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Studierende gestalten schwingenden Buchmessestand › PAGE online


Aus den Hochschulen: Da möchte man direkt mitschwingen – dieses Konzept enthält eine bogenförmige Wand und ein schwebendes Dach für den Messestand der Bauhaus-Universität Weimar auf der Buchmesse in Leipzig.

Studierende gestalten schwingenden Buchmessestand › PAGE online

Diese aneinander gereihten Holzrahmen muten fast wie eine hölzerne Welle an, die einen eleganten Schwung in der Luft vollzieht. Und diese besondere Form wird auf dem von Studierenden der Bauhaus-Universität Weimar gestalteten Buchmessestand für die Buchmesse 2026 in Leipzig zu sehen sein. Vom 19. bis 22. März 2026 öffnet die Messe ihre Türen.

Wie das Material Holz hier im Entwurf wirkt, ist beeindruckend, denn es zeigt einen luftigen Charakter von eigentlich schwerem Material. Man darf gespannt sein, wie das live vor Ort wirken wird. Auf den Bildern scheint es zumindest sehr leicht zu sein. Die meisten der Studierenden halten die »Welle« mit nur einer Hand fest.

Leicht und schwungvoll erzählen

Der Konstruktionsentwurf ist im Rahmen des interdisziplinären Bauhaus-Moduls »typotopie« entstanden. Diese Disziplin verbindet die eigentliche Konstruktion, also die Materialien Holz, Textil und Licht (zu letzterem supportete Lichtkünstlerin Cornelia Erdmann), mit Typografie, welche die erzählerische Struktur darstellt.

Buchmesse Stand, digitaler Enwturf
Der digitale Entwurf des Messestandes

 

Zero Waste, zero Problem

Die Idee wurde mit Birkensperrholz umgesetzt und folgt dem Zero-Waste-Prinzip. Auch ein Grund, warum sich dieser Entwurf gegenüber anderen durchsetzte. Es wurde eine Ressourcen schonende Konstruktion gesucht.

Im Vorfeld hatten die Studierenden dafür die Möglichkeit, sich tiefergehend mit materialsparenden sowie leichten Stab-, Faltwerken und Membranen auseinanderzusetzen und diese zu erproben.

Letztlich wurde für den Messestand das gewählte Birkensperrholz mittels einer Wasserstrahltechnik geschnitten. Das Ziel: den Verschnitt so gering wie möglich zu halten. Reiht man diese einzelnen Elemente aneinander, entsteht die »gekrümmte Raumstruktur mit optimierter Tragwirkung«. Außerdem lässt sich der Stand im Nachgang in Gänze abmontieren und wiederverwenden.

Buchmesse-Stand-Anfertigung
Während des Zuschnitts der einzelnen Elemente sollen so wenig wie möglich Verschnitte übrigbleiben

 

Den Messestand erleben

Doch nicht nur das: Die gesuchten Ideen sollten »lesbar, sprechend, erlebbar sein«. Mit dem schwungvollen wellenartigen Format fühlt es sich schon beim Betrachten der Entwurf-Fotos so an, als ob man gleich mal dynamisch mitschwingen möchte – auch wenn die Holzfertigung sicherlich nicht dafür gedacht ist.

Aber es lässt sich auf Bücher und das Lesen selbst übertragen. So erlebbar der Messestand, so erlebbar und sprechend können Bücher sein.

Das Konzept stammt von den Studierenden Petter Bolstad, Nina Siegle und Ngoc Truc Phuong Nguyen. Die Leitung haben Prof. Dr. Michael Hermann und Torsten Müller, Professur für Konstruktives Entwerfen und Tragwerkslehre, inne. Modul: Typotopie+. 

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Wie cool und politisch lesen ist, zeigt die neue Coach-Kampagne! › PAGE online


#CourageToBeReal: In einem Spot mit jungen Stars erzählt die New Yorker Taschenmarke Coach von der Kraft des Lesens, die einen in andere Welten abheben lässt – und von Büchern, die mancherorts nicht in Bibliotheken zugänglich sind.

