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Neues Samsung-Display: QD-OLED erstmals mit 4K und 360 Hz, RGB-Stripe und True Black 600


Neues Samsung-Display: QD-OLED erstmals mit 4K und 360 Hz, RGB-Stripe und True Black 600

Bild: Samsung Display

Samsung bringt das erste QD-OLED-Panel, das 4K UHD mit hohen 360 Hz kombiniert, die neue V-Stripe-Pixelstruktur und HDR True Black 600 gibt es obendrein. Das 32″-Display gehört demnach der 5. Generation QD-OLED an. Via Dual-Mode kann auf Full HD mit 680 Hz umgeschaltet werden.

QD-OLED mit 4K UHD und 360 Hz

Samsung Display wirbt mit dem weltweit ersten QD-OLED-Display, das 4K UHD (3.840 × 2.160) mit einer Bildwiederholrate von 360 Hz kombiniert. Als einziger Anbieter von QD-OLED-Panels, muss es Samsungs Display-Tochter genau wissen. Bisher war bei dieser Auflösung bei 240 Hz Schluss. Der Grund waren Limitierungen durch die enorme Datenmenge, die dabei entsteht. Diese „technischen Barrieren“ habe man jetzt durch Optimierungen der Panel-Schaltkreise und dem System zur Ansteuerung des Displays überwunden, erklärt der Hersteller.

QD-OLED-Display mit 4K UHD, 360 Hz und HDR True Black 600
QD-OLED-Display mit 4K UHD, 360 Hz und HDR True Black 600 (Bild: Samsung Display)

Spätestens jetzt wird damit aber auch der Einsatz von entsprechend schnellen Videoschnittstellen wie DisplayPort 2.1 und HDMI 2.1 zur Pflicht.

5. Generation mit V-Stripe-Pixeln

In der offiziellen Mitteilung spricht Samsung zwar nicht explizit von der fünften Generation QD-OLED, doch nach bisherigem Kenntnisstand muss es sich um diese handeln. Dafür spricht nämlich der Einsatz der neuen Pixel-Struktur „V-Stripe“. Bei dieser sind die drei Subpixel (RGB) nicht wie zuvor in einer Art Dreiecksformation angeordnet, sondern liegen sauber aufgereiht in RGB-Streifen (Stripes) vor. Das neue Design sorgt für eine klarere Darstellung von Text mit weniger „Farbsäumen“ (Color Fringing) – einer der vorherigen Kritikpunkte an QD-OLED.

Samsungs 5. QD-OLED-Generation besitzt ein neues Pixel-Layout
Samsungs 5. QD-OLED-Generation besitzt ein neues Pixel-Layout (Bild: MSI)

DisplayHDR True Black 600

Bei OLED-Monitoren war bisher die VESA-Zertifizierung DisplayHDR True Black 500 das höchste der Gefühle. Jetzt wird auf die nächste Stufe DisplayHDR True Black 600 erhöht, die bisher nur bei Notebook-Displays größere Verbreitung fand. Der Standard steht unter anderem für eine Spitzenhelligkeit von mindestens 600 Nits oder cd/m² auf 10 Prozent der Bildfläche. Zudem muss auf ganzer Bildfläche eine Helligkeit von 350 cd/m² erreicht werden, bei True Black 500 sind es nur 300 cd/m².

Anforderungen der DisplayHDR-Standards im Überblick (Auszug)
Anforderungen der DisplayHDR-Standards im Überblick (Auszug) (Bild: VESA)

Dual Mode mit 680 Hz

Das neue Samsung-Display unterstützt zudem einen alternativen Betriebsmodus, bei dem die Auflösung auf 1.920 × 1.080 Pixel (Full HD) reduziert wird, während die Bildwiederholrate auf 680 Hz steigt. Dieser Dual Mode ist für Spieler gedacht, die je nach Genre (und Anforderungen) somit die Auswahl zwischen möglichst hoher Bildqualität und möglichst hoher Bildwiederholrate haben.

Diverse Monitorhersteller sind interessiert

Samsung setzt die QD-OLED-Panels bekanntlich nicht nur bei eigenen Produkten ein, sondern verkauft diese an zahlreiche Monitorhersteller. Nach Angaben von Samsung Display befinde sich der Hersteller derzeit mit „mehr als 10 globalen Kunden“ in Gesprächen zur Abnahme der neuen Displays.

Die eigentliche Massenfertigung des 360-Hz-Displays soll im vollen Umfang im zweiten Halbjahr 2026 beginnen. Erste Produkte könnten also noch im Laufe des Jahres erscheinen. Ob es bereits auf der Computex Ankündigungen von Partnern geben wird, bleibt abzuwarten. Zumindest will Samsung selbst das neue Display präsentieren.



