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Was Sie bei der Erweiterung einer PV-Anlage beachten müssen


Ein E-Auto soll den alten Verbrenner ersetzen, eine Split-Klima-Anlage steht auf der Investitionsliste ganz oben. Das bedeutet mehr Strombedarf. Platz ist auch noch da – an der Fassade für eine bessere Ausbeute an den Jahresrändern oder auf der Gartenlaube mit Ost-West-Ausrichtung für die Tagesränder. Kurzum: Die bestehende PV-Anlage könnte gerne noch ein paar Kilowattstunden mehr liefern. Warum diese also nicht einfach erweitern?


PV-Anlage

PV-Anlage

Möglich ist das in jedem Fall. Doch es ist in der Regel nicht damit getan, ein paar Module zu montieren. Mehr Module stellen Anforderungen an die nachgelagerte Technik und bringen eine neue Komplexität ins System.

  • Die 12-Monats-Frist entscheidend: Zubau innerhalb dieser Frist wird mit der Bestandsanlage zusammengefasst – danach entsteht eine Neuanlage.
  • Abwarten ist riskant: Die bevorstehende EEG-Novelle droht mit Einschnitten bei Vergütung und Einspeiseregeln, gleichzeitig steigen die Modulpreise.
  • Modultausch nur bei Defekt: Das geplante Repowering aus dem Solarpaket 1 ist nie in Kraft getreten – ohne nachgewiesenen Schaden darf nicht getauscht werden.
  • Mehr Module heißt auch mehr Technik: Wechselrichter, Zählerschrank und Messtechnik müssen mitziehen – das kann teuer werden.
  • Ein Balkonkraftwerk ist kein einfacher Ausweg: Besser ist eine klassische Anmeldung über den Netzbetreiber.

Wer seine Anlage aufbohrt, muss daher nicht nur aufs Dach schauen, sondern auch auf Fristen, Vergütungsregeln und den Zählerschrank. Da kann selbst ein schnell dazu installiertes Balkonkraftwerk zur Falle werden. Was gilt, worauf es bei einer Erweiterung ankommt und wie man bei älteren Anlagen mit dem Modultausch umgeht, erklärt dieser Artikel.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Was Sie bei der Erweiterung einer PV-Anlage beachten müssen“.
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Dragonfly C1000: Qualcomm kündigt Serverprozessor für 2028 an


Auf einer Veranstaltung für Investoren hat Qualcomm in dieser Woche seinen ersten Serverprozessor enthüllt: Mit dem Dragonfly C1000 will das Unternehmen sein Chipportfolio diversifizieren und den Schritt in Rechenzentren gehen. In dem Prozessor sollen über 250 selbst entworfene ARM-Kerne (Oryon) werkeln, die über 5 GHz schaffen. Wie inzwischen üblich soll er aus mehreren Chiplets zusammengesetzt sein und mit PCI Express 7.0 antreten.

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Letzteres kann keine aktuelle Server-CPU, doch mit solchen konkurriert der C1000 auch nicht: Er soll erst 2028 erhältlich sein. Bis dahin dürften auch AMD Epyc, Intel Xeon & Co. bei PCIe 7.0 angekommen sein. Und dennoch präsentierte Qualcomm-CEO Cristiano Amon schon jetzt einen Großkunden: Meta-Chef Mark Zuckerberg bekannte sich dazu, künftig Server mit Dragonfly-C1000-Prozessoren in seinen Rechenzentren einsetzen zu wollen.

Das ist nicht zuletzt deshalb bemerkenswert, weil Meta im Unterschied zu anderen Hyperscalern wie Amazon, Google und Microsoft keine hauseigenen Prozessoren entwickelt, sondern zukauft. Meta ist deshalb auch der erste und bislang einzige Kunde für die AGI CPU, die ARM entwickelt hat und in eigenem Auftrag fertigen lässt.

Der Dragonfly C1000 soll der letzte Baustein in der gezeigten Datacenter-Roadmap sein. Sie beginnt bereits in diesem Jahr, allerdings mit anderen Komponenten: Es handelt sich um Netzwerkbausteine für Rechenzentren, die die Ende 2025 übernommene Halbleiterfirma AlphaWave entwickelt hat. Damit stehen bei Qualcomms Datacenter-Sparte schon im laufenden Finanzjahr dicke Umsätze in den Büchern.



