Apps & Mobile Entwicklung
Speicherfabs in Japan: Trotz „großzügiger Angebote“ lehnen Samsung und SK Hynix bisher ab

Japan hat Samsung und SK Hynix sehr gute Angebote gemacht, um sie ins Land zu locken und Fabs zur Fertigung von DRAM/NAND zu errichten. Beide wollen aber (noch) nicht, lautet der Tenor in südkoreanischen Medien, wobei es nicht um die direkten Kosten geht, die gar geringer als in Südkorea sind.
Politischer Druck zu groß
Es ist vielmehr der Druck aus der Heimat und der Aktionäre, die die Nadel deshalb bisher nicht zu Gunsten einer neuen Anlage in Japan schwingen lassen. Die Punkte „domestic politics and public sentiment“ wiegen demnach so schwer, dass Samsung und SK Hynix trotz der augenscheinlich wohl sichersten Alternative für den Standort einer neuen Chipfabrik zuzüglich extrem umfangreicher Subventionen und Hilfen diesen Weg noch nicht gehen können.
Japan macht nahezu unschlagbare Angebote
Japan hat dabei wohl nahezu unschlagbare Angebote gemacht – genau so lief es bei TSMC damals auch, um sie ins Land zu locken. Ein Samsung-Angestellter bezeichnete es vielmehr als full package support, welches weit über die normalen Subventionen hinausgeht. Auch Steuern, Infrastruktur, Zulieferer und Nachwuchs sollten enthalten sein. Unterm Strich wäre damit eine Fabrik in Japan quasi nur halb so teuer wie in Südkorea, denn in Südkorea ist das ganze Drumherum an Nebenkosten zuletzt nur noch teurer geworden – und hier bekommt Samsung oft nur deutlich geringere Hilfen. Für Japan rechnet sich das am Ende aber dennoch, wie man am Beispiel TSMC vorgerechnet hat: Es belebt die ganze Region, langfristig wird aus der Investition ein Einkommen.
Dass selbst südkoreanische Medien so deutlich mit dem politischen Druck auf die beiden großen Fertiger umgehen, verdeutlicht noch ein wenig mehr, wie groß das Ausmaß doch sein muss. Denn das Unternehmen selbst bei halben Kosten (TCO) den Weg nicht gehen können, sei wohl nah an der Grenze zur „business obstruction“ (Geschäftsbehinderung) zitiert Chosun Biz einen Insider. Dazu aber in Südkorea zu investieren, in extrem abgelegene Regionen des Landes geschickt zu werden und vielen weiteren Stolpersteinen im Weg ausgesetzt zu sein, sei ineffizient, gehen die Aussagen in dem Punkt weiter.
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CPU-Z und HWMonitor: Entwickler bestätigt Angriff auf Website

Die offizielle Webseite von CPUID wurde manipuliert, um mit Malware verseuchte Software statt der Tools CPU-Z und HWMonitor zu verteilen. Das hat der Entwickler nach Berichten inzwischen bestätigt. Wer zwischen dem 9. und 10. April dort Software heruntergeladen hat, muss aufpassen. Jetzt sei das Sicherheitsleck geschlossen.
Manipulierte Download-Links auf CPUID.com
In der Stellungnahme von CPUID heißt es, dass augenscheinlich eine API kompromittiert wurde. Damit seien Links auf der Webseite manipuliert worden, sodass diese nicht zu den richtigen Versionen der beiden Tools führten, sondern stattdessen den Download mit Schadsoftware bestückter Dateien erzwangen. Eine solche trug den Namen „HWiNFO_Monitor_Setup.exe“, was schon eine Manipulation verrät, denn das Tool HWiNFO stammt gar nicht von CPUID. Augenscheinlich haben es die Angreifer also nicht so genau genommen.
Wer am 9. oder 10. April, die genauen Zeiten wurden nicht genannt, eines der Tools CPU-Z oder HWMonitor von der offiziellen CPUID-Webseite heruntergeladen hat, sollte vorsichtig sein, denn das Risiko ist groß, dass es sich um gefälschte Dateien samt Malware handelt. Die Original-Dateien seien nicht kompromittiert worden, versichert CPUID, nur eben führten die Links an diesen vorbei.
Mittlerweile sei die Lücke gefunden und geschlossen worden. Zwischenzeitlich war die Webseite offline, ist mittlerweile aber samt korrekten Download-Links wieder erreichbar.
Auf den Vorfall machten User auf Reddit und auf X aufmerksam.
Was ist mit den Downloads auf ComputerBase?
Auch ComputerBase bietet die beiden Tools CPU-Z und HWMonitor über seinen Download-Bereich an. Die Dateien werden allerdings nicht bei uns gehostet, stattdessen verweisen die Links direkt auf die Download-Dateien bei CPUID. Da diese Links unverändert blieben, sind sie nicht von der Manipulation auf der CPUID-Website betroffen. Es besteht also kein Risiko, sofern die Entwickler damit richtig liegen, dass die Original-Dateien nicht beeinträchtigt wurden. Im Zweifel sollte eine Prüfung mit Virensoftware (z.B. VirusTotal oder Windows Defender) erfolgen.
Die Redaktion dankt zahlreichen Lesern für die Hinweise zu dieser News.
Downloads
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4,9 Sterne
CPU-Z ist ein kleines Tool zum Auslesen von Prozessor-, Speicher-, Mainboard- und Grafikkarten-Daten.
- Version 2.19
- Version for ARM64 1.04, Win 11
-
4,5 Sterne
HWMonitor ist ein kleines Tool zum Überwachen sämtlicher im PC verbauten Sensoren.
- Version 1.63
- Version for ARM64 1.04
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Keychron K3 Max SE QMK: Flachtastatur bekommt Holzelemente und neue Taster

