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Digital Business & Startups

Verdane investiert in Eterno – Cohere übernimmt Reliant AI – Mistral AI kauft Emmi AI


#DealMonitor

+++ #DealMonitor +++ Verdane investiert Millionen in Eterno +++ Getquin erhält 12 Millionen +++ LawX sammelt 7,5 Millionen ein +++ Cohere übernimmt Reliant AI +++ Mistral AI kauft Emmi AI +++ Finanzspritze für HappySupport +++

Verdane investiert in Eterno – Cohere übernimmt Reliant AI – Mistral AI kauft Emmi AI

Im #DealMonitor für den 19. Mai werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

STARTUPLAND 2027: SAVE THE DATE

The next unicorn? You’ll meet it at STARTUPLAND
+++ Du hast unsere phänomenale dritte STARTUPLAND verpasst? Dann trage Dir jetzt schon einmal unseren neuen Termin in Deinen Kalender ein: Die nächste STARTUPLAND findet am 10. März 2027 statt. Mehr über Startupland

INVESTMENTS

Eterno
+++ Der norwegische Investor Verdane investiert wohl mehr als 100 Millionen US-Dollar in Eternosiehe auch Handelsblatt. Die Bewertung des Unternehmens soll dabei auf einen „mittleren dreistelligen Millionenbetrag“ steigen. Eterno, 2020 von Maximilian Waldmann, Frederic Haitz, Timo Rodi und Rohit Dantas gegründet, betreibt „eigene, voll digitalisierte Praxisstandorte in Hamburg, Frankfurt und Berlin, die als moderne Primärversorgungszentren konzipiert sind“. In den vergangenen Jahren flossen bereits rund 40 Millionen in das Unternehmen – insbesondere von „Versicherungen und Krankenkassen, Family-Offices und Privatinvestoren wie Fußball-Weltmeister Mario Götze“. Das frische Kapital soll nun die Skalierung „der KI-nativen Plattform für die ambulante Versorgung beschleunigen“. Derzeit wirkten über 100 Mitarbeitende für Eterno, das mit seiner Software vor allem Compugroup und Medatixx herausfordert. Mehr über Eterno

Getquin 
+++ Der kanadische FinTech-Investor Portage, State Street Investment Management aus Boston, Horizons Ventures, Trade-Republic-Investor Sino, Heartfelt und Co. investieren 12 Millionen Euro in Getquin. Die Investment-App, die 2020 von Raphael Steil und Christian Rokitta gegründet wurde, richtet sich insbesondere an Millennials. „Getquin ist eine Software für Anleger, die ihr Portfolio selber verwalten möchten oder bereits Wertpapiere gekauft haben, die sie optimieren möchten“, teilt das junge Berliner Unternehmen zum Konzept mit. Mit dem frischen Kapital möchte sich Getquin „vom Portfolio-Tracker zu einer digitalen Wealth-Management-Plattform weiterentwickeln, die KI-gestützte Portfolio-Analysen mit persönlicher Finanzplanung für Privatanleger in Europa verbindet“. Clark-Investor Portage und Horizons Ventures, auch bei N26 investiert, investierten zuletzt 15 Millionen US-Dollar in Getquin. Portage hält derzeit 17,3 % an Getquin. State Street Investment Management ist nun mit rund 6,1 % an Bord. Mehr über Getquin

LawX 
+++ Der New Yorker Investor Motive Partners, Wenvest Capital aus München, xdeck aus Köln und SIVentures aus Leipzig sowie Business Angels wie Christoph Cordes und Ralph Müller investieren 7,5 Millionen Euro in LawX. Das Berliner LegalTech, 2024 von Norman Koschmieder, Sara Brinkmann und Torben Rabe gegründet, entwickelt ein KI-gestütztes Betriebssystem für juristische Arbeit. „LawX adressiert damit eine strukturelle Krise im Rechtsmarkt: steigende Nachfrage trifft auf Fachkräftemangel und veraltete Softwarestrukturen“, teilt das Team mit. Derzeit kommt das Unternehmen auf 1 Millionen Annual Recurring Revenue (ARR). Mehr über LawX

