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So schaffst du wieder mehr Platz » nextpit
Hat dein iPhone keinen freien Speicherplatz mehr? Mit diesen 5 Tipps kannst du ganz einfach Speicher freiräumen und dein iPhone wieder normal nutzen. Das funktioniert nicht nur auf dem iPhone, sondern auch auf dem iPad.
Viele Nutzer klagen über zu wenig Speicher auf ihrem Smartphone. Viele iPhones haben nur 64 oder 128 Gigabyte Speicherplatz, wovon viel bereits vom System belegt ist. Und nach einigen Monaten kommt dann die Meldung „Speicher voll“. Doch was tun? Mit diesen 5 Tipps schaffst du wieder Platz auf deinem iPhone.
Große Daten finden
Zuerst solltest du dir einmal einen Überblick verschaffen, welche Daten auf deinem iPhone eigentlich den meisten Speicherplatz verbrauchen. Gehe dazu in den Einstellungen auf Allgemein → iPhone-Speicher. Hier kannst du sehen, welche App wie viel Speicherplatz verbraucht.

Tippst du auf eine App, siehst du, wie viel Platz die App selbst benötigt und wie viel Platz von deinen Daten in der App in Anspruch genommen wird. Bei Netflix oder YouTube sind das etwa deine heruntergeladenen Videos. Andere Apps belegen hier viel Platz, auch wenn du nichts extra gespeichert hast.

Cache leeren
Belegt eine App viel Speicherplatz, obwohl du eigentlich keine Daten in der App gespeichert hast, handelt es sich in den meisten Fällen um den sogenannten Cache. Also Daten, die von Apps automatisch auf deinem Gerät abgelegt werden, weil du sie häufig verwendest. So müssen diese nicht jedes Mal neu aus dem Internet heruntergeladen werden. Einige Apps gehen dabei jedoch nicht gerade sparsam mit deinem Speicherplatz um. So beispielsweise CapCut, Snapchat oder OneDrive.
Bei manchen Apps, wie etwa bei Telegram, kannst du in den Einstellungen der App den Cache leeren. Dabei werden diese Daten entfernt und Speicherplatz auf deinem iPhone freigegeben. Deine Daten gehen dabei nicht verloren. Sie werden einfach erneut heruntergeladen, wenn du diese wieder aufrufst.

Andere Apps bieten diese Möglichkeit leider nicht. Hier ist die einzige Möglichkeit, die entsprechende App zu löschen und neu zu installieren. Bei Apps, in denen du keine Daten abgelegt hast, ist das schnell erledigt. Etwa bei TikTok: App löschen, neu herunterladen und wieder einloggen. Schon ist alles wie vorher und du hast teils mehrere Gigabyte Speicherplatz gewonnen.
Apps löschen oder auslagern
Unter den Apps und ihrem Speicherverbrauch steht auch, wann du die jeweilige App zum letzten Mal geöffnet hast. Steht kein Wert dort, wurde sie schon sehr lange nicht mehr geöffnet. Lösche nicht mehr benötigte Apps von deinem Gerät – auch gekaufte Anwendungen kannst du jederzeit wieder kostenlos aus dem Appstore herunterladen.
Sind in der App noch persönliche Daten von dir? Dann kannst du die App auch auslagern, statt sie zu löschen. Dabei bleibt das Icon der App auf deinem Home-Bildschirm erhalten und die Nutzerdaten werden in der iCloud gespeichert. Klickst du später wieder auf die App, wird sie erneut heruntergeladen und die Daten wiederhergestellt.
Fotos & Videos
Der größte Speicherfresser auf den meisten iPhones sind Fotos und Videos. Über die Jahre sammeln sich immer mehr Erinnerungen an und benötigen nun einmal Speicherplatz. Die einfachste Möglichkeit wäre nun, diese einfach zu löschen. Doch wer möchte sich schon von seinen kostbaren Erinnerungen trennen?
Hier kann eigentlich nur die Cloud weiterhelfen. So hast du auf deinem iPhone wieder mehr Speicherplatz frei und die Fotos sind gleichzeitig sicher geschützt, falls dein iPhone einmal kaputtgehen sollte oder gestohlen wird.
Am komfortabelsten geht das Sichern der Fotos mit der iCloud. Tippe in den Einstellungen ganz oben auf dein Profil, dann auf „iCloud“ und anschließend auf „Fotos“. Hier kannst du den Schalter „Dieses iPhone synchronisieren“ aktivieren. Anschließend werden all deine Fotos in der Cloud gesichert. Je nach Menge der Fotos kann dies Tage bis Wochen dauern. Dein iPhone sichert die Fotos nämlich nur, wenn du gerade mit einem WLAN verbunden bist und das Gerät nicht verwendest
Um nun Speicher auf deinem Gerät freizugeben, musst du die Option „iPhone-Speicher optimieren“ einschalten. Dann behält das iPhone deine Fotos nur in niedriger Auflösung auf dem Gerät und in voller Auflösung in der Cloud. Ein Beispiel gefällig? Meine rund 37.000 Fotos und Videos haben rund 340 Gigabyte Speicherplatz auf dem iPhone belegt. Nach dem Aktivieren von „iPhone-Speicher optimieren“ belegen sie nur noch rund 12 Gigabyte auf dem Gerät. Sobald ich ein Foto aufrufe, wird es im Bruchteil einer Sekunde heruntergeladen und in voller Auflösung angezeigt. Nur ohne Internetverbindung bemerkt man, dass die Fotos eigentlich gar nicht auf dem Gerät liegen.

