Apps & Mobile Entwicklung
Sprach- und Textchat: Discord ist am Freitagabend teilweise nicht erreichbar

Discord erleidet aktuell eine technische Störung, wie das Unternehmen bestätigt hat. Nutzer können am späten Freitagabend unter Umständen keine Nachrichten verschicken und haben insbesondere Probleme, sich in die App oder Desktop-Anwendung einzuloggen.
Discord bestätigt Störung
Der Sprach- und Textchatdienst Discord kämpft heute Abend seit 21:08 Uhr und bis dato mit einer größeren Störung seiner API-Systeme. Laut der offiziellen Statusseite meldete Discord zunächst „Increased API Errors“. Zudem bestätigt das Unternehmen, dass viele Nutzer derzeit keine neuen Sitzungen starten können. Wer Discord also bereits als Desktop-Anwendung oder App geöffnet hat, ist – zumindest aktuell – nicht von der Störung betroffen. Inzwischen arbeitet Discord nach eigenen Angaben an der Behebung der Probleme.
We are continuing to work to remediate the issues impacting availability for some Discord users. This is causing impact across our service, including logging in and sending messages.
Discord
Hintergrund ist offenbar ein Fehler in den Backend- und API-Diensten von Discord. Die API bildet die technische Grundlage für Logins, den Nachrichtenversand, Server-Kommunikation und zahlreiche weitere Funktionen. Fällt sie teilweise aus oder arbeitet instabil, können Nutzer unter Umständen nicht zuverlässig Nachrichten verschicken und keine neue Sitzungen starten. Einloggen ist also nicht möglich, was insbesondere auch PC-Spieler am Freitagabend beeinträchtigt. Auch Bots und externe Anwendungen, die auf die Discord-API angewiesen sind, dürften von den Ausfällen betroffen sein.
Discord veröffentlicht fortlaufend Aktualisierungen über seine Statusseite. Nach aktuellem Stand wurde die Ursache zwar bereits identifiziert, eine Entwarnung gibt es jedoch noch nicht. Nutzer müssen daher weiterhin mit Einschränkungen rechnen. Aktuell liegt die API Response Time laut Telemetrie bei rund 27 Sekunden, wohingegen es im normalen Betrieb in der Regel rund 150 ms sind.
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Ja, ich bin aktuell betroffen.
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Ja, ich hatte eben Probleme, aber jetzt geht es wieder.
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Nein, ich habe nichts mitbekommen und kann Discord normal nutzen.
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Ich habe Discord heute Abend nicht genutzt.
Apps & Mobile Entwicklung
Preiserhöhung: Auch die Nintendo Switch 2 wird ab September teurer

Aus einem Gerücht wird Realität: Auch Nintendos aktuelle Spielkonsole wird ab September teurer. Statt aktuell 469,99 Euro wird der UVP dann 499,99 Euro betragen. Das Entspricht einem Preisanstieg um 30 Euro oder sechs Prozent. Der Stichtag 1. September 2026 gilt für Europa, Kanada und die USA. In Japan steigt der Preis eher.
Apps & Mobile Entwicklung
Fertigung von Apple-Chips: Apple und Intel haben angeblich vorläufige Einigung erzielt

Intel und Apple sollen sich vorläufig darauf verständigt haben, in naher Zukunft Apple-Chips bei Intel Foundry fertigen zu lassen, wie das Wall Street Journal unter Berufung auf mit dem Sachverhalt vertraute Quellen berichtet. Für Intel wäre Apple als Kunde ein großer Gewinn, Kapazität ist aber überall knapp.
Apple-Chips von Intel sollen kommen
Intel hat laut einem Bericht des Wall Street Journal eine vorläufige Vereinbarung mit Apple erreicht, künftig einen Teil der Chips für Geräte des iPhone-Konzerns zu fertigen. Die Gespräche zwischen beiden Unternehmen liefen demnach bereits seit mehr als einem Jahr und jetzt sei daraus eine formelle Einigung entstanden. Laut dem Bericht spielte auch die US-Regierung eine zentrale Rolle dabei, Apple und Intel an einen Tisch zu bringen. Offiziell bestätigt wurde all das aber bislang nicht.
Für Intel wäre ein Auftrag von Apple ein wichtiger Erfolg beim Aufbau des eigenen Foundry-Geschäfts. Der Konzern versucht seit geraumer Zeit, seine Chipfertigung auch für Dritte wieder konkurrenzfähig zu machen und verlorenen Boden gegenüber TSMC gutzumachen. Seit Ende 2020 mit dem Apple M1 eine eigene SoC-Architektur auch in den Mac-Computern Einzug gehalten hat, setzt Apple für die Chips der eigenen Produkte ausschließlich auf TSMC. Zuvor setzte das Unternehmen in Macs lange Zeit auf Intel-CPUs. Für Intel wäre die Einigung dementsprechend ein Comeback, obgleich aktuell nicht klar ist, für welche Art Chips in welcher Strukturgröße Apple bei Intel fertigen lassen möchte – und für welche Produktkategorie.
Grundsätzlich sucht Apple nach zusätzlichen Fertigungspartnern, allein schon um sich weniger abhängig von TSMC zu machen. Hintergrund ist aber auch die weltweit enorme Nachfrage nach modernen Halbleitern. Vor dem Hintergrund massiver Investitionen in KI-Infrastruktur sind die Produktionskapazitäten bei TSMC stark ausgelastet. Der noch amtierende Apple-Chef Tim Cook hatte zuletzt selbst eingeräumt, dass Lieferengpässe die iPhone-Verkäufe belastet hätten. Und auch für die hohe Nachfrage nach dem neuen MacBook Neo kriegt Apple aktuell nicht genügend A18-Pro-Chips produziert.
Auch bei Intel gibt es Engpässe
Bei Intel bestehen allerdings ebenso Zweifel, ob der Konzern kurz- und auch mittelfristig ausreichend Kapazitäten bereitstellen kann. Das Unternehmen kämpft seit Jahren mit Verzögerungen und Produktionsproblemen und kann aufgrund der inzwischen steigenden Nachfrage nach klassischen CPUs mittlerweile nicht einmal den eigenen Bedarf vollständig decken. Entsprechend dürfte ein möglicher Einstieg Apples bei Intel zunächst eher vorsichtig und in begrenztem Umfang erfolgen.
Apps & Mobile Entwicklung
AirPods mit Kameras: Apples KI-Kopfhörer nähern sich der Fertigstellung

