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Die nächste Knappheit!?: Unimicrons Kunden für Substrate wollen 7-Jahre-LTAs


Substrate gehören in der Chipfertigung genau so dazu, wie Wafer und Dies. Und genau hier könnte die nächste Engstelle und Knappheit liegen. Unimicron als einer der größten im Geschäft sieht aktuell Verträge mit durchschnittlichen Laufzeiten von fünf Jahren, einige Kunden wollen gar sieben Jahre laufende LTAs.

Dass Substrate jeglicher Art mal knapp werden, ist keine neue Erkenntnis in den letzten Jahren. Schon in der Corona-Krise war dies ein Thema, mit dem KI-Boom wird es das nun aber wohl auch längere Zeit eines bleiben. High-End-Leiterplatten, HDI und PCB, sowie IC-Substrate, genauer gesagt ABF-Substrate, werden für High-Performance-CPUs/GPUs mit einzelnen oder mehreren Chips in LGA und BGA und die dazu gehörenden Systeme benötigt. Diese werden kombiniert für einen sehr großen Markt benötigt, der von PCs bis hin zu Hochleistungsrechnern und Datenzentren reicht, aber auch für 5G, Automotive und eben AI genutzt wird.

Dass die Nachfrage nach Substraten, PCBs & Co zuletzt stark anzog, merkt Unimicron als einer der weltweit größten Fertiger in diesem Bereich, der auch eine Produktionsstätte in Deutschland besitzt.

Der Umsatz zieht schon jetzt deutlich an

Im Januar dieses Jahres stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 34,5 Prozent an. Laut Medienberichten aus Taiwan wollen die Kunden entsprechende Langzeitverträge mit Laufzeiten von mindestens drei Jahren bei Unimicron abschließen, gern aber auch fünf oder sieben Jahre – entsprechend anteilige Vorauszahlungen inbegriffen. Die Vorabzahlungen werden dann genutzt, um die Kapazität entsprechend auszulegen – genau dafür sind LTAs, also Langzeitverträge, gedacht. Die ABF-Substrat-Produktion soll in diesem Jahr unter anderem damit um 40 Prozent ausgebaut werden.

Im Quartalsbericht Ende Februar für das zurückliegende vierte Quartal 2025 hatte Unimicron bereits dargestellt, dass schon heute rund 60 Prozent des Umsatz im Unternehmen mit Substraten gemacht werden und der größte Umsatz aus dem Computer-Segment stammt. Auf dem zweiten Rang beim Umsatz findet sich HDI, das für High Density Interconnect steht, eine moderne Leiterplatte mit sehr vielen Durchkontaktierungen gegenüber regulären PCBs. Sie kommen bei Smartphones, Notebooks und nun bei stetig mehr Lösungen zum Einsatz.

Unimicrons Umsatz nach Technologie
Unimicrons Umsatz nach Technologie (Bild: Unimicron)
Unimicrons Umsatz nach Sparten
Unimicrons Umsatz nach Sparten (Bild: Unimicron)



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Erfolgreichster Film 2025 auf Disney+


Vom Kino direkt auf die Streaming-Plattform: Im März können sich Abonnenten von Disney+ auf einen absoluten Hit freuen. Dann landet der Kassenschlager schlechthin in der Mediathek. Es ist kein Geringerer als der erfolgreichste Film aus dem letzten Jahr. Na, hast du den Titel schon erraten?

Wer die aktuellen Entwicklungen in der Filmbranche verfolgt, dem dürfte dieser Streifen sicherlich nicht entgangen sein. Schließlich ist er bereits der zweite Teil einer wahnsinnig erfolgreichen Animationsreihe. Drumroll please: Es geht natürlich um „Zoomania 2“! Die Fortsetzung kam Ende November 2025 in die Kinos und ist in gut drei Monaten zum erfolgreichsten Film des Jahres (zumindest in den USA) avanciert. Doch jede Ära geht einmal zu Ende und so verschwindet der Titel nun langsam aus den Kinos. Wer ihn noch nicht gesehen hat, muss sich beeilen – oder die Augen auf Disney+ offenhalten. Denn ab Mitte März kommen Abonnenten auch hier auf ihre Kosten.

