Apps & Mobile Entwicklung
Finalmouse Starlight X: Das soll die schnellste FPS-Maus der Welt werden

Die neue Finalmouse Starlight X soll die nächste Generation Shooter-Mäuse für Titel wie Counter Strike 2 starten. Ermöglichen sollen das eine neue Form, neue Materialien, extrem geringes Gewicht, optimierte Latenzen und „Doppeltaster“. Im Prinzip verspricht die Maus durch die Blume, der schnellste Nager der Welt zu sein.
Weniger Gewicht
Geringes Gewicht bedeute Präzision und Schnelligkeit, schreibt Finalmouse. Die Starlight X bringt daher nur 38 Gramm auf die Waage und das mit minimalen Löchern in der Form. Diese ist ebenfalls überarbeitet worden: ein größerer Buckel und weitere Anpassungen sollen die Hand besser unterstützen, saubere Übergänge zwischen Flächen den Nager unauffälliger werden lassen. Er solle in der Hand einfach verschwinden.
Gebaut wird die Hülle aus „Carbon fiber super composite“. Es habe eine geringere Dichte als normale Carbon-Materialien, mehr Stabilität und Festigkeit bei geringerem Gewicht. Intern wird die bisherige Wabenstruktur durch einen Unibody-Käfig und Titanium-Schrauben zur Verbindung der Gehäuseteile abgelöst. Das sorge für minimales Gewicht ohne Flex, Spalte und Störgeräusche.
Latenzen runter
Auf technischer Seite hat sich Finalmouse den Latenzen angenommen. Erster Baustein zur Steigerung der Geschwindigkeit sind die Taster. Mechanische Klicks seien zeitintensiv, erklärt der Hersteller, der deshalb auf ein duales System zur Signalerfassung setzt. Taster, Huano Blue Shell Pink Dot, werden mit TMR-Sensoren gekoppelt. So könne erfasst werden, wenn ein Spieler eine Eingabe auslösen wolle und diese sofort erzeugen.
Anders formuliert: Der mechanische Taster ist hier nur noch für das Klickgefühl da, die TMR-Technik für das Signal um bis zu 35 Millisekunden einzusparen. Der Auslösepunkt kann zudem in 40 Schritten im „Pre-Travel“-Bereich, also vor dem Druckpunkt, gesetzt werden.
Beim Mikro-Controller wird auf den brandneuen Nordic nRF54LM20 gesetzt. Eine kleinere Strukturbreite, mehr Leistung und bessere Wireless-Performance sowie der Verzicht auf eine Bridge-Lösung im Funkempfänger sollen weitere Geschwindigkeitszuwächse ermöglichen. Die Polling-Rate hält Finalmouse unter Verschluss. 8.000 Hz gehe mit vielen Nachteilen einher, bei Stabilität und Energieverbrauch beispielsweise, erklärt das Unternehmen. Stattdessen komme „PerfectPolling“ zum Einsatz. Optimierungen auf Subticks, also die Abfragen in Spielen, das Scheduling der Funksignale und Interrupts sollen den gleichen Effekt ohne diese Nachteile haben.
Sensor: von Pixart für Finalmouse
Der F1 genannte Sensor der Maus wurde in Kooperation mit Pixart entworfen. Davon verspricht sich Finalmouse Vorteile bei der Auflösung, Genauigkeit und Energieffizienz. Ein Datenblatt gibt es jedoch nicht. Welche Laufzeiten der 250-mAh-Akku liefert, ist ebenso unbekannt.
Einstellungen können unter Windows, Mac und Linux über die Webplattform Xpanel vorgenommen werden.
Preis und Verfügbarkeit
Die Starlight X kann ab heute, 20 Uhr, im Webshop von Finalmouse bestellt werden. Im Preis von 179 US-Dollar (~154 Euro) sind Zollgebühren bereits enthalten, Versand kommt dazu.
