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Vom Massen-Feed zur Micro Community: Social Media organisiert sich neu
Social Media richtet sich 2026 neu aus. Dabei spielen klassische Feeds und Reichweite eine neue Rolle und der Dialog tritt in den Vordergrund – und mit ihm auch Micro Communities und Brand-Chancen.
Lange galt Reichweite als wichtigste Währung in der Social-Media-Welt. Wer sichtbar war, galt als relevant. Doch dieses Prinzip trägt immer weniger. In überfüllten Feeds konkurrieren unzählige Inhalte um Aufmerksamkeit, während echte Auseinandersetzung zunehmend ausbleibt. Sichtbarkeit erzeugt heute weder automatisch Vertrauen noch nachhaltige Beziehungen. Parallel dazu verlagert sich die Nutzung in kleinere, klar umrissene digitale Räume. Dort zählt nicht die maximale Ausspielung, sondern inhaltliche Passung, Kontext und Anschlussfähigkeit. Micro Communities sind kein kurzfristiger Trend, sondern Ausdruck eines grundlegenden Strukturwandels.
Like-Verlust auf Instagram:
„100 Likes sind die neuen 1.000“

Wenn Reichweite an Aussagekraft verliert
Die großen Plattformen sind auf Skalierung ausgelegt. Ihre Algorithmen optimieren auf Verbreitung, nicht auf Dialog. Für Nutzer:innen entsteht daraus ein Widerspruch: Das Angebot an Inhalten wächst kontinuierlich, gleichzeitig sinkt die Bereitschaft, sich aktiv zu beteiligen. Beiträge werden konsumiert, aber selten vertieft. Gespräche bleiben oberflächlich, Aufmerksamkeit verteilt sich, ohne sich zu verfestigen. Reichweite misst in diesem Umfeld vor allem Sichtbarkeit, nicht tatsächliche Relevanz.
Plattformen setzen zunehmend auf Bindung
Diese Veränderungen spiegeln sich deutlich in Weiterentwicklung der Plattformen wider. TikTok hat sein Angebot so erweitert, dass Nutzer:innen über Bereiche wie den Freunde-Feed gezielter entscheiden können, welche Inhalte sie angezeigt bekommen. Auch Instagram legt zunehmend Wert auf kleinere, geschlossene Gruppen, etwa über enge Freundeskreise, Broadcast-Kanäle oder spezielle Gruppenfunktionen, um die Interaktion in überschaubaren Kreisen zu fördern. Parallel gewinnen Plattformen an Bedeutung, deren Grundprinzip auf Austausch und Community basiert. So ermöglicht Discord einen direkten Dialog zwischen Nutzer:innen, während Reddit Räume für themenspezifische Diskussionen bereitstellt. Neuere Netzwerke wie Threads oder Bluesky legen ebenfalls einen stärkeren Fokus auf direkte Interaktion und persönliche Nähe. Durch diese bewusste Segmentierung entstehen überschaubare Kommunikationsräume, in denen User intensiver eingebunden bleiben.
Der klassische Feed als Distributionsfläche, nicht als Dialograum
Der zentrale Plattform-Feed verliert zunehmend seine Rolle als Ort für echten Austausch. Als Distributionskanal funktioniert er weiterhin, als Raum für Dialog ist er jedoch nur eingeschränkt geeignet. Inhalte stehen in permanenter Konkurrenz, Reaktionen bleiben häufig oberflächlich. Viele Nutzer:innen empfinden diese Dynamik als ermüdend. Statt endlos zu scrollen, suchen sie gezielt nach Umfeldern, in denen Beiträge sichtbar bleiben und Diskussion möglich ist. Präsenz allein reicht nicht aus. Entscheidend ist, ob Inhalte anschlussfähig sind. Micro Communities übernehmen hier eine zentrale Funktion: Sie reduzieren Komplexität, bündeln Themen und geben Nutzer:innen die Möglichkeit, gezielt zu entscheiden, welchen Inhalten und Stimmen sie folgen. Wirkung entsteht nicht durch Masse, sondern durch die Passung zwischen Inhalt, Thema und Umfeld. Nähe wird damit zu einem wesentlichen Relevanzfaktor.
