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KI statt Mitarbeiter: So spare ich 20 Stunden pro Woche


Aaron Sneed hat „The Council“ gegründet, eine Gruppe von 15 maßgeschneiderten GPTs, die ihm bei der Führung seines Unternehmens helfen.

Aaron Sneed hat „The Council“ gegründet, eine Gruppe von 15 maßgeschneiderten GPTs, die ihm bei der Führung seines Unternehmens helfen.
Michelle Bruzzese for BI

 

Dieser Essay basiert auf einem Gespräch mit Aaron Sneed, einem 40-jährigen Gründer eines Verteidigungstechnologie-Unternehmens mit Sitz in Florida. Der folgende Text wurde aus Gründen der Länge und Verständlichkeit bearbeitet.

Als ich mein Unternehmen als Solopreneur gründete, wurde mir klar, dass ich nicht das Geld hatte, um Anwälte, Personalvertreter und eine Reihe anderer Unternehmen zu bezahlen. Also schuf ich mithilfe von KI etwas, das ich „The Council” nenne.

Der Rat, der sich aus allen KI-Agenten zusammensetzt, hilft mir, etwa 20 Stunden pro Woche zu sparen – und das ist eine sehr konservative Schätzung. Alle Arten von allgemeinen Unternehmens-, Personal-, Rechts- und Finanz-KI-Agenten haben einen Sitz im Rat. Insgesamt nutze ich 15 benutzerdefinierte Agenten, darunter einen Stabschef-Agenten, zur Verwaltung meiner Arbeitslast.

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Ich nutze seit mindestens einem Jahrzehnt automatisierte Tools

Ich arbeite seit mindestens 10 Jahren an autonomen Plattformen, die selbstständig Entscheidungen treffen. Deshalb habe ich mich sehr schnell für kommerzielle große Sprachmodelle und KI-Tools begeistert, als diese auf den Markt kamen.

Ich verwende hauptsächlich die Plattform von Nvidia als Basis-Hardware für technische Prototypen und Experimente. Ich nutze deren GPUs, und da ich deren Hardware gekauft habe, bieten sie mir kostenlosen Zugang zu ihrer KI-Software. Darüber hinaus basiert mein Rat auf der ChatGPT-Business-Plattform von OpenAI, die benutzerdefinierte GPTs und Projekte verwendet.

Insgesamt besteht mein KI-Rat aus folgenden Mitgliedern:

  • Stabschef-Agent
  • HR-Agent
  • Finanzagent
  • Buchhaltungsagent
  • Agent für Recht, Kommunikation und PR
  • Sicherheits- und Compliance-Agent
  • Technischer Mitarbeiter
  • Qualitätsbeauftragter
  • Agent für Lieferkette
  • Schulungsbeauftragte
  • Fertigungsagent
  • Agent für Geschäftssysteme
  • Agent für Einrichtungen
  • Agent für den Außendienst
  • IT- und Datenagent

Jeder Mitarbeiter hat unterschiedliche Befugnisse

Mein Stabschef-Agent ist wichtig, da er die Stimme ist, die anhand von Parametern wie Risiken, Problemen und Chancen Prioritäten setzt.

Der Rat umfasst einen Stabschef-KI-Agenten, einen Rechts-KI-Agenten, einen Personal-KI-Agenten und weitere.

Der Rat umfasst einen Stabschef-KI-Agenten, einen Rechts-KI-Agenten, einen Personal-KI-Agenten und weitere.
Michelle Bruzzese for BI

Ich habe meinem Stabschef mitgeteilt, welche Modelle bei Entscheidungen Vorrang haben. Beispielsweise erhalten alle rechtlichen, Compliance- oder sicherheitsrelevanten Angelegenheiten eine höhere Priorität. Daher weise ich den Stabschef an, diesen Modellen Vorrang vor allen anderen zu geben.

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Ich habe meine KI-Agenten darauf trainiert, sich zu widersetzen und nicht einfach „Ja” zu sagen

Ich möchte keine Gruppe von Ja-Sagern. Ich habe sie bewusst darauf trainiert, mir zu widersprechen, da ich gelernt habe, dass sie von Natur aus mit mir übereinstimmen wollen. Sie sollen meine Theorien überprüfen, um mir bei der Erreichung meiner Ziele zu helfen.