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Gemini Spark: Neuer KI-Agent soll selbstständig arbeiten können

Google startet mit Gemini Spark einen neuen KI-Agenten, der Aufgaben eigenständig über verschiedene Apps und Dienste hinweg erledigen soll. Der Dienst markiert einen weiteren Schritt weg von klassischen Chatbots hin zu KI-Systemen, die digitale Abläufe aktiv übernehmen und koordinieren können.
Google hatte Gemini Spark bereits auf der diesjährigen Google I/O angekündigt und führt den neuen Agenten nun schrittweise für alle US-Abonnenten des kostenpflichtigen Angebots „Google AI Ultra“ ein. Wann der Dienst Europa beziehungsweise Deutschland erreichen wird, ist bislang nicht bekannt.
Vermittler zwischen virtueller und realer Welt
Das Unternehmen beschreibt Gemini Spark in seiner Ankündigung als Cloud-basierten KI-Agenten, der Aufgaben auch dann im Hintergrund ausführen können soll, wenn das jeweilige Smartphone oder der Computer ausgeschaltet sind. Nutzer erhalten dabei die Möglichkeit, die Ausführung der Aufgaben in Echtzeit zu verfolgen. Ebenso gehört das automatisierte Erledigen von Arbeiten im Hintergrund zum vorgesehenen Funktionsumfang des neuen Agenten. Die Kontrolle soll laut Google dennoch grundsätzlich beim Nutzer verbleiben. Bei wichtigen Aktionen oder Entscheidungen würde der Agent etwa zunächst eine Bestätigung einholen. Auf diese Weise will Google mögliche Vorbehalte gegenüber autonom handelnden KI-Systemen abschwächen.
Tief in Googles Infrastruktur verwurzelt
Gemini Spark basiert auf Gemini 3.5 und nutzt das sogenannte Antigravity-Harness, wodurch der Dienst tief in die Workspace-Werkzeuge von Google integriert ist. Mit der neuen Plattform verfolgt Google offenbar die Strategie, Gemini selbst als zentrale Schnittstelle zwischen Nutzern und ihren Anwendungen zu etablieren. Statt einzelne Dienste direkt zu bedienen, soll die KI künftig als koordinierende Ebene fungieren und unterschiedliche Anwendungen miteinander verknüpfen. Der Dienst verdeutlicht damit zugleich einen größeren Trend innerhalb der KI-Branche, bei dem Unternehmen ihre Systeme zunehmend von klassischen Chat-Oberflächen hin zu sogenannten KI-Agenten weiterentwickeln, die eigenständig Handlungen ausführen können. Ziel ist es, dass die KI nicht nur Informationen liefert, sondern komplette Abläufe selbst organisiert und umsetzt.
Als Beispiele für die Fähigkeiten des Agenten nennt Google unter anderem die wiederkehrende Analyse von Kreditkartenabrechnungen, um versteckte Abbuchungen zu erkennen, oder das Extrahieren von Terminen aus dem eigenen E-Mail-Posteingang, um daraus automatisch einen zusammengefassten Tagesüberblick zu erstellen.
Nutzer müssen noch überzeugt werden
Als größte Herausforderung gilt allerdings weniger die technische Umsetzung als vielmehr die Frage des Nutzervertrauens. Während viele Anwender KI bereits für Zusammenfassungen oder Informationsabfragen einsetzen, dürfte die Bereitschaft deutlich geringer ausfallen, einer KI eigenständige Entscheidungen und Aktionen zu überlassen. Microsoft versucht in diesem Bereich beispielsweise über Zertifizierungen Vertrauen aufzubauen, die die Sicherheit von Copilot und dessen Infrastruktur gewährleisten sollen.
Bereits weitere Funktionen in der Pipeline
Gemini Spark könnte einen frühen Ausblick auf eine Zukunft liefern, in der KI nicht mehr nur reagiert, sondern aktiv Teile des digitalen Alltags verwaltet. Offen bleibt allerdings, wie schnell Nutzer bereit sind, ein solches Maß an Automatisierung zu akzeptieren.
