Künstliche Intelligenz
Wissen schnell wiederfinden: Mächtige Suche und smarte Lesezeichen in Obsidian
Schnell wächst eine Notizensammlung in Obsidian so an, dass sie zu unübersichtlich wird, um in den Ordnern eine bestimmte Textstelle oder Notiz zu finden. Doch Obsidian enthält verschiedene Funktionen, um in umfangreichen Notizsammlungen oder Knowledge Bases Informationen schnell wiederzufinden. Sie können aktuelle Notizen anpinnen, mit Ordnern mehr Übersicht schaffen und häufig benötigte Notizen mit einem Lesezeichen versehen. Komplexere Notizsammlungen können Sie in einer Datenbankstruktur (Base) organisieren und dort nach Bedarf filtern und sortieren, um etwa zu erledigende Aufgaben anzuzeigen.
Doch häufig führt der schnellste Weg zu einer Datei oder Textstelle über die Suchfunktion von Obsidian. Die kann deutlich mehr als nur Suchbegriffe entgegennehmen, die wichtigsten Parameter stellen wir hier durch Beispiele vor. Das Suchergebnis können Sie als Lesezeichen oder in einer Notiz speichern – auch so, dass die Suche bei jedem Aufruf erneut aktualisiert wird.
Ein Beispiel: In einem Obsidian-Vault – also einer Notizensammlung – liegen unter anderem selbst geschriebene Texte für eine Zeitschrift. Um an einem davon weiterzuarbeiten, können Sie ein Lesezeichen dafür anlegen. Doch das müssten Sie für jeden aktuellen Artikel aufs Neue erledigen und natürlich die Lesezeichen für abgeschlossene Artikel wieder entfernen. Praktischer wäre da ein Lesezeichen, das automatisch die noch nicht abgeschlossene Texte listet. Ein dynamisches Lesezeichen präsentiert eine solche Liste stets aktuell. Wir zeigen, welche praktischen Möglichkeiten die Suche in Obsidian bietet und wie Sie diese für ein dynamisches Lesezeichen nutzen.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Wissen schnell wiederfinden: Mächtige Suche und smarte Lesezeichen in Obsidian“.
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Grafikkartenpreise stabilisieren sich | heise online
Wer gern den eigenen Desktop-PC aufrüsten möchte, bekommt immerhin weiterhin bezahlbare Grafikkarten. Eine erste Welle von Preissteigerungen aufgrund der laufenden Speicherkrise ist überwunden; vor allem Mittelklasse-Modelle sind in den letzten Wochen wieder günstiger geworden.
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Das niedrige Preisniveau vom Sommer 2025 bleibt zwar unerreicht, allerdings sind einige Grafikkarten um AMDs und Nvidias Preisempfehlungen herum erhältlich. Manche Modelle unterschreiten sie auch weiterhin etwas.
| Grafikkartenpreise [in Euro] | |||
| Modell | UVP | Preis 21.8.25 (ab) | Preis 1.4.26 (ab) |
| RTX 5090 | 2099 | 2250 | 3500 |
| RTX 5080 | 1059 | 1030 | 1190 |
| RTX 5070 Ti | 879 | 780 | 915 |
| RTX 5070 | 589 | 535 | 580 |
| RTX 5060 Ti 16GB | 449 | 425 | 550 |
| RTX 5060 Ti 8GB | 399 | 340 | 350 |
| RTX 5060 | 319 | 280 | 300 |
| RX 9070 XT | 689 | 630 | 650 |
| RX 9070 | 629 | 580 | 560 |
| RX 9060 XT 16GB | 369 | 350 | 390 |
| RX 9060 XT 8GB | 315 | 290 | 310 |
Nur die GeForce RTX 5090 ist viel zu teuer
So kosten die günstigsten Herstellerkarten der GeForce RTX 5060 derzeit rund 300 Euro. Eine GeForce RTX 5070 gibt es ab etwa 580 Euro. Grafikkarten mit 16 GByte oder mehr Speicher übersteigen Nvidias UVPs; die GeForce RTX 5070 Ti ist aber immerhin wieder unter 1000 Euro erhältlich.
Einzig die GeForce RTX 5090 ist zu keinen vernünftigen Preisen verfügbar. Die 2099-Euro-UVP ist seit Monaten Wunschdenken; mindestens 3500 Euro bei seriösen Händlern müssen Interessierte hinblättern.
16 GByte bei AMD günstiger
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AMDs 16-GByte-Grafikkarten sind günstiger verfügbar als Nvidias. Das gilt sogar für die Radeon RX 9060 XT 16 GByte, die aufgrund der Speicherpreise eigentlich tot geglaubt war. Das Topmodell Radeon RX 9070 XT ist unterhalb von AMDs Preisempfehlung erhältlich.
