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DHDL-Deal geplatzt: Das sagt Maschmeyer zum Algen-Startup MySpirulina


MySpirulina bei DHDL: Deal mit Maschmeyer und Williams kommt zustande – platzt jedoch nach der Show.

DHDL-Deal geplatzt: Das sagt Maschmeyer zum Algen-Startup MySpirulina

Zwei Gründer, ein Glas Algen – und die Frage, ob daraus ein Business wächst.
RTL / Bernd-Michael Maurer

Spirulina in der eigenen Küche anbauen. Das ist die Idee von Ben Schwedhelm (24) und Sara Farzaneh Nejad (25). Mit ihrem Startup MySpirulina pitchen sie in der „Höhle der Löwen“ eine Mini-Farm für die Fensterbank. Ihr Angebot: 200.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile. Am Ende gibt es zwar einen Deal, doch dieser hält nicht.

Für die Nicht-Longevity-Experten unter uns: Spirulina ist eine blaugrüne Mikroalge – genauer gesagt ein Bakterium (Cyanobakterium) – das in warmen, alkalischen Gewässern wächst und seit Jahren als sogenanntes „Superfood“ vermarktet wird.

Algen aus dem Glas

Das Produkt ist ein Starterkit, mit dem Nutzer Spirulina selbst anbauen können. Wasser, Nährlösung, Algenkultur ins Glas, auf die Fensterbank stellen – nach rund zehn Tagen kann geerntet werden. Im Studio wird direkt probiert: Spirulina-Pannacotta und Hummus stehen auf dem Tisch. Judith Williams sagt: „Ich schmecke, dass ich nichts schmecke.“ „Mir schmeckt Alge nicht, und ich schmecke auch keine“, ergänzt Ralf Dümmel. Frank Thelen erkennt: „Das soll ja das Ergebnis sein.“

Vom Bio-LK zum Start-up

Schwedhelm und Farzaneh Nejad kennen sich aus der Schulzeit. Gemeinsam waren sie im Biologie-Leistungskurs, jetzt bauen sie gemeinsam ein Unternehmen auf. Die ersten Prototypen verkaufen sie seit vier Monaten. Vor zwei Wochen starten sie einen Vorverkauf, wobei mehr als 50 Kunden bereits bestellt haben. Insgesamt haben sie in acht Monaten rund 18.000 Euro umgesetzt.

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Das Starterkit kostet 149,95 Euro, langfristig wollen sie unter 100 Euro kommen. Die Produktionskosten liegen bei etwa 35 Euro. Dazu kommt ein Abo-Modell für das Nährmedium: rund 20 Euro alle drei Monate, bei Kosten von unter einem Euro.

Zweifel an Bewertung und Markt

Die Bewertung sorgt schnell für Diskussionen. Thelen ist als erster raus: „Tolle Idee. Aber das ist ein Bastelprojekt.“ Auch Dagmar Wöhrl sieht keinen großen Markt, „Ich bin raus.“ Dümmel findet, „die Eintrittskarte für den Löwen ist sehr hoch“, auch er steigt aus.

Maschmeyer schaut genau hin, wächst hier ein Investment oder nur Spirulina?

Maschmeyer schaut genau hin, wächst hier ein Investment oder nur Spirulina?
RTL / Bernd-Michael Maurer

Nachverhandlung im Pitch

Carsten Maschmeyer fordert die Gründer auf, ihre Bewertung zu überdenken: „Zieht euch nochmal zurück.“ Nach kurzer Beratung passen sie ihr Angebot an und bieten 15 Prozent für 200.000 Euro. Doch auch das überzeugt nicht direkt. Williams sagt: „Ich würde gerne investieren, aber die Firmenbewertung ist zu schwach.“ Es wird weiter verhandelt, zwischenzeitlich gehen die Gründer sogar auf 25 Prozent hoch. Am Ende machen Maschmeyer und Williams ein gemeinsames Angebot: 200.000 Euro für 50 Prozent der Firmenanteile. Die Gründer nehmen an.

