Apps & Mobile Entwicklung
007 First Light unter Linux im Test
Dem Technik-Test zu 007 First Light unter Windows folgt der Test unter Linux. Wie die Windows-Version für Steam dank Proton mit AMD Radeon RX 9000, GeForce RTX 5000 und Intel Arc B580 läuft, klärt der nachfolgende Test. Spoiler: gut!
007 First Light unter Linux im Test
Testsystem und Testmethodik
Getestet wurde 007 First Light unter Linux auf einem CachyOS-System auf Basis eines Ryzen 7 7700X mit 32 GB DDR5-6000 (Dual Channel) in einem MSI B650 Gaming Plus WiFi. Als Grafikkarte von AMD kam eine Radeon RX 9070 zum Einsatz. Für Nvidia trat eine GeForce RTX 5070 an und Intel wurde durch eine aktuelle Arc B580 vertreten. Als Auflösung wurde 2.560 × 1.440 gewählt. Die Software-Basis war die folgende:
- CachyOS-Linux-Kernel 7.0
- Mesa 26.1
- Nvidia 595.71.05
- KDE Plasma 6.6.5
- Proton Experimental vom 26.05.2026
Da sich die Hardware vom 007-First-Light-Technik-Test unter Windows unterscheidet, wurden Windows-11-Testergebnisse auf dem Linux-Testsystem ebenfalls neu ermittelt. Als Treiberversionen dienten Adrenalin 26.5.2, GeForce 610.47 und Intel 8824 – also die aktuellen Game-Ready-Versionen.
Als Benchmarkszene wurde dieselbe wie im Windows-Test gewählt. Dabei geht es für 20 Sekunden ins Kapitel „Alle Zeit der Welt“ in der Slowakei. Mittlere Sichtweite, NPCs und etwas Vegetation fordern Prozessor und Grafikkarte gleichermaßen. In den Grafikoptionen wurden maximale Grafikdetails und DLSS respektive FSR mit der Qualitätseinstellung „Quality“ gewählt.
So läuft 007 First Light unter Linux
Benchmarks mit AMD Radeon RX
Shader kompilieren? Was ist das? Tatsächlich startet 007 First Light mit der Radeon-Grafikkarte direkt. Die erforderlichen Shader wurden von Steam bereits im Vorfeld geladen. Und die Performance?
Der Titel läuft gut, aber nicht gut genug um Windows einzuholen. Im Durchschnitt ist Windows 3 Prozent schneller. Nichts Weltbewegendes. Nur bei den Percentil-FPS wird der Unterschied sichtbarer. Dort schafft Windows 9 Prozent höhere FPS. Doch ob Windows oder Linux – 007 First Light läuft auf der Radeon gut. Es gibt aber ein ABER: Auch unter Linux lässt sich FSR 4 noch nicht fehlerfrei erzwingen.
Benchmarks mit Intel Arc
Die gute Nachricht zuerst: 007 First Light läuft auch mit einer Intel-Arc-Grafikkarte unter Linux. Den Komfort, nicht auf die Shader-Kompilierung warten zu müssen, gibt es hier zwar nicht, dafür zeigten sich beim Spielen keine Bildfehler.
Aus Performance-Sicht muss Intel Arc unter Linux aber Federn lassen. Mit Windows ist man hier im Durchschnitt um 56 Prozent schneller, 39 Prozent sind es bei den Low-FPS. Hier hilft nur die Grafik herunterzustellen, da das Spiel ansonsten keinen Spaß macht.
Leider zeigt sich damit auch bei 007 der Nachteil von Arc-Grafik unter Linux. Zwar wird auch der freie Mesa-Treiber genutzt wie bei AMD und auch die Kompatibilität ist über die letzten Jahre besser geworden, aber was die Leistung angeht, liegen noch viele Ressourcen der Hardware unter Linux brach.
Benchmarks mit Nvidia RTX
Nvidia überrascht wiederum positiv. Während GeForce sich unter Linux oft als Sorgenkind herausstellt, sei es aufgrund der Performance oder aber der Kompatibilität mit Spielen, so zeigt sich die RTX unter 007 First Light in einem neuen Licht: Windows als auch Linux liegen fast gleichauf.
