Connect with us

Künstliche Intelligenz

Atommülltransport: Mögliche Castor-Route per Drohnenverbot verraten


Die Routen von Atommüll-Transporten in Castor-Behältern sind von Behörden eigentlich als „Verschlusssache“ eingestuft, also geheim. Die hoch umstrittenen Transporte per LKW oder Bahn gelten als Anschlagsziele oder als Anlass für Demonstrationen, welche die Aktionen in der Vergangenheit verzögerten und damit verteuerten.

Weiterlesen nach der Anzeige

Wie zuerst der WDR berichtete, kam es dabei nun aber offenbar zu einer Panne. Auf der „Digitalen Plattform Unbemannte Luftfahrt“ (dipul.de) des Bundesverkehrsministeriums war eine genau um Autobahnen in Nordrhein-Westfalen eingezeichnete Flugverbotszone für Drohnen zu sehen. Diese erstreckte sich von Jülich nach Ahaus, wo der nächste Castor-Transport nach jahrelangen Klagen stattfinden soll. Damit soll Brennelemente aus einem 1988 stillgelegten Versuchsreaktor zum Zwischenlager in Ahaus gebracht werden.

Eine aktualisierte Veröffentlichung ist bei Dipul.de noch immer zu sehen, wegen eines „polizeilichen Einsatzes bei Ahaus“ gilt sie vom 20. bis zum 27. März 2026. Die Grafiken und ein PDF zum Download zeigen zum Zeitpunkt dieser Meldung aber nur noch einen Kreis, nicht mehr die möglicherweise vorgesehenen Autobahnen, wie sie noch beim WDR zu sehen sind. Überraschend ist die rund 170 Kilometer lange Route indes nicht, wie auch der Sender schreibt: Es handelt sich um die kürzeste Verbindung über die Autobahnen von Süd nach Nord durch NRW.

Laut WDR waren die genauen Routen vom Abend des vergangenen Mittwochs bis zum Donnerstag noch öffentlich. Der Sender berichtet auch, dass eine Anfrage beim Verkehrsministerium nicht beantwortet, die erste Veröffentlichung aber gelöscht wurde. Damit bleibt unklar, wie es zu dem Fehler kommen konnte.

Lesen Sie auch


(nie)



Source link

Künstliche Intelligenz

Lego plant riesigen Solarpark an US-Produktionsstätte


close notice

This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Die Lego Group beabsichtigt an der US-Produktionsstätte für Klemmbausteine Lego Manufacturing Virginia in Chesterfield County im US-Bundesstaat Virginia die Errichtung eines rund 324.000 m² großen Solarparks, um die Produktion der Bausteine mit grünem Strom klimafreundlich sicherzustellen. Die Anlage soll in der Spitze 22 MW (MWp) liefern, schreibt Lego in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Weiterlesen nach der Anzeige

Auf dem 324.000 m² großen Gelände sollen mehr als 30.700 Freiflächen-Solarmodule errichtet werden, die 22 MWp liefern. Weitere 10.800 Solarmodule bringt Lego auf den Dächern der Fabrikgebäude unter, die weitere 6,11 MWp liefern können sollen.

Lego beabsichtigt damit, den Standort zunehmend autark mit Energie aus erneuerbaren Energiequellen zu versorgen. Das soll die Produktion unabhängiger vom öffentlichen Stromnetz und von den Energiepreisschwankungen machen. Netzausfällen soll so vorgebeugt werden. Mit einem intelligenten Energiemanagementsystem will Lego den Energiebedarf bei Produktionsspitzen über den Tag ausgleichen.


Gelände der Lego Manufacturing Virginia

Gelände der Lego Manufacturing Virginia

Das Gelände der Lego Manufacturing Virginia ist sehr groß.

(Bild: Lego Group)

Legos erste Produktionsstätte in den USA hatte das Unternehmen 2022 angekündigt. Geschätzte Kosten: etwa 1,5 Milliarden US-Dollar. Das Gelände in einer Größenordnung von rund 560.000 m² beherbergt insgesamt 13 Gebäude mit Form- und Verpackungsanlagen und Büros. Auch ein automatisiertes Hochregallager und ein Energiezentrum befinden sich darunter.

