Whoop-Sieg vor Gericht: Droht Garmin ein Verkaufsverbot?
Auf dem Wearables-Markt geht es gerade heiß her: Ein Gericht stoppte den Verkauf eines Fitness-Trackers wegen Design- und Markenrechtsverletzungen. Grund für das Urteil war, dass das minimalistische Armband-Design des Herstellers dem des Whoop zu stark ähnelt.
Das Gerichtsurteil könnte die künftigen Produktstrategien großer Fitness-Tracker-Hersteller grundlegend beeinflussen. Was zunächst wie ein einfacher Rechtsstreit um eine Nachahmung wirkte, entwickelt sich nun zu einer Grundsatzfrage: Ab wann ähneln sich Fitness-Tracker in Design und Auftritt so sehr, dass Marken- und Wettbewerbsrechte verletzt werden?
Was ist der Hintergrund der Klage?
Das Whoop MG Bildquelle: nextpit
Ein US-Bundesgericht sprach Whoop eine einstweilige Verfügung gegen den chinesischen Hersteller Lexqi zu. Auch Lexqi bewirbt in den USA ein Fitnessband ohne Bildschirm, das im Vergleich mit dem von Whoop (Test) fast identisch wirkt. Begründet wurde das Urteil damit, dass das minimalistische Armband-Design von Lexqi dem von Whoop zu stark ähnele und so zu Verwechslungen bei Kunden führen könnte.
Doch das dürfte nur der Anfang sein. Denn Whoop klagt bereits gegen Polar, weil der neue Polar Loop das markante, displaylose Design kopiere. Auch hier stellt sich die Frage, wie nah sich Wearables am Konkurrenten-Look orientieren dürfen, ohne rechtliche Grenzen zu überschreiten.
Wie sieht die Zukunft von Garmin, Polar und Co. aus?
Dieser Rechtsstreit macht eines deutlich. Viele große Hersteller setzen inzwischen ebenfalls auf schlanke, minimalistische Fitness-Tracker, die dem Whoop-Design nahekommen. Ein entscheidender Unterschied bleibt aber: Wer ein Polar Loop oder ein Amazfit–Band kauft, zahlt einmalig für die Hardware. Beim Whoop hingegen gibt es ein Abo-Modell.
Gerüchte über ein Garmin-Smartband, das offenbar ebenfalls in Richtung bildschirmlose Form geht, zeigen, dass Hersteller diesen Trend ernst nehmen. Sollte Whoop vor Gericht Erfolg haben, müssen Garmin, Polar oder Amazfit ihre Produktgestaltung deutlich überdenken.
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Kaufberatung: So findet Ihr das passende Whoop-Modell für Euch
CB-Funk-Podcast #163: Fabian beim Beamen, DLSS MFG 6× und 50 Jahre Apple
Fabian ist zurück aus New York und berichtet im Podcast aus erster Hand, wie es sich angefühlt hat, „3D-Videotelefonie“ über HP Dimension mit Google Beam zu führen. Auch über seinen Abstecher zu Intels neuen Arc Pro „Big Battlemage“ gibt es etwas zu erzählen. Daheim in Berlin hat Wolfgang derweil Nvidia DLSS MFG 6× getestet.
CB-Funk: Die einhundertdreiundsechzigste Episode
Die großen Themen des dieswöchigen CB-Funk-Podcasts sind damit gesetzt. Im Anschluss zum DLSS-Update mit Dynamic MFG gibt es außerdem überraschend noch Auto Shader Compiling – ein neues Feature in der Nvidia App (Beta) und nicht alle nur für RTX-50-Grafikkarten.
Zum Ende heißt es: Happy Birthday, Apple! 50 Jahre wird der Konzern heute alt. Jan und Fabian blicken gemeinsam auf ihre Apple-Historie zurück, sinnieren über Flops, Enttäuschungen und „Skandale“. Wir wünschen viel Spaß beim Zuhören und freuen uns auf eure Kommentare!
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Und wie üblich zur Erinnerung: Wir möchten im CB-Funk jede Woche einige Fragen beantworten, die zum Podcast, zur Redaktion oder unseren Themen passen. Gerne könnt ihr eure Fragen an podcast@computerbase.de richten oder aber uns hier im Forum oder auf Discord per Direktnachricht anschreiben – wir sind gespannt!
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Übersicht zu den bisherigen Episoden
Eine Übersicht zu den bisherigen Podcast-Folgen und den entsprechenden Artikeln mit Kommentarbereich ist auf der Themenseite CB-Funk zu finden.
