Apps & Mobile Entwicklung
März-Patchday für Windows 11: Update mit Browser-Speedtest patcht auch Sicherheitslücken

Es ist Patchday-Tag, Microsoft verteilt das reguläre März-Update für Windows 11 25H2, 24H2 (KB5079473) und erstmals auch Windows 11 26H1 (KB5079466). Neben Neuerungen aus dem optionalen Februar-Update wie den über die Taskleiste startbaren Speedtest behebt man Bugs und schließt Sicherheitslücken.
Öffnen lässt sich der Speedtest, wenn man mit der rechten Maustaste auf das Netzwerksymbol klickt. Dann erscheint die Option „Geschwindigkeitstest durchführen“. Das Tool läuft aber nicht direkt unter Windows 11, sondern per Web-App in der Bing-Suche. Eine Umsetzung, die angesichts der angekündigten „integrierten Netzwerk-Geschwindigkeitstests“ immer noch erstaunt.
Weitere Neuerungen sind das Emoji-16-Paket, Wiederherstellungsfunktion in Windows Backup for Organization sowie nativ integrierte Sysmon-Werkzeuge (System Monitor).
Die neuen Funktionen werden schrittweise bereitgestellt. Nur weil man das Update installiert hat, bedeutet es also nicht, dass man direkt den Speedtest nutzen kann.
Mehr Boot-Secure-Zertifikate und verbesserte Suche für den Datei-Explorer
Mit dem Update verteilt Microsoft auch weitere Secure-Boot-Zertifikate. Alte Zertifikate laufen im Juni 2026 aus, eine Neuerung steht an. Microsoft wählt derzeit vor allem Geräte aus, bei denen eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass der Zertifikat-Wechsel keine Probleme verursacht.
Verbessert wurde zudem die Suche im Datei-Explorer, wenn diese über mehrere Laufwerke hinweg läuft oder den Bereich „Dieser PC“ betrifft.
83 CVE-Sicherheitslücken im Rahmen des Patchdays geschlossen
Im Rahmen des Patchdays wurden insgesamt 83 Sicherheitslücken geschlossen, die eine CVE-Einstufung von bis zu 9,8 hatten. Neben Windows-Patches umfasst die Liste auch Fehlerkorrekturen für Microsofts Office-Programme sowie die Server- und Cloud-Umgebung.
Reguläres März-Update für alle Windows-Nutzer
Wie gewöhnlich verteilt Microsoft das reguläre März-Update an alle Windows-Nutzer. Das gilt sowohl für die Windows-11-Varianten als auch für Windows 10. Bemerkenswert bei Windows 11 ist noch, dass erstmals ein Update für die neue Betriebssystem-Version 26H1 erscheint, die Microsoft speziell für Arm-Geräte mit Qualcomms neuesten Snapdragon-X2-Generation bereitstellt. Installiert Windows 11 26H1 aber ausschließlich auf neuen Geräten.
Microsoft sind bislang keine Probleme bekannt, die von diesem Update ausgehen.
Reguläres März-Update erscheint auch für Windows 10
Windows 10 erhält ebenfalls noch ein März-Update (KB5078885). Neben den neuen Secure-Boot-Zertifikaten behebt das auch Probleme mit bestimmten GPU-Konfigurationen. Damit Privatnutzer es erhalten, müssen diese am ESU-Programm (Extended Security Updates) teilnehmen.
Downloads
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4,0 Sterne
Regelmäßig aktualisierte Pakete mit allen Sicherheitsupdates und Fehlerbehebungen für Windows 11.
- Version 26H1 (Build 28000.1719) KB5079466, Win 11 Deutsch
- Version 24H2/25H2 (Build 26200.8037) KB5079473, Win 11 Deutsch
- Version 23H2 (Build 22631.6783) KB5078883, Win 11 Deutsch
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Gaming: Apple M5 Max vs. RTX 5070 & RTX 4090 Laptop GPU
Wie schnell ist der Apple M5 Max in Spielen, wenn sie ohne Emulation auf macOS laufen? Der Test zum MacBook Pro 16“ mit M5 Max und MacBook Air 15“ mit M5 wurde um entsprechende Benchmarks in 3DMark und Cyberpunk 2077 erweitert. Die Ergebnisse inklusive erweiterter Einordnung gibt es aber separat auch noch einmal hier.