Im Durchschnitt können sich Windows-Spieler über 6 Prozent höhere FPS freuen. Doch beim Blick auf die Low-FPS dreht sich das Bild um und Linux liegt überraschend 4 Prozent vor Windows. So oder so lässt sich der Titel auf beiden Systemen gut spielen.
Allerdings muss angemerkt werden, dass sich online die Berichte häufen, dass es gerade in Verbindung mit DLSS zu Problemen kommt. Im Testaufbau ließ sich das allerdings nicht nachstellen.
GeForce und Radeon: Das TAA-Duell
Auch unter Linux wurde ein Blick auf das Duell Radeon gegen GeForce mit TAA geworfen.
Die Radeon ist hierbei satte 49 Prozent schneller als die GeForce. Deutlich mehr als noch im großen Technik-Test unter Windows. Auch die 1%-Lows sehen nicht besser aus. 58 Prozent liegt hier die Radeon vorne. Insgesamt fühlt sich das Spiel mit der GeForce ruckelig an, was sich auch im Frameverlauf zeigt. Radeon hingegen ist selbst mit TAA und damit in nativem WQHD gut spielbar.
Doch wenn man die Verluste zwischen FSR und TAA vergleicht, ist AMD der größere Verlierer. 52 Prozent mehr Bilder erhält man mit FSR im Durchschnitt und auch die Lows sind um 35 Prozent höher. Bei Nvidia hingegen ist der Einbruch nicht so stark, „nur“ 34 Prozent gehen beim Wechsel auf TAA im Schnitt verloren und die Lows sinken um 36 Prozent – was unter Linux wiederum das Ergebnis aus dem Windows-Test unterstreicht, dass DLSS Super Resolution in 007 Frist Light viel weniger Leistung als sonst freilegen kann.
Fazit
007 First Light liefert unter Linux via Steam/Proton ein gutes bild ab. Grundsätzlich ist die Kompatibilität mit allen drei großen GPU-Herstellern gegeben. Auch passt die Performance bei AMD und Nvidia – Spieler müssen hier keine Linux-Steuer zahlen. Nur mit Intel gibt es merkliche FPS-Einbußen. Hier hilft nur deutliches Zurückstellen der Grafikoptionen.
Apropos Grafikoptionen. Noch fehlt Raytracing in 007 First Light. Sobald hier aber das erste Licht per Strahlenverfolgung berechnet wird, könnten sich die Ergebnisse noch (deutlich) ändern. Insbesondere AMD fällt beim Raytracing hinter Windows zurück, wenn auch mittlerweile nicht mehr so sehr wie früher.
Dennoch ist 007 First Light auch für Linux-Gamer eine Option und diesmal in der Regel ohne große Nachteile.
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Samsung Galaxy Unpacked: Fold 8 Ultra, Fold 8, Flip 8, Watch 9 und Ultra 2 bestätigt
Ein umfassender Leak acht Tage vor dem nächsten Galaxy Unpacked in London bestätigt mit einer Reihe von Renderings die von Samsung geplanten Neuvorstellungen. Darunter befinden sich Galaxy Z Fold 8 Ultra, Fold 8, Flip 8, Galaxy Watch 9 und Watch Ultra 2. Der Livestream zum Event startet am 22. Juli ab 15 Uhr deutscher Zeit.
Smartphones und Smartwatches zum Unpacked
Das die geplanten Ankündigungen bestätigende Bildmaterial hat Android Headlines zugespielt bekommen. Bestätigt sind damit praktisch alle neuen Smartphones mit Faltmechanismus und die Smartwatches, mit denen Samsung in die zweite Jahreshälfte starten will. Zur IFA im September dürften dann auch wieder Tablets an der Reihe sein.
Das Fold 8 ist kleiner und breiter als das Ultra
Der Nachfolger des Galaxy Z Fold 7 (Test) wird demnach das Galaxy Z Fold 8 Ultra mit demselben Formfaktor in eher länglicher Ausführung. Die Neuauflage heißt analog zum Galaxy S26 Ultra (Test) jetzt ebenfalls „Ultra“, weil die reguläre Bezeichnung ohne diesen Zusatz an das vollständig neue Galaxy Z Fold 8 im kleineren, breiteren Format vergeben wurde, das entgegen mancher Erwartungen nicht „Wide“ heißt. Diesen Formfaktor soll auch Apple für das erste faltbare iPhone im September planen.
