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Künstliche Intelligenz

KI-Update kompakt: KI-Rechenzentren, Cursor, Vibe-Coding, Finde-Roboter


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Microsoft hat den ersten Spatenstich für ein Rechenzentrum im rheinischen Braunkohlerevier gesetzt, das im Endausbau rund 520 Megawatt leisten soll. In Niedersachsen plant Telis Energie ein weiteres Großprojekt neben einem ehemaligen Kohlekraftwerk. Beide Vorhaben passen zur neuen Rechenzentrumsstrategie der Bundesregierung, die eine Vervierfachung der Kapazität bis 2030 vorsieht. Derzeit liegt die Leistung bei rund zweieinhalb Gigawatt, sie soll auf zehn bis elf Gigawatt steigen. Planungen für Rechenzentren im Wert von über 25 Milliarden Euro laufen bereits.


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Der Bürgerrechtsausschuss der EU hat dem geplanten Verbot von KI-Systemen zugestimmt, die sexualisierte Bilder ohne Zustimmung der Abgebildeten erzeugen. Sogenannte Nacktbildgeneratoren wären damit verboten, Ausnahmen gelten nur bei wirksamen Schutzmechanismen. Die Änderungen gehören zum Omnibus-Paket, mit dem die EU mehrere Gesetze prüft, darunter den AI Act. Kommende Woche stimmt das EU-Parlament ab.

Die US-Justiz hat Anklage gegen einen hochrangigen Manager von Super Micro Computer erhoben, einem Serverhersteller. Er soll zusammen mit dem Geschäftsführer der taiwanesischen Niederlassung und einem externen Auftragnehmer Server im Wert von 2,5 Milliarden Dollar, die fortschrittliche Nvidia-Chips enthalten, an den US-Exportkontrollen vorbei nach China geschmuggelt haben. Die Chips wurden in Servern versteckt, umverpackt und heimlich geliefert, während an den Ursprungsorten nicht funktionierende Nachbauten aufgestellt wurden. Der Vizepräsident und der Auftragnehmer wurden festgenommen, der taiwanesische Manager ist flüchtig. Supermicros Aktienkurs fiel um über zehn Prozent.

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Microsoft hat mit MAI-Image-2 ein neues Bildgenerierungsmodell vorgestellt, entwickelt vom hauseigenen Superintelligenz-Team um Mustafa Suleyman. Statt an Superintelligenz arbeitet das Team also zunächst an Bildern. Auf der Rangliste von Arena.ai belegt das Modell Platz drei, hinter OpenAIs GPT-Image-1.5 und Googles Nano Banana 2. Der Vorgänger MAI-Image-1 landete im Oktober 2025 nur auf Platz neun. MAI-Image-2 ist im MAI-Playground testbar und wird in Copilot sowie den Bing Image Creator integriert.

Anthropic hat 80.508 Claude-Nutzende aus 159 Ländern in 70 Sprachen zu ihren Erfahrungen mit KI befragt. Als größtes Risiko nannten die Befragten Unzuverlässigkeit und halluzinierte Ergebnisse, gefolgt von Sorgen vor Arbeitsplatzverlust. Positiv bewerteten viele, dass KI Routineaufgaben abnimmt. 33 Prozent sehen KI als gute Lernhilfe, doch viele befürchten, langfristig Fähigkeiten zu verlieren. Da ausschließlich KI-Nutzer befragt wurden, sahen die Befragten unter dem Strich tendenziell mehr Vor- als Nachteile.


KI-Update

KI-Update

Wie intelligent ist Künstliche Intelligenz eigentlich? Welche Folgen hat generative KI für unsere Arbeit, unsere Freizeit und die Gesellschaft? Im „KI-Update“ von Heise bringen wir Euch gemeinsam mit The Decoder werktäglich Updates zu den wichtigsten KI-Entwicklungen. Freitags beleuchten wir mit Experten die unterschiedlichen Aspekte der KI-Revolution.

Cursor, ein KI-gestützter Code-Editor, hat mit Composer 2 ein eigenes Modell für Softwareentwicklung veröffentlicht. Es wurde ausschließlich auf Code-Daten trainiert und ist deutlich günstiger: 50 Cent pro Million Eingabe-Token, verglichen mit 5 Dollar bei Anthropics Claude Opus 4.6. Dahinter steckt ein strategisches Kalkül: Cursor hat über eine Million tägliche Nutzer, hängt aber bei Preisen und Margen von genau den Unternehmen ab, mit denen es konkurriert.