Das wurde getestet
Native Spiele für macOS bleiben ein rares Gut, aber es gibt sie und Cyberpunk 2077 ist ein aktuell ganz prominentes AAA-Beispiel. Seit Sommer 2025 gibt es auch die ersten 3DMark-Tests für Apple Silicon unter macOS. ComputerBase hat sich beide Titel für diese ersten Gaming-Tests angesehen, weitere Benchmarks mit Baldur’s Gate 3, Assassin’s Creed Shadows und Resident Evil Village sind geplant.
(Über das Game Porting Tool Kit, Crossover (kostenpflichtig) oder den Heroic Games Launcher lassen sich übrigens auch immer mehr Windows-Spiele zum Starten überreden. Das soll heute aber kein Thema sein.)
Die Vergleichskandidaten
Zum Vergleich wurden die Intel Arc B390 in Core Ultra 300 (X-Serie) sowie zwei Nvidia GeForce RTX Laptop GPUs herangezogen: die RTX 5070 Laptop GPU (bis 140 Watt) und die RTX 4090 Laptop GPU (bis 175 Watt). Eine RTX 5080 Laptop GPU liegt ComputerBase aktuell nicht vor, doch deren Leistung liegt mit der Leistung der RTX 4090 Laptop GPU (MFG außen vor) in etwa gleich auf.
Benchmark-Ergebnisse
3DMark Steel Nomad (Light)
In den beiden 3DMark-Tests positioniert sich der M5 Max sehr stark, die GeForce RTX 5070 Laptop GPU mit maximaler TDP wird klar geschlagen. Die RTX 4090 Laptop GPU mit maximaler TDP bleibt aber 20 bis 34 Prozent vorne.
Cyberpunk 2077
In Cyberpunk 2077 (WQHD, Preset Hoch), das für eine bessere Vergleichbarkeit ohne Upscaling und an externen Monitoren (jeweils 2.560 × 1.440 Pixel) getestet wurde, sieht es anders aus: Die GeForce RTX 5070 Laptop GPU liegt 13 Prozent in Führung. Die RTX 4090 Laptop GPU ist 71 Prozent in Front – und die RTX 5080 Laptop GPU sollte es bei gleicher TDP in etwa auch sein (siehe: GeForce RTX 5090 & 5080 Laptop im Test: Benchmarks mit „Max-P“ und TDP-Skalierung von 80-150 W).
Dem M5 im passiv gekühlten MacBook Air 15“ geht bei niedriger TDP von unter 20 Watt hingegen die Puste aus. Hier müssten die Settings zurückgeschraubt werden, um auf flüssige Bildraten zu kommen.
Kann das sein?
Der Apple M5 Max liegt in Cyberpunk 2077 hinter der RTX 5070 Laptop GPU und weit hinter der RTX 4090 Laptop GPU, die in etwa so schnell wie eine RTX 5080 Laptop GPU bei gleicher TDP ist? Die Ergebnisse stehen auf den ersten Blick im Widerspruch zu Ergebnissen, die Max Weinbach Anfang dieser Woche öffentlichkeitswirksam auf X geteilt hatte.
In seinem Vergleich lag der M5 Max im MacBook Pro 16“ (Akku sowie Netzbetrieb) nur 4 FPS hinter einer GeForce RTX 5080 Laptop GPU (am Netzteil). Das passt doch nicht?
Doch, denn es gibt mehrere Aspekte zu beachten:
- Knapp 23 statt knapp 27 FPS sind absolut betrachtet nur 4 FPS Unterschied, relativ gesehen aber immerhin 17 Prozent Vorsprung für die GeForce.
- Auf dem Notebook mit GeForce RTX 5080 Laptop lief der Test in WQHD (2.560 × 1.440), die Auflösung bietet das MacBook aber nicht an. Daher hat er auf diesem Gerät 2.336 × 1.460 genutzt, „was innerhalb der Messungenauigkeit liegt“. Doch das stimmt nicht: Das MacBook hatte acht Prozent weniger Pixel zu rendern, das macht schon einen Unterschied. Bei gleicher Auflösung lägen also tendenziell eher 25 Prozent zwischen M5 Max und GeForce RTX 5080 Laptop GPU.
