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Künstliche Intelligenz

OrcaSlicer: Der Fast-alles-Könner für den 3D-Druck vorgestellt


Seit Adrian Bowyer mit dem RepRap-Projekt (Replicating Rapid Prototyper) im Jahr 2004 den Grundstein für Open-Source-3D-Druck gelegt hat, sind bereits mehr als 20 Jahre vergangen. In dieser Zeit haben sich zahlreiche Enthusiasten (und auch daraus entstandene Firmen) an der Technik ausgetobt und die Mechanik und Firmware enorm weiterentwickelt: vom beheizbaren Druckbett über Auto-Nivellierung bis hin zum rasend schnellen Mehrfarbdruck in Industriequalität.

Auch die Slicer haben erhebliche Fortschritte gemacht, sind leistungsstärker und benutzerfreundlicher geworden – oft auch dadurch, dass sie Ideen voneinander übernommen haben.

  • Warum OrcaSlicer immer beliebter wird
  • Welche Möglichkeiten er eröffnet
  • Wie er mit den anderen Slicern zusammenhängt

Einer ihrer Vertreter, der sich gerade großer Beliebtheit erfreut, ist der OrcaSlicer. Was ihn besonders macht und für wen sich ein Umstieg lohnt, klären wir in diesem Artikel.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „OrcaSlicer: Der Fast-alles-Könner für den 3D-Druck vorgestellt“.
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Tesla verschiebt angeblich CarPlay-Einführung wegen iOS 26


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Tesla arbeitet nach wie vor an der Integration von Apple CarPlay in seine Fahrzeuge, doch die Einführung verzögert sich. Wie Mark Gurman in seinem Bloomberg-Newsletter Power On berichtet, gibt es zwei wesentliche Gründe für die Verzögerung: technische Inkompatibilitäten zwischen Apple Maps und Teslas eigener Navigationssoftware sowie die verhaltene Verbreitung von iOS 26.

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Die geplante CarPlay-Implementierung unterscheidet sich deutlich von der üblichen Vollbildschirm-Integration anderer Hersteller. Tesla plant, CarPlay als Fenster innerhalb der eigenen Software-Oberfläche laufen zu lassen. Dabei sollen etwa zwei Drittel des Bildschirms für iPhone-Apps zur Verfügung stehen, während das linke Drittel und die untere Leiste weiterhin Tesla-eigene Informationen wie Geschwindigkeit, Batteriestand und Full-Self-Driving-Visualisierungen anzeigen.

Das Hauptproblem liegt dem Bericht zufolge in der parallelen Anzeige von Apple Maps und Teslas eigener Kartensoftware. Die beiden Navigationssysteme synchronisierten sich nicht, was zu widersprüchlichen Anweisungen führen könnte. Besonders kritisch wird dies bei aktivem Autopilot oder Full Self-Driving, wo präzise und eindeutige Navigationshinweise unerlässlich sind.

Apple hat nach Teslas Anfrage offenbar zugestimmt, Änderungen an Maps vorzunehmen. Der entsprechende Fix wurde allerdings nicht im initialen iOS-26.0-Release implementiert, sondern erst in einem späteren Update nachgeliefert. Dies führt zum zweiten Verzögerungsgrund: Ende 2025 waren zu wenige iPhones mit dem notwendigen Update ausgestattet.

Laut aktuellen Apple-Zahlen vom 12. Februar 2026 läuft iOS 26 auf 74 Prozent der iPhones der letzten vier Jahre. Das klingt zunächst nach einer hohen Verbreitung, liegt jedoch unter der Adoptionsrate von iOS 18 zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr, die bei 76 Prozent lag. Da der Maps-Fix nicht im Basis-Release enthalten war, bleibt unklar, wie viele Nutzer tatsächlich über die kompatible Version verfügen.