Zwei statt drei Kameras für das Fold 8
Das Gruppenfoto aus Galaxy Z Fold 8 Ultra, Fold 8 und Flip 8 verdeutlicht die eindeutig voneinander abweichenden Dimensionen der Falt-Smartphones. Das Galaxy Z Fold 8 sieht deutlich kleiner aus und setzt auf ein Format, das einem Buch ähnelt. Auf der Rückseite sind noch zwei der beim Galaxy Z Fold 8 Ultra verbauten drei Kameras übrig geblieben. Was das auf technischer Seite bedeutet, ist aber noch nicht bekannt.
Flip 8 kommt mit schmalen Rändern
Zwei Kameras sind auch im Deckel des Galaxy Z Flip 8 verbaut, das weitgehend unverändert zum Vorgänger aussieht, jedoch noch schmalere Displayränder aufzuweisen scheint. Es nimmt geschlossen die geringste Fläche der drei Modelle ein.
Galaxy Watch 9 und Galaxy Watch Ultra 2
Auch zu Samsung neuen Smartwatches Galaxy Watch 9 und Galaxy Watch Ultra 2 liegen bereits Aufnahmen respektive Renderings vor. Die Watch 9 bildet das Standardmodell, während die Ultra 2 eine martialische Ausführung für Sportler mit höheren Anforderungen darstellt. Beide Modelle setzen auf ein leicht quadratisches, jedoch abgerundetes Gehäuse, in dem wiederum ein klassisches rundes Display sitzt.
Eine neue Galaxy Watch Classic mit drehbarer Lünette dürfte erst nächstes Jahr wieder an der Reihe sein, da sie bislang im Zweijahresrhythmus versetzt zur Ultra erschien.
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Huawei: Mit EMUI 16 erhalten Smartphones endlich Android 16

Huawei setzt in Deutschland für seine Smartphones auf Android (AOSP) ohne Google-Dienste. Die derzeit genutzten Betriebssysteme EMUI 14 und EMUI 15 für Huawei-Smartphones basieren dabei noch auf Android 12 (AOSP). Mit der Vorstellungen der Huawei-Pura-90s-Serie wurde auch EMUI 16 angekündigt, das auf Android 16 setzt.
Über das Huawei Pura 90 Pro Max mit 5G, das heute als Pura 90s Pro Max für den internationalen Markt angekündigt wurde, hat ComputerBase bereits vor einigen Tagen berichtet. Die erwartete offizielle Ankündigung des Pura 90s Pro Max für Deutschland ist heute aber noch nicht erfolgt. Interessant an der Vorstellung heute ist neben dem Preis von 4.899 Malaysischer Ringgit für Malaysia (umgerechnet rund 1.056 Euro) für das Modell mit 512 Gigabyte internem Speicher und 12 Gigabyte RAM deshalb vor allem das Betriebssystem.
Android 16 statt Android 12
Denn mit EMUI 16 erhalten das Pura 90s Pro Max und das Pura 90s Pro nicht nur eine neue Versionsnummer bei Huaweis eigener Iteration des Betriebssystems, sondern vor allem eine neue Android-Basis. EMUI 16 setzt auf Android 16 (AOSP), während EMUI 14 und 15, die sich nur in wenigen angepassten Funktionen voneinander unterscheiden, beide noch auf Android 12 (AOSP) basieren. Für den internationalen Markt ist dies, selbst wenn sich die angebotenen Funktionen am Ende kaum unterscheiden sollten, ein wichtiger Schritt, da auch Nutzer außerhalb Chinas Wert auf ein aktuelles Betriebssystem legen. In China nutzt Huawei inzwischen bei neuen Produkten ausschließlich das eigene HarmonyOS, das nicht mehr auf Android basiert.
Erhalten auch aktuelle Smartphones EMUI 16?