25 Prozent sind allerdings immer noch fernab der 71 Prozent Vorsprung, die ComputerBase für die RTX 4090 Laptop GPU ermittelt hat. Eine weitere Unbekannte dürfte daher einen noch größeren Einfluss haben: Das Leistungsprofil des Notebooks mit RTX 5080 Laptop GPU und damit deren TDP.
Benchmarks, die WCCFtech vorgenommen hat, passen zu den Ergebnissen von ComputerBase: Dort wurden die von Weinbach genutzten Settings ebenfalls auf einer RTX 4090 Laptop GPU getestet und der Vorsprung betrug 63 Prozent – mit dem Ergebnis von Weinbach bei niedrigerer Auflösung als Basis, bei gleicher Auflösung wäre der Abstand also noch größer.
Schlussfolgerung
Der M5 Max ist schnell, aber annähernd die Leistung der schnellsten RTX 5080 Laptop GPU und damit auch der RTX 4090 oder der RTX 5090 Laptop GPU erreicht die GPU nach aktuellem Kenntnisstand der Redaktion auch in Cyberpunk 2077 nicht. Vielmehr ist die RTX 5070 Laptop GPU der Gegenspieler.
Das gilt wohlgemerkt für den Fall, dass die GeForce jeweils mit maximaler TDP betrieben wird, die mit bis zu 150 + 25 Watt deutlich über dem Niveau des M5 Max (<100 Watt) liegt. Bei nur noch 80 Watt TDP verliert die RTX 5080 Laptop GPU knapp 30 Prozent der Leistung. Auch dann wird es in Cyberpunk 2077 noch reichen, aber das Ergebnis fällt wesentlich knapper aus. Beachtlich ist das Abschneiden mit Blick auf die Leistung so oder so. Weitere Benchmarks zu diesem Thema sind geplant.
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Diese nächsten Apple-Neuheiten strapazieren Euren Geldbeutel
Nach der Vorstellung des günstigen MacBook Neo sollen in den kommenden Monaten diverse Neuheiten folgen, bei denen Apple an der Preisschraube dreht. Die Preisspanne reicht dann von Neo-günstig bis Ultra-teuer.
Ein Blick auf die Lieferzeiten des erst vor einigen Tagen vorgestellten MacBook Neo gibt Hinweise darauf, dass Apple einen neuen Verkaufsschlager hat. Selbst die Basismodelle sind zum Start der Auslieferungen am 11. März nicht mehr zu bekommen. Der Preis dürfte ein wichtiger Grund dafür sein. Nach der Neuvorstellung am unteren Ende der Preisskala werden in den kommenden Wochen und Monaten aber auch Neuheiten in der Ultra-Welt erwartet. Bloombergs Mark Gurman geht davon aus, dass die Preisspanne weiter wächst und nennt auch gleich einige Beispiele für teure Erweiterungen bereits bekannter Produkte.
Ultra-teuer: Apple will an der Preisschraube drehen
Schon heute hat der iPhone-Hersteller diverse Angebote mit dem Namen Ultra. Egal ob Apple Watch Ultra oder Mac Studio mit dem M3-Ultra-Chip: Die Preise sind deutlich höher als bei den regulären Modellen. Wenn Ihr CarPlay Ultra in Eurem Auto nutzen wollt, müsst Ihr bei Aston Martin vorbeischauen. Ultra bedeutet teuer.
Für den kommenden Herbst erwartet Gurman, dass Apple die Palette in diesem hochpreisigen Segment erweitert. Er nennt drei Beispiele, die zwar nicht unbedingt das „Ultra“ im Namen tragen werden, aber deutlich machen, dass das Unternehmen weiterhin Luft nach oben sieht.
Das offensichtlichste Beispiel ist das seit langer Zeit erwartete faltbare iPhone. Das könnte zwar auch „iPhone Ultra“ heißen, ein einfacherer Name wie „iPhone Fold“ wäre jedoch keine Überraschung. Unabhängig vom Namen dürfte allerdings sicher sein, dass es preislich noch oberhalb des aktuellen Pro Max leben wird. Ein Blick auf die Konkurrenz, egal ob Samsungs Z Fold oder Googles Pixel 10 Pro Fold, weist ebenfalls darauf hin.