HappySupport 
+++ sevDesk-Gründer Fabian Silberer, Flip-Gründer Benedikt Brand und L-Bank Baden-Württemberg investieren 200.000 Euro in HappySupport. Das Startup aus Heilbronn, 2025 von Niklas Gysinn und Henrik Roth in Stuttgart gegründet, möchte sich als „selbstaktualisierende Help-Center-Plattform für B2B- und B2C-SaaS-Unternehmen“ etablieren. Mehr über HappySupport

MERGERS & ACQUISITIONS

CohereReliant AI
+++ Das kanadische KI-Startup Cohere, das sich kürzlich mit Aleph Alpha zusammengeschlossen hat, übernimmt das Berliner KI-Startup Reliant AI. Mit der Übernahme möchte das Unternehmen seine „Präsenz im weltweiten Gesundheits- und Life-Sciences-Sektor deutlich ausbauen“. Das Startup mit Sitz in Berlin und Montreal (Kanada), 2023 von Karl Moritz Hermann und Marc Bellemare gegründet, entwickelt eine KI-Workbench, die die Datenverarbeitung in der Biopharma-Industrie beschleunigen soll. Tola Capital, Inovia Capital und Mike Volpi investierten zuletzt 11,3 Millionen US-Dollar in Reliant AI. Gründer Hermann wird künftig als VP of AI Verticalizations in Berlin für Cohere. Mitstreiter Bellemare wird VP of Modeling in Montreal. Mehr über Reliant AI

Mistral AI – Emmi AI
+++ Der französische KI-Gigant Mistral AI (Paris) übernimmt das österreichische Startup Emmi AI (Linz). „Laut Branchen-Insidern dürfte der Deal aber zu den größten Exits der österreichischen Startup-Geschichte zählen – und über jener Übernahme von Runtastic durch Adidas im Jahr 2015 für 220 Millionen Euro liegen“, heißt es bei Brutkasten. Das Startup aus Linz, 2024 vom Knip-Gründer Dennis Just, Johannes Brandstetter und Miks Mikelsons gegründet, setzt auf „Real-Time AI-Driven Industrial Simulation“. Konkret entwickelt das Unternehmen KI-Systeme für Simulationen in der Auto-, Energie- und Halbleiterbranche. Der Wiener Geldgeber 3VC (Jodel, Simpleclub, Avi Medical), der Wiener Early-Stage-Investor Speedinvest, der französische Geldgeber Serena und Push Ventures aus Wien investierten zuletzt 15 Millionen Euro in die Jungfirma. Im Zuge der Übernahme soll die Marke Emmi AI verschwinden. Mehr über Emmi AI

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74



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Erst im März gegründet: Münchner KI-Startup sammelt 1,7 Millionen ein


Das Gründerteam von Invertix entwickelt KI-Agenten für Betreiber von Solar- und Windanlagen.

Das Gründerteam von Invertix entwickelt KI-Agenten für Betreiber von Solar- und Windanlagen.
Invertix

Während viele noch über KI für Texte oder Präsentationen reden, arbeitet das Münchner Climate-Tech-Startup Invertix an KI-Agenten für Solarparks und Windanlagen. Jetzt verlässt das Unternehmen den Stealth-Modus und sammelt 1,7 Millionen Euro Pre-Seed-Kapital ein. Angeführt wird die Runde von Vireo Ventures, beteiligt ist außerdem der Italian Founders Fund.





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5 neue Startups: Insellar, studio vaai, Sapericus AI, Payline, Linexa


#Brandneu

Neue Gründerinnen und Gründer machen sich auf den Weg! Wir präsentieren heute folgende Auswahl frischer Startups, die man kennen sollte: Insellar, studio vaai, Sapericus AI, Payline und Linexa.

5 neue Startups: Insellar, studio vaai, Sapericus AI, Payline, Linexa

Heute präsentiert deutsche-startups.de wieder frische Startups, die in letzter Zeit an den Start gegangen sind oder gerade erst ihren Stealth-Mode verlassen haben. Weitere neue Unternehmen findet ihr in unserem Newsletter  Startup-Radar.