Also habe ich einen runden Tisch mit all meinen KI-Agenten eingerichtet, an dem ich beispielsweise ein Dokument mit einer Ausschreibung in den Chat stellen kann und alle Agenten gleichzeitig ihre Meinung dazu äußern. Ich nutze diesen runden Tisch als Präventionsmaßnahme gegen Halluzinationen und Wissenslücken.

Das Training hört nie wirklich auf, denn wenn ich die Modelle nicht kontinuierlich trainiere, erhalte ich nicht die Ergebnisse, die ich mir wünsche oder brauche. Ich brauche etwa zwei Wochen, um meine Agenten auf das Erfahrungsniveau zu trainieren, das sie benötigen, damit ich ihnen vertrauen kann. Am Anfang habe ich länger gebraucht, um ein Ergebnis zu erzielen, als wenn ich es einfach selbst gemacht hätte, weil ich mich nicht richtig auf das Training konzentriert hatte.

Durch das Training meiner KI-Agenten bin ich ein besserer Prompter geworden

Die Modelle sind besser geworden, und meine Prompting-Fähigkeiten ebenfalls. Ich habe ein besseres Verständnis dafür, welche Informationen in einem Agenten enthalten sein sollten, zum Beispiel eine Governance-Struktur für Prioritäten. Ich habe eine Reihe von Dateien, die diese Anforderungen umsetzen, um das Risiko von Halluzinationen und falschen oder schlechten Informationen zu minimieren.

Alle KI-Unternehmen haben unterschiedliche Leitfäden für das Prompt-Engineering. Ich empfehle, sich die Zeit zu nehmen, diese durchzusehen, da es viele Benutzerfehler gibt, die die Arbeit mit KI verlangsamen.

Es braucht Zeit, bis die Agenten gut funktionieren. Viele Unternehmen werden versuchen,zu schnell und zu viel KI einzusetzen, ohne zu verstehen, wie man sie richtig nutzt, und diese Unternehmen könnten sich langfristig selbst schaden.

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KI hat Rollen ersetzt – aber nicht das menschliche Urteilsvermögen

Ich bin für viele dieser Aufgaben und Verantwortlichkeiten nicht ausreichend qualifiziert, aber ich bin auch gezwungen, sie zu übernehmen, weil ich mich selbst finanziert habe.

Insbesondere mit meinem Rechtsvertreter habe ich gelernt, wo die Grenzen der praktischen Anwendung von KI-Tools liegen. Ich habe einen Anwalt und nutze meinen Rechtsvertreter, um einige Vorarbeiten zu erledigen, bevor ich meinem Anwalt Dokumente für ein Patent, einen Rechtsstreit oder ähnliches übergebe.

KI-Agenten anstelle von Mitarbeitern – so stellt sich Speed die Zukunft vor.

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Michelle Bruzzese for BI

Als ich mein Modell trainierte, um mir bei der Verwendung von Fakten und Daten zur Erstellung eines Falles zu helfen, hatte ich viele Informationen zusammengestellt und fand, dass das, was mein Rechtsvertreter erstellt hatte, für mich als Nicht-Jurist gut klang. Dann legte ich all diese Informationen meinem Anwalt vor, und er sagte, dass sie technisch und sachlich korrekt seien, aber dass wir diese Informationen nicht preisgeben wollten, da sie unsere Karten offenlegen würden.

Seine juristischen Kenntnisse haben mir klargemacht, dass mein Agent zwar meiner Meinung nach korrekt und ideal war, aber dennoch keinen Anwalt mit seinem menschlichen Kontext, seiner Erfahrung und seinen Fähigkeiten ersetzen kann.

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Im Idealfall hätte ich einen Personalverantwortlichen, einen Rechtsberater und so weiter – und jeder hätte seinen eigenen KI-Agenten, der ihm zur Seite steht. So stelle ich mir die Zukunft vor.