Warum echte Beteiligung über den Erfolg von Inhalten entscheidet
Mit der Aufteilung in kleinere Kommunikationsräume verändert sich auch die Bewertung von Erfolg auf Social Media. Im Mittelpunkt steht nicht mehr die reine Sichtbarkeit, sondern die Frage, ob Inhalte Gespräche auslösen und Beteiligung fördern. Relevant sind Beiträge, die Nutzer:innen zum Reagieren, Mitdiskutieren oder Weiterdenken anregen. Wirkung entsteht dort, wo Austausch entsteht und Beziehungen wachsen, nicht durch kurzfristige Reichweitensteigerungen. Für Marken wird damit messbar, wie nachhaltig Inhalte tatsächlich wirken.
Was sich für Marken jetzt verändert
Für Marken bedeutet dieser Wandel ein Umdenken in der täglichen Praxis. Standardisierte Inhalte, die plattformübergreifend ausgespielt werden, erzielen in spezialisierten Umfeldern kaum noch Wirkung. Statt Reichweite zu maximieren, geht es darum, relevante Themenräume zu identifizieren und dort sichtbar und anschlussfähig zu werden. Inhalte müssen stärker an bestehende Diskussionen anknüpfen und sich am jeweiligen Nutzungskontext orientieren.
Gleichzeitig verschiebt sich der Fokus von der reinen Veröffentlichung hin zur aktiven Begleitung von Gesprächen. Erfolgreiche Marken beteiligen sich an Diskussionen, reagieren auf Rückmeldungen und entwickeln Inhalte gemeinsam mit ihrer Community weiter. Authentizität entsteht weniger durch perfekte Inszenierung als durch Verlässlichkeit und Präsenz. Vertrauen wächst dort, wo Marken kontinuierlich zuhören und sichtbar Teil des Austauschs bleiben.
Welche Inhalte in Micro Communities funktionieren
Micro Communities reagieren sensibel auf reine Kampagnenlogik. Erfolgreich sind Inhalte, die Haltung zeigen, Diskussionen anstoßen und zum Mitdenken einladen. Dazu zählen einordnende Beiträge, die Position beziehen, statt nur zu informieren, sowie Wissensimpulse, die Raum für Rückfragen lassen. Wiederkehrende Formate schaffen Orientierung und stärken die Bindung. Transparente Einblicke in Entscheidungsprozesse, bewusst unpolierte Inhalte oder exklusive Perspektiven fördern zusätzlich Vertrauen. Formate wie Q&As oder AMAs entfalten ihre Wirkung vor allem dann, wenn sie echte Gespräche anstoßen und Beteiligung ermöglichen, statt auf maximale Sichtbarkeit abzuzielen.
Warum sich Social Media bis 2026 neu ausrichtet
Blickt man auf die kommenden Jahre, entsteht ein klarer Trend: Austausch und Wirkung entstehen immer seltener im offenen Haupt-Feed, sondern in klar umrissenen digitalen Räumen. Gespräche verlagern sich in spezialisierte Communities, thematische Teilbereiche etablierter Netzwerke und neue Plattformmodelle, die Nähe und Beteiligung gezielt fördern. Für Marken rückt damit die strategische Auswahl der eigenen Präsenz in den Vordergrund. Entscheidend ist nicht, überall sichtbar zu sein, sondern dort präsent zu sein, wo relevante Diskussionen stattfinden. Wer Dialog ermöglicht, Vertrauen aufbaut und langfristig Teil der Community wird, schafft stabile Beziehungen. Der Erfolg sozialer Kanäle misst sich künftig weniger an Reichweitenzahlen als an Wirkung im passenden Umfeld.
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B2B-Websites 2026: Brauchen Unternehmen noch Websites?
Spätestens seit KI-Antworten, AI Overviews und Plattform-Content immer häufiger vor dem Klick sichtbar werden, stellt sich auch im B2B eine Budgetfrage: Braucht es die eigene Website noch?

Ist eine Website im Jahr 2026 noch die Plattform der Wahl für ein B2B-Unternehmen?
Warum brauchen B2B-Unternehmen 2026 noch eine Website?
Eine Untersuchung von B2B-Marketingstrategien aus dem Jahr 2025 bestätigt: Neben dem persönlichen Austausch ist die digitale Präsenz nach wie vor die stabilste Säule im B2B-Marketing.
Denn die Website erfüllt im B2B mehrere Aufgaben gleichzeitig, die andere Kanäle nur teilweise abdecken:
- Eigene Botschaften senden: Design, Sprache, Struktur – auf Deiner Website bestimmst Du selbst, wie sich Dein Unternehmen präsentiert.