„Zoomania 2“ kommt zu Disney+

„Zoomania 2“ landet im März exklusiv auf Disney+ – ziemlich genau neun Jahre nach dem Kinostart des ersten Teils. Ja, es ist tatsächlich schon fast ein Jahrzehnt her, dass wir die langohrige Polizistin Judy Hopps und ihren verwegenen Partner Nick Wilde auf der großen Leinwand kennenlernen durften. Seitdem ist die sprichwörtliche Zoomania ausgebrochen. Eine Kurzfilmserie folgte, dann der zweite Kinofilm – und womöglich bald ein dritter?

Aber erst mal zu „Zoomania 2“: Ab dem 11. März können Disney+-Abonnenten auf den Animationsfilm der Walt Disney Animation Studios zugreifen. Sicherlich haben einige Nutzer diesen Moment bereits herbeigesehnt. Erfolgreichster Film des Jahres, achtbester Film aller Zeiten, ausgezeichnet mit dem BAFTA Award und erneut nominiert für einen Oscar – das kann sich sehen lassen. Und dann hat der Kino-Hit auch noch 1,85 Milliarden US-Dollar eingespielt (knapp 1,6 Millionen Euro). Holla die Waldfee!

>>> Deutschlandpremiere: Dieser packende Thriller ist der erste große Streaming-Geheimtipp im März <<<

Ein tierisches Wiedersehen

Der Film wartet wieder mit spannender Undercover-Action auf und nimmt Euch mit in die entlegensten Winkel der Tiermetropole. Dabei trefft Ihr auf neue Charaktere wie Gary De’Snake und den Biber Nibbles Maplestick. Disney bleibt sich hier bei der Namensgebung so treu wie schon im ersten Teil. Doch gibt es natürlich auch das ein oder andere Wiedersehen mit besonders beliebten Figuren. So zum Beispiel Gepard Benjamin Clawhauser, dem Ultra-Gazelle-Fan vom Empfang der Polizeistation sowie der Sängerin selbst, der Mega-Star Shakira ihre Stimme für den nächsten tierischen Hit „Zoo“ leiht.

Inhaltlich wollen wir Euch hier nicht spoilern. Doch eins sei gesagt: Wie auch schon beim Vorgänger könnt Ihr Euch auf einen optisch eindrucksvollen Blockbuster gefasst machen. Und wer den Film bereits gesehen hat, darf sich auf eine entspannte Wiederholung im Heimkino freuen.



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OpenWrt 25.12.0: Updates der freien Router-Software sind jetzt einfacher


Nachdem im Vorfeld bereits insgesamt fünf Release-Kandidaten auf das baldige Erscheinen der neuen Hauptversion hingedeutet hatten, war es gestern Abend schließlich so weit: Das freie Router-Betriebssystem auf Linux-Basis, OpenWRrt, wurde als sogenanntes Stable Release in Version 25.12.0 zum Download freigegeben.

OpenWrt gibt an, dass seit dem Erscheinen von Version 24.10 über 4.700 Commits eingereicht, also 4.700 Änderungen am Code von OpenWrt vorgenommen wurden.

Highlights der neuen Version

Beaufsichtigte Systemaktualisierung („Attended SysUpgrade“)

Zu den Highlights der neuen Version zählt vor allem die Möglichkeit, OpenWrt nun standardmäßig direkt aus der grafischen Oberfläche „LuCI“ heraus zu aktualisieren.

Statt wie bisher das für das eigene Router-Modell korrekte Image über die OpenWrt-Webseite herunterzuladen und dieses dann wieder im LuCI-Webinterface hochzuladen, übernimmt die „Attended SysUpgrade“ genannte Funktion (ASU; deutsch: Beaufsichtigte Systemaktualisierung) jetzt alle diese Schritte und noch mehr auf Knopfdruck. Das bringt enorme Vorteile mit sich.