Das gesamte Werk ist als klimaneutrale Produktionsstätte konzipiert. Die gesamte Anlage sei dabei so gestaltet worden, dass deren Betrieb möglichst wenig Wasser, Material und Energie verbraucht. Letzteres betrifft etwa die optimale Ausrichtung der Gebäude, die Wärmedämmung und die verwendeten Klimatisierungsanlagen. Langfristig soll der komplette Energiebedarf aus erneuerbaren Energien gedeckt werden.

Neben dem klimafreundlichen Betrieb zielt Lego nach eigenen Angaben auch darauf ab, die Produktion so zu gestalten, dass möglichst wenig Abfall produziert wird. Zudem werden Recyclingprogramme unterstützt und Ressourcenmanagement betrieben, um die selbst gesetzten Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Dazu gehört auch, dass für die Errichtung der Bürogebäude Massivholz verwendet wird, das CO₂ gespeichert hat und bei der Errichtung kein CO₂ freisetzt. Damit verringere sich der CO₂-Fußabdruck dieser Gebäude.

Weiterlesen nach der Anzeige

Mit diesen Ambitionen könnte die Produktionsstätte Lego Manufacturing Virginia zum Vorbild weiterer zukünftiger Lego-Werke werden.


(olb)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

In-Ear-Kopfhörer Huawei Freebuds Pro 5 im Test: satter Sound & Noise Cancelling


Fette Bässe, ANC und perfekt zum Telefonieren: Die Huawei Freebuds Pro 5 wollen hervorragende In-Ear-Kopfhörer sein. Ob das gelingt, zeigt der Test.

Seit Jahren begeistert uns Huawei mit dem Top-Modell seiner In-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling – den Freebuds Pro. Die Reihe bietet einen ausgewogenen, detailreichen Klang, druckvollen Bass und hohe Telefonie-Qualität. Die fünfte Generation wirkt etwas filigraner, bleibt optisch aber nah an den Vorgängern. Ob sie die Messlatte im Hinblick auf Klang, ANC und Tragekomfort erneut anheben können, klären wir in diesem Testbericht.

Design & Tragekomfort

Die Freebuds Pro 5 kommen erneut in einem ovalen Ladecase mit mattem Finish, das verdammt gut aussieht. Die Verarbeitung überzeugt auf ganzer Linie. An der Unterseite sitzt der USB-C-Anschluss zum Laden, rechts die Pairing-Taste. Mit jeweils 5,5 g pro Stöpsel und 43 g für das Case bleiben die Freebuds angenehm leicht.

Neu ist die mittig angeordnete, ringförmige Status-LED. Sie leuchtet in Grün, Gelb, Weiß oder Rot und zeigt je nach Situation unterschiedliche Informationen an: Bei geöffnetem Etui signalisiert sie den Akkustand der Ohrhörer, bei geschlossenem Deckel den Ladestatus des Cases. Blinkt sie dauerhaft rot, deutet das auf einen Fehler hin, der sich meist per Reset beheben lässt.

Der Deckel klappt mit sattem Schwung auf und schnappt dank Magnetverschluss ebenso zügig wieder zu – das fühlt sich ausgesprochen befriedigend an. Die Ohrhörer haften magnetisch im Gehäuse und sitzen bombenfest.

Einen kleinen Haken gibt es: Die Oberfläche fällt etwas glatt aus – das Case flutscht bei rutschigen Fingern gerne mal aus der Hand. Eine Ausnahme ist die blaue Variante mit Kunstleder-Optik, die spürbar mehr Grip bietet. Die übrigen Modelle in Dunkelgrau, Weiß und Sandgold sind zwar optisch matt gehalten, aber ebenfalls rutschig.

Die Hörer selbst setzen auf das bekannte Stiel-Design mit knubbelförmigem Korpus. Im Vergleich zum Vorgänger Freebuds Pro 4 (Testbericht) wirken sie allerdings filigraner – Huawei hat spürbar an der Eleganz geschraubt. Sie hinterlassen einen hochwertigen, durchdachten Gesamteindruck.

Beim Tragekomfort liefern die Freebuds Pro 5 ebenfalls ab. Bei längeren Sessions drückt und stört nichts – für In-Ears keine Selbstverständlichkeit. Huawei legt vier Silikon-Aufsätze in verschiedenen Größen bei, damit jedes Ohr die passende Variante findet.

