Connect with us

Künstliche Intelligenz

Nikkor Z 70-200mm f/2.8 VR S II: Nikon präsentiert die nächste Generation


close notice

This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Nikon hat einen Nachfolger für das 70-200 mm f/2.8 Telezoom angekündigt. Das neue Nikkor Z 70-200mm f/2.8 VR S II soll sich laut Hersteller durch ein deutlich reduziertes Gewicht, kompaktere Maße und eine überarbeitete Optik (S-Line) auszeichnen.

Weiterlesen nach der Anzeige


Das Titelbild der Ausgabe 01 2026 des Foto-Magazins c't Fotografie

Das Titelbild der Ausgabe 01 2026 des Foto-Magazins c't Fotografie

Ohne Stativschelle wiegt das Objektiv exakt 998 Gramm und ist damit 362 Gramm leichter als die erste Generation. Gleichzeitig wurde die Baulänge um zwölf Millimeter auf 208 Millimeter verkürzt, während der Durchmesser bei 90 Millimetern liegt. Nikon hebt hervor, dass es sich zum Zeitpunkt der Ankündigung im Februar 2026 um das leichteste Objektiv seiner Klasse für spiegellose Vollformatkameras handelt. Diese Gewichtsreduktion erleichtert Aufnahmen aus der freien Hand erheblich. Vorteile ergeben sich auch, wenn ein Gimbal verwendet wird. Da der Zoomvorgang vollständig intern abläuft, bleibt der Schwerpunkt des Objektivs weitgehend konstant, was ein erneutes Ausbalancieren des Systems überflüssig macht.



In der neuen Generation wird das Nikkor Z 70-200mm f/2.8 VR S II deutlich leichter und etwas kürzer.

(Bild: Nikon)

Der Autofokus nutzt einen neu entwickelten Antrieb, den Nikon als „Silky Swift Voice Coil Motor“ (SSVCM) bezeichnet. In Verbindung mit Kameras, die über den Expeed-7-Prozessor verfügen, arbeitet dieses System laut Nikon um das 3,5-fache schneller als das des Vorgängermodells. Die Geräuschentwicklung wurde dabei um die Hälfte reduziert. Der Fokusmotor durchfährt den Fokusbereich in den Telebrennweiten bis zu 45 Prozent schneller, und das System soll die Schärfe um 40 Prozent präziser nachführen, während es zoomt.

Ein integrierter optischer Bildstabilisator (VR) kompensiert Verwacklungen und ermöglicht laut CIPA-Standard (gemessen an einer Z6III) um bis zu sechs Blendenstufen längere Belichtungszeiten. Kompatiblen Kameras wie der Z9, Z8, Z6III, Z5II, Zf oder ZR erlauben die Synchro-VR-Technologie, die den Bildstabilisator des Objektivs mit dem der Kamera (IBIS) koppelt, um eine maximale Stabilisierung bis in die Bildränder zu gewährleisten.

Weiterlesen nach der Anzeige

Als optische Konstruktion kommen 18 Linsenelemente in 16 Gruppen zum Einsatz. Darunter befinden sich zahlreiche Spezialgläser zur Minimierung von Abbildungsfehlern: ein ED-, ein Super-ED-, ein asphärisches ED-, ein SR- sowie ein Fluorit-Element und zwei weitere asphärische Linsen. Nikons meso-amorphe und Arneo-Vergütung sollen zudem störende Reflexionen und Geisterbilder wirksam unterdrücken, eine schmutzabweisende Fluorbeschichtung auf der Frontlinse die Reinigung erleichtern.

Die Blende besteht aus elf abgerundeten Lamellen, die für eine annähernd kreisrunde Öffnung und ein harmonisches Bokeh sorgen sollen. Die durchgehende Lichtstärke beträgt wie beim Vorgänger f/2.8; die kleinste Blende ist f/22.