Bei der bisherigen Methode gingen nämlich sämtliche zusätzlich installierten Pakete verloren und mussten händisch wieder nachinstalliert werden. Die neue Aktualisierungsfunktion zieht nicht nur das korrekte Image, sondern schließt auch die installierten Pakete automatisch ein, sodass diese eben nicht mehr händisch nachinstalliert werden müssen. Für OpenWrt ist das ein großer Schritt nach vorn in der Benutzerfreundlichkeit, der gegebenenfalls auch neue Nutzer anlockt. Eben jene, die zwar gerne basteln und/oder mehr Freiheiten in der Konfiguration wünschen, aber dennoch nicht auf ein gewisses Mindestmaß an Benutzerfreundlichkeit verzichten möchten.

Die „Beaufsichtigte Systemaktualisierung“ ist optional auch schon für Version 24.10 verfügbar und kann zum Beispiel über LuCI nachinstalliert werden. So kann auch die Aktualisierung von 24.10 auf 25.12 schon direkt auf diesem Wege erfolgen. Die Pakete heißen „attendedsysupgrade-common“ und gegebenenfalls „luci-app-attendedsysupgrade“ für die Nutzung über LuCI.

Wichtig: Wird ein bestehendes System von 24.10 auf 25.12 ohne ASU aktualisiert, ist dieses auch nach dem Update nicht automatisch verfügbar und muss spätestens dann händisch nachinstalliert werden. Nur bei Neuinstallation von 25.12 gehört ASU zu den Standardpaketen.

Wechsel des Paketmanagers

Eine große Auswirkung für bestehende Nutzer hat auch der Wechsel des Paketmanagers. Bisher wurde der „Open Package Management System“ genutzt. Mit Version 25.12 erfolgt nun aber der Wechsel auf den „Alpine Package Keeper“ genannten Paketmanager. Bei einem Paketmanager handelt es sich vereinfacht gesagt um ein Programm, das Software auf einem Betriebssystem verwaltet. Der Paketmanager kümmert sich darum, Programme zu installieren, zu aktualisieren und zu entfernen. Durch den Wechsel des Paketmanagers ändert sich die Syntax für das Installieren von Paketen per Kommandozeile, sofern man dies händisch machen will oder muss.

Folgend ein Beispiel für die Installation eines neuen Pakets:

  • Alt:
    opkg update && opkg install dnsmasq-full
    
  • Neu:
    apk --update-cache add dnsmasq-full
    

Der Alpine Package Keeper bietet neue Möglichkeiten um Abläufe zusammenzufassen, ohne jeden Befehl einzeln einreihen zu müssen. Außerdem hat der APK-Paketmanager weitere Vorteile. Er wird als leichtgewichtig, schnell und sicher beschrieben, ist zudem optimiert für leistungsschwache Linux-Systeme, wie Router es in der Regel sind. Konkret belegt APK zum Beispiel besonders wenig Speicherplatz und die Pakete sind signiert, was die Sicherheit erhöht.

Historie der Kommandozeilen-Befehle

Bisher wurde keine Historie der ausgeführten Kommandozeilen-Befehle (Shell) gespeichert. Nach Verlassen der Sitzung waren diese nicht mehr einsehbar. Version 25.12 führt hier optional die Möglichkeit ein, eine Befehls-Historie abzuspeichern.

Integration des Video-Feeds

Die standardmäßige Integration des Video-Feeds in OpenWrt 25.12 ermöglicht es dem Router mit dem Video-Stream einer IP- oder USB-Kamera umzugehen. So lassen sich kostengünstige Videoüberwachungslösungen aufbauen oder auch der Video-Stream per sicherer VPN-Verbindung aus der Ferne abrufbar machen.

Wi-Fi-Optimierung

Die „Wi-Fi Management Scripts“, also die kleinen Programme, die das WLAN steuern, konfigurieren und überwachen, wurden in ucode neu geschrieben. Zuvor lagen diese als Shell-Skripte vor. Ucode soll schneller arbeiten, weniger Fehler verursachen und die zukünftige Wartbarkeit verbessern. Dass sich daraus Optimierungen der WLAN-Geschwindigkeit ergeben, darf bezweifelt werden, aber zum Beispiel das Neustarten der WLAN-Adapter oder auch Dinge wie die Übergabe von einem Access Point zum nächsten (Stichwort Fast Transition, WLAN Roaming) könnte in Zukunft einen Tick schneller vonstattengehen.