Bedienung & App

Für das Pairing öffnet man das Ladecase mit eingelegten Ohrhörern und hält die Funktionstaste etwa zwei Sekunden gedrückt, bis die LED weiß blinkt – die Kopfhörer sind nun kopplungsbereit. Anschließend wählt man den Kopfhörer in den Bluetooth-Einstellungen des Smartphones aus. Alternativ startet man die App nach der Installation und führt die Kopplung direkt darüber durch. Die Freebuds Pro 5 unterstützen zudem Microsoft Swift Pair unter Windows: Im Pairing-Modus erscheint automatisch ein Pop-up – ein Klick auf „Verbinden“ genügt meistens.

Die Bedienung erfolgt direkt über die Stöpsel. Im Stiel ist eine Druckfläche eingebaut: Einmal zusammendrücken startet oder stoppt die Wiedergabe, doppeltes Drücken springt zum nächsten Song, dreifaches zurück zum vorherigen Titel. Die Lautstärke regelt man per Wischgeste am Stiel – ein Piepsen quittiert den Vorgang. Längeres Drücken schaltet zwischen ANC, Transparenzmodus und deaktivierter Geräuschunterdrückung um. Das alles geht spielend leicht von der Hand.

Eine App ist nicht zwingend nötig, aber empfehlenswert. Über „AI Life“ lassen sich Gesten anpassen und Extras freischalten – etwa die Kopfsteuerung, mit der man Anrufe per Nicken annimmt. Auch ein Sitztest für die Ohrhörer ist an Bord. Am Klang lässt sich in der App ebenfalls schrauben. Vier Profile stehen bereit: ausgewogen, stimmoptimiert, bassbetont sowie ein Modus für klassische Musik. Dazu kommen szenariospezifische Optionen für Filme, Spiele, Podcasts oder mehr rhythmische Klarheit – plus ein adaptiver Equalizer, der sich automatisch anpasst.

Kleiner Wermutstropfen: Seit dem US-Handelsembargo von 2019 darf Google nicht mehr mit Huawei zusammenarbeiten – deshalb ist die App nicht im Google Play Store verfügbar. Auf Android-Smartphones lässt sie sich aber per Sideload installieren, ein QR-Code in der Anleitung führt zum Download. In den App-Stores von Samsung und Apple ist sie hingegen regulär erhältlich.

Technische Spezifikationen

Die Huawei Freebuds Pro 5 funken über Bluetooth 6.0 und unterstützen die Codecs AAC für Apple-Geräte sowie LDAC für hochauflösendes Audio unter Android. Der hauseigene Codec L2HC 4.0 funktioniert nur mit ausgewählten Huawei-Geräten wie etwa dem Pura 80 Ultra oder Mate X7. Aktive Geräuschunterdrückung (ANC) ist selbstredend an Bord.

Die Bluetooth-Reichweite überzeugte im Test: In einer rund 70 m² großen Wohnung riss die Verbindung kein einziges Mal ab. Dank Multipoint lassen sich zwei Geräte gleichzeitig verbinden. Insgesamt merkt sich die Pairing-Liste bis zu acht Geräte.

Beim Treiberkonzept setzt Huawei auf ein Dual-Driver-Setup pro Seite: Ein dynamischer Dual-Magnet-Treiber mit 11 mm Durchmesser liefert das Fundament, ein Mikro-Planar-Membran-Treiber mit 6 mm ergänzt die Feinzeichnung im Hochtonbereich. Der Frequenzgang reicht laut Hersteller von 10 Hz bis 48 kHz – deckt also auch Bereiche jenseits des hörbaren Spektrums ab. Dazu kommt ein Tragesensor: Nimmt man die Kopfhörer aus dem Ohr, stoppt die Wiedergabe.

Die Stöpsel selbst sind nach IP57 gegen Schweiß und zeitweises Untertauchen geschützt, das Ladecase ist nach IP54 immerhin spritzwasserfest. Die Akkukapazität liegt bei 60 mAh je Ohrhörer, das Ladeetui steuert insgesamt 537 mAh bei.