Deal hält nicht

Trotz Handschlag kommt es später nicht zur Zusammenarbeit. Auf Nachfrage von Gründerszene erklärt Maschmeyer: „Die Gründer von My Spirulina haben sich nach unserem Handschlag entschieden, ihren weiteren Weg doch nicht mit Judith und mir zu gehen. Das ist einerseits schade, weil mir viel daran liegt, dass Deals, die im Fernsehen zu sehen sind, dann auch tatsächlich umgesetzt werden. Andererseits respektiere ich das natürlich und wünsche ihnen alles Gute, viel Glück und viel Erfolg mit ihrer tollen Idee.“ Auch die Gründerin äußerte sich: „Der Deal ist letztlich nicht zustande gekommen, da wir unterschiedliche strategische Visionen für My Spirulina hatten. Wir sind aber weiterhin im Austausch.“ Der Deal ist damit nach der Sendung geplatzt.

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Kinderyoga-Startup Yogitier holt 100.000 Euro bei DHDL – doch der Deal platzt


Yogitier bei DHDL: Fei Schäfer pitcht Kinderyogamatten. Am Ende steigen Janna Ensthaler und Dagmar Wöhrl ein, doch der Deal platzt.

Kinderyoga-Startup Yogitier holt 100.000 Euro bei DHDL – doch der Deal platzt

Die Kinder auf der Matte und Fei Schäfer mittendrin im Pitch.
RTL / Bernd-Michael Maurer

Gründerin Fei Schäfer von Yogitier bringt Kinderyoga in „Die Höhle der Löwen“ und will dafür 100.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile. Ihre Idee: Yogamatten speziell für Kinder, damit diese sich wieder mehr bewegen.

Yoga für Kinder statt TikTok

Schule, Termine, Tablet, dabei kommt Bewegung oft zu kurz. Genau da will Schäfer ansetzen. „Wenn ich in die Augen von Kindern schaue, sehe ich pure Freude. Gleichzeitig merke ich, wie viel Stress unsere Kinder heute schon haben“, sagt sie. Ihr Startup soll dabei helfen, Bewegung spielerisch in den Alltag zu bringen.

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Yogitier besteht aus bunten Yogamatten mit Tiermotiven und einem Memory-Spiel mit Yogaübungen. Die Produkte gibt es auch für Erwachsene, der Fokus liegt aber klar auf Kindern. Im Studio wird das direkt gezeigt. Die Kinder machen Yoga-Übungen, während Schäfer mitmacht.

„Baum und Tiger“ auf der Matte

Dagmar Wöhrl macht es selbst und probiert die Matte aus. Das Ergebnis ist die Baum- und Tigerpose und ein bisschen Studio-Yoga-Flow. Frank Thelen findet das grundsätzlich gut: „Kinder mehr in Bewegung zu bringen ist super wichtig, weil wir hängen nur vor den Displays.“

Dagmar Wöhrl im Baum Modus – Test bestanden, Balance gehalten.

Dagmar Wöhrl im Baum Modus – Test bestanden, Balance gehalten.
RTL / Bernd-Michael Maurer

Zahlen: bunt, aber nicht billig

Die Kindermatten kosten 69,95 Euro, die Produktionskosten liegen zwischen 20 und 40 Euro. Dazu kommen Memorykarten für 22,95 Euro. Im vergangenen Jahr hat Yogitier nach Angaben der Gründerin rund 220.000 Euro Umsatz gemacht.

Erste Löwen steigen aus

Ralf Dümmel ist schnell raus, er meint: „Ich bin der Yogamatten-Experte und verkaufe Yogamatten, darum sind wir da ein bisschen im Wettbewerb.“ Thelen sagt: „Es ist nicht mein Thema Kinderyoga zu machen, aus dem Grund bin ich auch raus. Aber saustark.“ Auch Carsten Maschmeyer sieht keinen Fit: „Ich habe kein Know-how, wie ich dir helfen könnte. Ich will nicht nur Geld geben.“

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Zwei bleiben übrig – und werden konkret

Wöhrl ist sich unsicher, „Ich bin unentschlossen und schwanke“, und fragt Janna Ensthaler, ob sie kurz sprechen können. Nach einer kurzen Beratung kommen die beiden gemeinsam zurück und machen ein Angebot. Ensthaler sieht zwar Potenzial, knüpft das Ganze aber an Bedingungen. „Wir können es gemeinsam machen, wenn sie ihre Produktpalette noch erweitert“, sagt sie zu Wöhrl. Die Gründerin machte Anzeichen, das sie auf den Deal eingehen will.

