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Nonfood-Werbung: Andre Agassi wird für Lidl zu Monsieur Cuisine


Andre Agassi kocht für die Lidl-Marke Silvercrest.

Nach Steffi Graf bekommt auch ihr Gatte Andre Agassi einen Lidl-Job. Aber nicht auf dem Sportplatz, sondern in der Küche: Der Schwarz-Discounter macht ihn zum Testimonial der Haushaltsmarke Silvercrest, die auch bei Kaufland verfügbar sein wird.

Nach der Heimwerker-Brand Parkside und der Sportmarke Crivit bekommt nun auch die Lidl-Marke Silvercrest einen eigenständigen Markenauftritt, der

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Goodbye, Sora App: Ende nach Monaten


Die KI-Video-App Sora galt noch vor Kurzem als nächster großer Wurf im digitalen Content-Bereich – jetzt wird sie überraschend eingestellt. Konkurrenzdruck und eine neue Geschäftsausrichtung wurden der App zum Verhängnis.

Es ist ein abruptes Ende für eines der meistdiskutierten KI-Projekte der letzten Jahre: OpenAI zieht bei seiner Video-App Sora den Stecker. Noch vor wenigen Monaten galt das Tool als nächste große Revolution im Content-Game – jetzt ist Schluss. Und als wäre das nicht genug, zerplatzt mit dem Aus auch ein spektakulärer Deal mit Disney, bei dem rund eine Milliarde Dollar im Raum standen.

Sora fast so groß wie ChatGPT – zumindest kurzzeitig

Als Sora Ende 2024 erstmals vorgestellt wurde, war die Aufregung enorm. Die Software konnte aus einfachen Texteingaben realistisch wirkende Videos generieren, inklusive detailreicher Szenen und täuschend echter Figuren. Der eigentliche Durchbruch kam dann mit der eigenständigen App, die etwa ein halbes Jahr vor dem Aus an den Start ging. Besonders auffällig: das sogenannte Cameo Feature, mit dem Nutzer:innen sich selbst in KI-generierte Clips einbauen konnten. Das machte Sora nicht nur zu einem Kreativ-Tool, sondern auch zu einer Art Social-Media-Plattform.

Und der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Direkt nach dem Launch schoss die App im US App Store auf Platz eins und knackte in der ersten Woche rund 627.000 Downloads und damit sogar leicht mehr als ChatGPT bei seinem Start mit etwa 606.000 Downloads. Für eine Invite-only-App ein ziemlich beeindruckender Wert.

Laut Appfigures erreichte Sora in der ersten Woche über 627.000 iOS Downloads. © Appfigures
Laut Appfigures erreichte Sora in der ersten Woche über 627.000 iOS Downloads (mit einem Klick aufs Bild gelangst du zur größeren Ansicht), © Appfigures

Zeitweise fühlte sich der Hype um Sora tatsächlich wie ein zweiter „ChatGPT-Moment“ an. Während ChatGPT inzwischen über 900 Millionen monatlich aktive Nutzer:innen zählt, konnte Sora zumindest beim Starttempo mithalten. Der Roll-out auf Android in mehreren Ländern – darunter die USA, Japan und Kanada – verstärkte diesen Eindruck zusätzlich.

Parallel dazu arbeitete OpenAI bereits an der nächsten Entwicklungsstufe: Sora sollte tiefer in ChatGPT integriert werden, um die Nutzung weiter anzukurbeln und sich gegen die Konkurrenz zu behaupten:


OpenAIs neuer Plan:

Sora in ChatGPT

OpenAIs neuer Plan: Sora in ChatGPT
© OpenAI via Canva

Doch genau hier lag eines der Probleme: Der Wettbewerb wurde schnell intensiver. Große Tech-Konzerne brachten eigene KI-Video-Tools an den Start, oft direkt eingebettet in bestehende Plattformen. Der Vorteil: Nutzer:innen mussten keine separate App installieren, ein klarer Nachteil für Sora.

Gleichzeitig geriet das Tool zunehmend in die Kritik. Deepfake-Videos verbreiteten sich rasant, darunter täuschend echte Clips mit historischen Persönlichkeiten wie zum Beispiel Martin Luther King Jr. oder Prominenten. Auch urheberrechtliche Fragen sorgten für Ärger, etwa bei Figuren wie bekannten Zeichentrickcharakteren oder Gaming-Ikonen. OpenAI reagierte zwar mit strengeren Regeln und einem Opt-in-System für Rechteinhaber:innen, doch die Debatten rissen nicht ab. Der schmale Grat zwischen Innovation und Missbrauch wurde immer sichtbarer.

Warum Sora jetzt genau eingestellt wird, lässt OpenAI offiziell offen. DIE ZEIT schrieb in einem Artikel, dass vieles darauf hindeute, dass sich das Unternehmen neu fokussieren will. Statt weiter an einer Social-Video-App zu basteln, soll der Schwerpunkt stärker auf lukrative Geschäftskunden gelegt werden. Schon im Vorfeld hatte das Management angedeutet, dass Unternehmen Phasen durchlaufen, in denen sie experimentieren, und solche, in denen sie sich klar ausrichten. Sora fällt offenbar der zweiten Phase zum Opfer.