Wie cool und politisch lesen ist, zeigt die neue Coach-Kampagne! › PAGE online
Still aus »Explore Your Story« © Coach

Es regt sich ja gerade nicht viel Widerstand gegen die aktuelle Politik in den USA. Nicht von Marken, nicht von Kreativen und auch nicht von der Filmindustrie, wie man gerade bei der Oscar-Verleihung gesehen hat.

Coach allerdings, die Handtaschenmarke, die 1941 in New York gegründet wurde, bezieht in Sachen Lesen Stellung.

Und das mit ihrer Kampagne »Explore Your Story«, die nicht nur ihre It-Bag Tabby bewirbt, die von einem Fashionmagazin zur besten »Spring Bag 2026« gekürt wurde, sondern auch ihre neuen Books Charms, Taschenanhänger in Buchform.

Mit denen man Coach Bags und alle anderen Taschen mit einem Statement versehen kann.

Still aus »Explore Your Story« © Coach

Die lesende Gen Z

Die Kampagne spielt auf das neu erwachte Interesse der Gen Z am Lesen an, die sich in den Social Media mit Büchern zeigen, quer durch alle Genre und hochpopulär auch als BookTok.

Sie lesen im Café, beim Kaffee, beim abendlichen Drink, in der U-Bahn und auf der Parkbank, versunken und wunderbar old-fashioned auf Papier. Oder sie tragen die Bücher lässig in der Hand und das statt des lästigen Smartphones, versteht sich.

Buchclubs werden immer populärer und das alles erzählt von einem ganz neuen Interesse an Geschichten – und an der persönlichen Identifikation mit ihnen.

So ist es ein perfect Match, dass die Kampagne gemeinsam mit Penguin Books entstand. Und es sind nicht irgendwelche Bücher, die man in Miniaturform – und mit dem gesamten lesbaren Text – an der Tasche tragen kann. Zumindest einige von ihnen.

Still aus »Explore Your Story« © Coach

Stark machen für Literatur

Denn Penguin Books gehört nicht nur zu den angesehensten Buchhäusern, sondern auch zu den großen US-amerikanischen Verlagen, die im letzten Jahr gegen den Bücherbann, speziell in Idaho geklagt haben.

Schließlich wird dort mithilfe der House Bill 710 Menschen unter 18 Jahren in Schul- oder öffentlichen Bibliotheken der Zugang zu »jugendgefährdenden« Büchern untersagt.

Gleich zwei dieser preisgekrönten Coming-of-Age-Bücher sind in dem neuen Coach-Spot »Explore Your Story« mit Hollywood-Star Elle Fanning, »Euphoria«-Star Storm Reid und WNBA-Star Paige Bueckers zu sehen.

Ist Elle Fanning in »Sense and Sensibility« versunken und wird mit ihrer Fantasie in stürmische Landschaften getragen, führt das Lesen von Maya Angelous gebanntem Buch »I Know Why the Caged Bird Sings« Storm Reid in andere Welten. Paige Bueckers’ Umgebung hingegen gerät bei ihrer Lektüre von Jandy Nelsons ebenfalls gebanntem Roman »I’ll Give You The Sun« außer Kontrolle.

Beide Bücher erzählen von einem schwierigen Aufwachsen, von Gewalt, der Suche nach Identität und der eigenen Sexualität, von Armut und Rassismus.

Still aus »Explore Your Story« © Coach

Große Aufmerksamkeit

Konzipiert wurde die Frühlings-Kampagne von dem schwedisch-stämmigen Creative Collective Forsman & Bodenfors mit Büros in Göteborg und Stockholm, Dublin und London, in Singapur und New York.

Regie in dem 90-sekündigen Spot führte Marcus Ibanez, bekannt auch für seine Arbeiten für Volvo, Lufthansa und H&M und für seinen kinematografischen Stil.

Für »Explore Your Story« arbeitete er mit In-Camera-Effekten, mit denen die entfesselten Welten entstanden.

Erstmals wurden die literarischen Taschen-Anhänger während der New York Fashion Week im Februar vorgestellt und erregten große Aufmerksamkeit. Gleichzeitig ist in Zusammenarbeit mit unabhängigen Verlagen im asiatisch-pazifischen Raum ebenfalls eine Bag-Charm-Kollektion herausgebracht worden.

