Apps & Mobile Entwicklung
+40 % Umsatz für Acer: „Schnell noch ein Notebook kaufen, bevor es teurer wird“

Acer hat zum Jahresbeginn den Umsatz massiv gesteigert. Der Grund: Kunden kauften in Panik vor noch höheren Preisen viel mehr Notebooks und PCs als vor einem Jahr. Das wiederum lässt die zuletzt aufkeimende Befürchtung, dass der Markt ab Mitte dieses Jahres richtig einbrechen wird, zunehmend realistischer erscheinen.
Acers CEO sieht große Unsicherheit
Die Unsicherheit sei schon heute sehr groß, erklärte Acers Chairman im Rahmen der Feierlichkeiten des Unternehmens zum chinesischen Neujahrsfest. Doch sie dürften in naher Zukunft eher noch zunehmen, wenn der Blick auf den Gesamtmarkt, die Konditionen dort und natürlich die US-Regierung schweife. Auch die Kundschaft sieht das so und greift deshalb lieber früher als später zu neuen Produkten.
Acers Januar-Umsatz zog im Jahresvergleich um 40 Prozent nach oben, weil viel mehr PCs und Notebooks verkauft wurden. „Besser heute teuer als morgen noch teurer“, lässt sich die Motivation zusammenfassen. Denn viele Kunden erwarten, dass die Preise für Speicher, Grafikkarten und Prozessoren wohl einfach nur noch weiter steigen dürften in diesem Jahr.
Und das dürfte die kommenden Wochen auch erst einmal noch so weiter gehen, glaubt Acer, die Kunden werden weiter kaufen. Denn noch liefern die ganz großen OEMs viele Produkte aus dem Lager, die sich jedoch rasch leeren. Auch haben die großen Hersteller zum Teil ihre Einkäufe noch durch Langzeitverträge (LTAs) gedeckt. Doch viele davon werden im Laufe des Jahres auslaufen, weshalb von vielen Stellen der große Einbruch in Folge noch einmal deutlich steigender Speicherpreise erst später im Jahr befürchtet wird.
Es wird teurer – so oder so
Und so stimmt auch Acer auf weiter steigende Kosten ein. Aktuell machen speicherbasierte Produkte wie DRAM und NAND schon 25 Prozent der Kosten aus. Und diese sind zuletzt um 50 bis 100 Prozent im Preis gestiegen. Diese Kosten sollen auf das Endprodukt umgelegt werden. Wie üblich geschieht das aber nicht überall zu gleichen Teilen.
Dabei verdeutlicht die Angabe von „bis zu 100 %“ auch, wie vergleichsweise glimpflich die großen Hersteller bisher doch noch davon gekommen sind. Im freien Handel war Speicher zwischendurch 300 bis 400 Prozent so teuer wie im 3. Quartal 2025 – und bei NAND steht die Preisspirale noch am Anfang. Die Neuverhandlungen im Laufe dieses Jahres dürften sie für den Durchschnitt eher nach oben treiben. Und dies wiederum wird dann auch für einen Rückgang im Verkauf sorgen, weiß auch Acer.
Offiziell heißt es heute noch, für das zweite Halbjahr sei die Unsicherheit noch zu groß um Hiobsbotschaften zu verbreiten. Die extrem hohen Speicherpreise und eine sich jetzt schon mit PCs und Notebooks eindeckende Kundschaft zeigt jedoch, dass es im zweiten Halbjahr ziemlich hart werden könnte.
Auch die Hoffnung auf ein größere Speicher-Produktionskapazität, die der Bericht aus Taiwan nennt, wird in diesem Jahr kaum Realität, denn die zusätzliche Kapazität für DRAM und NAND kommt frühestens ab 2027 online.
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Wen interessiert das?: King of Meat ist nächster Amazon-Games-Flop

Wen interessiert King of Meat? Die Antwort lautet: Absolut niemanden. Amazon stellt das Spiel deshalb sang- und klanglos ein. Der Vorstoß des Konzerns in den Gaming-Markt ist damit um einen weiteren Fehlschlag reicher. King of Meat scheitert sogar härter als Sonys Concord.
Kaum mehr als vier Monate hat King of Meat am Markt Bestand gehabt. Das Prinzip des Dungeon Crawlers klang eigentlich solide. Als Teilnehmer einer verrückten TV-Show werden Spieler maximal zu viert in unterschiedliche Dungeons geschickt. Der rund 30 Euro teure Titel mit Ingame-Shop mischte Hack’n’Slay, Plattforming und Party-Spiel, dessen Entwickler mit 100.000 gleichzeitigen Spielern rechneten.
Geworden sind es nur ein Bruchteil davon: Laut SteamDB waren kurz nach Veröffentlichung am meisten Spieler gleichzeitig online – und zwar ganze 320. Selbst Sonys Concord hatte doppelt so viele Nutzer. In den letzten Monaten waren es nur noch mittlere zweistellige Zahlen, in den vergangenen Wochen zogen kaum über 30 Spieler zugleich durch die Welten von King of Meat. Ein Metacritic-Durchschnitt von 70 Punkten spricht von keinem besonders spannenden Spiel, es fehle an Tiefgang. Noch düsterer sieht es auf Steam aus. Dort sind die Bewertungen „größtenteils positiv“, es sind aber nur 357 Stück. Interesse sieht anders aus.
Es ist damit ein weiteres Spiel der Amazon Games Studios, das so richtig niemand wollte. Zuletzt hatte die Spielesparte des Unternehmens das zeitweilig solide laufende MMO New World beerdigt, seinen bislang größten „Erfolg“. Denn von echtem Erfolg kann bei nur soliden Spielerzahlen, riesigen Investitionssummen und hohen Ansprüchen kaum eine Rede sein. Die Ambition war, ein „Big Player“ zu werden.