- Plattform zum Bündeln: Produktseiten, Anwendungsfälle, Dokumentationen, Preislogiken, Case Studies und Download-Ressourcen: Genau diese Seiten werden in Suche, Ads, Vertrieb und zunehmend auch in KI-basierten Antwortsystemen referenziert.
- Leads gewinnen: Die Website unterstützt Conversion-Ziele, wie Demo-Requests, Newsletter-Anmeldungen oder Angebotsanfragen.
Im Jahr 2026 ist die B2B-Website mehr als eine digitale Visitenkarte oder eine Verlängerung des Messeauftritts: Hier finden Interessierte technische Details, Nachweise, Ansprechpartner und nächste Schritte an einem Ort.

Auf Deiner Website fließen alle Informationen über Dein Unternehmen, Deine Produkte oder Dienstleistungen zusammen.
Websites bieten Beständigkeit in langen und komplexen Kaufprozessen
Eine Studie von 6sense zu B2B–Einkäufen in Europa zeigt: Der durchschnittliche Kaufzyklus in Deutschland dauert 9,5 Monate. In so langen Prozessen ist es entscheidend, dass Informationen über Monate hinweg konsistent, auffindbar und intern teilbar bleiben.
An einem Kaufprozess im B2B-Bereich sind im Durchschnitt 10 Personen (Buying Center) involviert. Diese benötigen viele unterschiedliche Inhalte. Da die Personen aus so verschiedenen Bereichen wie der technischen Fachebene, dem Einkauf und dem Management kommen, haben sie nicht nur unterschiedliche Wissensstände, sondern stellen auch verschiedene Fragen:
- Was kostet die Leistung?
- Löst sie unsere Probleme?
- Wie leicht kann ich sie im Unternehmen etablieren?
Das führt zu sehr unterschiedlichen Informationsbedürfnissen hinsichtlich Länge, Tiefe, Aufmachung und Formaten.
Dementsprechend spielen verschiedene Ressourcen im B2B eine Rolle, wie etwa Webinare, Kostenvergleiche und Events.
Diese Inhalte können über verschiedene Kanäle verteilt und beworben werden, wie beispielsweise Social-Media. Für dauerhaft auffindbare Fachinformationen bleibt die Website jedoch meist der geeignetere Ort.

Die Customer Journey im B2B ist meist lang und umfasst zahlreiche Kontaktpunkte.
Der Großteil der B2B-Recherche passiert online – auf Websites
Laut der B2B-Studie „“ finden etwa 60 Prozent des Einkaufsprozesses online statt.
Welche Informationsquellen sind demnach am wichtigsten?
- ¾ sagen: Anbieter-Websites (genauso viele: Online-Fachpublikationen)
Gerade in technischen Branchen spielen fundierte Inhalte weiterhin eine große Rolle.
Für B2B-Unternehmen bedeutet das: Die eigene Website bleibt ein zentraler Informationshub im Buying Process.
Das spiegelt sich auch in einigen LinkedIn-Diskussionen wider, die ich verfolge:

Screenshot eines LinkedIn Posts (inkl. Kommentar) zum Thema „Ist eine Website im B2B-Bereich noch relevant?“.
Marketingstrategien im B2B folgen zu oft Trends
Ein häufiger Kritikpunkt am Marketing von B2B-Unternehmen ist: Ihre Maßnahmen orientieren sich an Marketingtrends statt an den Informationsbedürfnissen ihrer Zielgruppe.
Welche Inhaltsformate sind beispielsweise bei Ingenieur*innen im Buying Process die beliebtesten? Social Media Posts vielleicht? Weit gefehlt!
Es sind:
- Datasheets (79 %)
- Technische Fachartikel (61 %)
- danach CAD-Zeichnungen, Produktdemo-Videos und Testberichte.
Für technische Zielgruppen wie Ingenieur*innen zählen belastbare Informationen: Spezifikationen, Anwendungsdetails, Nachweise, Tests und konkrete Einsatzszenarien – keine Marketing-Buzzwords.
Technische Zielgruppen sind im B2B-Marketing sehr häufig vertreten. Sie bevorzugen faktenbasierte, detaillierte Inhalte statt Marketing Storytelling. Für B2B bedeutet das: Du musst das Suchverhalten Deiner Zielgruppe kennen, denn Vermutungen anzustellen oder Trends hinterherzujagen, vergeudet Zeit und Geld.