OpenAI will ChatGPT, die Programmierplattform Codex und den hauseigenen Browser Atlas in einer einzigen Desktop-App zusammenführen, berichtet das Wall Street Journal. Fidji Simo, Leiterin des App-Bereichs, schrieb intern, die Aufteilung auf zu viele einzelne Apps habe das Unternehmen verlangsamthat. Die neue App soll vor allem agentische KI-Funktionen bieten.

OpenAI hat Astral übernommen, ein Start-up, das Open-Source-Werkzeuge für Python entwickelt. Die Software soll in Codex integriert werden, um die Plattform über reine Codegenerierung hinaus zum umfassenden Entwicklungswerkzeug auszubauen. Der Deal reiht sich in eine Serie von Übernahmen ein, darunter die kürzlich angekündigte Akquisition der KI-Sicherheitsplattform Promptfoo.

Visa will mit der Commerzbank und der DZ Bank testen, wie KI-Agenten Zahlungen abwickeln können. Das Programm heißt „Visa Agentic Ready“. Dabei recherchieren KI-Agenten im Namen von Verbrauchern oder Unternehmen, verhandeln und schließen Käufe ab, oft ohne direkte menschliche Beteiligung. In der ersten Phase prüft Visa, ob solche Zahlungen sicher und skalierbar funktionieren.

Apple hat Updates für die Apps Replit und Vibecode blockiert. Beide erlauben es, sich per KI direkt auf dem iPhone Web-Apps erstellen zu lassen, ohne den App Store. Apple beruft sich auf eine Regel, die das Nachladen von ausführbarem Code verbietet. Kritiker vermuten, dass Apple auch um seine Provision fürchtet, da so Alternativen zu kostenpflichtigen Apps entstehen. Apple hat den Entwicklern Kompromisse angeboten, etwa App-Vorschauen im Browser statt in der App.

Forscher der TU München haben einen mobilen Roboter entwickelt, der verlegte Gegenstände gezielt aufspüren kann. Ein KI-Sprachmodell stellt Beziehungen zwischen Objekten und möglichen Ablageflächen her, sodass der Roboter unplausible Orte ausschließt: Eine Brille sucht er nicht auf der Herdplatte. Die Sucheffizienz liegt 30 Prozent über der einer zufälligen Suche. Als Nächstes soll der Roboter Arme erhalten, um auch in Schränken und Schubladen zu suchen.

ElevenLabs, ein KI-Audiounternehmen, hat einen Marktplatz für KI-generierte Musik eröffnet, auf dem Nutzer mit dem hauseigenen Modell erstellte Songs verkaufen können. Käufer wählen zwischen drei Lizenzstufen. Allerdings ist KI-generierte Musik derzeit urheberrechtlich nicht geschützt, und ElevenLabs garantiert keine Exklusivität: Andere Nutzer können identische Ergebnisse erhalten. Das rechtliche Risiko trägt laut Nutzungsbedingungen die Verkäuferin selbst.

BMG, der zum Bertelsmann-Konzern gehörende Musikrechteverwalter, hat Anthropic in Kalifornien verklagt. Der Vorwurf: Anthropic habe urheberrechtlich geschützte Songtexte zum Training seines Chatbots Claude verwendet, unter anderem durch automatisierte Scraping-Tools und Downloads aus illegalen Online-Bibliotheken. BMG verwaltet Songs der Rolling Stones, Bruno Mars und anderer Künstler. Pro verletztem Werk drohen nach US-Recht bis zu 150.000 Dollar Schadensersatz.


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(igr)



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Klapprad-E-Bike Engwe Zip im Test: leicht zu falten, praktisch in der Stadt


Das Engwe Zip lässt sich klein falten, fährt komfortabel und bremst kräftig. Kleinere Nachteile gibt es aber auch, wie der Test zeigt.

Als kompaktes E-Bike für Stadt, Bahn und Kofferraum positioniert sich das Engwe Zip. Es kombiniert einen faltbaren Stahlrahmen mit Heckmotor, Drehmomentsensor und herausnehmbarem Akku. Breite Reifen und eine gefederte Sattelstütze sollen die Nachteile der kleinen Räder abmildern. Im Alltag gelingt das meist gut, doch perfekt ist das 1099 Euro teure E-Bike nicht.

