Apps & Mobile Entwicklung
Baseus Nomos NH21 im Kurztest: Das 6-in-1-Ladedock überzeugt
Baseus bringt eine neue 6-in-1-Ladestation nach Deutschland. Das Modell trägt den Namen Nomos NH21 und verspricht nicht nur bis zu 245 Watt, sondern ermöglicht sogar kabelloses Laden via Qi2. Dank zwei integrierter USB-C-Kabel soll auch Euer Schreibtisch endlich wieder aufgeräumt aussehen.
Auf meinem Schreibtisch befinden sich zahlreiche Geräte. Neben meinem Rechner, stehen hier noch Bluetooth-Boxen, ein Laptop, Smartphones und natürlich meine geliebte Nintendo Switch. Dafür habe ich eine extra lange Steckdosenleiste installiert und nehme den damit einhergehenden Kabelsalat zähneknirschend in Kauf. Mit der Baseus Nomos NH21 soll aber genau dies der Vergangenheit angehören. Die 6-in-1-Ladestation kommt nach Deutschland und könnte DIE Lösung für ein besseres Kabelmanagement bieten – und zwar in Kombination mit aktuellen Ladestandards und satter Power. Wie gut das klappt, habe ich mir für Euch in einem ersten Test genauer angeschaut.
Nicht nur im Homeoffice sinnvoll: Das bietet die Nomos NH21
Schon beim Auspacken des Gerätes fällt auf, dass die Ladestation nicht nur im Home-Office eine sinnvolle Ergänzung ist. Sie ist handlich, wirkt hochwertig verarbeitet und kommt im praktischen und doch modernen Design daher. An der Seite befinden sich zwei einziehbare USB-C-Ladekabel, sowie ein Bedienelement rechts und ein USB-A-Port links. An der Vorderseite ist das LC-Display verbaut, auf dem man direkt erkennt, welche Ports aktuell bedient werden und mit welcher Leistung diese laden. Daneben finden sich je ein USB-C-Anschluss auf jeder Seite. Oben ist das Qi2-Ladepad, das sich einklappen lässt – praktisch, um die Ladestation auch in den Urlaub mitzunehmen.

Dennoch solltet Ihr Euch überlegen, das Gerät einfach in Eure Reisetasche zu packen. Denn mit ihrem Gewicht von 407 Gramm (ohne Kabel) zählt sie zu den schwereren Ladedocks. Da sie allerdings stationär eingesetzt wird, ist das kein wirkliches Problem. Aufgrund der beiden einziehbaren USB-C-Kabel verringert Ihr effektiv Eure Kabelmengen auf dem Schreibtisch. Ich selbst habe kaum noch andere Kabel genutzt, da es einfach nicht nötig war. Im Gegenteil: Mein Smartphone lädt blitzschnell wieder auf und auch meine Nintendo Switch ist innerhalb kürzester Zeit wieder einsatzbereit. Für Menschen, die wie ich, zahlreiche Geräte täglich nutzen, ist so eine Dockingstation also nicht nur deutlich effektiver, sondern sie sorgt auch dafür, dass ich mich endlich von unzähligen Kabeln verabschieden kann.
Leistung der Baseus-Ladestation: So schlägt sie sich
Kommen wir allerdings zum relevanten Teil: der Leistung. Hier muss das Gerät nämlich punkten. Und das tut es auch. Wie eben bereits beschrieben, laden meine Geräte blitzschnell, was unter anderem am PD-Ladestandard liegt, der dafür sorgen soll, dass Endgeräte die maximale Ladeleistung erhalten, die sie sicher aufnehmen können. Ich nutze ein Google Pixel 9 Pro und konnte es im Vollbetrieb kabelgebunden mit 23 Watt über das verbaute USB-C-Kabel laden, das bis zu 100 Watt unterstützt. Das ergibt Sinn, da die Nomos NH21 auch PPS unterstützt und somit eine optimierte Schnellladung bietet. Da es sich um ein GaN-Ladegerät handelt, ist es schneller und kühler, als vergleichbare Modelle.