EMUI 15 auf Basis von Android 12 kommt beispielsweise auf den beiden Foldables Huawei Mate X7 (Test) und Huawei Mate X6 (Test) sowie dem Huawei Pura 80 Ultra und 80 Pro (Test) zum Einsatz. Auf dem Huawei Pura 70 Ultra (Test) wurde bei Auslieferung hingegen EMUI 14.2 eingesetzt und ein Update auf EMUI 15 wurde bislang nicht veröffentlicht – was in diesem Fall allerdings aufgrund der wenigen Unterschiede zwischen EMUI 14 und EMUI 15 auch nicht notwendig war.
Wann und ob diese bereits im Handel erhältlichen Smartphones ebenfalls ein Update auf EMUI 16 und somit Android 16 erhalten, ist derzeit noch offen. Erfahrungsgemäß stellt Huawei Betriebssystem-Updates neuer Hauptversionen erst ein paar Monate nach dem Marktstart neuer Flaggschiffe auch älteren Modellen zur Verfügung.
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Nintendo: Kommt 2028 eine Switch 2 OLED mit Samsung-Panel?

Nintendo soll derzeit die Veröffentlichung einer Switch 2 OLED nachdenken. Das OLED-Panel könnte erneut von Samsung stammen, während ein Release im Jahr 2028 als möglich gilt. Die Herstellungskosten einer Switch 2 OLED dürften aber deutlich über denen des LCD-Modells liegen.
Die Nintendo Switch 2 erschien Anfang Juni 2025 und ist mit einem LCD-Panel mit 1080p-Auflösung ausgestattet. Jetzt berichtet ein Display-Analyst auf ZDNet Korea jedoch davon, dass Nintendo derzeit eine Switch 2 mit OLED-Panel in Erwägung zieht. Demnach könnte ein Entwicklungsstart Ende 2026 und eine Serienfertigung für Ende 2027 oder Anfang 2028 angedacht sein, was auf eine Veröffentlichung im Jahr 2028 hindeuten würde.
Switch 2 OLED mit höheren Kosten als LCD-Modell
Allerdings sollen die Kosten für das OLED-Panel, das wie schon bei der Switch OLED von Samsung stammen könnte, deutlich über den Kosten des aktuell verwendeten LCD-Panels liegen. Daher hat Nintendo den Entwicklungsstart der Switch 2 OLED laut ZDNet Korea noch nicht freigegeben. Zudem ist unklar, ob die höheren Kosten an die Käufer weitergegeben werden oder Nintendo diese auffängt.
Dabei könnten die Zusatzkosten für das OLED-Panel im zwei- oder dreistelligen Bereich liegen, wie TechPowerup schreibt. Zudem ist es wegen der Kostenexplosion von DRAM und NAND aufgrund der aktuellen Speicherkrise durchaus möglich, dass eine Switch 2 OLED finanziell für Nintendo nicht tragbar sein könnte. So muss das japanische Unternehmen bereits im September dieses Jahres die UVP der Switch 2 mit LCD-Panel um 30 Euro von rund 470 auf 500 Euro erhöhen. Eine Entscheidung über den Produktionsstart der Switch 2 OLED soll in den kommenden Monaten erfolgen.
Keine Änderung der Auflösung beim OLED-Modell
Die Displaygröße einer möglichen Switch 2 OLED könnte leicht steigen, da das LCD-Modell mit 7,9-Zoll-Bildschirm über einen verhältnismäßig großen Displayrahmen verfügt. Hierbei soll die Auflösung weiterhin bei 1.920 x 1.080 Pixeln liegen. Bereits bei der Switch 1 OLED erhöhte Nintendo die Displaygröße von 6,2 Zoll auf 7 Zoll, während es bei einer 720p-Auflösung (1.280 x 720 Pixel) blieb.
Sollte die Switch 2 OLED tatsächlich schon Anfang 2028 auf den Markt kommen, würde dieses Modell mehr als zweieinhalb Jahre nach der Veröffentlichung der Switch 2 mit LCD-Panel erfolgen. Zum Vergleich: Die ursprüngliche Nintendo Switch erschien Anfang März 2017, während die Switch OLED im Oktober 2021 folgte, was in etwa einem Release-Abstand von mehr als viereinhalb Jahren entspricht.
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