Künstliche Intelligenz
Empfehlungsalgorithmen bei TikTok erklärt: Die Maschine hinter dem Endlos‑Feed
Nur mal eben TikTok öffnen, mit ein paar Videos entspannen. Schnell verrinnen die Minuten, eine Stunde, noch eine. Wieder nicht gelernt, wieder kaum geschlafen, wieder in den Sog des Kurzvideostroms geraten – einer endlosen Aneinanderreihung aus aufregenden, belanglosen, lustigen, bisweilen informativen und überraschenden Clips. Weltweit zieht TikTok Milliarden Menschen in seinen Bann, überwiegend Jugendliche und junge Erwachsene. Im Schnitt öffnen sie die App zehnmal pro Tag und verharren dort 53 bis 95 Minuten.
Kritiker sehen Parallelen zwischen der Kurzvideo-App und Glücksspielautomaten, die das Gehirn in einen vergleichbaren „Autoplay-Modus“ versetzen: Beim einarmigen Banditen etwa zieht man den Hebel nach unten, um den Spielalgorithmus zu starten. Bei TikTok wischt man nach oben, um den nächsten Clip vorgeschlagen zu bekommen. Beide verheißen Spannung und Belohnung. Die Soziologin Dr. Julie Albright erläutert im Interview mit dem Magazin Forbes: „Jedes Mal, wenn du scrollst, kannst du gewinnen oder verlieren. Wenn du gewinnst, siehst du etwas, das deine Aufmerksamkeit erregt. Dann wird jedes Mal etwas Dopamin im Belohnungszentrum deines Hirns freigesetzt. Also wirst du weiterscrollen, weil du den nächsten Kick willst.“
- Kurzvideoplattformen wie TikTok binden Nutzer mit endlosen Feeds und personalisierten Empfehlungen.
- Der Artikel analysiert, wie moderne Recommender‑Systeme aus Milliarden Clips individuelle Videoströme zusammenstellen.
- Dabei zeigt sich, wie wenige, leicht messbare Verhaltensdaten ausreichen, um Aufmerksamkeit gezielt zu steuern.
Jede Social-Media-Plattform von Facebook über YouTube bis Instagram legt es darauf an, dass Nutzer die App möglichst oft öffnen und sich dann darin verlieren. TikTok hat es aber wie kein anderer Dienst geschafft, dieses System nach allen Regeln der Psychologie zu perfektionieren. Allein das App-Design weckt Erwartungen: Die nächste Belohnung in Form eines besonders coolen Clips scheint nie weit weg, dafür nimmt man auch mal mehrere enttäuschende Wischer in Kauf. Jeder Swipe löst einen kleinen Dopamin-Kick aus. Empfehlungsalgorithmen (Recommender-Systeme) wiederum liefern fein dosiert den Stoff, der das Publikum bei Laune hält; zuverlässig und unerschöpflich, zu jeder Tages- und Nachtzeit, an jedem Ort. Das ganze System wird optimiert durch das Monitoring einiger weniger Aktivitäten, die sich sehr leicht und in großer Dichte erfassen lassen: im Wesentlichen Verweildauer pro Video und Swipe-Verhalten. Wir durchleuchten, wie das ausgeklügelte System aus App-Design und Algorithmen funktioniert.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels “ Empfehlungsalgorithmen bei TikTok erklärt: Die Maschine hinter dem Endlos‑Feed“.
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Künstliche Intelligenz
Münchens IT-Wende: Open Source ist für die neue Koalition der Normalfall
Münchens IT-Geschichte ist ein dramatisches Wechselspiel aus Pioniergeist und politischem Rollback. Nach dem weltweit beachteten LiMux-Projekt und der 2017 von CSU und SPD über die Bühne gebrachten Rückkehr in die Microsoft-Welt schlägt die bayerische Landeshauptstadt ein neues Kapitel auf. Die frisch geschmiedete „Mango-Koalition“ aus Grünen/Rosa Liste, SPD und der Fraktion FDP/Freie Wähler hat in ihrem Koalitionsvertrag für die Jahre 2026 bis 2032 eine neue Marschrichtung festgelegt: Open Source soll zum Standard der städtischen Software-Beschaffung werden.