 





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Teams besser steuern? Mit diesen drei Prompts klappt’s garantiert


Teams besser steuern? Mit diesen drei Prompts klappt’s garantiert

Fabian Ulitzka gründete 2011 die Agentur Klickkonzept.
Fabian Ulitzka/Getty Images/Lina Chekhovich, Collage: Dominik Schmitt/Gründerszene

Der KI-Output steht und fällt mit dem richtigen Prompt. So individuell wie unser Schreibstil ist oft auch unser Prompt-Stil. Wir wollten wissen: Welche KI-Prompts erleichtern euren Arbeitsalltag? Heute: Fabian Ulitzka, Gründer und CEO von Klickkonzept.

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Ulitzka gründete 2011 die Agentur Klickkonzept und ist Manager Director im DACH-Raum der globalen Marketinggruppe Cosmo5 – zu der auch Klickkonzept gehört. Dort verantwortet er den Aufbau von KI-Ansätzen in Marketing und Organisation.

Im Gastbeitrag verrät er heute seine drei besten KI-Prompts und wie ihm künstliche Intelligenz im Berufsalltag hilft.

Dabei hilft mir KI im Berufsalltag





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Unser Ziel ist es, Eltern mehr Orientierung zu geben


#Interview

Die Jungfirma tio health möchte junge Eltern im Alltag begleiten. „In einem Jahr wollen wir tio als festen digitalen Begleiter für viele Familien etabliert haben – mit klarer Nutzung, hoher Bindung und messbarer Entlastung im Alltag von Eltern“, sagt Gründer Raphael Heber.

Unser Ziel ist es, Eltern mehr Orientierung zu geben

Das Berliner Startup tio health, 2025 von Raphael Heber und Johannes Schott gegründet, richtet sich an junge Eltern. „Wenn ein Kind krank ist oder etwas ungewöhnlich wirkt, wissen viele Eltern nicht, ob sie zum Arzt müssen. Unsere App hilft, die Situation besser einzuschätzen“, sagt Gründer Heber.

Im Interview mit deutsche-startups.de stellt der tio health-Macher sein Startup einmal ganz ausführlich vor.

Wie würdest Du Deiner Großmutter tio health erklären?
Wir helfen Eltern, ruhig zu bleiben, wenn sie sich Sorgen um ihr Kind machen. Wenn ein Kind krank ist oder etwas ungewöhnlich wirkt, wissen viele Eltern nicht, ob sie zum Arzt müssen oder abwarten können. Unsere App erklärt das verständlich und hilft, die Situation besser einzuschätzen – damit Eltern sich sicherer fühlen und besser vorbereitet zum medizinischen Fachpersonal gehen können.

Wie genau funktioniert Euer Geschäftsmodell?
Wir starten consumer-first mit einer App für Eltern (Abo-Modell). Langfristig zielen wir auf Partnerschaften im Gesundheitswesen, etwa mit Krankenkassen oder im Präventionskontext. Grundlage dafür sind Reichweite, Nutzung und der Nachweis, dass wir Unsicherheit reduzieren und Versorgung entlasten können.

Wie ist die Idee zu tio health entstanden?
Die Idee entstand aus einer Kombination aus persönlicher Erfahrung und systemischer Beobachtung. Als Eltern haben wir erlebt, wie viel Unsicherheit im Alltag entsteht – und wie oft diese Unsicherheit zu Arztbesuchen führt, die medizinisch nicht dringend sind. Gleichzeitig sehen wir, wie stark kinderärztliche Praxen und insbesondere Spezialambulanzen belastet sind. Unser Ziel ist es, Eltern mehr Orientierung zu geben: Welche Situationen lassen sich zunächst einordnen, worauf sollte man achten – und wann ist es wichtig, schnell weiterzugehen. Wenn Eltern besser informiert in das Gespräch mit medizinischem Fachpersonal gehen, können relevante Fälle schneller erkannt und ohne Verzögerung an Spezialist:innen oder SPZs weitergeleitet werden. Gleichzeitig hilft tio dabei, Wartezeiten zu überbrücken – etwa bis zu einem Facharzt- oder SPZ-Termin – indem Eltern ihre Beobachtungen strukturiert festhalten und einordnen können. So entlasten wir das System und schaffen mehr Zeit für die Fälle, die wirklich dringend sind.