Da der Speicherplatz in der Cloud nicht kostenlos ist, bietet es sich trotzdem an, die Mediathek einmal aufzuräumen. Also Duplikate zu entfernen oder lange Videos zu löschen. Diese benötigen nämlich am meisten Speicherplatz.
WhatsApp-Speicher reduzieren
WhatsApp ist auf fast jedem iPhone installiert. Auch hier sammeln sich mit der Zeit große Datenmengen an, die oftmals nicht mehr benötigt werden. Doch sich komplett von seinen Chats und Erinnerungen zu trennen, kommt für die wenigsten infrage. Vollkommen verständlich. Dennoch kann es nicht schaden, in WhatsApp einmal aufzuräumen.
Öffne dazu die App, klicke unten rechts auf das Zahnrad, dann auf „Speicher und Daten“ und anschließend auf „Speicher verwalten“. Hier siehst du, welche Chats und Gruppen den meisten Speicherplatz benötigen. Mit einem Klick auf die jeweilige Konversation kannst du Fotos und Videos daraus löschen. Die Medien sind dabei praktischerweise nach Größe sortiert. Wenn du Fotos und Videos löschst, werden diese aus deinem Chatverlauf entfernt. Hast du sie zuvor in der Galerie gespeichert, bleiben sie dort erhalten. Auch dein Chatpartner bekommt von dem Löschen nichts mit.
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Highguard, der „Raid Shooter“: Nächstes Free-to-Play-Spiel rollt Richtung Scheitern

