Wenn Ihr bei klugen Ermittlerinnen sofort an Laborkittel, trockenen Humor und akribische Spurensuche denkt, dann wisst Ihr, warum diese Nachricht spannend ist. Fast zehn Jahre nach dem Ende von „Bones – Die Knochenjägerin“ kehrt Emily Deschanel in einer neuen Crime-Serie zurück und übernimmt erneut die Rolle einer außergewöhnlichen Wissenschaftlerin.

Vom Knochenlabor ins Profiling

Zwischen 2005 und 2017 ermittelte Deschanel als Dr. Temperance Brennan in zwölf Staffeln und machte „Bones“ zu einer der beliebtesten Krimiserien der 2000er und 2010er Jahre. Nun steht sie wieder im Zentrum einer Serie, die Wissenschaft und Verbrechensaufklärung kombiniert. Das neue Projekt entsteht für NBC und hat zunächst eine Pilotfolge erhalten. Deschanel übernimmt nicht nur die Hauptrolle, sondern wirkt auch als Produzentin mit. Ein klares Signal, dass sie hinter dem Konzept steht.

Inspiriert von echter FBI-Geschichte

Die neue Serie basiert lose auf dem Leben von Ann Burgess, einer Professorin für psychiatrische Krankenpflege am Boston College. In den 1970er und 1980er Jahren beriet Burgess die Abteilung für Verhaltensforschung des FBI und trug maßgeblich zur Entwicklung des modernen Profilings bei. Ihre Forschung zu Traumata bei Vergewaltigungsopfern gilt als wegweisend. Sie diente bereits als Inspiration für die Figur Dr. Wendy Carr in der Netflix-Serie „Mindhunter“.

In der neuen Serie spielt Deschanel Professorin Georgia Ryan. Eine Psychologin, die etablierte Methoden der Kriminologie hinterfragt und den Fokus von den Tätern auf die Opfer verschiebt. Statt nur Täterprofile zu erstellen, sucht sie nach Mustern in den Geschichten der Betroffenen und unterstützt damit das FBI bei besonders komplexen Fällen.

Emily Deschanel begeisterte Krimifans über 12 Jahre in Bones - die Knochenjägerin
Emily Deschanel begeisterte Krimifans über 12 Jahre in Bones – die Knochenjägerin Bildquelle: Kathy Hutchins/Shutterstock

Ein geistiger Nachfolger von „Bones“?

Auch wenn es sich nicht um eine direkte Fortsetzung handelt, sind Parallelen unverkennbar. Wieder steht eine hochintelligente Wissenschaftlerin im Zentrum, wieder arbeitet sie eng mit Bundesermittlern zusammen. Doch der Schwerpunkt verschiebt sich stärker in Richtung psychologisches Profiling und reale Hintergründe. Das Drehbuch stammt von Dean Georgaris und John Fox, die bereits Erfahrung im Serienbereich mitbringen. Ob aus dem Piloten eine komplette Staffel wird, hängt von der Resonanz ab. Für Euch bedeutet das vor allem eines: Wenn Ihr Serien mögt, die Fakten mit Spannung verbinden und echte Forschung in fesselnde Fälle übersetzen, dann könnte diese neue Profiling-Serie genau Euer nächstes Streaming-Ziel werden.