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Damit manifestiert sich ein politischer Wille, der digitale Souveränität ins Zentrum der Verwaltungsmodernisierung rückt. Das soll den jahrelangen Zick-Zack-Kurs beenden. Herzstück der Strategie ist das Bekenntnis zum Prinzip „Public Money, Public Code“: In dem Papier stellen die Partner klar, dass mit Steuermitteln finanzierte Software künftig der Allgemeinheit zur Verfügung stehen muss.
Um diesen Anspruch in der komplexen Verwaltungswelt umzusetzen, soll das Anfang 2024 im Rahmen eines grün-roten 5-Punkte-Plans gegründete Open Source Program Office (OSPO) dem Vernehmen nach aufgewertet werden. Es fungiert als zentrale Steuerungseinheit, die Projekte sichtet, Zusammenarbeit mit der Community koordiniert und rechtliche Hürden bei der Veröffentlichung städtischer Eigenentwicklungen abbaut. Ziel ist eine IT-Infrastruktur, die frei von den Fesseln proprietärer Anbieter agiert und stattdessen konsequent auf offene Schnittstellen und herstellerunabhängige Standards setzt.
Liberale Führung für das neue Digitalreferat
Heraus sticht die personelle Weichenstellung in diesem Bereich. Während die SPD traditionell starke Referate wie Arbeit, Wirtschaft und Soziales besetzt, übernimmt die FDP/Freie-Wähler-Fraktion die Federführung des IT-Ressorts. Dieses soll künftig als modernes „Digitalreferat“ firmieren. Dass ausgerechnet die Liberalen die Speerspitze der Münchner Open-Source-Offensive bilden, ist offenbar als Signal gedacht. Die Fraktion will damit auch ihr Image als „Verhinderer“ aus der Zeit der Bundes-Ampel korrigieren und zeigen, dass sie technische Innovation aktiv gestalten kann.
Unter liberaler Führung soll die stadtweite IT-Architektur so umgebaut werden, dass Abhängigkeiten von großen Software-Konzernen und Consulting-Agenturen systematisch reduziert werden. Diese Neuausrichtung findet unter enormem wirtschaftlichen Druck statt. Die Koalition muss jährlich rund eine halbe Milliarde Euro einsparen, was auch die Informationstechnik herausfordert.
In diesem Kontext begreift die Koalition freie Software nicht nur als philosophische Entscheidung, sondern auch als ökonomische Notwendigkeit. Vermeiden teurer Lizenzgebühren und Verzicht auf Vendor-Lock-ins soll langfristige Kostenvorteile bescheren. Zudem soll Digitalisierung helfen, den massiven Personalrückgang in der Verwaltung aufzufangen. Kommen sollen medienbruchfreie Prozesse, bei denen Daten nach dem Once-Only-Prinzip nur noch einmal erhoben werden – unterstützt durch gezielten Einsatz von KI zur Effizienzsteigerung.
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Zugleich gelobt die Koalition Privacy by Design und Datensparsamkeit für alle städtischen Identitäts- und Nachweissysteme. Die Kontrolle über persönliche Informationen soll „maximal“ bei den Nutzern liegen – bei „minimaler Datenhaltung bei der Stadt“.
Strategische Kontinuität trotz harten Sparens
Trotz der klaren Kante in der Sachpolitik zeigt sich das Bündnis unter Oberbürgermeister Dominik Krause ungewöhnlich konziliant gegenüber der Opposition. Dass Alexander Dietrich von der CSU als Kommunalreferent im Amt bleiben soll, unterstreicht den Wunsch nach kollegialem Miteinander in finanziell herausfordernden Zeiten.