Noch zwei Monate spielbar
Der Kauf von King of Meat oder der Ingame-Währung ist bereits jetzt nicht mehr möglich, die Server werden am 9. April endgültig abgeschaltet – was nur eine Handvoll Menschen überhaupt bemerken dürfte. In Anbetracht der geringen Nachfrage ist die Entscheidung nachvollziehbar.
Weitere Summen in die Entwicklung und den Betrieb zu stecken, ergibt mangels Spielern offenkundig keinen Sinn. Das steht nun auch knapp in der Produktbeschreibung. Alle Käufer werden in den nächsten Wochen den gesamten Kaufpreis erstattet bekommen, wobei unklar ist, ob auch Ingame-Käufe erstattet werden.
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Ecovasc-Saugroboiter im Preissturz: Fast 500 Euro sparen
Sucht Ihr nach einem neuen Saugroboter, stehen sicherlich einige Ecovacs-Modelle auf Eurer Wunschliste. Jetzt solltet Ihr auch den Deebot T50 Omni Gen. 2 hinzufügen. Denn das Top-Modell wird gerade im Onlineshop Coolblue um fast 500 Euro günstiger angeboten.
Richtig gelesen: Der Ecovacs Deebot T50 Omni Gen. 2 fällt gerade massiv im Preis. Dabei handelt es sich allerdings um einen Saugroboter mit Wischfunktion, der problemlos mit anderen Premium-Modellen verglichen werden kann. Eine Saugleistung von 21.000 Pa, eine herausragende Wischleistung und eine All-in-One-Station sind nur einige Vorteile, die der Ecovacs-Robosauger bietet. Jetzt gibt es den T50 Omni Gen. 2 für deutlich weniger als 350 Euro.
Ecovacs Deebot T50 Omni: Preis-Leistungs-Kracher im Check
Technisch könnt Ihr den Saugroboter im unteren High-End-Bereich ansiedeln. Neben der starken Saug-Power, erwartet Euch eine leistungsstarke Hauptbürste, bei der auch Tierhaare keine Probleme darstellen. Hinzu kommen zwei Wischpads, von denen sich eines ausfahren lässt, um auch die Ecken Eurer Wohnung zu reinigen. Dank AIVI-Navigation umkurvt der Ecovacs gekonnt jedes Hindernis und die Absaugstation sorgt dafür, dass Ihr möglichst wenig selbst Hand anlegen müsst. Hier werden unter anderem die Wischmopps mit heißem Wasser gereinigt oder das Reinigungsmittel automatisch zugeführt.
Diese Funktionen lesen sich bereits so, dass Ihr hier ein extrem gutes Modell erhaltet. Doch es handelt sich hier um einen echten Preis-Leistungs-Tipp. Denn statt der UVP (799 Euro) verlangt Coolblue aktuell nur noch 329 Euro für den Ecovacs Deebot T50 Omni Gen. 2. Der nächstbeste Preis im Netz wird mit 399 Euro direkt von Ecovacs verlangt. Allerdings gab es zwei Angebote in der vergangenen Black Week, die etwas günstiger waren. Seid Ihr auf der Suche nach einem leistungsfähigen Saugroboter, bei dem Ihr wirklich etwas für Euer Geld bekommt, seid Ihr mit dem aktuellen Coolblue-Deal mehr als gut beraten.
Denkt Ihr, der Ecovacs Deebot T50 Omni wird noch günstiger? Ist das Modell zu diesem Preis interessant für Euch? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!
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Data Center auf Steam: Ein Spiel für alle, die sich kein Rechenzentrum leisten können
Im Geiste des PC Building Simulator (Test) hat der Indie-Entwickler Václav Novák aus Tschechien sein Spiel Data Center auf Steam vorgestellt. In dem muss das eigene Rechenzentrum aufgebaut und verwaltet werden – inklusive Planung von Signallaufzeiten und Redundanzen.
Rechenzentren sind aktuell das Thema der Stunde, Google, Meta und Microsoft investieren dreistellige Milliardenbeträge in diese Anlagen. Auch deshalb ziehen seit dem letzten September die Preise bei Arbeitsspeicher, SSDs und HDDs an, auch wenn es eine leichte Entspannung beim Arbeitsspeicher gibt.
Das eigene Rechenzentrum zum kleinen Preis
Vor diesem Hintergrund hat der tschechische Entwickler Václav Novák sein Spiel Data Center vorgestellt. Hier können Spieler ihr eigenes Rechenzentrum von Anfang an planen und aufbauen. Dazu gehört unter anderem der Einkauf von Racks, Hardware und anderen Materialien sowie die Verkabelung von Servern mit Switches. Kunden stellen an den Betreiber des Rechenzentrums verschiedene Anforderungen, die es zu erfüllen gilt und der Erfolg bringt obligatorisch Erfahrung und Geld, sodass das eigene Rechenzentrum weiter ausgebaut werden kann.
Spieler müssen dabei verschiedene Aspekte – die auch in einem echten Rechenzentrum eine Herausforderung sein können – beachten. Komponenten haben eine Lebensspanne, nach der sie ausgetauscht werden müssen, ebenso muss der Betreiber Redundanzen beachten und Engstellen im eigenen Rechenzentrum ausfindig machen und passend erweitern.
Data Center vermittelt dabei – ähnlich wie der PC Building Simulator – spielerisch auch technische Grundlagen eines Netzwerkes und die Arbeitsweise von IT-Infrastrukturanbietern wie Amazons AWS oder Microsofts Azure Cloud.
Bereits als Demo spielbar
Bereits jetzt kann eine Demo-Version ausprobiert und damit die Wartezeit bis zum 31.03.2026 überbrückt werden.
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