Connect with us

Digital Business & Startups

Kinderyoga-Startup Yogitier holt 100.000 Euro bei DHDL – doch der Deal platzt


Yogitier bei DHDL: Fei Schäfer pitcht Kinderyogamatten. Am Ende steigen Janna Ensthaler und Dagmar Wöhrl ein, doch der Deal platzt.

Kinderyoga-Startup Yogitier holt 100.000 Euro bei DHDL – doch der Deal platzt

Die Kinder auf der Matte und Fei Schäfer mittendrin im Pitch.
RTL / Bernd-Michael Maurer

Gründerin Fei Schäfer von Yogitier bringt Kinderyoga in „Die Höhle der Löwen“ und will dafür 100.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile. Ihre Idee: Yogamatten speziell für Kinder, damit diese sich wieder mehr bewegen.

Yoga für Kinder statt TikTok

Schule, Termine, Tablet, dabei kommt Bewegung oft zu kurz. Genau da will Schäfer ansetzen. „Wenn ich in die Augen von Kindern schaue, sehe ich pure Freude. Gleichzeitig merke ich, wie viel Stress unsere Kinder heute schon haben“, sagt sie. Ihr Startup soll dabei helfen, Bewegung spielerisch in den Alltag zu bringen.

Lest auch

Lang lebe die Strumpfhose: Dümmel holt sich bei DHDL Deal mit Nylam

Yogitier besteht aus bunten Yogamatten mit Tiermotiven und einem Memory-Spiel mit Yogaübungen. Die Produkte gibt es auch für Erwachsene, der Fokus liegt aber klar auf Kindern. Im Studio wird das direkt gezeigt. Die Kinder machen Yoga-Übungen, während Schäfer mitmacht.

„Baum und Tiger“ auf der Matte

Dagmar Wöhrl macht es selbst und probiert die Matte aus. Das Ergebnis ist die Baum- und Tigerpose und ein bisschen Studio-Yoga-Flow. Frank Thelen findet das grundsätzlich gut: „Kinder mehr in Bewegung zu bringen ist super wichtig, weil wir hängen nur vor den Displays.“

Dagmar Wöhrl im Baum Modus – Test bestanden, Balance gehalten.

Dagmar Wöhrl im Baum Modus – Test bestanden, Balance gehalten.
RTL / Bernd-Michael Maurer

Zahlen: bunt, aber nicht billig

Die Kindermatten kosten 69,95 Euro, die Produktionskosten liegen zwischen 20 und 40 Euro. Dazu kommen Memorykarten für 22,95 Euro. Im vergangenen Jahr hat Yogitier nach Angaben der Gründerin rund 220.000 Euro Umsatz gemacht.

Erste Löwen steigen aus

Ralf Dümmel ist schnell raus, er meint: „Ich bin der Yogamatten-Experte und verkaufe Yogamatten, darum sind wir da ein bisschen im Wettbewerb.“ Thelen sagt: „Es ist nicht mein Thema Kinderyoga zu machen, aus dem Grund bin ich auch raus. Aber saustark.“ Auch Carsten Maschmeyer sieht keinen Fit: „Ich habe kein Know-how, wie ich dir helfen könnte. Ich will nicht nur Geld geben.“

Lest auch

Novum bei DHDL: Duell der Teenager – und am Ende kassieren beide ab

Zwei bleiben übrig – und werden konkret

Wöhrl ist sich unsicher, „Ich bin unentschlossen und schwanke“, und fragt Janna Ensthaler, ob sie kurz sprechen können. Nach einer kurzen Beratung kommen die beiden gemeinsam zurück und machen ein Angebot. Ensthaler sieht zwar Potenzial, knüpft das Ganze aber an Bedingungen. „Wir können es gemeinsam machen, wenn sie ihre Produktpalette noch erweitert“, sagt sie zu Wöhrl. Die Gründerin machte Anzeichen, das sie auf den Deal eingehen will.

Angebot, Gegenangebot, Deal

Ensthaler und Wöhrl steigen gemeinsam ein und machen das Angebot von 100.000 Euro für 20 Prozent. Die Gründerin kontert noch: Sie will 100.000 Euro für 15 Prozent. Das ist den Investorinnen jedoch zu wenig. Am Ende bleibt es beim ersten Angebot mit 100.000 Euro für 20 Prozent.