Angebot, Gegenangebot, Deal

Ensthaler und Wöhrl steigen gemeinsam ein und machen das Angebot von 100.000 Euro für 20 Prozent. Die Gründerin kontert noch: Sie will 100.000 Euro für 15 Prozent. Das ist den Investorinnen jedoch zu wenig. Am Ende bleibt es beim ersten Angebot mit 100.000 Euro für 20 Prozent.

Dagmar Wöhrl und Janna Ensthaler legen ein gemeinsames Angebot auf die Matte.

Dagmar Wöhrl und Janna Ensthaler legen ein gemeinsames Angebot auf die Matte.
RTL / Bernd-Michael Maurer

Deal mit zwei Löwinnen

Damit bekommt Yogitier den Zuschlag von Ensthaler und Wöhrl. Auf Nachfrage von Gründerszene wurde jedoch bekannt, dass der Deal nach der Sendung nicht zustande gekommen ist. Fei Schäfer entschied sich nach weiteren Gesprächen dagegen, da sie für den nächsten Wachstumsschritt vor allem ein breiter aufgestelltes Team mit zusätzlicher Expertise in Marketing, Vertrieb und Finanzen aufbauen will – Kapital allein reiche dafür nicht aus.





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„Auto hat sich überschlagen“: DHDL-Juroren über ihre schlimmsten Unfälle


Easy Exit Card bei Die Höhle der Löwen: Die Rettungskarte sorgt für Aufsehen – und sichert sich am Ende den Deal mit Ralf Dümmel.

„Auto hat sich überschlagen“: DHDL-Juroren über ihre schlimmsten Unfälle

Drei Gründer, eine Karte – und der Plan, damit im Ernstfall Leben zu retten.
RTL / Bernd-Michael Maurer

Die Idee ist ein Rettungstool im Kreditkartenformat. Die Karte wird zwischen Scheibe und Türdichtung geschoben, ein kurzer Hebel – und die Seitenscheibe zerbricht. So sollen eingeschlossene Menschen oder Tiere befreit werden. Gründer Bernd Lüke erklärt den Hintergrund: „Ich bin seit vielen Jahren in der Freiwilligen Feuerwehr. Wenn wir keinen Zugang zu einer verletzten Person haben, zählt jede Sekunde.“

Mit ihrer Easy Exit Card wollen die drei Gründer genau für solche Situationen vorsorgen. Für 100.000 Euro bietet er gemeinsam mit seinen zwei Co-Gründern Stephan Pannhorst und Sylvain Victor 25 Prozent der Firmenanteile an.

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Die Karte funktioniert von innen und außen, kann im Portemonnaie oder im Auto verstaut werden. Eine Hülle schützt vor dem Dorn, und dient gleichzeitig als Gurtschneider.

Der Härtetest im Studio

Im Studio wird getestet. Janna Ensthaler darf selbst ran, und bringt die Scheibe zum Splittern. Ihre Reaktion: „Geil! Richtig cool!“ Dagmar Wöhrl fragt nach der rechtlichen Lage: „Aber ich kann doch nicht einfach so ein fremdes Auto einschlagen.“ Lüke antwortet, „Das ist versicherungstechnisch geregelt. Das ist eine erlaubte Hilfeleistung.“

Janna Ensthaler testet die Easy Exit Card im Studio.

Janna Ensthaler testet die Easy Exit Card im Studio.
RTL / Bernd-Michael Maurer

Persönliche Geschichten der Löwen

Auch inhaltlich trifft das Thema einen Nerv und der Pitch wird schnell emotional. Mehrere Löwen berichten von eigenen Erlebnissen. „Das Auto hat sich mehrmals überschlagen. Menschen haben uns das Leben gerettet“, erinnert sich Judith Williams an einen damaligen Autounfall in ihrer Jugend.

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Ensthaler erzählt von ihrer Tochter, die sich selbst im Auto eingeschlossen hat: „Mit dieser Karte hätte ich das Auto geöffnet bekommen.“ Auch Ralf Dümmel berichtet von einem Unfall: „Ich fiel auf der Autobahn in einen Sekundenschlaf und fuhr gegen einen Schwertransport. Ich kam nicht aus dem Auto raus. Das war hochdramatisch gewesen.“ Ensthaler bringt es auf den Punkt: „Für dieses eine Mal im Leben braucht man diese Karte.“

Zahlen, die einfach sind

Das Produkt ist aktuell noch ein Prototyp. Die Gründer kommen aus der Telekommunikationsbranche und wollen die Firma zu gleichen Teilen aufbauen. Die Produktionskosten liegen bei rund 3 Euro und der Verkaufspreis bei etwa 12 Euro. Die Zielgruppe sind alle, die Auto fahren.