Besonders bitter: Mit dem Aus von Sora wird auch ein ambitioniertes Projekt mit Disney hinfällig. Noch im Dezember war geplant, dass der Unterhaltungskonzern rund eine Milliarde Dollar investiert. Ziel war es, ikonische Figuren in die KI-Videos zu integrieren, von klassischen Cartoon Stars bis hin zu modernen Superheld:innen. Dieses Vorhaben ist nun Geschichte, bevor es überhaupt richtig starten konnte.


Mickey, Elsa und Co. bei Sora:

Disneys OpenAI Deal verhandelt Kreativität und Rechte neu

Mickey, Elsa und Co. bei Sora: Disneys OpenAI Deal verhandelt Kreativität und Rechte neu
© OpenAI / The Walt Disney Company





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Googles neues großes Search Update: March 2026 Spam Update


Für die SEOs und Seitenbetreiber:innen gibt es während eines großen Search Updates grundsätzlich nicht viel zu tun, außer die Auswirkungen zu beobachten und zu analysieren. Unmittelbare Korrekturen sind kaum möglich. Gerade bei Spam Updates sollte man auch laut Google die Ruhe bewahren. Denn diese sollen im Grunde nur dafür sorgen, die Suchergebnisse von irrelevanten und unseriösen Inhalten zu befreien, so gut es geht. Deshalb sollten Seitenbetreiber:innen mit einwandfreien Inhalten wenig negative Auswirkungen spüren, so Google. Auf der Hilfeseite zu den Spam Updates heißt es:

Für Websites, für die nach einem Spam-Update eine Änderung zu sehen ist, solltest du prüfen, ob sie den Spam-Richtlinien entsprechen. Websites, die gegen unsere Richtlinien verstoßen, erhalten möglicherweise ein niedrigeres Ranking oder werden gar nicht in den Suchergebnissen angezeigt. Wenn unsere automatisierten Systeme im Laufe der Monate feststellen, dass die Website unseren Spam-Richtlinien entspricht, kann dies das Ranking positiv beeinflussen.

Abgestraft wird dagegen unter anderem Content, der mit betrügerischem Kontext erstellt und verbreitet wird. Des Weiteren gehören Aspekte wie irreführende Weiterleitungen oder Link Spam zu den betroffenen Inhalten. Die Suchmaschine geht seit 2024 aber beispielsweise auch verstärkt gegen Scaled Content Abuse vor, wobei zahlreiche Seiten mit oft minderwertigen Inhalten generiert werden, schlichtweg, um die Chance, prominent in der Suche aufzutauchen, zu erhöhen. Diese Problematik wird durch KI-Dienste wie ChatGPT, Gemini, Claude und Co., die oft zum schnellen Schreiben eingesetzt werden und auch zum Vibe Coding von Seiten, noch verstärkt. Google erklärte 2024:

Our long-standing spam policy has been that use of automation, including generative AI, is spam if the primary purpose is manipulating ranking in Search results. The updated policy is in the same spirit of our previous policy and based on the same principle. It’s been expanded to account for more sophisticated scaled content creation methods where it isn’t always clear whether low quality content was created purely through automation.

Daneben werden Expired Domain Abuse und Site Reputation Abuse im Rahmen der neuen Richtlinien stärker verfolgt. Wie diese Richtlinien im Detail aussehen und was SEOs zu beachten haben, kannst du in unserem dedizierten Artikel nachlesen.

Einige User scherzen unterdessen unter dem Beitrag der Google Search Central, dass das Spam Update eigentlich Googles AI Overviews einschränken müsste, da diese Inhalte von Dritten automatisiert übernehmen. Ein User bezeichnet die KI-Zusammenfassungen gar als „biggest spam feature in the web“. Viele Seitenbetreiber:innen dürften unzufrieden mit Googles AI Overviews sein, die nachweislich die Klickraten minimieren und die das Geschäftsmodell vieler Publisher bedrohen. Derzeit regt sich ebenfalls Kritik an Googles Vorgehen in Bezug auf Titel in Discover und in den Suchergebnissen. Denn Headlines von Publishern werden dort ohne deren Zutun von der KI umgeschrieben und verändern zuweilen den Sinn.


Googles AI schreibt jetzt Headlines in Search um

– nicht immer richtig

Google Search-Seite, gespiegelt
© sarah b – Unsplash (Veränderungen vorgenommen)





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Ab Juli: Mathias Vaitl führt Sales & Marketing bei Mercedes-Benz Vans


Mathias Vaitl übernimmt die Leitung Sales & Marketing bei Mercedes-Benz

Mathias Vaitl kehrt nach Stuttgart zurück. Der aktuelle President & CEO von Mercedes-Benz Korea verantwortet ab Juli 2026 Sales & Marketing bei Mercedes Benz Vans.

Seit 2023 steht Mathias Vaitl an der Spitze von Mercedes-Benz Korea. Künftig führt er bei Mercedes-Benz Vans Sales & Marketing. Er soll

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