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Das Engwe Zip folgt dem Grundprinzip klassischer Falträder, setzt es aber mit einem dreiteiligen Faltmechanismus um. Zuerst wird das Hinterrad unter dem Rahmen angehoben. Danach lässt sich der Hauptrahmen seitlich zusammenlegen. Zum Schluss wird die Lenksäule abgesenkt und eingeklappt. Die Pedale lassen sich per Schnellverschluss entnehmen und hinten am Rahmen verstauen. Eine einseitige Vorderradgabel spart Platz und erleichtert das Zusammenlegen. Der Hersteller wirbt mit einer Faltzeit von 3 s, im Alltag sind 10 s bis 30 s realistischer. Das ist trotzdem schnell und einfach.

Zusammengefaltet misst das Zip etwa 62,5 × 37 × 67 cm. Es benötigt damit deutlich weniger Stellfläche als ein normales Fahrrad und passt in die meisten Kofferräume, Aufzüge oder Abstellnischen. Praktisch: Im gefalteten Zustand lässt es sich auf Vorderrad und kleinen Rollen unten am Rahmen abstellen oder schieben. Das funktioniert zumindest auf glattem Boden ordentlich. Der Rahmen besteht aus Stahl. Das erhöht die Robustheit, bringt aber mehr Gewicht mit sich als Alu oder Karbon. Ohne Akku nennt Engwe 16,9 kg, mit Akku sind es 19,4 kg. Für ein elektrisches Faltrad ist das in Ordnung, Treppensteigen will man damit aber nicht.

Engwe gibt eine maximale Zuladung von 120 kg an und empfiehlt das Rad für Körpergrößen zwischen 155 und 190 cm. Dank weit verstellbarem Sattel und höhenverstellbarer Lenksäule sitzen auch große Fahrer bequem, ohne wie der sprichwörtliche „Affe auf dem Schleifstein“ zu wirken. Auffällig ist die Akku-Lösung: Der Energiespeicher steckt nicht im Rahmen, sondern in einer abnehmbaren, wasserabweisenden Tasche vor dem Steuerrohr – ähnlich wie beim Brompton Electric (Testbericht). Daneben bleibt in der Tasche etwas Stauraum für Werkzeug, eine dünne Jacke oder Kleinteile – praktisch, macht die Front aber breiter und prägt das Erscheinungsbild stark.

Das Rad ist in Grau und Dunkelgrün erhältlich. Schutzbleche, Seitenständer, Beleuchtung und abnehmbare Pedale gehören zur Ausstattung; ein Gepäckträger muss separat gekauft werden. Das Einsetzen der Pedale ist allerdings etwas fummelig, da die Anleitung den Vorgang nur unzureichend erklärt. Entscheidend ist: Der Schnellverschluss öffnet sich nur, wenn die Einkerbung des beweglichen Rings exakt über der Markierung steht. Erst dann lässt er sich zurückziehen und die Pedale arretieren oder lösen sich ohne Widerstand.

Die Verarbeitung hinterlässt insgesamt einen soliden Eindruck. Schweißnähte und die zentrale Faltverriegelung wirken sauber. Der Hauptverschluss rastet gut ein und vermittelt genügend Vertrauen für den Alltag. Der Lenker wird durch eine Nut immer gerade ausgerichtet. Sparmaßnahmen zeigen sich eher bei einzelnen Anbauteilen als am Rahmen. So wirken die Kunststoff-Schutzbleche etwas billig, auch wenn sie ihren Zweck erfüllen.

Lenker & Display

Der gerade Lenker ist 56 cm breit. Praktisch: Die Lenksäule ist in der Höhe anpassbar. Dadurch reicht die Sitzhaltung von sehr aufrecht bis vergleichsweise geduckt. Die flächigen Griffe stützen die Handballen und sind zumindest für kürzere Strecken bequem. Bei niedriger Lenkerstellung fällt der gebündelte Kabelstrang stärker auf. Die Leitungen sind teilweise im Rahmen geführt, bleiben zwischen Lenker und Hauptrahmen aber sichtbar.

Engwe Zip

Das Farbdisplay misst 3,2 Zoll. Es zeigt Geschwindigkeit, Akkustand und die gewählte Unterstützungsstufe an. Zusätzlich lassen sich Gesamtdistanz, Tagesstrecke, Höchst- und Durchschnittsgeschwindigkeit aufrufen. Die Bedienung erfolgt über drei Tasten für Ein/Aus sowie Plus und Minus. Das vordere Licht wird über einen längeren Druck auf die Plus-Taste aktiviert. Das Rücklicht ist akkubetrieben.

