einbußen reduzieren soll. Mit PTFE-Füßen kommt der Nager so auf 42 Gramm, mit den ebenfalls mitgelieferten Glas-Füßen kommen weitere Gramm – Mionix bleibt hier vage – dazu.
Eine gegenüber älteren Avior-Mäusen veränderte Form mit nach hinten gesetzten „Hügel“ soll in Shootern größere Kontrolle, mehr Präzision und schnelleres Umsetzen der Maus erlauben. Gehalten wird sie entweder im Fingertip-, Claw- oder Hybrid-Haltung. Dass linke und rechte Maustaste vom Gehäuse getrennt sind, soll Klickgefühl und Wahrnehmbarkeit der Klicks verbessern. Unter den primären Maustasten sitzen optische Taster von Raesha. Auch beim Encoder des Mausrads handelt es sich um ein optisches Modell.
Das einzige „Gaming“-Feature, das der Maus fehlt, ist RGB-Beleuchtung. Sie entfällt zu Gunsten von Gewicht und Laufzeit. Bei einer Polling-Rate von 8.000 Hz soll die Maus mindestens 40 Stunden durchhalten, schreibt der Hersteller.
Dazu trägt die Technik bei. Beim Microcontroller greift Mionix auf den nRF54H20 von Nordic Semiconductor zurück. Dieser gilt auch bei 8.000 Hz als effizient und gegenüber älteren MCU als stromsparender. Bewegungen erfasst aktuelle Pixart-Sensorik des Typs PAW3950 IR mit bis zu 30.000 cpi. Abtastrate, Lift-Off-Entfernung, Entprellzeiten und Tastenbelegungen können über eine Web-App geändert werden.
Preis und Verfügbarkeit
Vorbestellungen für die Maus nimmt Mionix ab dem 5. Mai entgegen. Die Auslieferung der ersten Charge Mäuse, insgesamt 5.000 Stück, soll ab Anfang August erfolgen. Grund für die geringe Stückzahl liegt in der geringen Fertigungskapazität für die Carbon-Hüllen von 2.000 Stück pro Monat, erklärt Mionix, eine zweite Charge mit identischer Stückzahl soll im Oktober 2026 aufgelegt werden.
Ein weiterer Grund für die geringe Maus-Menge wird der Preis sein. Der liegt regulär bei rund 300 Euro – so teuer ist keine andere Maus. Vorbesteller zahlen allerdings „nur“ knapp 240 Euro. Damit liegt sie im Segment ganz oben, allerdings unter der grob vergleichbaren ROG Harpe Ace Extreme.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Mionix unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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Sharkoon Skiller SGM70W: Essentials-Maus für kabelloses, leichtes Gaming

Die SGM70W verspricht eine kabellose „Essentials“-Maus für Spiele zu sein. Auf ihrer Haben-Liste stehen zwar keine Extras, aber ein geringes Gewicht und ein solider Sensor. Für das gute Gefühl gib es außerdem eine hohe Polling-Rate per Funk.
Als Basis nimmt Sharkoon ein schwarzes, symmetrisch geformtes Rechtshänder-Gehäuse, das sich für Palm-, Claw- und Fingertip-Grip eigenen soll. Extravaganzen spart sich Sharkoon bis hin zur RGB-Beleuchtung. Gespart wird außerdem am Gewicht: Insgesamt liegt die Maus bei 49 Gramm inklusive Akku, ein Wert am untersten Ende des Möglichen am Mainstream-Markt. Mausfüße bestehen entweder aus PTFE oder Glas.
Ausstattung im Detail
Drei Buttons, einer davon das Mausrad, an der Oberseite und zwei Seitentasten links komplettieren den „Standard-Look“. Tastentechnik stammt von Huano und soll 100 Millionen Auslösungen überstehen.
Die sechste Taste befindet sich an der Unterseite. Sie dient dem Wechsel der Abtastrate in Stufen von 400, 800, 1.600, 3.200 und 26.000 cpi sowie der Wahl der Polling-Rate. Zwischen beiden Modi wird per Doppelklick der Wahltaste gewechselt. Einstellungen werden allerdings nur an der Maus vorgenommen, eine Software gibt es nicht. Damit sind auch die Konfigurationsmöglichkeiten auf die beiden per Umschalter vorgegebenen Optionen begrenzt.
Für die Sensorik greift Sharkoon nicht ganz an die aktuelle Spitze. Eingesetzt wird ein optischer Sensor des Typs PixArt-PAW3395. Die derzeitige Speerspitze PAW3950 erlaubt eine geringere Lift-Off-Entfernung, bietet höhere Geschwindigkeit und Abtastrate sowie etwas bessere Energieeffizienz. Im Alltag sollte das eine untergeordnete Rolle spielen.
Daten werden entweder per USB-C-Kabel oder Funk übertragen. Die Polling Rate erreicht dabei 8.000 Hz, wobei dieser Wert nur für den Funkdongle gilt. Per Kabel bleibt es demnach beim Standardwert. Als Laufzeit gibt Sharkoon bei 8.000 Hz maximal 23 Stunden an, mit 4.000 Hz 26 Stunden und mit 1.000 Hz bis zu 70 Stunden. Das ist viel Energie, um im Best-Case-Fall 0,75 ms einzusparen.
Preis und Verfügbarkeit
Die SGM70W soll laut Sharkoon bereits ab sofort im Handel erhältlich sein. Anbieter listen die Maus bereits zur Preisempfehlung von rund 40 Euro ab Lager.
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