Wie oder wo hast Du Deinen Mitgründer kennengelernt?
Johannes und ich kennen uns aus unserem vorherigen Job bei einem belgischen Startup (Scone). Wir haben beide einige Jahre an digitalen Gesundheitsprodukten gearbeitet und festgestellt, dass wir dieselbe Lücke sehen – und dieselbe Haltung teilen: ruhig, evidenzbasiert, nutzerzentriert.

Was waren die größten Herausforderungen, die Ihr bisher überwinden musstet?
Die richtige Balance zwischen medizinischer Verantwortung und Alltagstauglichkeit zu finden. Also: Orientierung geben, ohne Diagnosen zu stellen oder Alarmismus zu erzeugen. Dazu kommen natürlich die klassischen Early-Stage-Themen wie Fokus, Priorisierung und begrenzte Ressourcen.

Welches Projekt steht demnächst ganz oben auf Eurer Agenda?
Aktuell stehen zwei Themen ganz oben auf unserer Agenda: Zum einen befinden wir uns mitten im Fundraising unserer Seed-Runde und führen Gespräche mit Angel-Investor:innen, die Erfahrung im Gesundheits- und Präventionsumfeld mitbringen. Parallel arbeiten wir an einem Stress-Präventionskurs für Eltern. Dieser soll es uns perspektivisch ermöglichen, die App für viele Familien kostenlos oder stark vergünstigt anzubieten – etwa über Präventions- oder Partnerprogramme. Damit verbinden wir Reichweite, Wirkung und ein nachhaltiges Geschäftsmodell.

Wo steht tio health in einem Jahr?
In einem Jahr wollen wir tio als festen digitalen Begleiter für viele Familien etabliert haben – mit klarer Nutzung, hoher Bindung und messbarer Entlastung im Alltag von Eltern. Unser Ziel ist es, dass tio nicht nur als App wahrgenommen wird, sondern als verlässliche Orientierung zwischen Arztterminen. Gleichzeitig möchten wir erste belastbare Nachweise dafür liefern, dass unser Ansatz unnötige Arztbesuche reduziert und relevante Fälle schneller zu den richtigen Anlaufstellen führt. Damit sehen wir tio als einen Baustein eines effizienteren, präventiveren Gesundheitssystems – und als Grundlage für langfristige Partnerschaften im Gesundheitswesen.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): tio health



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OpenAI holt OpenClaw-Erfinder – was das bedeutet


Der österreichischen Entwickler Peter Steinberger, Kopf hinter dem gehypten Open-Source-Assistenten OpenClaw, geht zu OpenAI. Was OpenClaw so besonders macht – und warum es ebenso genial wie riskant ist.

Verstärkt sich mit einem Österreicher: Das KI-Unternehmen OpenAI

Verstärkt sich mit einem Österreicher: Das KI-Unternehmen OpenAI
picture alliance / CFOTO | CFOTO

Holt OpenAI im Rennen um die KI-Herrschaft wieder auf? Nachdem das Unternehmen von Sam Altman zuletzt Marktanteile an Konkurrenten wie Anthropic verloren hatte, folgt jetzt ein Paukenschlag: Es konnte sich die Dienste von Peter Steinberger sichern, das österreichische Gehirn hinter dem KI-Hype OpenClaw.

Sam Altman selbst schrieb dazu auf X: „Er ist ein Genie mit vielen beeindruckenden Ideen für die Zukunft, in der sehr smarte Agenten miteinander interagieren, um sehr nützliche Dinge für Menschen zu tun.“ Steinberger soll deswegen Teil des Codex Teams von OpenAI werden und steht dabei für den heißen Wettlauf zwischen den KI-Riesen um smarte Assistenten im Alltag.

OpenClaw soll als unabhängiges Open-Source-Projekt über eine Stiftung erhalten bleiben, unterstützt von OpenAI. Steinberger, der KI-Agenten für alle zugänglich machen will, schreibt in einem Blogpost in eigener Sache: „Es war mir immer wichtig, dass OpenClaw Open Source bleibt und die Freiheit hat, sich weiterzuentwickeln. Letztlich fühlte ich, dass OpenAI der beste Ort ist, um meine Vision voranzutreiben und ihre Reichweite zu erweitern.“ Er glaube zwar, dass OpenClaw eine „riesige Firma“ werden könne – habe aber keine Lust, eine solche zu führen. Nicht noch einmal. Denn dazu sei gesagt: Steinberger hat erfolgreiche Gründerjahre hinter sich: 2011 gründete er PSPDFKit mit und verkauft das Startup zehn Jahre später für einen dreistelligen Millionenbetrag.