Drei Löwen steigen aus

Trotz der Relevanz steigen mehrere Investoren aus. Frank Thelen sagt: „Das ist eine tolle Idee, aber nicht mein Ding.“ Williams sieht das Produkt eher im Massenmarkt und steigt aus, „Das gehört sehr günstig in den Baumarkt. Darum bin ich raus.“ Auch Ensthaler verzichtet: „Ich liebe dieses Produkt. Aber ihr braucht einen Experten für Vertrieb.“

„Der richtige Löwe sitzt hier“

Damit bleibt im Grunde nur noch einer übrig. Dümmel macht es kurz, „Ich glaube, wir können das abkürzen, weil der richtige Löwe sitzt hier.“ Sein Angebot: 100.000 Euro für 25 Prozent. Wöhrl bestätigt: „Ich glaube, der Ralf ist für euch der Richtige.“ Die Gründer überlegen nicht lange und sagen zu.

Dümmel hat sowohl die Zügel, als auch die Karte in der Hand.

Dümmel hat sowohl die Zügel, als auch die Karte in der Hand.
RTL / Bernd-Michael Maurer

Deal steht – auch nach der Show

Damit bekommt Easy Exit Card die gewünschten 100.000 Euro für 25 Prozent der Firmenanteile. Und anders als bei manchen Deals bleibt es nicht beim Handschlag. Auf Nachfrage von Gründerszene bestätigt eine Sprecherin von Dümmel, dass der Deal auch nach der Sendung zustande gekommen ist.





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100.000 Euro für Duft-Shirts – warum der DHDL-Deal doch noch platzte


Deal in der Show, Aus nach der Show: Die Scharfensteins begeistern die Löwen mit Duft-Shirts – doch nach der Show folgt eine komplette Neuausrichtung.

Kai Sven Brehmer-Scharfenstein (l.) und Tim Scharfenstein (r.) präsentieren ihr Duftshirt.

Kai Sven Brehmer-Scharfenstein (l.) und Tim Scharfenstein (r.) präsentieren ihr Duftshirt.
RTL / Bernd-Michael Maurer

Immer nach dem Lieblingsparfüm riechen – bis zur nächsten Wäsche? Das Ehepaar Tim (24) und Kai Scharfenstein (30) aus Köln hat mit dieser Idee die Löwen in der neuesten Folge verzaubert. Sie fordern 100.000 Euro für 25 Prozent und überzeugen letztlich Jana Ensthaler – doch nach der Sendung kommt alles anders.

Überzeugender Pitch mit Live-Schnupper-Test

Die Gründer starteten ihren Auftritt mit den Worten: „Dank Scharfenstein werden bald auch Sie immer nach ihrem Lieblingsduft riechen.“ Als Beweis brachten sie Reality-Star Laurenz Pesch ins Spiel, der per Video und live vorführte, wie sein T-Shirt nach einem ganzen Tag voller Sport, Arbeit und Alltag noch immer frisch duften sollte. Dabei durften sich die Löwen selbst davon überzeugen.Ralf Dümmel ging voran und durfte an dem Testmodell riechen. Sein Fazit: Gar nicht so schlecht! Und selbst Frank Thelen nickte anerkennend.

Der Trick dahinter: Winzige Mikrokapseln, die in einer kleinen Fläche auf dem Rücken der Textilien integriert werden. Sprüht man dann darauf das Lieblingsparfüm, laden sich die Kapseln auf und geben den Duft durch Reibung und Körperwärme frei. Dies soll dann bis zu einer Woche lang anhalten. Die nächste Wäsche soll den Duft dann wieder komplett neutralisieren.