Die gelungene Flachtastatur Keychron K3 Max (Test) bekommt zwei neue Varianten. Eine Version wird mit Holzelementen am Rahmen veredelt, die andere bekommt einstellbare Taster mit Hall-Effekt-Sensoren. Preislich ändert sich für die 75%-Tastatur gar nicht mal so viel.
Die neue K3 ähnelt durch den Materialzusatz im Auftreten der Keychron K2 HE (Test), allerdings mit flachen Tastern versehen. Anders als bei der Ursprungsversion der K3 stehen nun Keychron- statt Gateron-Taster zur Auswahl. Die Modelle Red (linear), Brown (Druckpunkt) und Banana (deutlicher Druckpunkt) sind besonders flach ausgeführt und erlauben zusammen mit einem flachen Chassis eine Bauhöhe von nur 2,5 Zentimetern für die Tastatur inklusive Tastenkappen.
Der Hub liegt bei allen Modellen bei 3,1 Millimetern, der Widerstand bewegt sich auf dem Niveau anderer gleichfarbig kodierter Taster, ist insgesamt also leichtgängig ausgelegt. Taster sind aufgrund der Verwendung von Hot-Swap-Sockeln leicht tauschbar.
Austtattung und Anbindung
Die Tastatur überträgt Daten per Kabel, Bluetooth oder 2,4-GHz-Funk. Der integrierte Akku mit einer Kapazität von 1.150 mAh erlaubt eine Laufzeit von 120 Stunden nach Herstellerangaben – ein Wert, mit dem bei deaktivierter Hintergrundbeleuchtung gerechnet werden kann. Die Tastenkappen sind dabei nicht lichtdurchlässig, aber aus PBT-Kunststoff gefertigt und langlebig beschriftet.
Die weitere Ausstattung umfasst eine Geräuschdämpfung durch drei Schichten Schaumstoff und eine PET-Folie. Das bei dieser Version neue Top Case besteht allerdings aus Kunststoff, die K2 nutzt noch Aluminium – die alte K3 allerdings weder noch, die Taster wurden freistehend verbaut. Tasten und Beleuchtung können über QMK-Firmware und die Keychron-Webapp programmiert werden.
Modelle und Preise
Mehr Ausstattung gibt es mit den Modellen K3 HE und K3 Ultra mit einstellbaren Hall-Effekt- beziehungsweise optischen Tastern, die jüngst über eine Kickstarter-Kampagne veröffentlicht wurden. Bei ihnen steigt die Polling-Rate von 1.000 auf 8.000 Hz, darüber hinaus kommt ein größerer Akku für eine Laufzeit von maximal 550 Stunden zum Einsatz.
Preise für die K3 Max SE hat Keychron noch nicht genannt, sie werden aber unter der im Webshop des Herstellers bereits geführten K3 Ultra liegen. Diese kostet aktuell 122 Euro.
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AI-NAS iDX6011 und iDX6011 Pro: Ugreen erhöht Produktion und nimmt wieder Bestellungen an

Nachdem Ugreen die Vorbestellungen für die neuen AI-NAS iDX6011 und iDX6011 Pro (Test) zunächst stoppen musste, nimmt das Unternehmen inzwischen weitere Bestellungen auf und hat die Produktion deutlich erhöht, um der Nachfrage gerecht werden zu können.
Vorbestellungen haben Priorität
Bestehende Vorbestellungen haben laut Ugreen weiterhin oberste Priorität und sollen wie versprochen erfüllt werden. Im Rahmen der noch laufenden Kickstarter-Kampagne werden jedoch wieder Bestellungen aufgenommen, so dass Interessenten noch vor der Verfügbarkeit im Handel eines der neuen NAS erwerben können.
Die aktuellen Preise im Überblick
Die Preisstaffelung sieht dabei aktuell wie folgt aus:
Die aktuelle Preissituation bei Arbeitsspeicher macht es somit erforderlich, dass Ugreen bereits jetzt die ehemals ausgerufene unverbindliche Preisempfehlung für die NAS-Systeme verlangt. Ursprünglich hatte das Unternehmen in Aussicht gestellt, die NAS-Systeme über Kickstarter auch nach dem allerersten Vorverkauf mit 30 Prozent Rabatt anzubieten.
Demand for the iDX Series AI NAS has significantly exceeded our expectations since launch. To make the product accessible to more users, we have successfully and significantly expanded our production capacity accordingly in the past days.
Fulfilling all existing pre-orders remains our top priority. These will be delivered as promised, in the order they were received, ensuring that our earliest supporters receive their units first.
At the same time, we are gradually increasing availability to make the iDX Series AI NAS accessible to a broader audience.
We sincerely thank all users for their trust and continued support.
Ugreen
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