Für die IT-Szene und die Open-Source-Community bedeutet Münchens Koalitionsvereinbarung vor allem Planungssicherheit. Nachdem frühere Bestrebungen oft an internen Widerständen im IT-Referat zu scheitern drohten, scheint die neue Struktur mit gestärktem OSPO und klarer politischen Zuständigkeit Leitplanken zu setzen.
München hat nun die Chance, digitale Souveränität dauerhaft im Erbgut der Kommunalverwaltung zu verankern. Wenn „Open Source als Normalfall“ tatsächlich gelebt wird, wie es die Marschroute vorgibt, könnte die Stadt ihren Status als digitaler Vorreiter zurückerobern. In den kommenden sechs Jahren wird sich zeigen, ob die Mango-Allianz die Kraft aufbringt, die Verwaltungstransformation gegen verbliebene Beharrungskräfte durchzusetzen und die „Weltstadt mit Herz“ zum Vorbild für freie Software in Europa zu machen.
(ds)
Künstliche Intelligenz
Anker Solix Solarbank 4: Mehr Speicher, mehr Leistung, mehr Wieland
Anker Solix hat im Rahmen in Berlin die Solarbank 4 E5000 Pro vorgestellt. Das Gerät kombiniert einen Akkuspeicher mit bidirektionalem Wechselrichter und einer Notstromsteckdose. Bis zu zwölf Solarmodule mit insgesamt 5000 Watt peak lassen sich an den vier PV-Eingängen mit diskretem MPPT anschließen. Die Speicherkapazität ist gegenüber dem Vormodell Solarbank 3 Pro auf 5 kWh fast verdoppelt, allerdings wächst damit auch die Höhe der Solarbank und das Gewicht der Haupteinheit steigt auf 50 kg.
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Nach wie vor zeigt ein LED-Streifen an der Front den aktuellen Betriebsmodus an. Hinzugekommen sind Segmentanzeigen, über die man Kennzahlen wie Akkufüllstand oder die eingehende und ausgehende Energie auf einen Blick, ohne App, ablesen kann.

Auf dem Segment-Display kann man Informationen zu Lade- und Endladestrom und Akkuladestand ablesen.
Die Solarbank 4 E5000 Pro lässt sich durch Aufstapeln zusätzlicher Batteriemodule (BP5000) auf bis zu 30 kWh Speicherkapazität erweitern. Bis zu vier dieser Türme ließen sich über das Anker Solix Power Dock kombinieren, was die Speichergröße auf maximal 120 kWh erweitert. Die von Anker Solix verbauten LFP-Zellen sollen dank eines Energieoptimierers gefahrlos bis zu 100-prozentige Tiefentladung unterstützen, sodass sich die gesamte Bruttokapazität nutzen lässt.
Der integrierte Wechselrichter arbeitet auf Wunsch bidirektional mit bis zu 2500 Watt. Frisch installiert und per Schukostecker mit dem Stromnetz verbunden, speist die Solarbank 4 nur maximal 800 Watt ein. Anker bietet ein alternatives Anschlusskabel mit Wieland-Stecker. Wurde der Speicher von einem Elektriker entsprechend angeschlossen und angemeldet, lässt sich die Einspeiseleistung von 800 Watt auf 2500 Watt erhöhen. Anker bewirbt die Einspeisevariante als „PluginPower™ 2.0“ und hat sie vom TÜV Rheinland auf Sicherheit prüfen lassen.

Die Solarbank 4 lässt sich mit bis zu 5 Erweiterungsspeichern BP5000 auf eine Kapazität von 30 kWh aufstocken.