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Tesla wartet offenbar auf eine ausreichende Verbreitung der aktualisierten iOS-26-Version, bevor CarPlay kommt. Dies könnte laut Gurman „noch lange dauern“. Ein konkreter Zeitplan für die Einführung existiert nicht, Spekulationen deuten auf einen möglichen Start im Frühjahr 2026 hin.

Die geplante CarPlay-Integration soll ausschließlich drahtlos funktionieren. Das iPhone verbindet sich beim Einsteigen automatisch per Bluetooth und WLAN mit dem Fahrzeug, ohne dass ein Kabel notwendig ist. CarPlay läuft dabei in einer Sandbox und erhält keinen Zugriff auf Tesla-Hardware oder Fahrdaten. Die Kernfunktionen des Tesla-Infotainmentsystems bleiben dominant, CarPlay ergänzt lediglich die Möglichkeit, Drittanbieter-Apps wie Podcast-Player zu nutzen.

Tesla hatte sich jahrelang gegen CarPlay gewehrt und auf die Qualität des eigenen Infotainmentsystems verwiesen, das bereits Apple Music und Spotify integriert. Die Kehrtwende erfolgte im Jahr 2025, nachdem die Verkaufszahlen des Elektroautoherstellers deutlich eingebrochen waren. In Europa fielen die Verkäufe 2025 um mehr als 30 Prozent, in Deutschland sogar um 54 Prozent. Die CarPlay-Integration könnte helfen, iPhone-Nutzer anzuziehen, die bei der Konkurrenz von BYD bis VW bereits auf die Apple-Integration zugreifen können.


(mki)



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Neue Tarifmodelle für Starlink in Deutschland


Starlink hat ein neues Tarifmodell für Privatkunden eingeführt: Die Privathaushalt-Tarife, die bisher nur Kunden in den angelsächsischen Ländern vorbehalten waren, sind auch in Deutschland verfügbar. Starlink bietet die Tarife für Privathaushalte in drei Varianten an, die sich in den Übertragungsraten unterscheiden. Alle drei Varianten haben unbegrenztes Datenvolumen.

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Der günstigste Tarif „Privathaushalt 100 Mbit/s“ kostet bei 29 Euro im Monat. Er ermöglicht, wie der Name schon sagt, Download-Geschwindigkeiten bis zu 100 Mbit/s und Upload-Geschwindigkeiten von 15 bis 35 Mbit/s. Für 49 Euro bietet die Variante „Privathaushalt 200 Mbit/s“ die gleiche Upload-Geschwindigkeit, aber dafür bis zu 200 Mbit/s im Download. Im Preis inbegriffen ist ein WLAN-6-fähiger Router.

Der Tarif „Privathaushalt – Max“ bietet mit 20 bis 40 Mbit/s mehr Bandbreite für den Upload und 400 Mbit/s im Download. Dafür verlangt Starlink 69 Euro im Monat. Neben dem WLAN-6-Router gehört zu der Variante noch das Mini-Kit, für die Nutzung beim Camping, im Wohnmobil oder auf dem Boot. Dessen Nutzung ist jedoch nicht kostenlos. Allerdings bietet Starlink 50 Prozent Rabatt auf die Reise-Tarife, die bei 40 Euro im Monat für 100 GByte oder 89 Euro für unbegrenztes Datenvolumen liegen.

Starlink weist darauf hin, dass die angegebenen Werte Maximalgeschwindigkeiten sind, die variieren können. Zudem werde der Tarif „Privathaushalt – Max“ gegenüber den beiden günstigeren bevorzugt, sodass dort in Spitzenzeiten die Übertragungsgeschwindigkeiten sinken könnten.

Den bisher günstigsten Tarif in Deutschland gibt es weiterhin. „Lite“ bietet 15 bis 35 Mbit/s im Upload und 80 bis 200 Mbit/s im Download, wobei die Geschwindigkeiten von der Auslastung des Netzes abhängen. Der Lite-Tarif kostet 35 Euro im Monat statt wie bisher 29 Euro.