App

Das Engwe Zip verbindet sich per Bluetooth mit der Engwe-App. Die Anwendung ist sehr eingeschränkt: Sie zeichnet Fahrdaten auf und stellt die gefahrene Strecke auf einer Karte dar. Damit ergänzt sie den Bordcomputer lediglich um eine einfache Tourenübersicht. Für die Kartenanzeige während der Fahrt wäre zudem eine separate Handyhalterung am Lenker nötig. Der praktische Mehrwert ist daher begrenzt, Nutzer können ohne Einbußen darauf verzichten.

Fahren

Ein Hecknabenmotor mit 250 W unterstützt den Fahrer bis 25 km/h. Das maximale Drehmoment liegt laut Hersteller bei 40 Nm. Ein Drehmomentsensor misst, wie kräftig in die Pedale getreten wird. Dadurch setzt die Unterstützung natürlicher ein als bei einfachen Systemen, die nur die Bewegung der Kurbel erkennen.

Es stehen drei Unterstützungsstufen zur Wahl, deren Unterschiede spürbar sind. Beim Anfahren reagiert der Motor zügig. Das hilft an Ampeln und bei kurzen Steigungen. Problem hier: Das Fahrrad wird zumindest bei großen Fahrern und weit ausgefahrener Lenk- und Sattelstange vorn so leicht, dass man beim Anfahren im untersten Gang oder am Berg schnell ungewollt einen Wheelie und potenziell einen Sturz hinlegt – gefährlich!

Engwe Zip

Auf flachen Straßen und normalen Radwegen passt die Leistung. Leichte und mittlere Steigungen lassen sich mit passender Gangwahl bewältigen, zeigen aber auch, dass das Bike nichts für die Langstrecke ist. Bei steilen Rampen stößt der Motor mit 40 Nm vergleichsweise früh an Grenzen.

Die Kraftübertragung übernimmt eine Kettenschaltung mit sieben Gängen. Engwe verwendet als Schaltwerk ein Shimano Tourney, einen Rapidfire-Schalthebel zum Schalten mit Daumen und Zeigefinger und eine Kassette mit 11 bis 28 Zähnen. Das ist eine einfache und bewährte Einstiegstechnik; die Abstufung reicht für Stadtverkehr und moderate Steigungen locker aus. Im größten Gang steigt die Trittfrequenz früh an, bleibt aber entspannt. Bergab vermisst man eine längere Übersetzung.

Die kleinen Räder mit 16 Zoll reagieren direkt auf Lenkbewegungen. Das macht das Zip wendig und leichtfüßig in engen Kurven, benötigt aber etwas Eingewöhnung. Im Gegenzug wirkt das E-Bike bei höherem Tempo nervöser als Modelle mit großen Rädern. Positiv wirken sich die 1,95 Zoll breiten Reifen aus: Sie beruhigen das Fahrverhalten spürbar und bieten mehr Auflagefläche als die schmalen Reifen, die anderen Klapprädern häufig beiliegen. Zudem kommen sie dem Fahrkomfort entgegen. Auf Asphalt fährt das Zip daher stabiler und komfortabler, als die Radgröße erwarten lässt.

Die gefederte Sattelstütze und der gepolsterte Sattel filtern kleine Stöße, allerdings ist die Sattelstütze wie so oft bei günstigen Bikes ziemlich stockig und benötigt erst ein gewisses Losbrechmoment. Eine Federgabel gibt es nicht. Größere Schlaglöcher, grober Schotter und Wurzeln kommen daher deutlich an den Armen des Fahrers an. Die Stadt ist das bevorzugte Terrain des Engwe Zip.

Engwe Zip

Hydraulische Scheibenbremsen mit Scheiben von 160 mm verzögern vorne und hinten. Sie überzeugen mit kräftiger und gut dosierbarer Wirkung. Zu Beginn wirkten sie im Test etwas zu bissig, nach dem Einbremsen besserte sich das. Zur Serienausstattung gehören ein Scheinwerfer mit 30 lx und ein Rücklicht. Die Beleuchtung erfüllt nach Herstellerangabe die Vorgaben der StVZO, auch Reflektoren in Speichen, vorn und hinten gibt es. Für unbeleuchtete Landwege ist der Scheinwerfer etwas zu dunkel. Im Stadtverkehr verbessert er vor allem die eigene Sichtbarkeit.

Akku

Der herausnehmbare Lithium-Ionen-Akku arbeitet mit 36 V und 10 Ah, das ergibt 360 Wh. Engwe verwendet Zellen von LG. Der Akku wird mit einem Schlüssel in seiner Fronttasche gesichert und lässt sich zum Laden mitnehmen oder direkt am Bike laden.