Der Integrierte Off-Grid-Anschluss in Form einer Schukosteckdose stellt bis zu 2500 Watt Ausgangsleistung bereit. Hier angeschlossene Verbraucher werden im Falle eines Stromausfalls innerhalb von 10 Millisekunden auf Notstrom umgeschaltet, was unterbrechungsfreien Betrieb sicherstellen soll. Die Anker SOLIX Solarbank 4 E5000 Pro kann für 2000 Euro auf der Website Anker Solix’ vorbestellt werden. Der Solarbank 4 BP5000-Erweiterungsakku soll für 1400 Euro erhältlich sein. Erstkunden will Anker Solix bis 11. Juni 25 Prozent Rabatt einräumen.
(sha)
Künstliche Intelligenz
Gigabit überholt endlich Schneckentempoanschlüsse in Deutschland
Die Zahl der Internetanschlüsse mit mehr als 1 Gigabit pro Sekunde Downloadbandbreite in Deutschland überholt 2026 erstmals die Zahl derjenigen mit weniger als 16 Megabit: 2,9 Millionen zu 2,8 Millionen dürfte das Verhältnis am Ende des Jahres 2026 betragen, sagt der Marktforscher Dialog Consult.
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Er hat das im Auftrag des Verbands der Anbieter im Digital- und Telekommunikationsmarkt (VATM) die 27. TK-Marktanalyse erstellt. Der Trend zu leistungsfähigeren Breitbandanschlüssen hält an. Immerhin jeder vierte der 37,7 Millionen Anschlüsse 2025 verfügte zumindest nominell über mehr als 250 Mbit/s Downstream. Doch der Wechsel vollzieht sich nur allmählich, zeigt die Analyse.
Über alle Anschlussformen hinweg verfügt die Deutsche Telekom demnach über 40,1 Prozent des Breitbandkuchens; das vor allem in Kabelnetzen und Glasfaser vertretene Vodafone hat ein gutes Viertel des Marktes, 1&1 immerhin noch gut ein Zehntel aller Endkunden. Das knappe restliche Viertel teilen sich alle übrigen Wettbewerber auf. Hinsichtlich Anschlusstechnik ist Deutschland weiterhin DSL-Land: 22,8 Millionen ursprünglichen Telefonkupferdrähten (60,5 Prozent) standen zuletzt noch 8,8 Millionen Breitbandkabelanschlüsse und 6,4 Millionen Glasfaseranschlüsse gegenüber.
Glasfaserkannibalen
Der zunehmende Glasfasererfolg „kannibalisiere“ DSL, sagt Andreas Walter von Dialog Consult. Er rechnet damit, dass bis Ende 2026 eine Million DSL-Nutzer zu Glasfaser migrieren würde, während die Zahl der Kabelanschlussnutzer etwa gleich bleibe. Dennoch bliebe DSL immer noch Platzhirsch – und in dem langsam schrumpfenden Marksegment steigere die deutsche Telekom ihren Marktanteil derzeit wieder.
Die Lage des Breitbandmarkets spielt in den laufenden politischen Diskussionen eine Rolle. „Ein Glasfaseranschluss, der am Haus vorbeiführt, aber nicht genutzt wird, ist kein Erfolg für die digitale Transformation“, meint VATM-Präsidentin Valentina Daiber. Der Ausbau schreite gut voran, aber jetzt seien verlässliche gesetzliche Rahmenbedingungen wichtig; mit der anstehenden Kupfer-Glasfaser-Migration werde eine neue Phase erreicht, in der effektive, asymmetrische Regulierung für fairen Wettbewerb sorgen müsse.
Die offene Kupferfrage
Was Daiber nicht explizit ausspricht: Die Konkurrenz argwöhnt, dass die Deutsche Telekom ihren DSL-Vorteil weiter ausreizen will, während andere Anbieter das Nachsehen haben. Tatsächlich gibt es zwar in fast jedem Haus die Möglichkeit, einen mehr der weniger schnellen DSL-Zugang zu schalten. Aber wenn DSL stückweise abgeschaltet wird, stellt sich die Frage, was die Anschlussinhaber dann machen: Wechseln sie tatsächlich auf Glasfaser? Oder auf die ebenfalls kupferbasierten Koaxialfernsehkabel?