Qualcomms Roadmap für Datacenter-Produkte

(Bild: Qualcomm)

Die Zeit bis zum C1000 sollen Auftragsarbeiten für Großkunden (wohl auch mit AlphaWave-Technik) und auf Inferenz spezialisierte KI-Beschleuniger überbrücken. Einen solchen, nämlich Cloud AI 100, verkauft Qualcomm bereits, doch die Roadmap zeigt zügige Weiterentwicklungen: Cloud AI 200 soll bei der Performance zulegen, ab AI 250 kommt ein neues Konzept zum Einsatz. Ein System-on-Chip (SoC) orchestriert die KI-Agenten, die auf ihm laufen, doch Berechnungen an sich werden an zusätzliche Rechenwerke ausgegliedert, die physisch direkt unter LPDDR5-Speicherstapel gepackt werden.

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Qualcomms KI-Beschleuniger verzichten auf HBM-Speicher und packen die Rechenwerke direkt unter LPDDR5-Speicher.

(Bild: Qualcomm)

Qualcomm nennt das High Bandwidth Compute (HBC); eine generischere Bezeichnung lautet Near-Memory Computing. Qualcomm will mit HBC ein Bandbreitendilemma lösen, weil das SoC selbst eben keine rasante Speicheranbindung und somit kein teures High-Bandwidth Memory (HBM) benötigt. Aktuelle HBM-Generationen erkaufen sich ihre hohen Transferraten mit hohem Energieeinsatz – zu viel für Desktop-Grafikkarten oder gar Gaming-Notebooks. Obendrein vereinfacht ein Design ohne HBM die weitere Verarbeitung nach der Chipfertigung, weil auf Interposer und Advanced Packaging verzichtet wird. Wie für den C1000 präsentierte Qualcomm auch für seine künftigen HBC-Beschleuniger bereits einen namhaften Erstkunden: Microsoft will sie in seinen Azure-Umgebungen einsetzen.

Qualcomm-Chef Cristiano Amon beantwortet von sich aus die offene Frage, warum Qualcomm jetzt in den Markt für Serverprozessoren einsteigt: Der Markt sei nicht zuletzt deshalb lukrativ, weil er von einer extremen Knappheit geprägt sei. Als großer Player könne man da durchaus etwas bewegen. Für alle Chips, die Qualcomm auf der Roadmap bis 2028 zeigt, habe sich die Firma über langfristige Verträge sowohl die Wafer-Kapazitäten bei Chipauftragsfertigern als auch die Speicherbausteine bei Zulieferern gesichert.



Qualcomm will sein Chip-Portfolio in den kommenden Jahr deutlich breiter aufstellen. Bisherige Bereiche sollen dabei nicht vernachlässigt werden.

(Bild: Qualcomm)

Zudem würden Inferenz-Workloads und KI-Agenten den Markt gerade durcheinanderwirbeln, weil GPUs nicht die besten und effizientesten Chips dafür sind. Und ganz generell bringe Qualcomm seine Mobil-Expertise hinsichtlich Effizienz ein: In etlichen Pro-Watt-Metriken verspricht Amon das beste Angebot.

Nvidias etabliertem Software-Ökosystem – eine wichtige Komponente hinter Nvidias Erfolg – stellt sich Qualcomm mit der Übernahme des Anbieters Modular entgegen. Das Framework Mojo sei zu CUDA vergleichbar, laufe aber eben nicht nur auf GPUs und nicht nur auf Hardware einer spezifischen Firma. Bei künftigem Umrüsten oder überraschender Lieferknappheit könnten Nutzer flexibel andere Hardware auf dem Markt einkaufen, ohne dass zuvor erfolgte Software- und KI-Entwicklungen hinfällig wären. Auch für Triton und andere Nvidia-Produkte habe Modular mindestens gleichwertige Gegenstücke, so Qualcomm.



Der Softwarestack von Modular ist viel offener gestaltet als das, was Branchenprimus Nvidia mit CUDA & Co. anbietet.