Die Naheinstellgrenze variiert mit der Brennweite: Sie beträgt 38 Zentimeter bei 70 Millimetern und erhöht sich auf 80 Zentimeter bei 200 Millimetern. Den größten Abbildungsmaßstab von 1:3,3 (0,3-fache Vergrößerung) erreicht das Objektiv bei der kürzesten Brennweite.

c’t Fotografie Zoom In abonnieren

Ihr Newsletter mit exklusiven Foto-Tipps, spannenden News, Profi-Einblicken und Inspirationen – jeden Samstag neu.

E-Mail-Adresse

Ausführliche Informationen zum Versandverfahren und zu Ihren Widerrufsmöglichkeiten erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Ein aufwendiger Schutz gegen Staub und Feuchtigkeit prädestiniert das Objektiv für den professionellen Einsatz. Ein anpassbarer Einstellring lässt sich per Schalter zwischen einer gerasterten und einer stufenlosen, lautlosen Bedienung umschalten. Zusätzlich sind programmierbare Funktionstasten (L-Fn) so platziert, dass sie sowohl im Quer- als auch im Hochformat bequem mit dem Daumen erreichbar sind.

Für Videofilmer wurde das „Focus Breathing“ – die unerwünschte Veränderung des Bildausschnitts bei der Fokusverlagerung – laut Nikon deutlich minimiert. Eine Neuerung findet sich bei der mitgelieferten Gegenlichtblende (HB-119): Durch eine verschiebbare Öffnung können Fotografen Drehfilter wie Pol- oder variablen ND-Filtern bedienen, ohne die Blende demontieren zu müssen. Das Filtergewinde misst 77 Millimeter.

Der abnehmbare Stativfuß ist Arca-Swiss-kompatibel, wobei Nikon zur Verwendung von Schraub- anstelle von Hebelklemmen rät, um einen sicheren Halt zu gewährleisten. Die Kompatibilität mit den Z-Telekonvertern von Nikon ist ebenfalls gegeben, wodurch sich die Brennweite auf bis zu 280 Millimeter (1,4x) bzw. 400 Millimeter (2x) erweitern lässt.

Zurab Kiknadze, Produktmanager bei Nikon Europe, fasst zusammen: „Dieses Modell bietet ergonomische Optimierungen, eine neue Optik und eine gesteigerte Autofokusleistung. Durch die Reduzierung von Größe und Gewicht erhalten Fotografen ein Werkzeug, das ihr gesamtes Kamerasystem auf ein höheres Leistungsniveau hebt.“

Das Nikkor Z 70-200mm f/2.8 VR S II wird voraussichtlich ab Mitte März 2026 zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 3.350 Euro im Handel erhältlich sein.

Lesen Sie auch


(tho)



Source link

Künstliche Intelligenz

Millionenstrafe für Reddit in Großbritannien wegen fehlerhafter Altersprüfung


Die britische Datenschutzbehörde hat Reddit mit einer Strafe in Höhe von 14,47 Millionen Pfund (umgerechnet fast 16,6 Millionen Euro) belegt, weil die Online-Plattform die Daten von Kindern von Mai 2018 bis Juli 2025 aufgrund mangelnder Altersverifikation unrechtmäßig verarbeitet haben soll. Eine Altersprüfung hat Reddit in Großbritannien erst im Juli letzten Jahres eingeführt, aufgrund neuer britischer Jugendschutzgesetze, die sich vornehmlich an Porno-Anbieter richten. Reddit hat bereits angekündigt, gegen die Millionenstrafe vorzugehen.

Weiterlesen nach der Anzeige

Mitte 2023 hatte die britische Regierung bereits angekündigt, den Jugendschutz im Internet zu verschärfen. Durch den „Online Safety Bill“ sollte die Altersverifikation bei Pornografie Pflicht werden. Das betrifft auch Online-Angebote wie soziale Netzwerke, die pornografische Inhalte verbreiten. Dieses Gesetz ist im Juli 2025 in Kraft getreten. Neben Porno-Anbietern wie Pornhub und Co. hat auch Reddit deshalb eine Altersprüfung in Großbritannien eingeführt. Die jetzt verhängte Millionenstrafe betrifft allerdings die sieben Jahre zuvor.