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Letztere sind oft in Ballungsgebieten und Mehrfamilienhäusern präsent – also dort, wo viele Nutzer erreichbar und vielleicht auch für Glasfaser zu begeistern wären. Mit den anstehenden Regelungen zum Ausbau der Inhausverkabelung könnte ein direkteres Konkurrenzverhältnis entstehen – 19,2 Prozent aller Haushalte seien Ende 2026 mit Glasfaser bis zum Gebäude oder zur Wohnung und HFC-Koaxialkabeln gleichermaßen erreichbar, rechnet Dialog Consult vor.
Flächendeckende Unterversorgung
Wie sich das in Zukunft entwickelt, hängt von vielen Faktoren ab; Vollausstattung mit Glasfaser bleibt für Deutschland aber noch in weiter Ferne. 97 Prozent oder 44,9 Millionen Homes Passed im Jahr 2031 ist Dialog Consults Prognose für den Glasfaserausbau – nach 41,4 Millionen im Jahr 2029, in dem die aktuelle Legislaturperiode des deutschen Bundestages ausläuft. Pessimistischer gerechnet würden nur 40 Millionen Wohnsitze im Jahr 2031 erreicht, am Ende der Legislaturperiode nur 36,5 Millionen. Da die Zahl der tatsächlich angeschlossenen Wohnsitze (Homes Connected) deutlich niedriger liegt, bislang im Schnitt deutlich unter der Hälfte der Homes Passed, würde die im Koalitionsvertrag vereinbarte „flächendeckende Versorgung“ mit Glasfaser nicht erreicht.
Insbesondere bei der Deutschen Telekom gebe es weiterhin ein enormes Delta zwischen Homes Passed, Connected und Activated, unterstreicht Dialog Consult: Die Telekom würde im Jahr 2026 etwa 15,1 Millionen Haushalte grundsätzlich erreichen können, 3,8 Millionen Haushalte angeschlossen haben – aber nur 2,7 Millionen Anschlüsse würden auch gebucht. Mehr habe die Telekom aufgrund ihrer DSL-Kundschaft vielleicht auch nicht unbedingt nötig, so der Befund: Denn über alle Zugangstechniken gesehen, würde sie immer noch 65,9 Prozent aller Anschlüsse auf sich vereinen. Auf die 16,9 Millionen Homes Passed der Wettbewerber kämen 8,7 Millionen Homes Connected und 5,1 Millionen aktive Anschlüsse, rechnet Dialog Consult vor.
Das Festnetz lebt
Eine in vielen anderen Ländern übliche Entwicklung gibt es in Deutschland weiterhin nicht: dass Mobilfunk das stationäre Festnetz ersetzt. Sobald DSL abgeschaltet werde, könne das noch werden, sagt Andreas Walter. Vielleicht spielten auch bisherige Versuche von Mobilfunkunternehmen, den stationären Einsatz von SIM-Karten zu unterbinden, eine Rolle. Statistisch jedenfalls ist der Unterschied evident: Nach wie vor begrenzte Datenvolumina in den gängigen Tarifen sorgen für 15,4 Exabyte Daten in Mobilfunknetzen dieses Jahr, während es im Festnetz laut Dialog-Consult-Schätzung über 187 Exabyte werden. Pro Anschlus und Monat seien das 11,5 Gbyte mobil aber 412,3 Gbyte über das Festnetz.
Keine relevante Rolle werde in absehbarer Zeit Starlink spielen, sind sich die Marktforscher sicher. Anders der Richtfunk: Der bindet nach wie vor ein gutes Drittel aller 95.000 Mobilfunksendestationen an. Doch das wird sich ändern müssen: Als hochkapazitive Netze sollen in Zukunft nur solche mit eigener Gigabitanbindung gelten, was Richtfunk in der Regel nicht leisten kann.
(ds)
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