(Bild: Qualcomm)


(mue)



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Marktübersicht: E-Book-Reader von 6 bis 10 Zoll im Vergleich


Urlaubszeit ist Lesezeit. Doch man muss nicht kiloweise Druckwerk mitzuschleppen, denn mehr als genug Lesestoff transportiert man auch mit einem E-Book-Reader, der nicht mehr wiegt als eine Tüte Gummibärchen. Wir sortieren die Einkaufsregale, damit Sie den richtigen Reader für Ihre Zwecke finden.

Ähnlich wie Bücher gibt es E-Book-Reader in zahlreichen Größen. Das Gros der Geräte bilden die 6-, 7- und 8-Zöller, wobei die kleinsten Geräte meist auch die günstigsten sind. Preislich geht es bei etwa 100 bis 120 Euro für die 6-Zoll-Reader los. Fast alle Anbieter führen Geräte in diesem Preisbereich, Amazon den Basis-Kindle, PocketBook die Modelle Verse Lite und Verse, Tolino den Shine 5. Einzig bei Onyx Boox muss man tiefer in die Tasche greifen, das 200 Euro teure Go 6 II bildet den Einstieg.

  • Brauchbare E-Book-Reader gibt es schon ab 100 Euro.
  • Farbdisplays sind nicht immer die bessere Wahl.
  • Genauso wichtig wie die Hardware ist das Ökosystem.

Wer ein größeres Display benötigt, muss mehr Geld ausgeben. Die 7-Zoll-Geräte von Amazon (Kindle Paperwhite & Paperwhite Signature Edition), Onyx Boox (Go 7 II & Go 7 II Color), PocketBook (Era, Era Lite & Era Color) und Tolino (Vision Color) kosten um 170 bis 200 Euro. Noch größere Geräte findet man im 8-Zoll-Format bei PocketBook (InkPad 4) und Tolino (Epos) und als 10-Zöller bei Onyx Boox (Go 10 II) und PocketBook (InkPad One). Der größere Bildschirm drückt allerdings aufs Gewicht, Lesen mit nur einer Hand ermüdet schneller und auch im Reisegepäck machen sich die Geräte bemerkbar. Ein Reader mit rund 8 Zoll entspricht in der Seitengröße und beim Gewicht noch am ehesten einem dicken Taschenbuch.


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Mercedes verschiebt Sonderzahlung: Betriebsrat kritisiert Sparkurs


Die Verschiebung einer tariflichen Sonderzahlung bei Mercedes-Benz ist nach Angaben des Gesamtbetriebsrats eine „einseitige Entscheidung des Unternehmens“. Es sei ausdrücklich kein Ergebnis gemeinsamer Verhandlungen mit der Arbeitnehmervertretung. Tarifvertraglich sei dieses Vorgehen zwar möglich, es zeige aber vor allem, wie groß der Druck inzwischen sei. Bei der Sonderzahlung handelt es sich um den jährlichen „Transformationsbaustein“, der 18,4 Prozent vom regelmäßigen individuellen Monatsentgelt beträgt.

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Zuvor hatte der Vorstand die rund 108.000 Beschäftigten in Deutschland in einem Brief über eine Verschärfung des Sparkurses bei dem Autobauer informiert. Für den Gesamtbetriebsrat stehe fest: Die Ursachen der aktuellen Herausforderungen lägen nicht bei den Beschäftigten. Weder die Entwicklung in China, geopolitische Spannungen noch steigende Energiepreise würden von ihnen verursacht. „Trotzdem sollen jetzt erneut die Beschäftigten einen erheblichen Teil der Last tragen.“

Zugleich will das Management mit dem Betriebsrat in den kommenden Wochen über eine Verlängerung der Arbeitszeit ohne Lohnausgleich sprechen, wie das Unternehmen mitteilte. Laut Tarifvertrag arbeiten die Beschäftigten zurzeit 35 Stunden in der Woche.

Der Gesamtbetriebsrat wies darauf hin, dass es derzeit keine Verhandlungen über Arbeitszeitverlängerungen oder tarifliche Einschnitte gebe. „Solche Verhandlungen sind aktuell auch gar nicht möglich, da IG Metall und Arbeitgeberverband die zuständigen Tarifparteien sind. Ohne eine tarifliche Öffnung kann es keine entsprechenden Gespräche geben.“

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(fpi)



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