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Snapchat trollt Meta mit Reals und lässt alte Fehde aufleben
Snapchat nutzt den Reals-Scherz zum 1. April als Seitenhieb auf Meta und greift die Copycat-Vorwürfe gegen Instagram auf. Dahinter steht eine jahrelange Rivalität – vom Übernahmeversuch bis zur Stories-Kopie.
Snapchat leistete sich jüngst einen kleinen Seitenhieb auf Instagrams Reels und Metas Copycat-Strategie: Am 1. April kündigte die Plattform an, ihren Kurzvideo-Feed in Reals umzubenennen.

Ein Scherz, der die wiederkehrenden Sticheleien von CEO Evan Spiegel gegen Meta und seine Vorwürfe, Meta habe zentrale Feature-Ideen von Snap übernommen, humorvoll aufgreift. Für Nutzer:innen ändert sich jedoch nichts, Spotlight bleibt.
Instagram erwägt eine eigene App für Snapchat-Kopie Quicksnap
Aprilscherz mit Geschichte: Snapchat und Instagram liefern sich seit Jahren ein Duell
Für viele ist es Tradition, Menschen am 1. April mit erfundenen oder verfälschten Informationen in die Irre zu führen – oft mit einem augenzwinkernden „April, April“ am Ende. Genau das hat auch Snapchat gemacht. Die Plattform kündigte am Tag für Scherze an, den Kurzvideo-Feed Spotlight in Reals umzubenennen. Klingt vertraut. Ist es auch. Denn die Umbenennung zielt auf Instagrams Reels.
Der Gag funktioniert, weil er die langjährige Konkurrenzgeschichte zwischen Snapchat und Meta weiterspinnt. Der Snapchat CEO Evan Spiegel betont seit Jahren, dass Meta zentrale Features von Snapchat kopiert habe. Und der aktuelle Reals-Streich ist nicht sein erster: In seiner LinkedIn-Bio bezeichnet er sich selbstironisch als „VP Product @ Meta“.

Die Rivalität reicht zurück bis 2013, als Meta laut einem Bericht des Wall Street Journals rund drei Milliarden US-Dollar für Snapchat bot – nur ein Jahr nach dem Kauf von Instagram. Spiegel lehnte ab, trotz eines persönlichen Treffen mit Mark Zuckerberg. Wie er später gegenüber Business Insider erklärte, soll Zuckerberg daraufhin sogar gedroht haben, Snapchat „zu vernichten“.
Was folgte, ist in der Branche bekannt. Erst kam mit Poke eine wenig erfolgreiche Snapchat-Kopie, dann 2016 Instagram Stories und damit ein Feature, das sich durch Metas Reichweite schnell durchsetzte und Snapchat in der Nutzung überholte. Meta skaliert somit seit Jahren erfolgreiche Ideen über die enorme Reichweite, während Snapchat versucht, sich mit eigenen Ansätzen abzuheben.
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Erstellt mit Veo: Deutsche Bahn und Ogilvy bringen mit KI Magie in den ICE
Generative KI verwandelt in der neuen DB-Kampagne den ICE in eine Zirkusbühne
Die Bremer Stadtmusikanten treten als Rockband auf und ein ICE düst die Fassade eines Hochhauses hoch: Die neue Kampagne der Deutschen Bahn und Ogilvy zeigt, wie KI fantastische und übernatürliche Welten zum Leben erwecken kann, und wirbt ganz nebenbei für Städtetrips mit der Bahn.
Mit der Kampagne will die Deutsche Bahn die Reiselust der Zuschauenden wecken und sie dazu inspirieren, mal wieder einen Städtetrip zu unternehmen. Sie wollen zeigen, dass Reisen nicht nur zur Erholung dienen, sondern neue Perspektiven eröffnen können und so für ihre Angebote für Reisen in Deutschland und Europa werben. So weit, so konventionell: Neu ist jedoch, dass die DB für die Vermittlung dieser Botschaft auf fünf Spots setzt, die vollständig mit „Veo“, dem generativen Video-KI-Modell von Google, generiert wurden.
Mit den Möglichkeiten, die generative KI bietet, wird ein ICE in den Kampagnenspots in eine Bühne für besondere und fast schon magische Ereignisse verwandelt. Die Wahrzeichen und Besonderheiten verschiedener Städte kurzerhand werden in den Zug geholt: Unter anderem treten die Berliner Stadtmusikanten als Rockband auf, eine Achterbahn aus dem Europapark fährt durch den Mittelgang und ein Abteil verwandelt sich in eine stimmungsvolle Frankfurter Apfelwein-Kneipe. Die Kampagne ist in enger Zusammenarbeit mit Google und den Tourismuspartnern der DB entstanden und zeigt, wie mithilfe von KI Motive entstehen, die mit konventionellen Mitteln kaum oder gar nicht aufnehmbar gewesen wären.
Bei der deutschen Bahn und Ogilvy ist man mit dem Ergebnis des Einsatzes von generativer KI hochzufrieden: „Die bisherigen Hürden klassischer Filmproduktionen existierten in diesem Projekt plötzlich nicht mehr“, erklärt Peter Römmelt aus dem Kreativteam von Ogilvy. Dr. Thomas Kemper, Leiter Marketingkommunikation DB Fernverkehr, ergänzt, mithilfe von künstlicher Intelligenz könne man „Reiseerlebnisse, Sehnsüchte und Markenbilder“ auf völlig neue Weise inszenieren.
Gleichzeitig ist man sich jedoch einig, dass generative KI menschliche Intelligenz nicht ersetzen, sondern nur ergänzen kann. Schließlich sei eine geniale Idee immer noch der Kern starker Kreation, betont Peter Römmelt. Roland Stauber, Managing Director Ogilvy Frankfurt, lobt: „Technologie ist immer nur so gut, wie die Menschen, die sie steuern. Ein großartiges Team bei der DB, bei der Filmproduktion 27 Kilometer und bei Ogilvy haben hier in kurzer Zeit Ergebnisse erzielt, auf die wir stolz sein dürfen.“
Nach Aus von „Boah, Bahn!“
Deutsche Bahn: So sieht der neueste kommunikative Neuanfang aus
Die Deutsche Bahn startet einen weiteren kommunikativen Neuanfang. Trifft die Kampagne nach der umstrittenen Webserie „Boah, Bahn!“ mit Anke Engelke dieses Mal den richtigen Ton? …
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Staat vs. Influencer: Warum die Werbekennzeichnungspflicht für Influencer rechtswidrig sein könnte
Seit 2022 gilt in Deutschland die Kennzeichnungspflicht von werblichen Inhalten auf Social Media. Warum diese jedoch verfassungswidrig sein könnte, erläutert Christian von Strobl-Albeg, Rechtsanwalt bei about: law und Spezialist für Influencer-Marketing, in seinem Gastbeitrag.
Das Urteil des Tribunale di Milano vom 14. Januar 2026 zum sogenannten „Pandoro-Gate“ der Influencerin Chiara Ferragni hat branchenweit für Aufse
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