Insgesamt sind hier 245 Watt möglich. Die integrierten USB-C-Kabel kommen auf bis zu 100 Watt, während die externen USB-C-Slots kombiniert bis zu 140 Watt liefern. Da ich jedoch kein Gerät zur Hand habe, das tatsächlich so viel Ladeleistung unterstützt, müsste ich dies in einem genaueren Test ausmessen. Für einen Ersteindruck reicht mir die Angabe des Herstellers, da alle Geräte mit der maximal möglichen Leistung geladen wurden. Das gilt auch für die Baseus GX11 4G MiFi Powerbank, die problemlos mit über 50 Watt erneut mit Saft versorgt wurde. Die Leistung überzeugt also definitiv und dank der LCD-Anzeige wurde zudem direkt klar, mit welcher Leistung die einzelnen Ports arbeiten – genial.
Preis und vorläufiges Fazit
Ich möchte mich ohne genauere Tests natürlich nicht festlegen. Der Ersteindruck überzeugt jedoch in jedem Fall. Ich habe nicht nur unnötigen Kabelsalat vermieden, sondern konnte meine Geräte blitzschnell mit Strom versorgen. Durch die verbauten USB-C-Kabel sind nicht einmal externe Ladekabel nötig. Die Leistung des Qi2-Pads ist mit 15 Watt ebenfalls an der möglichen Obergrenze meiner verfügbaren Testgeräte, was mich dazu verleitet, dem Gerät schon jetzt eine richtig gute Wertung zu geben. Allerdings halte ich mich noch etwas zurück. Interessiert Ihr Euch für die Nomos NH21 solltet Ihr jedenfalls einen genaueren Blick darauf werfen, da sie auch aktuelle Ladestandards unterstützt.
Die Baseus-Ladestation ist in Deutschland erhältlich. Dafür müsst Ihr mit einem Preis von 179,99 Euro rechnen.
Was haltet Ihr von dem Gerät? Ist die Nomos NH21 interessant für Euch oder setzt Ihr weiterhin auf einzelne Ladestecker mit Kabel? Lasst es uns wissen!
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Dieser Artikel ist Teil einer Kooperation mit Baseus.
Der Partner nimmt keinen Einfluss auf den Inhalt des Artikels.
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X870E AERO X3D DARK WOOD: Auch Gigabytes düsteres Holz-Mainboard ist holzfrei

Mit dem X870E Aero X3D Dark Wood hat Gigabyte ein zweites Mainboard mit Holz-Optik vorgestellt. Anders als das in hellen Tönen gehaltene X870E AERO X3D WOOD kommt das DARK-Modell dunkler daher. Die Materialwahl bleibt hingegen gleich: Die täuschend echte Holz-Optik setzt auf ein PVC-Paneel.
Auch die dunkle Seite nutzt PVC
Die Produktseite lässt diese Information zwar abermals missen, doch Gigabyte hat gegenüber ComputerBase bestätigt, dass auch in diesem Fall kein Echtholz zum Einsatz kommt. Beim ersten Wood-Modell hatte Gigabyte auf Nachfrage erklärt, dass PVC genutzt wird, um eine „authentic wood appearance“ zu erzeugen.
Den Darstellungen auf der Produktseite des neuen X870E AERO X3D DARK WOOD zufolge ist das auch dieses Mal gelungen – ein Hinweis darauf, dass es sich nur um Holz-Optik, aber kein echtes Holz handelt, sollte allerdings – und wenn als Fußnote – zu finden sein.
Kein Unterschied bei der Ausstattung
Vom helleren X870E AERO X3D WOOD setzt sich das neue Dark-Modell ansonsten wirklich nur von der Optik ab, alle weiteren Features sind identisch.
Dazu zählen zweimal USB 4.0 inklusive DisplayPort, zweifaches 5-Gbit/s-LAN durch Realtek-Chips und Wi-Fi 7 durch eine MediaTek-Lösung. Am I/O-Shield sind zudem gleich vier kleine Taster verbaut, die den PC einschalten, resetten, das BIOS flashen und auf den Werkszustand zurücksetzen können. Das helle Modell ist derzeit ab 396 Euro zu bekommen, das dunkle sollte vergleichbar viel kosten.
Bei Gehäusen sind Echt-Holz-Zierelemente schon länger Zeit im Trend, mit der RTX 5080 ProArt hatte Asus im Spätsommer 2025 auch eine Grafikkarte mit Holz-Zierleiste präsentiert.
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Commandos Origins: Der zweite DLC No Man Left Behind erscheint am 28. April