Kritikpunkte und Emotionen

Nach dem Dufttest wird Löwe Frank Thelen aber kritisch: „Warum ist das Duftpolster am Rücken? Unter den Armen riecht man doch viel mehr?“. Die Gründer meinen, der Duft der Kapseln würde auch den Geruch der Arme ausgleichen können. Thelen ist davon wenig überzeugt und meint: „Das ist unappetitlich, man sollte das T-Shirt nach dem Sport waschen!“ Die Gründer kontern gelassen, dies sei nur ein Extrembeispiel – die Kapseln sollten lediglich den Textilduft im Alltag verbessern.

Darf auch mal am Testmodell riechen: Löwe Ralf Dümmel.

Darf auch mal am Testmodell riechen: Löwe Ralf Dümmel.
RTL / Bernd-Michael Maurer

Und dann gibt Judith Williams einen „Millionen-Dollar-Tipp“: „Ihr habt das falsche Kleidungsstück gewählt – Teppiche, Gardinen oder Bettwäsche sind viel sinnvoller!“ Löwin Janna Ensthaler will die beiden Gründer dann aber erstmal persönlich kennenlernen. Also erzählen diese ihre Kennenlern- und Heiratsgeschichte. Sie hätten sich so gut verstanden, dass sie zusammen ein Business machen mussten, meinen die beiden.

Zahlen, Absagen und ein Deal

Löwe Frank Thelen kommt dann wieder zu den Fakten. Er will das Business Model und die Zahlen verstehen. Die Scharfensteins sagen, ihr Startup sei vor einem Monat gestartet und habe bereits 2000 Euro Umsatz gemacht. Dabei würden die Gründer planen, auf zwei Beinen zu stehen: Einerseits würden sie eine eigene Modebrand für Endkunden aufbauen, andererseits ihre Mikrokapseln Unternehmen für Sport- und Outdoor-Bekleidung anbieten.

Die Hilfe der Löwen wollen die Günder vor allem, um an große Unternehmen und wichtige Personen ranzukommen. Ralf Dümmel sieht allerdings hohe Hürden im Textilmarkts und will deswegen nicht investieren. Judith Williams gefällt die doppelte Strategie mit Endkunden und Unternehmenskunden nicht, sie ist deswegen auch raus. Frank Thelen meint, Textil sei nicht sein Thema. Er verspüre deswegen „keine Energie, das Produkt groß zu machen.“ Auch er sagt ab. Gastlöwe Christian Miele lobt die Gründer als Top-Persönlichkeiten, kann aber bei dem speziellen Produkt mit seinem Netzwerk nicht weiterhelfen.

Am Ende ist also nur noch Jana Ensthaler übrig, die hin- und hergerissen ihre Pro- und Contra-Liste vorliest. Sie ist nach wie vor unsicher, auf welches Produkt sich die Gründer spezialisieren sollten. Weg vom T-Shirt, hin zu Teppichen, Vorhängen und Co? Die Scharfensteins versichern, bei ihrem Produkt flexibel zu sein. Nachdem Ensthaler die Bedingung stellt, dass sie zu dritt nochmal über die Produktspezialisierung sprechen, schlägt sie zu und macht den Deal.

Radikaler Pivot ins Longevity-Geschäft

Doch wie ging es nach der Sendung weiter? Janna Ensthaler meint zu Gründerszene, dass ein Investment letztlich nicht zustande gekommen sei. Der kritische Austausch sowie eine Marktanalyse habe bei den Gründern zu einem Umdenken geführt. Diese hätten die Produktion der duftenden T-Shirts nun eingestellt. Neue Regulierungen hätten die Mikrokapseln außerdem als Mikroplastik eingestuft. Das damit verbundene Risiko hätten die Gründer nach eigener Aussage ebenfalls nicht eingehen wollen.

Alternativ hätten sie zu einem neuen Geschäftsmodell gewechselt: „Scharfenstein Longevity“. Mit einem All-In-One Longevity Zellkomplex wollen die Gründer nun gesundes Altern ermöglichen. Ihr Produkt? Zwei Kapseln, welche täglich eingenommen werden und vier wissenschaftlich fundierte Mikronährstoffe enthalten sollen. Die Einnahme unzähliger anderer Medikamente soll damit nicht mehr nötig sein.

Janna Ensthaler ist aufgrund der Neuausrichtung nicht mehr investiert. Sie bleibt aber als Sparringspartnerin verbunden und unterstützt das Team mit Netzwerk, Erfahrung und strategischem Austausch.





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