Highguard schickt sich an der nächste Free-to-Play-Fehlschlag zu werden. Negative Vorzeichen haben sich massiv verdichtet: Der Shooter verliert Spieler, sein Studio Mitarbeiter. Eine Trendwende für den „Raid-Shooter“ ist so kaum noch absehbar.
In den vergangenen Tagen berichteten Medien, darunter Kotaku und der Game Informer, übereinstimmend von Entlassungen beim Highguard-Studio Wildlight Entertainment.
So sieht die Zukunft aus
Ehemalige Angestellte berichteten unter anderem auf Karriereportalen und in sozialen Netzwerken von ihrer Entlassung und davon, dass ein Großteil des Teams habe gehen müssen. In einer Stellungnahme erklärte das Studio selbst lediglich, dass „eine Reihe von Teammitgliedern“ entlassen worden seien. Eine „Kernmannschaft“ arbeite weiter daran, Highguard zu verbessern und den Betrieb zu gewährleisten. Was das für die Zukunft heißt ist unklar. In ihren Äußerungen erwähnen Betroffene, sie hätten sich auf bereits entworfene, unveröffentlichten Dinge für den Shooter gefreut. Zumindest ein paar Dinge sind demnach noch in der Pipeline, die veröffentlicht werden können.
Mit Blick auf die Spielerzahlen erklärt sich das fast von selbst: Das Studio hatte demnach offenbar wenig finanzielle Reserven und zu wenig Spieler, um sich weiter zu tragen. Spielerzahlen sind seit dem letzten Blick kurz nach Launch von niedrigem Niveau aus weiter gesunken, in der Spitze bleiben aktuell kaum noch 1.500 Nutzer gleichzeitig auf dem PC. Bei weiterhin „ausgeglichenen“ Bewertungen, negativem Image nach der Vorstellung auf den Game Awards und einem einem anhaltenden Abwandungstrend ist so kaum absehbar, dass Highguard eine Trendwende schafft.
Gründe für den Flop
Den Fehlschlag führt GamesIndustry auf mehrere Faktoren zurück. Zwar könne der Shooter eine „ernsthaft interessante Mischung von Spielelementen“ für sich verbuchen, mache seinen Spielern aber nicht klar, was er sei, wolle und könne. Dazu komme eine riskante „Shadow-Drop-Strategie“, bei der das Spiel kurz nach der ersten Ankündigung, aber unter vollständigem Schweigen erschienen sei. Dieser Zeitraum hätte entweder auf Null reduziert oder mit Videos, Infos und Details zum Spiel gefüllt werden müssen.
und ein technisch ausbaufähiger Zustand, der sich durch eine Early-Access-Phase hätte… . Auch das Fehlen finanzieller Reserven, auf die die schnellen Entlassungen hinweisen, sei ein Faktor, es brauche monetären Spielraum, um eine schwierige Launch-Phase zu überstehen, vor allem in einem hart umkämpften Bereich wie dem eines Free-to-Play-Shooters. So bliebe ein Spiel voller Konjunktive, das sich vielleicht einen Platz hätte schaffen können.
Die Redaktion dankt den ComputerBase-Lesern „johnieboy“ und „xHadesN7“ für den Hinweis zu dieser Meldung!
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Baseus Nomos NH21 im Kurztest: Das 6-in-1-Ladedock überzeugt
Baseus bringt eine neue 6-in-1-Ladestation nach Deutschland. Das Modell trägt den Namen Nomos NH21 und verspricht nicht nur bis zu 245 Watt, sondern ermöglicht sogar kabelloses Laden via Qi2. Dank zwei integrierter USB-C-Kabel soll auch Euer Schreibtisch endlich wieder aufgeräumt aussehen.
Auf meinem Schreibtisch befinden sich zahlreiche Geräte. Neben meinem Rechner, stehen hier noch Bluetooth-Boxen, ein Laptop, Smartphones und natürlich meine geliebte Nintendo Switch. Dafür habe ich eine extra lange Steckdosenleiste installiert und nehme den damit einhergehenden Kabelsalat zähneknirschend in Kauf. Mit der Baseus Nomos NH21 soll aber genau dies der Vergangenheit angehören. Die 6-in-1-Ladestation kommt nach Deutschland und könnte DIE Lösung für ein besseres Kabelmanagement bieten – und zwar in Kombination mit aktuellen Ladestandards und satter Power. Wie gut das klappt, habe ich mir für Euch in einem ersten Test genauer angeschaut.
Nicht nur im Homeoffice sinnvoll: Das bietet die Nomos NH21
Schon beim Auspacken des Gerätes fällt auf, dass die Ladestation nicht nur im Home-Office eine sinnvolle Ergänzung ist. Sie ist handlich, wirkt hochwertig verarbeitet und kommt im praktischen und doch modernen Design daher. An der Seite befinden sich zwei einziehbare USB-C-Ladekabel, sowie ein Bedienelement rechts und ein USB-A-Port links. An der Vorderseite ist das LC-Display verbaut, auf dem man direkt erkennt, welche Ports aktuell bedient werden und mit welcher Leistung diese laden. Daneben finden sich je ein USB-C-Anschluss auf jeder Seite. Oben ist das Qi2-Ladepad, das sich einklappen lässt – praktisch, um die Ladestation auch in den Urlaub mitzunehmen.