Es gibt lediglich zwei Einschränkungen beim Grafikkartenkauf. Es sind immer nur wenige Herstellerkarten pro GeForce- und Radeon-Modell zu niedrigen Preisen verfügbar. Käufer haben daher wenig Auswahl und müssen gegebenenfalls mit einer lauteren Kühllösung vorlieb nehmen.
Zudem schwanken die Preise. Interessierte sollten daher tagesaktuell bei Preisvergleichern schauen, welche Grafikkarten gerade bezahlbar sind. Universelle Aussagen lassen sich nicht treffen.
(mma)
Künstliche Intelligenz
Metas neues KI-Spitzenteam soll Feed-Algorithmen noch effektiver gestalten
Meta will seine Empfehlungssysteme mithilfe von KI weiter verbessern und hat dafür ein neues Team aus hoch qualifizierten Fachkräften und KI-Forschern aufgebaut, wie Business Insider berichtet. Die neue Einheit namens MRS Research gehört zu Meta Recommendation Systems (MRS), einer Abteilung, die die Empfehlungsalgorithmen für Metas soziale Netzwerke entwickelt, also jene Systeme, die bestimmen, welche Inhalte Nutzer auf Facebook, Instagram oder Threads sehen. MRS arbeitet dabei eng mit Metas Werbesparte zusammen. Damit treibt der Konzern seine Strategie voran, KI gezielt zur Stärkung seines Werbegeschäfts einzusetzen.
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Ein Meta-Sprecher bestätigte, dass MRS Research im vergangenen Oktober ins Leben gerufen worden sei, und sagte, dass es eine vergleichbare Einheit bereits in anderer Form gegeben habe. Das angeworbene Personal deutet jedoch darauf hin, dass es sich um mehr als eine Umbenennung handelt.
KI-Forscher von Amazon, OpenAI und Google
Für die Leitung der Forschungseinheit hat Meta Yang Song gewonnen. Die frühere TikTok-Führungskraft war dort für Nutzerwachstum und Empfehlungssysteme verantwortlich und wechselte im November 2025 zu Meta. Auf LinkedIn schreibt Yang, er sei begeistert davon, Metas Empfehlungssysteme mithilfe von KI grundlegend zu verändern. Ebenfalls zu MRS Research gewechselt ist der frühere Amazon-KI-Forscher Lihong Li. Zudem habe Meta die MRS-Abteilung mit dem ehemaligen OpenAI-Forscher Xiaolong Wang und dem Google-Forscher Fei Sha verstärkt, heißt es in dem Bericht.
Eine Stellenanzeige beschreibt MRS Research als neu geschaffene Einheit, die führende KI-Forscher zusammenführt, um bestehende Empfehlungssysteme deutlich zu übertreffen. Sie soll sich auf langfristige KI-Forschungsziele konzentrieren und Forschungsergebnisse veröffentlichen.
Die aktuellen Bemühungen sind Teil einer seit 2025 laufenden, milliardenschweren KI-Offensive, mit der Meta gezielt hoch qualifizierte KI-Fachkräfte anwirbt. Ziel ist es, im Wettbewerb um fortschrittliche KI-Modelle bis hin zur Superintelligenz eine führende Rolle einzunehmen. Zentraler Baustein dieser Strategie ist die im Sommer 2025 gegründete Einheit Meta Superintelligence Labs (MSL). Anders als MRS Research ist MSL jedoch nicht Teil der Empfehlungssysteme, sondern verfolgt langfristige Grundlagen- und Modellforschung.
Metas KI-Strategie reicht dabei bis tief in die Organisation hinein: So misst Meta zunehmend auch die Leistung seiner Mitarbeiter daran, wie intensiv sie KI-Werkzeuge einsetzen, und stellt Teams auf kleinere, KI-getriebene Einheiten um.
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(tobe)
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Irankrieg lässt auch Amazons Gebühren steigen
Online-Händler, die ihre Waren über Webseiten des Konzerns Amazon.com verkaufen, stehen vor höheren Kosten. Grund sind die durch den Irankrieg gestiegenen Treibstoffpreise. In den USA und Kanada erhebt Amazon ab 17. April einen Aufschlag von 3,5 Prozent auf seine Dritthändler-Gebühren für Verpackung und Zustellung von Waren (Fulfilled by Amazon, FBA).
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Das meldet der kanadische Fernsehsender CTV. heise online hat Amazon kontaktiert, um Informationen über die Tarifentwicklung in Europa und auf anderen Kontinenten zu erhalten.
Amazon hat gegenüber CTV News angegeben, die höheren Kosten bislang absorbiert zu haben. In den USA werde der durchschnittliche Aufschlag 17 US-Cent je Stück betragen. Das variiert natürlich stark, abhängig insbesondere von Gewicht und Maßen des jeweiligen Stücks.
Die Mehrpreise sind laut Amazon deutlich geringer als bei anderen großen Logistikunternehmen. Unternehmen wie Fedex und UPS heben schon lange Treibstoffaufschläge ein, die sich zudem wöchentlich ändern.
(ds)
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