Gurman hält es aber auch für möglich, dass Apple in Zukunft „AirPods Ultra“ im Angebot haben könnte. Da der Name Max bereits für die Over-Ear-Kopfhörer reserviert ist, könnte eine neue In-Ear-Variante mit integrierten Kameras den Ultra-Namen erhalten. Durch den Einsatz neuer Technik, welche für KI-Zwecke genutzt werden soll, würden die Preise weiter nach oben gehen.

MacBook Pro mit OLED-Display und Touchscreen
Im kommenden Herbst soll aber auch ein neues High-End-Modell des beliebten MacBook Pro erscheinen. Diese M6-Variante wird laut Gurman dank eines OLED-Displays, das auch mit dem Finger bedient werden kann, preislich noch über den aktuellen Modellen mit M5 Pro und M5 Max liegen. Gurman vergleicht hier die Preise bei Apples iPad Pro. Der Wechsel zum OLED-Bildschirm sorgte hier damals für einen um 20 Prozent höheren Preis.
Der Name bleibt vermutlich beim MacBook Pro, wobei laut Gurman ein „MacBook Ultra“ deutlicher machen würde, dass es sich um das absolute Top-Modell handelt. Egal welchen Namen Apple wählt, klar ist, dass das Gerät im High-End-Bereich zu finden ist.
Das Unternehmen war für viele Jahre dafür bekannt, nur ein oder zwei iPhone-Modelle im Angebot zu haben. Heutzutage ist aber klar, dass das Unternehmen eine immer größere Preisspanne bedienen will. Selbst vom Apple Pencil gibt es mittlerweile mehrere Varianten, die sich preislich deutlich unterscheiden. In Zukunft kann sich Gurman auch vorstellen, dass selbst ein MacBook Neo mit größerem Display und damit auch mit einem höheren Preis denkbar ist.
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Mehr Leistung. Gleicher UVP.: Intel Core Ultra 5 250K Plus und 7 270K Plus für 199 & 299 USD
Heute lüftet Intel den Schleier vor „Arrow Lake Refresh“. Core Ultra 200 Plus bietet anfangs in Form von Core Ultra 5 250K Plus und Ultra 7 270K Plus zwei schnellere CPUs mit teilweise mehr Kernen und DDR5-7200-Support. Die Preis bleiben auf dem Niveau der Vorgänger 245K und 265K. Ein Core Ultra 9 290K Plus kommt nicht.
Zwei statt drei Mal Plus
Intel startet den Refresh der Arrow-Lake-Generation mit den beiden Modellen Core Ultra 5 250K Plus und Core Ultra 7 270K Plus. Es wird auch noch weiterer Modelle geben, dabei sind wohl auch mobile CPUs inkludiert – offiziell sind sie heute aber noch nicht angekündigt. Einen Core Ultra 9 290K Plus stellt Intel heute dabei nicht vor.
Denn das der Plus-Serie zugrunde liegende Silizium ist weiterhin das gleiche wie bei Core Ultra 200, Intel hat lediglich Features vom 200S Boost mit einer passenden Kern-Abstimmung und einigen Optimierungen auf den Weg gebracht. Auch die Kernkonfiguration hat sich Intel noch einmal vorgenommen, nicht aber die Chips als solche.
Der Preis bleibt gleich
Dass Intel die Preiskarte zieht und die beiden neuen CPUs auf dem Preisniveau der Vorgänger nach deren Preissenkung belässt, ist indes keine Überraschung: Denn Arrow Lake bleibt im Kern eben doch Arrow Lake. Und Arrow Lake ist zwar vor allem für Anwendungen ein sehr gutes Produkt, beim Gaming aber eher Mittelklasse – und die Plattform ist mit diesem Refresh auch schon wieder am Ende. Arrow Lake musste seit dem Start Ende 2024 auch über den Preis punkten, eine Preiserhöhung war nicht drin.
Die neuen CPUs im Überblick
Mehr Kerne, etwas weniger Takt
Der Intel Core Ultra 7 270K Plus bietet fortan 24 Kerne (8P+16E) und ist damit fast ein 285K – nur einige Megahertz Takt fehlen in gewissen Szenarien – auch gegenüber dem 265K. Der Intel Core Ultra 5 250K Plus bringt es auf 18 Kerne (6P+12E). Das sind jeweils vier E-Cores mehr als die bisherigen Modelle an dieser Position boten, namentlich Core Ultra 7 265K und Core Ultra 5 245K. Auch hier sinkt der Takt leicht. Die TDP bleibt in beiden Fällen identisch.