Klang, ANC & Telefonie

Die Freebuds Pro 5 spielen auf einem bemerkenswert hohen Niveau. Die Abstimmung ist ausgewogen und detailreich, die Klangbühne überraschend weit und räumlich – einzelne Instrumente lassen sich sauber differenziert heraushören. Bass-Enthusiasten dürfen sich freuen: Im entsprechenden Profil drücken die Tieftöne kraftvoll und konturiert, ohne Mitten und Höhen zu überlagern. Ob Techno, Hip-Hop, Rock oder Podcast – die In-Ears liefern genreübergreifend souverän ab und bieten eine ernstzunehmende, kompakte Alternative zu druckvollen Over-Ear-Kopfhörern.

Eine richtig gute Figur machen die Freebuds Pro 5 auch beim Telefonieren. Der Gesprächspartner ist klar zu verstehen, man selbst wird ebenfalls gut und deutlich wahrgenommen. Auch laute Außengeräusche, etwa Windgeräusche, schluckt die Geräuschunterdrückung des Mikrofons zuverlässig weg – dafür sorgen drei Mikrofone sowie ein Knochenschallsensor. Das macht die Freebuds Pro 5 zu einer ausgezeichneten Option für die Telefonie.

Das Active Noise Cancelling hinterlässt insgesamt einen guten Eindruck – tiefe und mittlere Störgeräusche werden effektiv ausgeblendet. Bei schrillen Höhen gelingt dies allerdings weniger gut: Nervige Stimmdurchsagen in der Bahn oder im Flugzeug gelangen fast ungehindert durch. Aus Sicherheitsgründen mag das ein Vorteil sein, uns nervte es bei jedem Flug enorm. Wer bewusst mehr aus dem Umfeld wahrnehmen will, schaltet auf den Transparenzmodus um.

Akku

Die Akkulaufzeit liegt mit aktivem ANC bei etwa sechs Stunden – ordentlich, aber kein Marathonwert. Die Geräuschunterdrückung geht hier deutlich zulasten der Laufzeit: Ohne ANC halten die Stöpsel gut neun Stunden durch. Das Case lädt die Hörer etwa viermal komplett auf und erreicht so eine Gesamtlaufzeit von rund 38 Stunden ohne ANC oder 24 Stunden mit.

Geladen wird per USB-C oder kabellos via Qi. Nach knapp einer Stunde ist das Case per Kabel vollständig aufgeladen. Bereits eine Viertelstunde am Strom reicht für fast die Hälfte – und damit für einige Stunden Hörzeit.

Preis

Der tolle Klang hat seinen Preis: Die UVP liegt wie bei den Vorgängern bei stolzen 200 Euro. Allerdings bekommt man die Freebuds Pro 5 in Weiß bei Amazon schon ab 169 Euro. Noch günstiger sind sie derzeit direkt bei Huawei: Mit dem Code AHW6ANNI10 kosten sie bis zum 31. März 2026 nur 152 Euro statt 169 Euro – ein Rabatt von 10 Prozent. Eine Garantieverlängerung auf drei Jahre ist inklusive.

Zur Auswahl stehen die Farben Dunkelgrau (auch wenn Huawei es Schwarz nennt), Weiß, Sandgold (Beige) und Dunkelblau, letztere in Kunstleder-Optik.

Fazit

Huawei liefert mit den Freebuds Pro 5 wieder hervorragende In-Ear-Kopfhörer. Die Unterschiede zum Vorgänger fallen zwar überschaubar aus, doch bei Klang und Telefonie legen sie abermals zu – und genau darauf kommt es an. Bass-Fans bekommen druckvolle Tieftöne ohne Matsch, Vieltelefonierer eine der besten Freisprecheinrichtungen im In-Ear-Segment.

Ganz ohne Schwächen geht es aber nicht: Das ANC lässt schrille Töne und Stimmdurchsagen größtenteils durch. Die Akkulaufzeit ist solide, mit aktivem ANC aber kein Marathonwert. Und Android-Nutzer abseits von Samsung müssen die App per Sideload installieren. Wer damit leben kann, bekommt hier exzellente In-Ear-Kopfhörer.



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Microsoft verspricht weniger KI-Nerverei und stressfreie Updates für Windows 11


In einem recht detaillierten Blog-Post hat Microsofts Windows-Chef, Pavan Davuluri, umfangreiche Änderungen an vielen Funktionen von Windows 11 angekündigt. Ohne das ausdrücklich zu sagen, steckt darin die schon absehbare Abkehr von „KI überall“. Zudem sollen einige Funktionen, über die sich Nutzer immer wieder beschwerten, weniger aufdringlich gestaltet werden.

