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Irankrieg lässt auch Amazons Gebühren steigen


Online-Händler, die ihre Waren über Webseiten des Konzerns Amazon.com verkaufen, stehen vor höheren Kosten. Grund sind die durch den Irankrieg gestiegenen Treibstoffpreise. In den USA und Kanada erhebt Amazon ab 17. April einen Aufschlag von 3,5 Prozent auf seine Dritthändler-Gebühren für Verpackung und Zustellung von Waren (Fulfilled by Amazon, FBA).

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Das meldet der kanadische Fernsehsender CTV. heise online hat Amazon kontaktiert, um Informationen über die Tarifentwicklung in Europa und auf anderen Kontinenten zu erhalten.

Amazon hat gegenüber CTV News angegeben, die höheren Kosten bislang absorbiert zu haben. In den USA werde der durchschnittliche Aufschlag 17 US-Cent je Stück betragen. Das variiert natürlich stark, abhängig insbesondere von Gewicht und Maßen des jeweiligen Stücks.

Die Mehrpreise sind laut Amazon deutlich geringer als bei anderen großen Logistikunternehmen. Unternehmen wie Fedex und UPS heben schon lange Treibstoffaufschläge ein, die sich zudem wöchentlich ändern.


(ds)



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Intel kauft alle Anteile seines irischen Halbleiterwerks zurück


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Die sogenannte Fab 34 im irischen Leixlip wechselt zurück in den vollständigen Besitz von Intel. Die Firma will den 49-prozentigen Anteil des Investors Apollo zurückkaufen, mit dem sich Intel auf einen Kaufpreis von 14,2 Milliarden US-Dollar geeinigt hat. Die Rückabwicklung ist laut Ankündigung noch nicht abgeschlossen.

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Das Joint-Venture zum Betrieb des Halbleiterwerks hat damit voraussichtlich schon nach zwei Jahren ein Ende. 2024 verkaufte Intel für 11,2 Milliarden US-Dollar 49 Prozent der Anteile für eine kurzfristige Geldspritze, damals noch unter dem Chef Pat Gelsinger. Intel benötigte zu dem Zeitpunkt dringend Geld, um seine Finanzen aufzubessern. Apollo wurde im Gegenzug am Umsatz beteiligt, den Intel mit Prozessoren aus seinem irischen Halbleiterwerk erzielt hat.


Vogelaufnahme der Fab 34 in Leixlip, Irland

Vogelaufnahme der Fab 34 in Leixlip, Irland

Die Fab 34 in Leixlip, Irland.

(Bild: Intel)

Intel steckt zwar immer noch in roten Zahlen, allerdings dürfte vor allem die Fab 34 lukrativ sein: Der Hersteller produziert dort Prozessoren mit den Fertigungsprozessen Intel 3 und 4, darunter Xeon-6-Prozessoren für Server und Rechenzentren. Die Nachfrage ist aktuell derart hoch, dass Intel Produktionslinien von Notebook- und Desktop-CPUs auf Xeon-Modelle umstellt. Sie sollten also gut Gewinn generieren. Für den Rückkauf nimmt Intel voraussichtlich 6,5 Milliarden US-Dollar neue Schulden auf.

Für Apollo war die Beteiligung eine erfolgreiche Investition: Die 3 Milliarden US-Dollar Plus entsprechen einer Rendite von fast 27 Prozent. Selbst inflationsbereinigt wären es noch rund 22 Prozent. Die Umsatzbeteiligung der vergangenen zwei Jahre kommt obendrauf, wobei deren Höhe unbekannt ist.

Die Börse reagierte zunächst positiv auf die Ankündigung. Intels Aktie stieg nach der Ankündigung um etwa acht Prozent. Aufgrund der Aussagen von US-Präsident Trump zum Iran-Krieg sind Intel und andere Techwerte im heutigen Handel allerdings wieder gefallen.

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(mma)



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Bericht: EU-Kommission will US-Seite bei Techregulierung enger einbinden


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Die transatlantischen Dauerstreitigkeiten um die Regulierung großer Technologiekonzerne sollen eine neue Plattform bekommen: Ein gemeinsames Gremium zwischen der EU-Kommission und dem US-Handelsministerium oder dem Weißen Haus könnte die Vielzahl an Meinungsunterschieden künftig frühzeitig behandeln.

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Dabei soll die US-Seite auch Informationen zu Verfahren unter europäischem Recht erhalten, berichtet das Handelsblatt und beruft sich dabei unter anderem auf Jacob Helberg, den Staatssekretär im Wirtschaftsministerium der Vereinigten Staaten. Laut der Düsseldorfer Zeitung soll Andrew Puzder, der US-Botschafter bei der EU, für die US-Seite an dem Gremium teilnehmen.

Scharfe Kritik an dem Vorhaben kommt von Europaabgeordneten. „Unsere Befürchtung ist, dass die Umsetzung unserer Gesetze und Standards dadurch zur Disposition amerikanischer Unternehmen gestellt wird“, kritisiert etwa der Grünen-Europaparlamentarier Sergey Lagodinsky. „Sollte sich dies bestätigen, wäre das nichts weniger als eine Kapitulation vor Druck- und Einschüchterungsversuchen der Trump-Administration.“ Mit großer Regelmäßigkeit betont die EU-Kommission, dass sie ihre Regularien nicht aufgrund von US-Druck ändern wolle. Allerdings nützen einige der zuletzt vorgeschlagenen Änderungen in der Digitalgesetzgebung, insbesondere an der Verordnung über Künstliche Intelligenz und an der Datenschutzgrundverordnung, vor allem den bereits heute marktmächtigen US-Unternehmen.