 

 



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Wie wichtig ist PR für Marken? › PAGE online


»PR-Expert:innen müssen eng mit den Kolleg:innen aus den Design-Teams zusammenarbeiten«, sagt Sarah Beier, Director PR Havas Germany und Managing Head HAVAS Red Germany. Wir haben nachgefragt, was PR für Marken heutzutage bedeutet und welche Ansprüche es gibt.

Wie wichtig ist PR für Marken? › PAGE online
Sarah Beier, Foto © Havas

PR-Angebote sind zunehmend enger mit anderen Disziplinen verzahnt. Außerdem wird die Gestaltung immer wichtiger. Diese Entwicklungen von Public Relations sind für die Kreativszene von großer Bedeutung, weil sie gute Markenkommunikation vorantreiben können.

Vier Fragen an Sarah Beier (Director PR Havas Germany & Managing Head HAVAS Red Germany) und Stephan Lachmann (CEO Havas Germany):

PAGE: Ist es heute wichtiger denn je, PR-Angebote strategisch weiterzuentwickeln? Warum?

Sarah Beier: Ja – weil sich Öffentlichkeit grundlegend verändert hat. Kommunikation findet heute gleichzeitig in Medien, auf Social-Plattformen und in Creator-Communitys statt. Themen entstehen, verbreiten sich und eskalieren oft innerhalb weniger Stunden. PR spielt in diesem Umfeld eine Schlüsselrolle: Sie hilft Marken, relevant zu bleiben und Vertrauen aufzubauen. Gleichzeitig muss sie schneller, datenbasierter und kulturell sensibler arbeiten als früher. Strategische PR bedeutet heute deshalb mehr als Medienarbeit. Sie verbindet Storytelling, Social Dynamiken, Creator-Kultur und datenbasierte Insights – und übersetzt sie in Kommunikation, die wirklich Resonanz erzeugt.

Stephan Lachmann, Foto © Havas

 

PAGE: Geht es dabei auch um Verzahnungen zu anderen Bereichen?

Stephan Lachmann: Absolut. PR funktioniert heute am besten als Teil integrierter Kommunikation. Die spannendsten Kampagnen entstehen dort, wo PR, Social Media, Creator-Kooperationen, Content-Produktion und Media strategisch zusammenspielen. Gute Geschichten werden nicht mehr nur gepitcht – sie werden über verschiedene Plattformen hinweg erzählt und weiterentwickelt. Wenn diese Disziplinen eng zusammenarbeiten, entstehen stärkere Narrative, größere Reichweiten und vor allem konsistente Markenbilder. Unsere Kurzformel lautet: Wir verbinden hier Markenstrategien mit Social-Speed. Über alle Gewerke hinweg.

PAGE: Was bedeutet PR heute für Marken? Welchen Ansprüchen muss PR gerecht werden?

Sarah Beier: PR ist heute ein zentraler Faktor für Markenvertrauen und kulturelle Relevanz. In einer fragmentierten Medienlandschaft entscheiden Glaubwürdigkeit und Haltung darüber, ob Marken gehört werden oder nicht. PR muss deshalb authentisch, transparent und dialogfähig sein – und gleichzeitig schnell genug, um auf gesellschaftliche und kulturelle Dynamiken zu reagieren. Gleichzeitig hat sich auch das Storytelling verändert: PR findet heute nicht nur in redaktionellen Medien statt, sondern genauso auf Social-Plattformen, in Creator-Communitys oder in neuen Contentformaten. Und hier wird auch im PR-Bereich die Gestaltung immer wichtiger – was erkenne ich auf einen Blick, welches Visual setze ich ein – da müssen PR-Expert:innen eng mit den Kolleg:innen aus den Design-Teams zusammenarbeiten.

PAGE: Gibt es Tipps für Agenturen, die ihren PR-Bereich weiterentwickeln wollen?