Engwe nennt Reichweiten von 120 km in Stufe eins, 85 km in Stufe zwei und 60 km in Stufe drei. Das sind Herstellerangaben. Fahrergewicht, Temperatur, Reifendruck, Steigungen, Wind und Fahrweise reduzieren die tatsächliche Distanz teils deutlich. Im Test erreichten wir in der dritten Stufe hochgerechnet eher 40 bis 45 km – damit eignet sich das Zip bauartbedingt gut zum Pendeln, aber schlecht für Tagestouren.

Eine Besonderheit ist der Ladeanschluss über USB-C mit Power Delivery 3.0. Das mitgelieferte Netzteil liefert bis zu 100 W. Der Akku lässt sich nicht nur über USB-C laden, sondern gibt darüber auch Energie an Smartphones, Tablets oder kompatible Notebooks ab. Damit ersetzt er unterwegs eine große Powerbank. Eine vollständige Ladung dauert bis zu 6 h.

Preis

Das Zip befindet sich aktuell im Vorverkauf und kostet 1099 Euro direkt im Engwe-Shop. Es soll Anfang Juli ausgeliefert werden.

Fazit

Das Engwe Zip ist ein durchdachtes Faltrad für kurze bis mittlere Wege in der Stadt. Sein wichtigster Vorteil ist die Kombination aus kompaktem Faltmaß, noch tragbarem Gewicht und vollständiger E-Bike-Ausstattung. Der Drehmomentsensor sorgt für eine natürlichere Unterstützung als einfache Bewegungssensoren. Gute hydraulische Bremsen, breite Reifen und die gefederte Sattelstütze verbessern Kontrolle und Komfort. Der Faltmechanismus funktioniert im Alltag schnell und zuverlässig. Die Akkutasche ist praktisch, weil der Energiespeicher leicht entnommen und zusätzlich als Powerbank genutzt werden kann.

Die Shimano-Tourney-Schaltung erfüllt ihren Zweck, ist aber etwas kurz übersetzt. Die App bietet wenig Mehrwert und darf im Alltag vernachlässigt werden. Einzig die ungewollte Wheelie-Neigung lässt uns an einer Empfehlung zweifeln.



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Anthropics KI Mythos: Unternehmen haben weiter Zugriff auf Preview-Version


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Trotz der Anordnung der US-Regierung, den Zugriff auf Anthropics KI-Modells Fable und Mythos für Ausländer zu sperren, ist die Preview-Version offenbar weiterhin für diverse Unternehmen verfügbar. So erklärten einige Unternehmen gegenüber dem dem US-Wirtschaftsnachrichtendienst Bloomberg, dass sie weiterhin Zugang zu Vorschauversionen im Rahmen des Projekts „Glasswing“ haben.

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Die Mythos Preview war im Rahmen einer Initiative namens Project Glasswing einer Reihe von Unternehmen zur Verfügung gestellt worden, vorwiegend im IT- und Finanzbereich. Auf eine allgemeine Veröffentlichung von Mythos verzichtete Anthropic mit der Begründung, das KI-Modell sei zu gefährlich. Eine von Anthropic als sicher eingestufte Mythos-Variante namens Fable 5 war kurzzeitig verfügbar, musste aber nach einer Anordnung der US-Regierung wieder offline genommen werden. Die Anordnung umfasste laut Anthropic Mythos 5 und Fable 5. Im Rahmen von Project Glasswing hatten Unternehmen wohl aber Zugriff auf frühere Mythos-Versionen, die nicht betroffen waren.

Mehrere Unternehmen erklärten gegenüber Bloomberg, dass sie noch Zugriff auf eine Preview-Version älter als Mythos 5 hätten. Offiziell bestätigen wollten das nur die IT-Sicherheitsberatung Dragos und der Netzwerkspezialist Cisco. Anthropic wollte gegenüber Bloomberg keine Stellung beziehen. Laut Bloomberg verloren andere Teilnehmer von Project Glasswing nach der US-Anordnung den Zugriff, etwa die EU-Cybersicherheitsagentur Enisa.

Derweil setzen internationale US-Unternehmen, die Anthropics KI-Modelle nutzen, strenge geografische Regeln um. So kappte die US-Bank JPMorgan Chase den Zugriff für ihr Personal in Hongkong, berichtet die Financial Times (FT). Sie folgt damit auf die US-Bank Goldman Sachs. Hintergrund sollen in beiden Fällen die Nutzungsbedingungen von Anthropic sein. Im Falle von Goldman Sachs ist bekannt, dass Anthropics Lizenzvereinbarung den Einsatz im Großraum China verbietet.