Erweiterte Hardwareunterstützung

OpenWrt gibt an, dass mit Version 25.12 ab sofort 180 zusätzliche Geräte unterstützt werden. Da sich die Anforderungen an die Hardware nur sehr moderat geändert haben, würden zudem die allermeisten Geräte, die 24.10 unterstützt haben, auch mit 25.12 laufen.

Hinzu kommen einige neue Chipsätze, die erstmals oder verbessert unterstützt werden, wie zum Beispiel 10-GbE-Switches mit Realtek-Chipsatz.

Supportende für Version 24.10

Der Wechsel auf Version 25.12 bringt noch eine Reihe weiterer kleinerer Änderungen mit sich, darunter auch die Aktualisierung des Linux-Kernels auf Version 6.12.71. Wichtig ist auch, dass Version 24.10.x ab September 2026 keine Sicherheitsupdates mehr erhält. Um den großen Vorteil des freien Router-Betriebssystems zu erhalten, sollten bestehende Geräte bis zu diesem Datum umgestellt werden. Die auf 24.10 nachträglich installierbare ASU-Funktion macht dies jetzt nun denkbar einfach.

In Gedenken an Dave Täht

OpenWrt 25.12 trägt den Codenamen „Dave’s Guitar“, im Andenken an den Netzwerk-Ingenieur Dave Täht, der am 1. April 2025 verstorben ist. Dave Täht hat maßgeblich an verschiedenen Projekten zur Senkung von Netzwerk-Latenzen mitgewirkt.



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Neuer eufy-Mähroboter stürmt den Markt


Wer einen Rasenmäherroboter hat, kennt das Spiel. Begrenzungsdraht eingraben, GPS-Antennen auf dem Dach montieren und dann hoffen, dass die Kalibrierung funktioniert. Genau hier setzt eufy mit dem neuen Mähroboter C15 an.

Denn der Hersteller will smarte Rasenpflege wirklich smart machen. Also eine kabellose Installation ohne GPS-Station zum attraktiven Preis. Was den brandneuen Rasenmäherroboter von eufy sonst noch ausmacht, klären wir im Artikel.

Kamera statt Kabelsalat

Das spannendste Feature des neuen C15 ist die sogenannte Vision-FSD-Technologie, die eufy schon in seinen teureren Mähroboter-Modellen verbaut hat. Dahinter steckt eine KI-gestützte Kamera, mit der der Roboter immer weiß, wo er sich aktuell befindet. Einen Begrenzungsdraht, den man früher mühsam im Garten vergraben musste, braucht der C15 nicht mehr. Auch ein RTK-System ist hier kein Thema.

Die KI erkennt dabei nicht nur den Rasen selbst, sondern auch alles, was gerade zufällig darauf herumliegt oder rumläuft: Haustiere, Kinder, vergessenes Spielzeug oder die Gartenliege. Gleichzeitig plant der Roboter seine Mährouten so, dass er keine Fläche unnötig doppelt abfährt und das Ergebnis ordentlich und gleichmäßig aussieht.

Für wen ist der C15 gedacht?

Der eufy C15 kommt mit Rasenflächen bis zu 500 Quadratmetern klar und bewältigt Steigungen von bis zu 32 Prozent. Damit richtet er sich, wie eingangs erwähnt, an kleine Gartenflächen und Einsteiger. Sogar leicht hügelige Gärten sind kein Problem. eufy hat dabei ganz klar den typischen Stadtgarten im Visier: überschaubare Flächen, bei denen ein teures RTK-Setup schlicht überdimensioniert wäre. Einsteiger-Modell eben, aber mit der Technik der großen Geschwister unter der Haube. Ab Frühjahr ist der C15 für 899 Euro zu haben, wer gleich eine passende Garage dazumöchte, zahlt 999 Euro. Erhältlich ist er direkt über eufy, bei Amazon oder im Fachhandel um die Ecke.



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