Die direkten Vorgänger gab es in jeweils zwei Versionen: Also 265K ab 259 Euro und 245K ab 178 Euro sowie als Varianten ohne aktive iGPU 265KF ab 239 Euro und 245KF ab 162 Euro. Da der 270K Plus fast an den 285K herankommt, sei auch sein aktueller Marktpreis genannt: ab 478 Euro ist er verfügbar. Eine F-Variante ist laut Intel auch bei den Plus-Modellen geplant, diese dürften im Handel dann entsprechend einige Euro günstiger sein.
Höhere interne Taktraten und DDR5-7200
Die beiden Plus-Modelle bringen aber auch Anpassungen an weiteren Parametern mit sich, die ein wenig an den 200S Boost erinnern, aber in der Standardeinstellung dann doch nicht so weit gehen. Der 200S Boost brachte im letzten Frühjahr 2025 quasi ein Overclocking-Profil, das Support unter Garantie für DDR5-8000 und einen um 1,1 GHz erhöhten Die-to-Die-Takt freigab. Das offiziell abgesegnete Basis-Profil für 250K Plus und 270K Plus sieht nun gegenüber dem Vorgänger DDR5-7200 vor, dazu einen um 900 MHz gesteigerten Die-to-Die-Takt. Den 200S Boost wird es daher darüber hinaus weiterhin geben.
Support for DDR5 7200 MT/s memory, up from 6400 MT/s on non-Plus Intel Core Ultra 200S series CPUs, in addition to compatibility with the Intel Core Ultra 200S Boost BIOS profile and its warranty support for 8,000 MT/s memory overclocking.
Gaming: Intel APO muss mit ran
Für mehr Leistung will sich Intel aber erneut nicht nur auf mehr Kerne und Takt verlassen, sondern auch auf passende Software. Das Intel Binary Optimization Tool steht hierbei für „an optional feature available by switching on advanced mode of Intel Application
Optimization. APO hat Intel bereits seit Herbst 2024 stärker beworben, doch richtig aus den Kinderschuhen ist dieses Tool bis heute nicht heraus gewachsen, auch weiterhin ist die Anzahl der unterstützten Spiele überschaubar.
In Intels ausgewählten Tests sind natürlich viele Spiele, die APO nutzen. Intel vergleicht sich dabei mit dem Vorgänger – den X3D von AMD geht der Hersteller aus dem Weg, denn den Kampf kann man nicht gewinnen, das weiß auch Intel.
Das Problem bei zusätzlicher Software, die nicht nur extra installiert, sondern auch noch separat aktiviert werden muss und dann nur für einige Spiele gilt, ist dabei aber noch immer das gleiche: An über 90 Prozent des Marktes geht das schlichtweg ungenutzt vorbei. Es muss aus dem Stand heraus eine gute Leistung vorhanden sein. So verkommt dieses Feature einfach wieder nur zu einer Show-Lösung für Marketing-Slides.
Anwendungen: richtig stark
Bei Anwendungen ist das ganz anders, zudem hat Intel vor allem in der Mitte des Marktes in diesem Punkt ein extrem leichtes Spiel: Ryzen 5 9600X und Ryzen 7 9700X sind den beiden Modellen mit nun noch mehr Kernen nicht gewachsen – aber das waren sie auch gegen 245K und 265K schon nicht.
Ab 26. März im Handel, Testmuster schon da
Wie bereits unschwer an den Bilder zu erkennen ist, sind die beiden Prozessoren bereits in der ComputerBase-Redaktion eingetroffen. Der Test der Prozessoren darf jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht werden – und dieser Zeitpunkt fällt ebenso wie viele zusätzliche und aktuell noch fehlende Informationen unter NDA.
Im Handel werden die Prozessoren dann ab dem 26. März stehen. Im Laufe der nächsten Monate sollen dazu passend auch weitere neue Mainboards in den Markt entlassen werden, die auf den bekannten Chipsätzen basieren. Bis der Nachfolger Intel Nova Lake schließlich im breiten Markt erscheint, wird es wohl Anfang 2027 sein.
Die Redaktion hat Informationen in diesem Artikel von Intel unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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