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007 First Light: IO Interactive freut sich über 1,5 Mio. Verkäufe in 24 Stunden


007 First Light: IO Interactive freut sich über 1,5 Mio. Verkäufe in 24 Stunden

Bild: IO Interactive

007 First Light ist laut Entwickler IO Interactive und Amazon MGM Studios der erfolgreichste Verkaufsstart der Studio-Geschichte. Das neue James-Bond-Spiel habe sich innerhalb von 24 Stunden bereits 1,5 Millionen Mal verkauft. Auch mit den Kritiker­wertungen und ersten Spieler-Rezensionen zeigen sich die Entwickler zufrieden.

Die Entwickler zeigen sich zufrieden

Wie IO Interactive gemeinsam mit Rechteinhaber Amazon MGM Studios bekanntgegeben hat, habe sich 007 First Light am ersten Tag nach Release weltweit über 1,5 Millionen Mal verkauft. Unklar bleibt dabei wiederum, auf welchen 24-Stunden-Zeitraum sich die Entwickler konkret beziehen. Das Action-Adventure rund um den noch jungen James Bond ist regulär am 27. Mai 2026 erschienen, war für Vorbesteller respektive Käufer der Deluxe Edition aber schon am 26. Mai spielbar. Jedenfalls handele es sich um den bislang schnellsten Verkaufsstart in der Geschichte des dänischen Studios, das zuvor vor allem durch die Hitman-Reihe bekannt geworden ist.

Die Kontroverse rund um eine unzureichende und schlichtweg aus der Zeit gefallene FSR-Implementierung und damit einhergehende Bekenntnisse beziehungsweise Aufrufe, das Spiel – vorerst – nicht zu kaufen, haben dem Erfolg zum Verkaufsstart augenscheinlich keinen Abbruch getan.

The milestone of 1.5 million units sold in 24 hours reflects overwhelming global enthusiasm for 007 First Light and represents a significant achievement for IO Interactive. With an 88 OpenCritic rating and 87 Metacritic score, 007 First Light has been embraced by both critics and players alike, already establishing itself as one of 2026’s most successful gaming releases.

IO Interactive

Zufrieden zeigen sich die Entwickler auch bezüglich Wertungen und Rezensionen. Auf Metacritic wird 007 First Light mit 87/100 Punkten als eine der besten Neu­veröffentlichungen des Jahres gehandelt, Kritiker finden reichlich Lob und auch Spieler sind angetan. Auf Steam ist das Spiel mit aktuell schon über 8.000 Rezensionen und 91 Prozent Zustimmung „sehr positiv“ bewertet.

Die Entwickler zeigen sich mit der Rezeption des Spiels sehr zufrieden
Die Entwickler zeigen sich mit der Rezeption des Spiels sehr zufrieden (Bild: IO Interactive)

Eine Plattform und Pathtracing fehlen noch

007 First Light ist bereits für den PC auf Steam und im Epic Games Store, die PlayStation 5 und Xbox Series X|S erschienen. Auf der Nintendo Switch 2 soll der Release später im Sommer 2026 erfolgen.

Ebenfalls im Sommer wollen IO Interactive und Technik-Partner Nvidia Pathtracing und damit einhergehend RTX Ray Reconstruction nachreichen.

Wirst du 007: First Light kaufen?
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  • Ich leihe es mir aus

  • Ja sofort, aber günstiger über Umwege

  • Ja nach Patches / beim ersten Sale

  • Ja, nach deutlichen Preissenkungen

  • Nein



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Euro-Office: Europäische Alternative zu Office365 startet am 09. Juni


Mit Euro-Office geht am 9. Juni eine europäische Office-Suite an den Start, die vor allem Behörden, Bildungs­einrichtungen und Unternehmen unabhängiger von US-amerikanischen Diensten wie Microsoft 365 und Google Workspace machen soll.

Europäische Tech-Allianz

Hinter dem Projekt steht eine europäische Tech-Allianz, zu der unter anderem Ionos, Nextcloud, EuroStack, XWiki, OpenProject und Proton zählen. Das Ziel ist nicht weniger als ein souveräneres Office-Paket für Europa: Dokumente, Tabellen und Präsentationen sollen gemeinsam im Browser bearbeitet werden können, ohne dass Anwender auf US-amerikanische Cloud-Plattformen angewiesen sind.

Der Start am 9. Juni markiert zunächst die erste stabile Version. Kunden von Ionos Managed Nextcloud sollen Euro-Office ab diesem Zeitpunkt installieren können. Die tiefere Integration in das Nextcloud-Workspace-Angebot von Ionos ist demnach für den Spätsommer vorgesehen. XWiki rechnet mit einer Einbindung im vierten Quartal. Damit wird Euro-Office nicht als isoliertes Einzelprodukt positioniert, sondern als Bestandteil bestehender Kollaborations­plattformen.