Was ist OpenClaw und wie funktioniert es?

Doch was ist OpenClaw eigentlich genau? Es handelt sich um einen KI-Assistent, der direkt auf dem Computer installiert wird und per WhatsApp, Telegram oder Slack Befehle ausführt. Er merkt sich Vorlieben und Routinen durch aktives Lernen sowie Erinnern und steuert den Browser für die selbstständige Bearbeitung von Formularen oder Buchungen. Seine Grundlage sind dabei lokale Dateien und Skripte.

So knackt der Agent dabei Alltags- und Tech-Aufgaben selbstständig: Er sortiert E-Mails nach Priorität, managt Kalender, bucht Flüge – oder schreibt Code. Deswegen wird er auch gerade besonders in der Dev-Community heiß diskutiert.

Große Vorteile – aber auch Risiken

Mit seinem Fähigkeiten kann OpenClaw Zeit und Nerven sparen. Das geht über Behördenmails und Terminmanagement hinaus: Entwickler sagen, es habe komplexe Probleme gelöst, die Teams Wochen gejagt haben. Bestehende Python-Modelle habe es mit 40-fachem Speedup umgebaut. Also für Gründer, die schnell skalieren wollen, spannend. Und mit über 150.000 GitHub-Stars ein echter Community-Favorit – für Hobbyprogrammierer wie auch Enterprise-Experten.

Aber das Programm und dessen Stärke zeigt auch Risiken. Durch den vollem Systemzugriff, Internet-Kommunikation sowie totale Handlungsfreiheit kann es Dateien löschen, Schadcode laden oder auch mal ungewollt dutzende Personen kontaktieren. So hatte unter anderem laut Handelsblatt ein Nutzer berichtet, der Agent habe unkontrolliert hunderte Nachrichten über iMessage verschickt. Sicherheitsexperten warnen gerade deswegen, dass vor allem die „tödliche Dreifaltigkeit“ aus privaten Daten, externer Kommunikation sowie ungeschützten Inhalten eine große Gefahr darstellt.

Meinungsbild: OpenClaw Night bei Antler

Doch wie kommt das Tool in der Deutschen Coding-Community an? Gründerszene hat sich hier ein eigenes Bild gemacht und war bei der OpenClaw Night des Berliner VCs Antler. Hier traf sich die Dev-Community, um eigene Skills für den gefeierten Open-Source-Assistenten zu basteln. Dabei fiel das allgemeine Stimmungsbild gemischt aus.

Für Privatnutzer sei das Tool ideal: out-of-the-box super für nervige Alltagsdinge wie Behördenkorrespondenz – ein echter Gamechanger. Für berufliche Coding-Sessions war die Stimmung hingegen zurückhaltender: Manche wollen lieber selbst Backend-Code schreiben und sehen wenig nutzen in dem Tool, finden die starke Automatisierung sogar spooky. Andere schätzen es als sehr hilfreich für Coding-Routineaufgaben und um fehlende Skills auszugleichen. Sicherheitsbedenken gibt es aber nach wie vor bei allen, man gibt dem Tool ja schließlich Zugriff auf seinen ganzen Computer, Firmendaten inklusive.

Noch unsicher was sie von OpenClaw halten soll: Die Berliner Dev-Community bei Antler

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Konkurrenz aufgepasst!

Was bedeutet dieser Move für OpenAIs Rivalen? Der Steinberger-Wechsel ist ein echtes Ausrufezeichen – insbesondere da auch Meta laut Handelsblatt mit dem Österreicher gesprochen haben soll. Trotzdem entschied er sich für Sam Altmans Angebot, wo er nun im Codex-Team, das für Codingmodelle zuständig ist, für klare Vorherrschaft sorgen soll.





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