Stephan Lachmann: Der wichtigste Schritt ist, PR nicht mehr isoliert zu denken. Erfolgreiche Kommunikation entsteht heute im Zusammenspiel von PR, Social, Content, Influencer- und Creator-Marketing sowie datenbasierter Analyse. Agenturen sollten außerdem gezielt Daten- und Insights-Kompetenz aufbauen. Wer Zielgruppen, Trends und kulturelle Dynamiken besser versteht, kann relevantere Geschichten entwickeln. Und nicht zuletzt braucht es Offenheit für neue Formate und Technologien. Kommunikation verändert sich permanent – erfolgreiche PR entwickelt sich deshalb genauso dynamisch weiter.

Danke.

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So wirbt Media-Spezialist Ströer für sich selbst! › PAGE online


»Think Bigger«-Kampagne von Ströer – und das mit Illustrationen des tollen Pâté und an spektakulären Orten: Denn wenn ein Media-Spezialist für sich selbst wirbt, nutzt er natürlich seine besten Flächen. Und das ist eine Freude!

So wirbt Media-Spezialist Ströer für sich selbst! › PAGE onlineBild: www.jan-haeselich.de

Der britische Illustrator Pâté hat immer wieder Aufträge, die flächendeckend zu sehen sind. Ob das für die Fluglinie JetBlue ist, für die Kondommarke Durex oder BBC Podcasts. Oder er launcht eigene Kampagnen wie »Art statt Artificial«, die sich gegen generative KI stemmt.

Doch die »Think Bigger«-Kampagne für Ströer, einem der führenden deutschen Medienhäuser für Marketing, Digitalwerbung und vor allem auch für Außenwerbung, dürfte auch Pâtés Dimensionen sprengen.

Denn das Unternehmen verfügt über die größten und best platziertesten Werbeflächen – und auf denen zeigt sie ihre eigene Kampagne.

Und das in deutschen Bahnhöfen, U-Bahnstationen, in Lichtkästen an Hauptverkehrsadern und gigantischen Animations-Boards, hoch wie Geschäftsgebäude.

Groß denken

Und was für eine Wirkung die Illustrationen von Pâté darauf entfalten, die durch ihren Minimalismus sowieso für maximale Aufmerksamkeit sorgen, die prägnant und auf den Punkt sind – und jetzt mitunter zum haushohen Eyecatcher werden.

Als Werbung für Werbung und mit der Ausrichtung auf »Marken, die groß denken«, überlebensgroß in der Außen- und Digitalkommunikation von Ströer.

»Think Bigger« spricht dabei direkt Werbetreibende, Medien‑ und Kreativagenturen an und zeigt, was für einen Unterschied es macht, sich dort zu präsentieren, dort wo viele Menschen unterwegs sind und man sie erreichen kann.

Smarte Illustrationen

Slogan wie »Große Marken verdienen eine große Bühne«, »Mit uns findet man ihre Werbung besser«, oder »Wir sind Deutschlands größte Kontakt-Börse«, erzählen von Aufmerksamkeit und von der gesamten Customer Journey, die Ströer bietet – und das ohne Ad-Blocker, ohne, das man wegschalten kann, mit der Fähigkeit Passanten in Kunden zu verwandeln und direkt die Zielgruppe zu erreichen.

Begleitet wird das von den smarten und prägnanten Illustrationen von Paul Pateman aka Pâté, der Augen in Greifarme legt, Einkaufstaschen mit Playbuttons versieht, der On-Knöpfe in Augen verwandelt oder kleine Produkte im Spotlight in riesige Schatten verwandelt. Und das alles ist ganz schlicht in Orange, Blau und Weiß gehalten.

Maximale Aufmerksamkeit

Entwickelt wurde die Kampagne von dem Ströer Solutions Studio und zeigt, wie man Werbung vom Image‑Impuls über High‑Impact‑Solutions und audiencebasierte Mediaplanung bis hin zu Content, Social und Commerce auf ganz neue Weise konzipieren kann.

Die Kampagne nutzt die gesamte Vielfalt, die Ströer bieten kann, ist als Plakat und animiert auf zahlreichen (D)OOH‑Flächen zu sehen, wird digital über den Ströer LinkedIn‑Kanal verlängert und branded erstmals den Skywalk am Münchner Ostbahnhof.

Bild: ©2020 Stroeer

 

 

 

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