Das britische „Information Commissioner’s Office“ (ICO), die Datenschutzbehörde Großbritanniens, erklärt die Millionenstrafe damit, dass Reddit die Daten von Kindern unter 13 Jahren unrechtmäßig verarbeitet habe, weil das Alter vor der Nutzung der Plattform nicht ausreichend geprüft wurde. Das hätte die Kinder durch „unangemessene und schädliche Inhalte“ in Gefahr gebracht. Mit der Millionenstrafe soll der Datenschutz von Kindern im Internet weiter verbessert werden.

„Es ist besorgniserregend, dass ein Unternehmen von der Größe Reddits seiner gesetzlichen Pflicht zum Schutz der persönlichen Daten von Kindern in Großbritannien nicht nachgekommen ist“, meint John Edwards, Großbritanniens oberster Datenschutzbeauftragter. Große Online-Plattformen seien dafür verantwortlich, die Daten der Nutzer und insbesondere von Kindern zu schützen. „Dafür müssen sie sicher sein, das Alter ihrer Nutzer zu kennen, und über geeignete und wirksame Maßnahmen zur Alterssicherung verfügen“, so Edwards weiter. „Reddit konnte diese Erwartungen nicht erfüllen.“

Reddit setzt ein Mindestalter von 13 Jahren für die Nutzung der Plattform voraus, aber das wird laut Datenschutzbehörde nicht ausreichend geprüft. Schätzungen lassen die Datenschützer darauf schließen, dass sich „eine große Anzahl von Kindern unter 13 Jahren auf der Plattform befand“. Damit hätte Reddit Daten von Kindern ohne rechtliche Basis verarbeitet.

Weiterlesen nach der Anzeige

Lesen Sie auch

Reddit erklärte per Stellungnahme gegenüber der BBC, dass man „von den Nutzern keine Angaben zu ihrer Identität verlange, unabhängig vom Alter, da wir uns zutiefst dem Schutz ihrer Privatsphäre und Sicherheit verpflichtet fühlen“. Das Unternehmen beabsichtigt, gegen die Entscheidung des ICO Berufung einzulegen. Denn „die Forderung des ICO, mehr private Informationen über jeden Nutzer in Großbritannien zu sammeln, ist widersinnig und steht im Widerspruch zu unserer festen Überzeugung von der Online-Privatsphäre und -Sicherheit unserer Nutzer“.


(fds)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Hirnstimulations-Headset gegen Depressionen in den USA auf Rezept


Etwa 9,5 Millionen Menschen in Deutschland leiden laut der AOK an Depressionen, mehr als 5 Millionen sind jährlich von einer depressiven Episode betroffen. Für viele von ihnen kommen Antidepressiva nicht infrage. Ein in Schweden entwickeltes Headset stimuliert den präfrontalen Kortex mit schwachem Gleichstrom und soll sich so wohltuend auf die neuronale Aktivität auswirken – eine Hoffnung für Betroffene.

Eine internationale, randomisierte Doppelblindstudie belegt die Wirksamkeit der Anwendung, insbesondere im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die nur eine Scheinbehandlung mit dem Headset erhielt. In Kombination mit weiteren Maßnahmen ergaben sich dabei noch größere Erfolgsraten. Eine im Februar 2026 veröffentlichte internationale Studie unter Mitwirkung der LMU München belegt zudem, dass das Headset auch die Gefahr von depressiven Rückfällen verringert.

Anders als europäische Stellen hat die FDA (Food and Drug Administration) als zuständige Behörde in den USA das Flow FL-100 als medizinisches Gerät der Klasse III eingeordnet und verschreibungspflichtig zugelassen. Hierzulande ist das Headset dagegen seit 2018 als CE-zertfiziertes Medizinprodukt der Klasse IIa frei verkäuflich und damit rezeptfrei bestellbar. Im Onlineshop des Herstellers Flow Neuroscience kostet es 459 Euro, man kann es aber auch monatlich mieten. Die Entscheidung, ob dieses Verfahren für Deutschland in den Katalog der Kassenleistungen aufgenommen wird, steht noch aus.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Hirnstimulations-Headset gegen Depressionen in den USA auf Rezept“.
Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Apples Zulieferer: So verhindert der Konzern Software-Leaks