Laut Google stellen die bereits in Gemini Spark integrierten Möglichkeiten erst einen Anfang dar, es soll bereits eine umfangreiche Roadmap mit geplanten Funktionen vorliegen, die noch im Laufe des Sommers veröffentlicht werden sollen.
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Süchtig machende Funktionen: Social-Media-Unternehmen wenden mit 27 Mio. US-Dollar Klage ab
Soziale Plattformen stehen wegen aus Sicht vieler Kritiker unzureichender Schutzmechanismen für Kinder und Jugendliche seit Jahren unter Druck. Mehrere Unternehmen konnten im US-Bundesstaat Kentucky nun mit einem Vergleich über 27 Millionen US-Dollar einen Musterprozess abwenden. Tausende Klagen stehen allerdings noch aus.
Klage durch Zahlung abgewendet
Nach einer Klage des Breathitt County School District in Kentucky haben mehrere Plattformbetreiber Vergleiche geschlossen, die Zahlungen in Höhe von insgesamt 27 Millionen US-Dollar vorsehen. Die Einigung soll dabei kurz vor dem geplanten Beginn eines richtungsweisenden Musterprozesses erfolgt sein. Laut Reuters übernimmt Meta Platforms mit 9 Millionen US-Dollar den größten Anteil. ByteDance als Betreiber von TikTok sowie Snap einigten sich jeweils auf Zahlungen von 8 Millionen US-Dollar, während Alphabet als Mutterkonzern von YouTube weitere 2,01 Millionen US-Dollar beisteuert. Meta hatte den vom Schulbezirk angestrengten Rechtsstreit am 21. Mai beigelegt, während sich die übrigen Parteien bereits zuvor geeinigt hatten. Darüber hinaus erklärte sich YouTube bereit, dem Bezirk spezielle Schulungen zu Google Classroom und weiteren Produkten zur Verfügung zu stellen.
Schulen müssen Folgen von sozialen Plattformen auffangen
In der Klageschrift wirft der Schulbezirk den Unternehmen vor, ihre Plattformen gezielt darauf ausgelegt zu haben, Jugendliche möglichst lange an diese zu binden. Der Klage zufolge hätten Angstzustände, Depressionen und Selbstverletzungen unter Schülern erkennbar zugenommen, die Schulen seien dadurch gezwungen gewesen, die sozialen und psychischen Folgen aufzufangen.
Ursprünglich hatte Breathitt County für einen Vergleich mehr als 60 Millionen US-Dollar gefordert. Mit dem Geld sollte unter anderem ein auf 15 Jahre angelegtes Programm zur psychischen Unterstützung von Schülern finanziert werden. Zusätzlich verlangte der Bezirk eine gerichtliche Anordnung, die suchtfördernde Funktionen der Plattformen einschränken sollte.
Breathitt County nicht alleine
Der Vergleich könnte als erster größerer finanzieller Präzedenzfall für Schulbezirke im Kampf gegen die psychischen Auswirkungen sozialer Netzwerke auf Jugendliche gelten. Dem Verfahren wird zudem besondere Bedeutung zugemessen, weil Breathitt County trotz seiner im Vergleich zu anderen Distrikten mit rund 1.600 Schülern eher kleinen Größe als erster Schulbezirksprozess dieser Art vor Gericht verhandelt werden sollte. Dennoch steht der Bezirk mit seinem Vorgehen nicht allein da: Laut dem Bericht sind derzeit mehr als 3.300 Klagen an kalifornischen Staatsgerichten sowie weitere rund 2.400 Verfahren vor Bundesgerichten anhängig. Darunter befinden sich auch Klagen von Einzelpersonen, Kommunen, Bundesstaaten und weiteren Schulbezirken.
Der Fall rund um den Breathitt County School District galt bislang als sogenannter „Bellwether“-Prozess und damit als richtungsweisender Musterfall innerhalb der umfangreichen US-Klagen gegen Social-Media-Konzerne. Solche Verfahren dienen häufig dazu, mögliche Schadenssummen und Vergleichsstrategien für weitere Prozesse besser abschätzen zu können. In einem parallel laufenden Verfahren hatte der deutlich größere Tucson Unified School District in Arizona mit mehr als 40.000 Schülern beispielsweise von mehreren Unternehmen mehr als 1,1 Milliarden US-Dollar gefordert. Auch die Schulsysteme von Los Angeles und New York City mit zusammen mehr als 1,2 Millionen Schülern haben Klagen eingereicht.