Insellar
Die NeuroTech Firma Insellar aus Berlin arbeitet an einem „Brain-Computer-Interface zur gezielten Modulation von Hirnaktivität, die an der Regulation von Stimmung und Stress beteiligt ist“. Dabei „verfolgt Insellar das Ziel, eine komplett neue therapeutische Kategorie in der Depressionsbehandlung zu etablieren“, heißt es von den Gründer:innen Hamed Bahmani und Selina Greuel.

studio vaai
Beim Startup studio vaai aus München, von Caterina Mandel und Paul Zhang (beide ehemals bei Check24 tätig) gegründet, dreht sich alles um das Thema digitale Anprobe. Das Motto des Teams lautet: „We make people find the perfect fit before ordering, not after.“

Sapericus AI
Das Freiburger Startup Sapericus AI, von Marc Kaltenhäuser und Daniel Leinfelder an den Start gebracht, kümmert sich um „KI-gestütztes Business Coaching“. Dabei geht es vorrangig um Themen wie Stressbewältigung, Resilienz, Leadership, persönliche Ziele und innere Balance.

Payline
Payline aus Potsdam, von Jackie Weijie Cheng und Tobias Kuffert ins Leben gerufen, will nicht weniger als „neu definieren, wie Deutschland bezahlt wird“. Zur Idee ist zu lesen: „We’re shaping the future of payments in Germany with Payline: seamless A2A payments for shops and e-commerce. Fast, mobile, and secure.“

Linexa
Das Münchner DeepTech Linexa, von Viktor Stryczek, Alexandros Vassiliadis und Tobias Drees angeschoben, tritt an, um „jahrzehntealte Steuerungstechnik herstellerübergreifend zu entschlüsseln und Europas Fabriken KI-fähig zu machen“. 

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3



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Die meisten KI-Startups bauen bereits tote Produkte


Die meisten KI-Startups bauen bereits tote Produkte

Fabian Westerheide findet „bisschen besser“ ist nicht gut genug für KI-Geschäftsmodelle.
Getty Images/Science Photo Library/ Westerheide

Fabian Westerheide ist Gründungspartner des KI-fokussierten Venture-Capital-Investors AI.FUND und investiert seit 2014 privat über Asgard Capital in KI-Unternehmen. Westerheide berät öffentliche und private Institutionen strategisch im Bereich KI und lädt jährlich zur KI-Konferenz Rise of AI nach Berlin ein.

Die meisten KI-Startups scheitern nicht, weil ihre Technologie schlecht ist. Sie scheitern, weil Microsoft ihr Geschäftsmodell integriert.

Genau das erleben wir gerade. Die eigentliche Entwicklung ist nicht, dass Foundation Models zur Commodity werden. Die größere Verschiebung findet eine Ebene darüber statt: LLMs entwickeln sich zur Infrastruktur-Schicht bestehender Plattformen. Damit wandert auch die Wertschöpfung nach oben – in Orchestrierung, Integration, Datenzugang, Governance und Distribution.

Sobald die großen Plattformen eine solide 80-Prozent-Lösung nativ integrieren, wird das Produkt schnell zum Nice-to-have.

Die großen Plattformen integrieren KI-Agenten und Workflow-Automation inzwischen direkt in ihre Kernprodukte. Sobald Agenten Teil der Standardsoftware werden, greift eine alte Plattformregel: Die Plattform verdrängt die Ergänzungen.

Viele KI-Startups raisen aktuell Kapital für Produkte, die bei Microsoft, Salesforce oder SAP bereits auf der Roadmap stehen.

Wo Verdrängung entsteht

„LLM plus schönes Interface“ reicht nicht mehr

Viele KI-Produkte verlieren nicht wegen schlechter Technologie, sondern weil sie kein eigenes Recht am Kunden besitzen. Sobald die großen Plattformen eine solide 80-Prozent-Lösung nativ integrieren, wird das Produkt schnell zum Nice-to-have. Und genau diese Budgets verschwinden in schwierigeren Marktphasen zuerst.

Horizontale Copilots werden austauschbar

Standard-Use-Cases wie Zusammenfassungen, Meeting-Recaps oder das Verfassen von E-Mails sind längst Teil der Plattformen geworden. Wer hier nur „ein bisschen besser“ sein möchte, konkurriert am Ende gegen die nächste Produktankündigung.

Die größte Gefahr für viele KI-Startups ist deshalb nicht OpenAI, sondern der nächste Copilot-Rollout.