Zugleich sind derzeit keine wesentlichen Änderungen an den besonders in der US-Kritik stehenden Gesetzeswerken wie dem Gesetz über Digitale Märkte (DMA) und dem über Digitale Dienste (DSA) vorgesehen. US-Techunternehmen wie Google, Meta oder Apple stehen schon durch ihre Größe bedingt regelmäßig besonders im Fokus der Gesetzgebung, insbesondere wenn es um wettbewerbsrechtliche Fragen geht. Verpflichtungen aus dem DMA trafen bislang unter anderem Google Maps, Apples AppStore-Ökosystem und Metas Whatsapp. Dazu kommen über die Jahre zahlreiche Untersuchungen zum möglichen Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung. Daraus resultierende Entscheidungen greifen die Konzerne regelmäßig vor Gericht an – mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg.

Die US-Seite behauptet seit Beginn der zweiten Amtsperiode von Donald Trump immer wieder, dass die EU mit ihren Digitalgesetzen einseitig und unzulässig US-Techunternehmen in ihrem Wachstum behindern und mit Sonderabgaben belegen würde. Die EU-Seite weist das mit Verweis darauf zurück, dass alle Unternehmen unabhängig vom Firmenhauptsitz gleichermaßen EU-Recht unterliegen würden.

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Bei der Vorstellung eines Berichts im Auftrag des Justizausschusses des Repräsentantenhauses hatten US-Vertreter schwere Vorwürfe erhoben. In Brüssel hatte der Vorsitzende des US-Rechtsausschusses Jim Jordan zuvor für Irritationen gesorgt, als er bei einem Besuch eine Besserstellung der US-Unternehmen eingefordert hatte.

Jordan wirft der EU regelmäßig vor, die Meinungsfreiheit unzulässig zu beschneiden. Beobachter halten diese Argumente für vorgeschoben und werfen der Trump-Regierung Verdrehung der rechtlichen Realität vor, mit der die US-Seite verbündete Rechtsextreme in Europa zu stützen versuche. Ob ein gemeinsames Gremium, in dem die US-Regierung auch Einblicke in laufende Verfahren erhalten könnte, solche Auseinandersetzungen beruhigen könnte, ist daher offen.


(dahe)



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Grafikkartenpreise stabilisieren sich | heise online


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Wer gern den eigenen Desktop-PC aufrüsten möchte, bekommt immerhin weiterhin bezahlbare Grafikkarten. Eine erste Welle von Preissteigerungen aufgrund der laufenden Speicherkrise ist überwunden; vor allem Mittelklasse-Modelle sind in den letzten Wochen wieder günstiger geworden.

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Das niedrige Preisniveau vom Sommer 2025 bleibt zwar unerreicht, allerdings sind einige Grafikkarten um AMDs und Nvidias Preisempfehlungen herum erhältlich. Manche Modelle unterschreiten sie auch weiterhin etwas.

Grafikkartenpreise [in Euro]
Modell UVP Preis 21.8.25 (ab) Preis 1.4.26 (ab)
RTX 5090 2099 2250 3500
RTX 5080 1059 1030 1190
RTX 5070 Ti 879 780 915
RTX 5070 589 535 580
RTX 5060 Ti 16GB 449 425 550
RTX 5060 Ti 8GB 399 340 350
RTX 5060 319 280 300
RX 9070 XT 689 630 650
RX 9070 629 580 560
RX 9060 XT 16GB 369 350 390
RX 9060 XT 8GB 315 290 310

So kosten die günstigsten Herstellerkarten der GeForce RTX 5060 derzeit rund 300 Euro. Eine GeForce RTX 5070 gibt es ab etwa 580 Euro. Grafikkarten mit 16 GByte oder mehr Speicher übersteigen Nvidias UVPs; die GeForce RTX 5070 Ti ist aber immerhin wieder unter 1000 Euro erhältlich.

Einzig die GeForce RTX 5090 ist zu keinen vernünftigen Preisen verfügbar. Die 2099-Euro-UVP ist seit Monaten Wunschdenken; mindestens 3500 Euro bei seriösen Händlern müssen Interessierte hinblättern.

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AMDs 16-GByte-Grafikkarten sind günstiger verfügbar als Nvidias. Das gilt sogar für die Radeon RX 9060 XT 16 GByte, die aufgrund der Speicherpreise eigentlich tot geglaubt war. Das Topmodell Radeon RX 9070 XT ist unterhalb von AMDs Preisempfehlung erhältlich.

Es gibt lediglich zwei Einschränkungen beim Grafikkartenkauf. Es sind immer nur wenige Herstellerkarten pro GeForce- und Radeon-Modell zu niedrigen Preisen verfügbar. Käufer haben daher wenig Auswahl und müssen gegebenenfalls mit einer lauteren Kühllösung vorlieb nehmen.

Zudem schwanken die Preise. Interessierte sollten daher tagesaktuell bei Preisvergleichern schauen, welche Grafikkarten gerade bezahlbar sind. Universelle Aussagen lassen sich nicht treffen.


(mma)



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