Meta sieht sich erneut unschuldig
Die Unternehmen weisen die Vorwürfe wie gewohnt zurück und betonen zugleich, bereits umfangreiche Maßnahmen zum Schutz junger Nutzer umzusetzen. Die Vergleiche seien daher nicht als Schuldeingeständnisse zu verstehen. Ebenso verpflichten die getroffenen Einigungen die Plattformen weder zu Änderungen ihrer Dienste noch ihrer Algorithmen. Lediglich TikTok äußerte sich laut Reuters zunächst nicht zu den Vorwürfen.
Meta hatte Investoren bereits im Vorfeld darauf hingewiesen, dass rechtliche und regulatorische Folgen im Zusammenhang mit Jugendschutz und sozialen Netzwerken das Geschäft sowie die Finanzergebnisse erheblich beeinträchtigen könnten.
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Fable Reboot verschoben: GTA 6 ist 2026 zu viel Konkurrenz

Das Reboot von Fable wird nicht mehr wie eigentlich angekündigt 2026 erscheinen. Grund dafür ist vor allem der größte Release des Jahres: Rockstars lange erwartetem GTA 6, das im November auf den Markt kommen wird.
Von einer Verschiebung des Reboots war eigentlich schon auszugehen. Obwohl das Spiel 2026 erscheinen sollte, nannten die Entwickler bis heute weder Termin noch Monat oder lediglich ein Quartal für die Veröffentlichung. Spätestens ein halbes Jahr vor Erscheinen sind solche Angaben aber in der Regel vorhanden und nötig, um die Markteinführung planen und die Neuerscheinung bewerben zu können.
Begründung: Zu viele Spiele
Die offizielle Begründung für die Verschiebung mutet allerdings fast schon kurios an. „Das Jahr ist vollgestopft mit unglaublichen Spielen, die XBOX-Spieler genießen können“, schreibt Microsoft auf X. Aufgezählt werden das Halo-Remake Halo: Campaign Evolved, Gears of War: E-Day und Call of Duty Modern Warfare 4, aber auch Control Resonant, Star Wars: Galactic Racer und Grand Theft Auto 6.
Die ersten drei Titel, Produkte der Xbox-Sparte, sind allerdings schwerlich die Über-Blockbuster, die andere Spiele zu überstrahlen drohen, zumal sie andere Zielgruppen ansprechen. Das gilt auch für Control Resonant und Star Wars: Galactic Racer, die von unabhängigen Publishern stammen.
Dass die Begründung auf Drittanbieter zurückgreifen muss, wirft nebenbei ein Licht auf das nach wie vor eher dünne Angebot eigener Produktionen. Und es lässt lediglich GTA 6 als eigentlichen Grund übrig, das zunächst auf der PlayStation 5 und Xbox S|X erscheint. Gerüchte über Sorgen bei Entwickler Playground Games durch Konkurrenz in Form des Rockstar-Actionspiels gab es zudem schon im vergangenen Monat.
Erscheinungsmonat festgelegt
Die Erscheinungen sollen zeitlich gestaffelt werden, heißt es bei Microsoft weiter, „auf eine Weise, die für Spieler am besten funktioniert“. Eine Veröffentlichung ohne Konkurrenz im Gerangel um knappe Aufmerksamkeit funktioniert letztlich vor allem für den Publisher am besten. Der neue Erscheinungstermin liegt deshalb, konkreter als zuvor, im Februar 2027. Weitere Einblicke in das Spiel soll es im Rahmen des XBOX Games Showcase am 7. Juni geben.
Die Redaktion dankt ComputerBase-Leser „GUN2504“ für den Hinweis zu dieser Meldung!
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