Screenshot eines LinkedIn Posts zum Informationsverhalten von Ingenieur*innen: 60 % des Einkaufsprozesses findet online statt. (Quelle)
Social Media spielt eine Rolle – Aber anders als oft angenommen
Natürlich ist Social Media Engagement für Unternehmen wichtig – insbesondere, um junge Zielgruppen zu erreichen. Auch hier zeigt die Studie interessante Unterschiede.
Ingenieure nutzen zur Informationssuche im B2B-Buying-Prozess:
- 1/3 (31 %): YouTube
- Nur jeder Siebte (15 %): LinkedIn
Als besonders wertvoll werden folgende Plattformen bewertet:
- YouTube (84 %)
- LinkedIn (60 %)
- Danach folgen: GitHub (45 %), Stack Overflow und Reddit.
Plattformen helfen also beim Entdecken von B2B-Unternehmen, etwa über Anwendungsvideos von Maschinen oder Software auf YouTube.
Wichtig: Social Media ersetzt Websites nicht. Plattformen wie YouTube sind zwar wichtig für Reichweite, Distribution und Inspiration, jedoch nicht als primäre Informationsquelle.
Plattformen helfen beim Entdecken von Inhalten. So können beispielsweise detaillierte Anwendungsvideos von Maschinen oder Software auf YouTube das Interesse der Zielgruppe auf das Unternehmen lenken. Am Ende landen Nutzer*innen häufig auf Websites.

Die B2B-Website als zentraler Ort, an dem Marketing- und Vertriebsaktivitäten zusammenlaufen
KI wird genutzt – Aber das Vertrauen ist gering
KI-Ergebnisse „klauen“ im B2B-Bereich Traffic, da sie Nutzerfragen beantworten und zu Zero Click Searches führen. Laut einer Umfrage von Salesforce berücksichtigen 85 Prozent der Marketer dies in ihrer SEO-Strategie.
Doch wie gehen B2B-Kunden mit KI im Kaufprozess um?
- Die Engineers-Studie zeigt, dass nur etwa 10 Prozent der Befragten KI aktiv zur Recherche nutzen und den KI-Ergebnissen nur ein sehr geringes Vertrauen (4,4 von 10) entgegenbringen. In Europa ist das Vertrauen sogar noch niedriger als in den USA.
- Laut der Studie „Role and Influence of the Technology Decision-Maker Survey“ von Foundry sagen 81 Prozent der IT-Leader, dass KI ihre IT-Kaufentscheidung beeinflusst. Dabei sind die Werte bei den Millennials und der Gen Z deutlich höher, als bei den Babyboomern.
Die Studien zeigen kein einheitliches Bild. In technischen Zielgruppen ist die aktive Nutzung von KI für Recherche bislang noch begrenzt und das Vertrauen eher verhalten. In anderen Kontexten, etwa bei IT-Entscheider*innen, wird KI bereits stärker als Einflussfaktor im Kaufprozess wahrgenommen. Entscheidend ist daher nicht, ob KI überall gleich relevant ist, sondern in welchen Zielgruppen und Phasen sie an Bedeutung gewinnt.
B2B-Unternehmen müssen sich dessen bewusstwerden und entsprechend handeln:
- Viele KI-basierte Such- und Antwortsysteme greifen auf Webinhalte, indexierte Quellen und weitere strukturierte Informationen zurück.
- Gut aufbereitete Inhalte erhöhen die Chance, in solchen Umfeldern sichtbar und referenzierbar zu werden.
- Auf B2B-Websites sind strukturierte, verständliche und crawlbare Inhalte essenzielle Bestandteile einer GEO-Strategie (Generative Engine Optimization).
SEO muss heute die Website, KI-Oberflächen und die Distribution gemeinsam denken. Nach einer Community-Befragung des Bundesverbands Industrie Kommunikation e. V. sind fast 90 Prozent der Befragten überzeugt: „Generative Engine Optimization (GEO) wird in den nächsten zwei Jahren für die Content-Erstellung und Webseitenoptimierung unseres Unternehmens ein Must-have.“
Die Konsequenz für B2B-Marketing: KI ersetzt fundierte Inhalte nicht. Gerade technische Zielgruppen bleiben skeptisch gegenüber generierten Antworten.