Die Claymore Game Studios haben den zweiten DLC für Commandos Origins angekündigt. In No Man Left Behind muss der Green Beret, Sergeant O’Hara, im besetzten Frankreich befreit werden. Bei einer geheimen Mission wurde er gefangen genommen, als er geheime Informationen für eine neue Superwaffe beschaffen wollte.
Der DLC wird demnach in die Vergangenheit reisen und die Vorgeschichte zu einer Mission im Hauptspiel erzählen. No Man Left Behind besitzt vier neue Missionen, die sich zum Teil auch in der Nacht abspielen. Der Spieler erhält für die Missionen mit dem Informanten und dem Gefangenen zwei neue spielbare Charaktere. Außerdem muss er sich mit dem Funker an einen neuen Gegnertypen gewöhnen. Der Funker kann einen globalen Alarm auslösen, wenn er nicht seiner Kommunikationswege beraubt wird, bevor man ihn ausschaltet.
Der zweite DLC von Commandos Origins No Man Left Behind erscheint am 28. April 2026 für PC im Steam-Store, Xbox Series X|S und PlayStation 4 und 5.
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M12-Festplatten: Toshiba knackt die 30-TB-Marke mit 11 Scheiben Glas

Jetzt hat auch Toshiba die 30-TB-Marke bei seinen Festplatten geknackt. Dafür wechselt der Hersteller auf gläserne Scheiben und bringt davon elf im mit Helium gefüllten 3,5″-Gehäuse unter. Damit werden 28 TB möglich. Durch überlappende Spuren (SMR) geht es hinauf auf bis zu 34 TB.
Fast zwei Jahre hat es gedauert bis Toshiba aus der ersten öffentlichen Demonstration des 11-Platter-Designs ein fertiges Produkt macht, während Western Digital bereits seit längerem elf Magnetscheiben einsetzt. Seagate wiederum ist bis 32 TB vorerst bei 10 Plattern geblieben
- WD Red Pro 26 TB im Test: Elf Magnetscheiben gegen die Laser-Technik HAMR
- Seagate IronWolf Pro 32 TB im Test: Die derzeit größte HDD für NAS-Systeme
Toshiba bestückt damit die neue Enterprise-HDD–Serie M12, die als Muster bereits ausgeliefert wird und fortan bei Hyperscalern und Cloud Service Providern (CSP) im Rechenzentrum eingesetzt werden soll.
Bei elf Scheiben wird auf Glas gewechselt
Gegenüber der MG11-Serie steigt die Zahl der Scheiben also von 10 auf 11. Das wird unter anderem durch einen Materialwechsel möglich: Statt aus Aluminiumsubstrat bestehen diese nun größtenteils aus Glas, „was dünnere Designs ermöglicht und die Langlebigkeit verbessert“, erklärt Toshiba.
Am Aufnahmeverfahren hat sich wiederum nichts geändert und so setzt Toshiba weiterhin auf das sogenannte Flux Control Microwave-Assisted Magnetic Recording (FC‑MAMR), bevor auch bei diesem Hersteller irgendwann das Heat Assisted Magnetic Recording (HAMR) zum Einsatz kommen wird. Für die Zukunft plant der Hersteller aber auch bereits mit 12 Plattern, was den Umstieg auf HAMR noch etwas hinauszögern könnte.
Start mit 30 bis 34 TB und SMR
Die ersten Muster der M12-Serie sollen Speicherkapazitäten von 30 TB bis 34 TB besitzen. Diese wird aber nur durch überlappende Datenspuren (Tracks) erreicht, was als Shingled Magnetic Recording (SMR) bekannt ist. Erst im dritten Quartal 2026 sollen Modelle mit konventionellen Spuren (CMR) erscheinen, die dann aber nur maximal 28 TB bieten.
Insbesondere beim zufälligen Schreiben kommt es mit SMR zu Leistungseinbußen. Diese sollen durch die „vom Host gemanagte SMR-Architektur, bei der das Hostsystem die Platzierung und das Neuschreiben von Daten organisiert“, gemildert werden.
Knapp unter 300 MB/s
Toshiba nennt zudem maximale Datentransferrate von 282 MiB/s, was umgerechnet rund 296 MB/s entspricht. Die MG11-Serie war allerdings schon bei knapp über 300 MB/s angelangt. Wie üblich sind die Server-HDDs für den Dauerbetrieb ausgelegt und besitzen ein Workload-Rating von jährlich 550 TB. Die MTBF wird mit 2,5 Millionen Stunden angegeben und die durchschnittliche jährliche Ausfallrate wird auf 0,35 Prozent beziffert.
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