Eine klassische Desktop-Anwendung ist Euro-Office hingegen nämlich nicht. Die Office-Suite wird im Browser innerhalb unterstützter Plattformen genutzt und richtet sich damit eher an Organisationen, die Dokumenten­bearbeitung, Zusammenarbeit und Datenhaltung zentral bereitstellen wollen. Wer eine lokal installierbare Office-Suite für den Einzelplatz sucht, findet in Euro-Office daher keinen direkten Ersatz für LibreOffice oder Microsoft Office.

Digitale Souveränität soll vorangetrieben werden

Relevant ist das Projekt vor dem Hintergrund der Debatte um die digitale Souveränität. Viele öffentliche Einrichtungen und Unternehmen suchen nach Wegen, Datenverarbeitung, Dokumenten­bearbeitung und Zusammenarbeit stärker unter europäische Kontrolle zu bringen. Euro-Office verspricht hier einen pragmatischen Ansatz: Statt eine komplett neue Office-Welt aufzubauen, wird bestehende Open-Source-Technik aufgegriffen und in europäische Strukturen überführt.

Ob Euro-Office im Alltag tatsächlich eine ernsthafte Alternative zu Microsoft 365 wird, hängt allerdings nicht nur vom Funktions­umfang ab. Entscheidend werden Stabilität, Datei­kompatibilität und Support sein. Gerade in Verwaltungen und größeren Unternehmen reicht der politische Wille allein meist nicht aus. Die Software muss sich vielmehr im täglichen Einsatz bewähren.



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Workspace für Unter­nehmen: Gemini-App wird um neue Freigabefunktionen erweitert


Google erweitert die Gemini-App um neue Freigabefunktionen für Unternehmen, mit der Workspace-Nutzer Dateien und Inhalte künftig deutlich einfacher direkt über Google Drive teilen können sollen. Die neue Funktion soll bereits in der kommenden Woche eingeführt werden und die Zusammenarbeit in Teams vereinfachen.

Neue Funktion für produktivere Zusammenarbeit

Mit der neuen Funktion soll es künftig möglich sein, Snapshots von Gemini-Chats, Canvas-Projekten und generierten Medien sicher per Link über Google Drive freizugeben. Laut Google basiert die Freigabe dabei auf derselben technischen Infrastruktur wie Google Drive und nutzt entsprechend auch die bekannte Freigabeoberfläche aus Google Docs und Sheets. Durch die neue Integration sollen Teams bestehende Gemini-Workflows einfacher übernehmen und gemeinsam weiterführen können, was die Zusammenarbeit innerhalb von Unternehmen erleichtern soll. Gleichzeitig sieht Google darin eine Möglichkeit, KI-Kompetenzen innerhalb von Organisationen breiter zu etablieren. Auch im Bildungsbereich verspricht sich das Unternehmen neue Einsatzmöglichkeiten für gemeinsames Lernen und Unterrichten.

Die geteilten Inhalte werden dabei als Momentaufnahme des jeweiligen Gesprächs oder Projekts gespeichert. Führt ein Empfänger die Unterhaltung weiter oder nimmt Änderungen an Dateien vor, soll dies keinen Einfluss auf den ursprünglichen Verlauf des Besitzers haben. Google will dadurch Original-Chats und freigegebene Versionen klar voneinander trennen.

GIF Mit der neuen Freigabe lassen sich unter Workspace Dateien leichter teilen (Bild: Google)

Integration erfolgt automatisch

Nach der Einführung wird die neue Funktion standardmäßig für Google-Workspace-Kunden aktiviert und übernimmt bestehende Organisationsrichtlinien für Dateifreigaben automatisch. Zusätzlich erhalten Administratoren im Bereich „Generative AI Settings“ neue Steuerungsmöglichkeiten innerhalb der Google Admin Console. Dort lässt sich unter anderem festlegen, ob Nutzer entsprechende Inhalte ausschließlich intern oder auch extern teilen dürfen. Darüber hinaus können die Richtlinien gezielt auf einzelne Organisationseinheiten oder Konfigurationsgruppen angewendet werden.

Einführung hat bereits begonnen

Die neuen Admin-Funktionen werden seit dem 28. Mai 2026 sowohl für Rapid- als auch für Scheduled-Release-Domains ausgerollt. Endnutzer sollen die neue Freigabefunktion ab dem 3. Juni erhalten, wobei der vollständige Rollout spätestens drei Tage später abgeschlossen sein soll.



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