Unser Geschäftsführer Julian hat seine zentralen Thesen zum Thema SEO und KI in einem Blogpost zusammengefasst: „SEO & KI 2026: Warum Suchmaschinenoptimierung wichtiger wird – nicht unwichtiger“.
Praxisbeispiel B2B-Website
Gerade in erklärungsbedürftigen Märkten – wie Naturgraphit für Flammschutz, Leitfähigkeit und Schmierstoffe – ist eine gut strukturierte Website unverzichtbar. Dabei werden verschiedene Wissensstände in der Zielgruppe berücksichtigt.

Gerade in erklärungsbedürftigen B2B-Märkten bleibt die Website in vielen Fällen der zentrale Ort für vertiefende Information, Vertrauen und Conversion.
Eine Website hat im B2B-Bereich verschiedene Funktionen:
- Websites sind ein zentraler Bestandteil der B2B Customer Journey, insbesondere für Vergleiche und vertiefende Recherchen.
- Gleichzeitig bleibt die Website der Ort, an dem SEO, Expertise und Kontaktmöglichkeiten zusammengeführt werden.
Zwar gewinnen Social Media und Plattformen an Bedeutung für Reichweite und Distribution, doch gerade bei komplexen Produkten bleibt die Website der Ort, an dem Vertrauen aufgebaut und fundierte Informationen bereitgestellt werden.
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Implikationen für SEO: Websites bleiben wichtig – Aber ihre Rolle verändert sich
Websites sind ein zentraler Bestandteil der B2B Customer Journey, besonders bei technischen Entscheidungsprozessen.
Beispiel Pipedrive-Website
Alle Inhalte sind unter einem Dach vereint. Das Beispiel zeigt, wie eine Website unterschiedliche Suchintentionen bedient: Vergleiche mit der Konkurrenz (HubSpot), Preisübersichten reduzieren Reibung in der Vorauswahl, Fallstudien schaffen Vertrauen und branchenspezifische Landingpages erhöhen die Relevanz für konkrete Zielgruppen.

Screenshot der Menüstruktur der Website von pipedrive: Auf dieser Website sind alle Inhalte übersichtlich vereint.
Die Formatvielfalt wird sichtbar: Blog, Videos, Webinare, eBooks und Dokumentationen:

Auf ihrer Website bietet das Unternehmen pipedrive Inhalte in verschiedenen Formaten an
Owned Media wird wertvoller
Plattformreichweite ist immer an fremde Regeln gebunden – an Algorithmen, Formate, Sichtbarkeitslogiken und Werbekosten. Die eigene Website bietet im Vergleich dazu mehr Kontrolle über Inhalte, Conversion-Pfade, Datenpunkte und Prioritäten.
- Inhalte: Technische Inhalte, komplexe Sachverhalte, verständliche Produktinformationen, Services und Tools. Websites bieten beispielsweise mit Rechnern und Konfiguratoren einen klaren Vorteil gegenüber Social-Media-Plattformen. Auch für SEO zahlt sich dieser Nutzer-Mehrwert aus.
- First-Party-Daten und Conversion-Messung: Auf der eigenen Website lassen sich Interaktionen, Downloads, Formularpfade und Seitennutzung deutlich gezielter auswerten als auf vielen Drittplattformen.
- Conversion-Pfade, UX und interne Verlinkung: Die Website ist nicht nur eine Content-Plattform, sondern bei komplexen B2B-Produkten auch die Brücke in die persönliche Beratung.
Eine gute Website kann die Seriosität eines Unternehmens stärken. Dies kann beispielsweise durch inhaltliche Tiefe, den Fokus auf eine starke Marke, ein professionelles Design und eine passende Domain erreicht werden. Schlechte, lieblose Websites werden in Zukunft vermutlich nicht nur Nutzer*innen verlieren, sondern auch an Sichtbarkeit einbüßen.
Die zentrale Frage lautet daher nicht, ob B2B-Unternehmen 2026 noch eine Website brauchen. Sondern ob ihre Website den Kaufprozess tatsächlich unterstützt.