Apple ist der Markteinführung von AirPods mit integrierten Kameras und neuen Apple-Intelligence-Funktionen einen entscheidenden Schritt näher gekommen, berichtet Bloomberg. Die Vorstellung könnte im zweiten Halbjahr erfolgen, sie steht aber in Abhängigkeit zur Fertigstellung der neuen Siri, die mit iOS 27 kommen soll.
Wearables mit KI-gestützten Funktionen stehen sehr weit oben auf Apples Roadmap der nächsten Jahre. Noch bevor smarte Brillen an der Reihe sind, plant Apple aber die Markteinführung von AirPods mit integrierten Kameras. Diese sollen das Umfeld des Kopfhörer-Trägers wahrnehmen, sozusagen als Augen für die neue Siri dienen, damit die Assistentin Fragen beantworten und proaktiv situative Hinweise geben kann.
Letzte Schritte vor der Massenproduktion
Apple befinde sich für die neuen AirPods derzeit in der Phase des Design Validation Testing (DVT), berichtet Bloomberg, einem fortgeschrittenen Entwicklungsschritt vor dem finalen Production Validation Testing (PVT), das den Übergang in die Massenproduktion beschreibt. Prototypen aus der DVT-Phase würden derzeit aktiv von Apple-Angestellten getestet.
Die Hardware ist fertig, Siri aber noch nicht
Die Hardware sei praktisch einsatzbereit und unterscheide sich optisch nur geringfügig von den AirPods Pro 3 (Test), einzig der untere Stiel falle länger aus, um die Kameras aufzunehmen. Apple habe in die AirPods zudem jeweils eine kleine LED eingebaut, um externen Personen zu signalisieren, dass derzeit visuelle Daten verarbeitet und mit Apples Cloud geteilt werden. Die AirPods sollen aber explizit keine klassischen Fotos und Videos aufnehmen können.
Die AirPods sollen sich seit vier Jahren in der Entwicklung befinden. Apple habe den Marktstart ursprünglich für die erste Jahreshälfte vorgesehen, dann jedoch an die Verfügbarkeit der neuen Siri mit iOS 27 im September gekoppelt. Ohne Siri mit Googles Gemini-Unterbau und erweiterten Funktionen für Visual Intelligence hält Apple einen Marktstart offenbar nicht für sinnvoll. Noch immer gebe es intern gewisse Zweifel an der Qualität der AI-Features, sodass sich die Ankündigung auch noch weiter verschieben könnte.
Apple plant mehr AI-Produkte
Die Kopfhörer sollen Trägern die Möglichkeit geben, zum Beispiel Fragen zum Umfeld zu stellen, etwa zu Gegenständen oder zu Lebensmitteln, für die Siri dann auch ein Rezept vorschlagen könnte. Die AirPods könnten auch Erinnerungen in Abhängigkeit zu einem visuellen Ereignis oder erweiterte Navigationshinweise ausgeben, etwa beim Erreichen von Wahrzeichen. Sie sollen Teil einer „Welle von AI-Produkten“ sein, die Apple plane – AirPods sind ein äußerst beliebtes Apple-Produkt und könnten dem Unternehmen zu einer stärkeren AI-Durchdringung verhelfen. Neben AI-gestützten AirPods und Brillen soll Apple auch einen intelligenteren HomePod mit Display an einem Roboterarm planen.
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