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(wpl)



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Deutschland-Stack: Open-Source-Bündnis warnt vor „Souveränitäts-Washing“


Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) hat große Pläne für die deutsche Verwaltungs-IT. Mit dem Deutschland-Stack soll eine nationale, souveräne Technologie-Plattform entstehen, die Software-Produkte und Rahmenbedingungen für Bund, Länder und Kommunen bündelt. Damit soll die digitale Handlungsfähigkeit des Staates gestärkt und die heimische Wirtschaft gefördert werden, um moderne Dienstleistungen für die Bürger effizient bereitzustellen. Doch trotz bereits erfolgter Korrekturen gibt es nach wie vor Kritik an der Umsetzung aus der Open-Source-Szene.

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In ihrer Stellungnahme zur zweiten Konsultationsrunde warnt die Open Source Business Alliance (OSBA), dass das Prestigeprojekt weiter hinter den eigenen Ansprüchen zurückbleibe. Zwar sieht der überarbeitete Entwurf vor, dass vorrangig Open-Source-Lösungen oder Produkte europäisch souveräner Anbieter zum Einsatz kommen sollen und eigene Entwicklungsanteile quelloffen sein müssen. Doch die Verbindlichkeit fehle an entscheidenden Stellen, moniert der Verband. Er vermisst eine durchgängige Strategie, die den Einsatz von Open-Source-Lizenzen in allen Bereichen zwingend und ohne Ausnahmen vorschreibt.

Die OSBA kritisiert zudem eine sprachliche Aufweichung bei der Auswahl der Anbieter. Die Formulierung, dass „Lösungen europäisch souveräner Anbieter“ gleichberechtigt neben quelloffenen Angeboten stehen, öffnet laut dem Verband Einfallstore für proprietäre Software. Es bestehe die Gefahr eines „Souveränitäts-Washings“: Auch der geschlossene Code einer Firma mit Sitz in Europa lasse sich nicht unabhängig überprüfen. Digitale Souveränität entstehe primär durch die Gestaltungsfreiheit und Herstellerunabhängigkeit, die technisch nur durch offene Standards und Quellcodes garantiert werden könne.

Im Falle einer Übernahme durch außereuropäische Konzerne oder einer Insolvenz drohe bei Closed Source ein unkalkulierbares Risiko für den Betrieb der staatlichen Infrastruktur. Einen weiteren Rückschritt sieht die OSBA bei den Bewertungskriterien. Während die erste Version des D-Stacks noch ein Reifegradmodell vorsah, stellt das BMDS die Weiterentwicklung dieses Modells nun zugunsten einer schnelleren Implementierung zurück. Ohne diese messbaren Stufen fehlt dem Verband aber die Möglichkeit, digitale Angebote fundiert nach ihrem tatsächlichen Grad an Souveränität zu vergleichen.

Dies zementiere bestehende Lock-in-Effekte und lasse Schlupflöcher für außereuropäische Hyperscaler offen, rügt die OSBA. Letztere dominierten schon jetzt die digitale Infrastruktur der Verwaltung. Wer fähig sei, den D-Stack abzuschalten, könne im Ernstfall ganz Deutschland lahmlegen. Auch bei der Definition des Kernbegriffs „digitale Souveränität“ scheint es innerhalb der Bundesregierung Diskussionsbedarf zu geben. Der Verband zeigt sich besorgt über Bestrebungen des BMDS, Souveränität nur als Plan B zu definieren.

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Ein solches Verständnis reiche nicht aus, um die bestehenden Abhängigkeiten konsequent abzubauen. Stattdessen müsse sich der Staat an der etablierten Definition des IT-Planungsrates orientieren, die Wechselmöglichkeit und Gestaltungsfähigkeit als zentrale Säulen vorsieht. Der OSBA-Vorstandsvorsitzende Peter Ganten betont, dass allein die konsequente Umsetzung des Koalitionsvertrages den gewünschten Erfolg bringen könne. Nur so werde der D-Stack auch Arbeitsplätze in der europäischen IT-Industrie schaffen.


(vbr)



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