Zen 6 + Instinct: AMD Advancing AI 2026 startet am 22. Juli
Die zuletzt wichtigste AMD-Veranstaltung für die Vorstellung neuer Profi-Produkte im Bereich Künstlicher Intelligenz startet dieses Jahr am 22. Juli: AMD Advancing AI 2026. Erwartet wird in diesem Jahr nicht nur Zen 6 als neue CPU-Architektur für AMD Epyc Venice, sondern auch Instinct MI455X und der Ausblick auf die Zukunft.
Mit dabei ist auch das AMD Helios Rack, was bereits ab dem dritten Quartal dieses Jahres ausgeliefert werden soll. Der Termin für die Veranstaltung ist deshalb passend gewählt.
ROG Cetra Open Wireless Earbuds: Asus‘ Gaming-On-Ears erreichen für 209 Euro den Handel
Asus‘ neue, leichtgewichtige Gaming-On-Ears „ROG Cetra Open Wireless Earbuds“ haben den Handel erreicht. Erste Anbieter verlangen 209 Euro (UVP), können aber noch nicht liefern. Angekündigt wurden die neuen Open-Ear-Buds bereits am 20. März mit dem Hinweis „ab sofort verfügbar“
Open vs. True Wireless
Nicht zu verwechseln sind die neuen „ROG Cetra Open Wireless Earbuds“ mit den Schwestermodellen „Asus ROG Cetra True Wireless Speednova“ und „Asus ROG Cetra True Wireless“, die schon seit 2024 respektive 2022 im Handel erhältlich sind.
Im Gegensatz zum True-Wireless-Modell handelt es sich beim neuen Open-Wireless-Ableger nicht um In-Ear-, sondern um Open-Ear-Kopfhörer, die ihren Platz also vor der Ohrmuschel haben und nicht im Gehörgang. Die weitere Ausstattung ist eine konsequente Weiterentwicklung des Vorgängers in der Version „Speednova“, allerdings gibt es bauartbedingt auch Abstriche beim Funktionsumfang.
Beim neuesten Spross der Cetra-Familie hervorzuheben ist neben der Bauform vor allem der Wechsel auf Bluetooth 6.0, dessen Standard zwar schon Ende 2024 verabschiedet wurde, aber auch im Smartphone-Bereich erst bei der letzten Generation Einzug gehalten hat. Bluetooth 6.0 bietet eine höhere Energieeffizienz für längere Akkulaufzeiten sowie niedrigere Latenzen und einen schnelleren Verbindungsaufbau – alles Funktionen, die einem (Gaming-)Headset gut zu Gesicht stehen, sofern denn Bluetooth 6.0 überhaupt eingesetzt wird.
Auch am PC oder Notebook voll nutzbar
Mitgeliefert wird nämlich auch wieder der proprietärer „Speednova“-USB-Adapter für den Verbindungsaufbau mit einem PC. Da es für Windows meist keine eigenständigen Bluetooth-Treiber gibt, wird der USB-Dongle zwingend benötigt, wenn das Mikrofon genutzt werden soll, ansonsten wird aus dem Headset ein reiner Kopfhörer.
Neu am Speednova-Dongle ist, dass er einen zusätzlichen USB-Ausgang an der Front hat, sodass der USB-Port des PCs vom Dongle nicht blockiert wird. Auf der Haben-Seite sind zudem deutlich größere Treiber als beim Vorgänger, allerdings ist der Abstand zum Ohr im Verhältnis auch größer. Asus wirbt mit einer „diamantähnlichen Kohlenstoffbeschichtung, die für klare Höhen, tiefe Bässe und einen räumlichen Klang“ sorgt. Beide Headset-Teile lassen sich zudem mit einem Nackenbügel verbinden, wodurch sie bei sportlichen Betätigungen einen besseren Halt bieten sollen.
Wiederum gestrichen wurde die Möglichkeit das Ladeetui per Qi zu laden, also auf beliebigen kabellosen Ladegeräten, die diesen Lade-Standard unterstützen. Bauartbedingt fehlt zudem die aktive Geräuschunterdrückung (ANC).
Statt eines Knochenschallsensors bietet das Cetra Open Wireless insgesamt vier Mikrofone mit KI-unterstützter Rauschunterdrückung. Das neue Modell wird zudem nur noch in Schwarz verfügbar sein, wohingegen das Cetra-True-Wireless-Headset auch in Weiß zu haben ist.
Dem neuen Modell erhalten geblieben ist die Asus-Aura-RGB-Beleuchtung, die sich aber bei Bedarf auch abschalten lässt.
Preis und Verfügbarkeit
Die Asus ROG Cetra Open Wireless Earbuds sind im Webshop von Asus nach wie vor nicht verfügbar, werden mittlerweile aber bei ersten Händlern wieder gelistet. Die Preise starten ab 210 Euro und liegen damit deutlich über dem Niveau des True-Wireless-Speednova-Modells zu dessen Start im Jahr 2024. Als Liefertermin wird je nach Shop frühestens der 9. April angegeben.