Weiterlesen nach der Anzeige

In dem mit „Unser Bekenntnis zu Windows-Qualität“ überschriebenen Post wendet sich Davuluri ausdrücklich an Teilnehmer des Windows-Insider-Programms. Diese erhalten auf eigenes Risiko neue Funktionen schneller als über die allgemeinen Windows-Updates. Noch in den verbleibenden Tagen des März und im April sollen diese die geplanten Änderungen in neuen Builds erhalten. Sie sind aufgerufen, im neu gestalteten „Feedback Hub“ – dieser bietet nun unter anderem mehr Freitextfelder – ihre Meinung zu äußern. Was dann letztlich in die allgemein verfügbaren Builds einfließt, und vor allem wann, ist wie stets nicht absehbar.

Davuluri geht in seinem Beitrag vor allem auf zwei zentrale Punkte ein, an denen es immer mehr Kritik gab: die Integration von KI-Funktionen und das Verhalten von Windows Update. Letzteres soll in Zukunft weniger Unterbrechungen der Arbeit verursachen, unter anderem, indem sich Updates flexibler verschieben lassen und die Installation weniger Neustarts erfordert. Auch ein Neustart oder ein Herunterfahren ohne Installation von Updates, vermutlich wie schon unter Windows 10, soll künftig möglich sein. Bei neuen Geräten oder einer neuen Installation von Windows 11 lassen sich die Updates vorerst überspringen – das könnte für Administratoren eine spürbare Erleichterung darstellen.

Mit „Wir reduzieren unnötige Einstiegspunkte für Copilot“ gibt der Microsoft-Manager offen zu, dass sein Unternehmen es in den vergangenen Monaten mit dem Drang, die Windows-KI zu benutzen, deutlich übertrieben hat. Das brachte dem Unternehmen den Spottnamen „Microslop“ ein. Zunächst soll, so Davuluri konkret, der Hinweis auf Copilot aus dem Editor (Notepad), dem Snipping Tool für Screenshots und der Windows-Fotoanzeige entfernt werden. Generell soll Copilot künftig nur da erscheinen, wo es, so wörtlich „wirklich nützlich“ ist.

Auch, dass der Datei-Explorer für viele Anwender der Teil des Betriebssystems ist, mit dem man am häufigsten in direkten Kontakt kommt, erkennt Davuluri an. Dass der, auch auf derselben Hardware, von Windows 10 zu Windows 11 einfach zäher läuft, und umständlicher zu bedienen ist – etwa durch Einschränkungen in den Kontextmenüs –, erkennt Microsoft jetzt an. Daher soll eine neue Version, wiederum wörtlich, „schneller und zuverlässiger“ werden, was schon mit der Startzeit anfängt.

Weiterlesen nach der Anzeige

Etwas mehr Windows 10 wagt Microsoft auch mit einer unmittelbar sichtbaren Änderung: Die Taskbar kann künftig wieder an allen vier Rändern des Bildschirms angedockt werden. Unter anderen Betriebssystemen, auch denen von Microsoft, seit Jahrzehnten eine Standardfunktion. Mit Windows 11 wurde diese jedoch gestrichen, und konnte nur durch Zusatztools reaktiviert werden. Nützlich ist das unter anderem für sehr breite Displays, etwa im 21:9-Format, bei denen man die Taskleiste vielleicht lieber an der Seite hat, um weniger scrollen zu müssen. Und bei sehr vielen gleichzeitig laufenden Programmen kann auch ein (zusätzliches) Hochkant-Display mit entsprechend langer Taskbar an der Seite sinnvoll sein.

Dass die zuletzt immer lautere Kritik bei Microsoft angekommen scheint, gipfelt in dem Satz von Davuluri am Ende seines Beitrags: „Windows gehört genauso euch wie uns.“ Wirtschaftlich stimmt das natürlich nicht, es wäre jedoch schön, wenn das Unternehmen seine Kunden auch langfristig wirklich etwas ernster nehmen würde.

Lesen Sie auch


(nie)



Source link

Weiterlesen

Beliebt