Auslöser für die plötzliche Sperre von Fable 5 und Mythos 5 war ein Hinweis von Amazon an die US-Regierung, wonach es mit einem Trick möglich gewesen sein soll, die strengen Sicherheitsverkehrungen von Fable 5 zu umgehen – laut Amazon im Rahmen eines sogenannten „Jailbreaks“. Amazons Bericht darüber ist nicht öffentlich. Diese Woche meldete sich eine IT-Sicherheitsforscherin zu Wort, die den Amazon-Bericht gesehen haben will. Aus ihrer Sicht handelt es sich nicht um einen Jailbreak und die Anordnung der US-Regierung war nicht verhältnismäßig.

Die US-Regierung wirft Anthropic derweil vor, dass China Zugriff auf Mythos gehabt haben soll. Berichte über unbefugten Zugriff auf Mythos im Allgemeinen gab es schon kurz nach der Vorstellung von Mythos.

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(nen)



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Gazelle Curb: Neues E-Bike mit Bosch-Hinterradmotor „Hub Line“


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Das Modell Curb des niederländischen Fahrradherstellers Gazelle ist eines der ersten E-Bikes mit Boschs E-Antrieb für Hinterradnaben namens Hub Line. Das Curb ist ein Stadtrad, das dank des neuen Motors nicht gleich als E-Bike zu erkennen ist. Es kostet etwa 2400 Euro und wird sowohl als Singlespeed mit Riemenantrieb als auch mit Kettenantrieb und Gangschaltung angeboten.

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Gazelle erklärt, dass für eine „aufgeräumte Optik und einen optimalen Schutz im täglichen Stadtverkehr“ Kabel und Akku nahtlos im Rahmen integriert sind. Das Gleiche gilt auch für das Supernova-Lichtsystem, denn der Frontscheinwerfer sitzt im Lenker und das Rücklicht im Schutzblech.

Der entnehmbare Akku mit 360 Wh Kapazität ist im Unterrohr verbaut und kann über einen Ladeanschluss am Rad geladen werden. Für mehr Reichweite lässt sich auf Wunsch der Bosch PowerMore 250 Range Extender mit 250 Wh anschließen. Dieser ist in etwa so groß wie eine Trinkflasche und ist unter anderem auch kompatibel mit der Performance Line CX.

Am Lenker lässt sich über eine integrierte Schnittstelle für SP Connect und Quad Lock ein Smartphone befestigen und etwa für die Navigation verwenden. Auf dem Smartphone lässt sich zudem das Dashboard der Gazelle-App anzeigen, auf dem Geschwindigkeit und verbleibende Reichweite der E-Unterstützung einsehbar sind, so das Unternehmen.

Um das Rad mit seinem 45 Nm Drehmoment, einer Nenndauerleistung von 250 Watt und einer kurzzeitig abrufbaren Spitzenleistung von 400 Watt zum Halten zu bringen, verfügt das Curb über hydraulische Scheibenbremsen. Zudem sind ein serienmäßiges Rahmenschloss sowie ein Befestigungspunkt für ein zweites Schloss an Bord. Wer mehr transportieren möchte, kann Front- und Heckgepäckträger passend zum Rahmen erstehen.

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Gazelle bietet das Curb in zwei Antriebsvarianten an: Das Modell C1 verfügt über einen wartungsarmen Gates-Riemenantrieb und kommt als Single-Speed-Version. Das Modell T9 hat eine klassische Kettenschaltung mit neun Gängen und eignet sich laut Hersteller auch für Nutzerinnen und Nutzer, die längere Strecken zurücklegen, „um auch das Umland der Stadt komfortabel zu erkunden“. Beide Varianten sind in mehreren Farben und den zwei Rahmenformen Tiefeinsteiger (Low-step) und Diamantrahmen (High-step) erhältlich. Wann das Curb in den Handel kommt, hat Gazelle noch nicht verraten.

Neben Gazelle hat auch schon Canyon sein Modell mit Boschs Hub Line vorgestellt. Das Modell Roadlite:On CF ist etwas sportlicher gestaltet, hat einen Riemenantrieb und kostet ab etwa 3000 Euro. Zudem haben die Hersteller Moustache und Nicolai Räder mit dem neuen Antrieb bestätigt.


(afl)



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