close notice

This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Es ist wie ein kleines Wunder: Obwohl bei Apples Zulieferern in China Abertausende Menschen beschäftigt sind, sickert in Sachen Software ganz selten mal etwas nach außen in die Öffentlichkeit durch. In den meisten Fällen liegen die Quellen für Leaks woanders. Und das, obwohl gerade neue iPhone-Generationen die neueste, zum Zeitpunkt des Baus der Geräte noch unveröffentlichte Software benötigen – die folglich auch in den Fabriken für Tests und den späteren Verkauf aufgespielt werden muss. Offenbar verhindert ein umfassendes Sicherheitskonzept Leaks, wie ein Bericht nahelegt.

Weiterlesen nach der Anzeige

Das Apple-Blog AppleInsider beruft sich hierbei auf Personen mit Wissen um die internen Abläufe bei den Apple-Zuliefererbetrieben. Apple treffe demnach nicht nur räumlich und beim Zugang, sondern speziell auch bei der Technik massive Vorkehrungen, um Leaks zu verhindern. Die Vorabversionen der Software werden in den Fabriken gerade in den frühen Produktionsphasen unter anderem dafür benötigt, um Gerätefunktionen zu testen und Qualitätssicherung zu betreiben.

Dem Bericht zufolge werden speziell gesicherte Räume eingesetzt, zu denen es nur eine einzige Tür als Zugang gibt und die – wie die Türen in den Apple-Arbeitsstätten weltweit – mit einem Badge-Scanner abgesichert sind. Zusätzlich werde Sicherheitspersonal eingesetzt, das die Badges von Apple-Mitarbeitern beim Betreten prüfe. Vorhänge sollen verhindern, dass nicht autorisiertes Personal von außen Einblick erhält. Zusätzlich sollen Kameras mit hoher Auflösung die Arbeitsräume, Lagerregale und Teilebehälter absichern. Deren Aufzeichnungen werden auf einem Server in einem separaten, ebenfalls zugangsbeschränkten Raum gesichert.

Bei der Auswahl der Mitarbeiter, die den Raum betreten dürfen, gehe Apple sehr restriktiv vor. Vorzugsweise würden eigene Mitarbeiter Zugang erhalten. Diese dürfen auch Laptops und USB-Sticks mit sich führen. Mitarbeiter der Zulieferbetriebe dürfen nur mit spezieller Genehmigung in die Räume und müssen hierfür vorher eine Verschwiegenheitserklärung (NDA) unterzeichnen. Sie dürfen kein Mobiltelefon, keine Kamera und keine Aufnahmegeräte bei sich führen. Scanner tragen dafür Sorge, dass sie sich daran halten.

Weiterlesen nach der Anzeige

Apple habe aber zusätzlich auch das technische Gerät speziell abgesichert. Als Workstations kommen präparierte Mac minis zum Einsatz. Mit diesen können keine E-Mails verschickt werden, die USB-Anschlüsse sind gesperrt und WLAN ist deaktiviert. Auch sind ihre Netzwerkzugänge physisch vom restlichen Fabriknetzwerk getrennt. Die Testgeräte selbst werden auf ihre WLAN-Aktivität überwacht und können im Internet nur auf zugelassene Adressen zugreifen. Bluetooth und WLAN seien ansonsten dauerhaft deaktiviert und Kameralinsen sowie SIM-Schächte versiegelt.

Apple setzt laut den Erkenntnissen des Berichts zudem eine spezielle Testversion seines Betriebssystems ein, die VendorUI genannt wird. Deren Existenz war schon bei früheren iOS-Versionen bekannt geworden. Damit können Buttons, Lautsprecher, Anschlüsse, Touch ID und Face ID einzeln geprüft werden. Der Face-ID-Test erfolge auch über die Animoji-Funktion in der Nachrichten-App, während Bewegungssensoren mit Tests in der Kompass-, Maßband- und Notizen-App auf ihre Funktion überprüft würden. Fehler, Abstürze und fehlende Features werden geloggt und gemeldet.


(mki)



Source link

Weiterlesen

Beliebt