Wenn Du noch tiefer in das Thema B2B-SEO-Strategie einsteigen willst, empfehle ich Dir den Blogpost meiner Kollegin Kim: „7 Tipps, für Deine B2B-SEO-Strategie“
Bildnachweis: Titelbild: Media Srock/stock.adobe.com; Bild 2: generiert mit ChatGPT/Seokratie; Bild 3: Seokratie; Bild 4: Screenshot LinkedIn, bearbeitet; Bild 5: Screenshot LinkedIn; Bild 6: generiert mit ChatGPT/Seokratie; Bild 7: Screenshot LinkedIn; Bild 8: Screenshot des Menüs von Pipedrive, bearbeitet; Bild 9: Screenshot des Menüs von Pipedrive, bearbeitet
Quellen:
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„MPEGA“ statt MAGA: Modelabel Ecoalf kämpft mit provokantem Plakat für Klimaschutz
Mit der deutlichen Anspielung auf Trumps Slogan will Ecoalf Klimaschutz wieder zum Gesprächsthema machen.
Pünktlich zum „Earth Month“ April launcht das spanische nachhaltige Modelabel Ecoalf ein riesiges OOH-Plakat in Madrid, dass mit einer Anspielung an Trumps MAGA-Slogan daran erinnern soll, dass Nachhaltigkeit kein bloßer Trend ist. Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit soll das Plakat im Anschluss ein zweites Leben erhalten.
Seit dem ersten April dominiert ein riesiges Plakat eine Häuserfassade des Gran Vía im Herzen Madrids. Darauf zu sehen eine Kappe, die augenblicklich an die „Make America Great Again“-Käppis des US-Präsidenten Donald Trump und seiner Anhänger erinnert. Dieses Exemplar ist jedoch grün und trägt die Aufschrift „Make Planet Earth Great Again“. Dafür verantwortlich ist die spanische nachhaltige Modemarke Ecoalf.
Die 2009 gegründete Modemarke Ecoalf hat sich selbst zum Ziel gesetzt, möglichst viele ihrer Produkte aus recycleten Materialien herzustellen. Mit der einfachen wie einprägsamen Botschaft der aktuellen Kampagne wollen sie das wichtige Thema Klimaschutz den Menschen wieder in Erinnerung rufen. Die Kampagne startet pünktlich zum „Monat der Erde“ April, der besonders bekannt für den Tag der Erde am 22. April ist.
CMO-CSO-Playbook
So zahlt Nachhaltigkeit im Marketing auf langfristiges Umsatzwachstum ein
Damit Unternehmen nicht nur ihre Klimaziele erreichen, sondern auch nachhaltig wachsen, sollten Chief Sustainable Officer und Chief Marketing Officer Hand in Hand arbeiten. Wie das konkret aussehen kann, beschreibt das „CMO-CSO Playbook“. …
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Neubesetzung: Stefanie Becker wird Marketingchefin von Citroën Deutschland
Stefanie Becker ist die neue Marketingchefin von Citroën in Deutschland
Citroën Deutschland besetzt die Marketing-Spitze neu: Stefanie Becker wechselt innerhalb des Stellantis-Konzerns zu der Marke und verantwortet dort ab sofort Marketing und Kommunikation.
Das Konzernumfeld ist der neuen Marketingchefin nicht fremd: Seit Juni 2022 verantwortete Becker den Bereich Online Vertrieb und eCommerce bei Stellantis in Deutschland. In dieser Funktion war sie unter anderem für den Ausbau digitaler Vertriebskanäle sowie für die Weiterentwicklung der Online-Marktplatzstrategie zuständig. Damit bringt sie vor allem Erfahrung an der Schnittstelle von Marketing, Vertrieb und digitalen Geschäftsmodellen mit – ein Feld, das für Automobilmarken weiter an Bedeutung gewinnt.
Olympische Winterspiele
Citroën Deutschland feiert Team Deutschland und Sondermodelle
Citroën Deutschland nutzt die Olympischen Winterspiele als Bühne. Der Auftritt unter dem Motto „Lët’s move the people“ hat dabei vor allem zwei Botschaften. …
Zugleich bedankt sich Goldboom bei ihrem Vorgänger Roman Franke für dessen Arbeit in den vergangenen Jahren – Franke hat das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen.
Mit der Personalie setzt Citroën Deutschland auf Kontinuität im Konzern und auf Marketingkompetenz mit starkem Digitalfokus. Becker wird künftig die Marketingstrategie der Marke verantworten und deren Weiterentwicklung im deutschen Markt steuern – in einem Umfeld, das von Transformation, wachsender Wettbewerbsdichte und steigenden Anforderungen an Kommunikation und Vertrieb geprägt ist.
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