Unternehmen kaufen keine Demo mehr

Der neue Standard lautet: Agenten, Tools, Workflows und Kontrolle.

Enterprise-Kunden kaufen heute nicht mehr nur Antworten, sondern operative Ausführung – inklusive Logs, Rollen, Policies, Monitoring, Nachvollziehbarkeit und Haftungsfähigkeit. Wer das nicht liefern kann, bleibt dauerhaft im Pilotprojekt hängen. Und genau diese Pilotitis ist das stille Sterben vieler B2B-KI-Startups.

Deshalb verschwinden gerade ganze Startup-Wellen innerhalb weniger Jahre, ähnlich wie früher Produkte, die durch native Plattformfunktionen ersetzt wurden.

Wo echte Chancen entstehen

Die nächste große Lücke liegt nicht im nächsten Chatbot.

Sie entsteht dort, wo Plattformen keinen automatischen Zugriff haben: in realen Prozessen, proprietären Daten und operativer Verantwortung.

Regulierte Märkte

Bereiche wie Public Sector, Finance, Healthcare oder kritische Infrastruktur kaufen keine Prompt-Magie, sondern Betriebsfähigkeit. Entscheidend sind Datenhoheit, Auditierbarkeit, Compliance-by-design und klare Verantwortlichkeiten. Gerade hier können europäische Anbieter echte Vorteile entwickeln, weil Vertrauen, Rechtssicherheit und lokale Infrastruktur plötzlich strategisch relevant werden.

Vertikale Workflows mit proprietären Daten

Maschinendaten, Produktionsrealität, Lieferketten, Feldservice oder proprietäre Dokumentenbestände schaffen echte Eintrittsbarrieren. Der Unterschied zwischen einem Feature und einem Unternehmen lautet heute nicht mehr „wir nutzen KI“, sondern „wir besitzen den Prozess“.

Infrastruktur statt Killer-App

N8n ist dafür ein gutes Beispiel. Nicht die eine große KI-Anwendung, sondern das Workflow-Rückgrat zwischen Tools, Systemen und Agenten. Solche Bausteine gewinnen, wenn KI zum Betriebssystem wird. Denn jede Agenten-Architektur braucht am Ende Schnittstellen, Rechtekonzepte, Monitoring und Workflow-Orchestrierung. Wer diese Infrastruktur liefert, sitzt an einer robusten Stelle der Wertschöpfungskette.

Europa unterschätzt sich selbst

Europa hat längst mehr als nur Modell-Debatten.

Unternehmen wie Mistral, Celonis, DeepL, Helsing oder Synthesia zeigen, wo KI tatsächlich Wert erzeugt: in Prozessen, industrieller Realität, sicherheitskritischen Systemen und realen Enterprise-Anwendungen.

Dort wird langfristig Geld verdient, nicht im nächsten generischen KI-Wrapper.

Die drei entscheidenden Fragen für 2026

1. Werde ich in zwölf Monaten ein Button in Microsoft, SAP oder Salesforce?

Wenn die Antwort Ja lautet, braucht es etwas, das nicht kopierbar ist: Prozessmacht, Datenzugang oder Distribution.

2. Was ist mein unfairer Vorteil?

Daten, regulatorischer Zugang, bestehende Kundenbeziehungen, Hardware- oder Edge-Zugang – irgendetwas, das sich nicht innerhalb eines Quartals replizieren lässt.

3. Baue ich ein Produkt oder betreibe ich ein System?

Agenten sind kein Feature. Agenten sind Betrieb. Wer in diesem Markt bestehen will, muss Themen wie Rechte, Monitoring, Qualitätssicherung, Failover und Kostenkontrolle beherrschen.

Genau dort entstehen die neuen Budgets.

Fazit: KI wird OS

Die Bereinigung im KI-Markt kommt nicht, weil KI kleiner wird. Sie kommt, weil KI zunehmend Teil von allem wird.

Und sobald KI zum Betriebssystem wird, überleben nicht die lautesten Wrapper, sondern die Unternehmen, die Prozesse besitzen, Distribution kontrollieren oder die Infrastruktur liefern, ohne die keine Agenten-Ökonomie stabil funktionieren kann.





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