Dennoch solltet Ihr Euch überlegen, das Gerät einfach in Eure Reisetasche zu packen. Denn mit ihrem Gewicht von 407 Gramm (ohne Kabel) zählt sie zu den schwereren Ladedocks. Da sie allerdings stationär eingesetzt wird, ist das kein wirkliches Problem. Aufgrund der beiden einziehbaren USB-C-Kabel verringert Ihr effektiv Eure Kabelmengen auf dem Schreibtisch. Ich selbst habe kaum noch andere Kabel genutzt, da es einfach nicht nötig war. Im Gegenteil: Mein Smartphone lädt blitzschnell wieder auf und auch meine Nintendo Switch ist innerhalb kürzester Zeit wieder einsatzbereit. Für Menschen, die wie ich, zahlreiche Geräte täglich nutzen, ist so eine Dockingstation also nicht nur deutlich effektiver, sondern sie sorgt auch dafür, dass ich mich endlich von unzähligen Kabeln verabschieden kann.
Leistung der Baseus-Ladestation: So schlägt sie sich
Kommen wir allerdings zum relevanten Teil: der Leistung. Hier muss das Gerät nämlich punkten. Und das tut es auch. Wie eben bereits beschrieben, laden meine Geräte blitzschnell, was unter anderem am PD-Ladestandard liegt, der dafür sorgen soll, dass Endgeräte die maximale Ladeleistung erhalten, die sie sicher aufnehmen können. Ich nutze ein Google Pixel 9 Pro und konnte es im Vollbetrieb kabelgebunden mit 23 Watt über das verbaute USB-C-Kabel laden, das bis zu 100 Watt unterstützt. Das ergibt Sinn, da die Nomos NH21 auch PPS unterstützt und somit eine optimierte Schnellladung bietet. Da es sich um ein GaN-Ladegerät handelt, ist es schneller und kühler, als vergleichbare Modelle.

Insgesamt sind hier 245 Watt möglich. Die integrierten USB-C-Kabel kommen auf bis zu 100 Watt, während die externen USB-C-Slots kombiniert bis zu 140 Watt liefern. Da ich jedoch kein Gerät zur Hand habe, das tatsächlich so viel Ladeleistung unterstützt, müsste ich dies in einem genaueren Test ausmessen. Für einen Ersteindruck reicht mir die Angabe des Herstellers, da alle Geräte mit der maximal möglichen Leistung geladen wurden. Das gilt auch für die Baseus GX11 4G MiFi Powerbank, die problemlos mit über 50 Watt erneut mit Saft versorgt wurde. Die Leistung überzeugt also definitiv und dank der LCD-Anzeige wurde zudem direkt klar, mit welcher Leistung die einzelnen Ports arbeiten – genial.
Preis und vorläufiges Fazit
Ich möchte mich ohne genauere Tests natürlich nicht festlegen. Der Ersteindruck überzeugt jedoch in jedem Fall. Ich habe nicht nur unnötigen Kabelsalat vermieden, sondern konnte meine Geräte blitzschnell mit Strom versorgen. Durch die verbauten USB-C-Kabel sind nicht einmal externe Ladekabel nötig. Die Leistung des Qi2-Pads ist mit 15 Watt ebenfalls an der möglichen Obergrenze meiner verfügbaren Testgeräte, was mich dazu verleitet, dem Gerät schon jetzt eine richtig gute Wertung zu geben. Allerdings halte ich mich noch etwas zurück. Interessiert Ihr Euch für die Nomos NH21 solltet Ihr jedenfalls einen genaueren Blick darauf werfen, da sie auch aktuelle Ladestandards unterstützt.
Die Baseus-Ladestation ist in Deutschland erhältlich. Dafür müsst Ihr mit einem Preis von 179,99 Euro rechnen.
Was haltet Ihr von dem Gerät? Ist die Nomos NH21 interessant für Euch oder setzt Ihr weiterhin auf einzelne Ladestecker mit Kabel? Lasst es uns wissen!
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Dieser Artikel ist Teil einer Kooperation mit Baseus.
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Kampfansage aus China: Dieser Kompakt-SUV verändert das Segment

Mehr Reichweite, schnelleres Laden, deutlich mehr Leistung: Mit dem BYD Atto 3 Evo bringt der chinesische Hersteller ein spürbar aufgewertetes Elektro-SUV nach Deutschland. Und wenn Ihr Euch für kompakte E-SUV interessiert, solltet Ihr jetzt genauer hinschauen.
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