Dagmar Wöhrl und Janna Ensthaler legen ein gemeinsames Angebot auf die Matte.

Dagmar Wöhrl und Janna Ensthaler legen ein gemeinsames Angebot auf die Matte.
RTL / Bernd-Michael Maurer

Deal mit zwei Löwinnen

Damit bekommt Yogitier den Zuschlag von Ensthaler und Wöhrl. Auf Nachfrage von Gründerszene wurde jedoch bekannt, dass der Deal nach der Sendung nicht zustande gekommen ist. Fei Schäfer entschied sich nach weiteren Gesprächen dagegen, da sie für den nächsten Wachstumsschritt vor allem ein breiter aufgestelltes Team mit zusätzlicher Expertise in Marketing, Vertrieb und Finanzen aufbauen will – Kapital allein reiche dafür nicht aus.





Source link

Digital Business & Startups

Versteckte Kosten im Fundraising – Business Insider


Versteckte Kosten im Fundraising – Business Insider

Arnas Bräutigam ist Co-Founder der Business-Angel-Plattform AddedVal.io und selbst Mikro-Angel-Investor. Er unterstützt Frühphasen-Startups beim Fundraising durch Pitchdeck-Optimierung, Investoren-Daten und viele Best Practices.
Arnas Bräutigam/Getty Images; Collage: Gründerszene

Jeder Founder kennt Customer-Acquisition-Costs (CAC). Kaum ein Pitchdeck kommt ohne diese Kennzahl aus. Dafür testest, optimierst und iterierst du so lange, bis der Funnel effizient genug ist, um skalieren zu können. Doch dann kommt Fundraising.

Plötzlich verschwinden Struktur und Systematik. Founder schreiben Investoren an, führen Gespräche, warten auf Antworten, ganz ohne klaren Plan. Dabei liegt die Parallele auf der Hand: Wenn du Kunden effizient gewinnen willst, warum nicht auch Investoren?

Was hinter Investor-Acquisition-Costs steckt

Investor-Acquisition-Costs beschreiben im Kern, was es dich kostet, Kapital einzuwerben. Gemeint sind nicht nur direkte Ausgaben, sondern vor allem Zeit und Opportunitätskosten. Also alles, was du in dieser Zeit nicht tun kannst.





Source link

Weiterlesen

Digital Business & Startups

Warum Palantir-Gründer Alex Karp von Deutschlands Skepsis genervt ist


Warum Palantir-Gründer Alex Karp von Deutschlands Skepsis genervt ist

Alex Karp, 58, CEO von Palantir Technologies.
Getty Images/Kevin Dietsch

Der US-Unternehmer Alex Karp hält die Skepsis der Bundeswehr gegenüber der Technologie seines Unternehmens Palantir für gefährlich. Er fordert Europa auf, nicht auf politische Lieblingsprojekte zu setzen, sondern auf Technologien, die sich in der Ukraine gegen Russland bewährt haben.





Source link

Weiterlesen

Digital Business & Startups

Während du schläfst, räumt dieser Roboter dein Zimmer auf


In einem neuen Video des US-Startups Figure AI betreten zwei humanoide Maschinen ein schlicht eingerichtetes Schlafzimmer – und räumen auf.

Während du schläfst, räumt dieser Roboter dein Zimmer auf

Brett Adcock, CEO von Figure AI, setzt auf eine Zukunft mit „Allzweck-Humanoiden“.
Bloomberg/Getty Images

Wer morgens schon am Bettenmachen scheitert, könnte diese Aufgabe bald an einen Roboter abgeben: In einem neuen Video des US-Startups Figure AI betreten zwei humanoide Maschinen ein schlicht eingerichtetes Schlafzimmer – und räumen auf, als gehörte es zu ihrer Morgenroutine.

Während der eine einen Mantel aufhängt und einen Laptop zuklappt, zieht der andere die Bettdecke glatt und richtet die Kissen aus. Fast lautlos koordinieren sich die beiden per Kopfnicken und machen das Bett in weniger als zwei Minuten.

In einem Blogbeitrag beschrieb Figure diesen Meilenstein als „eine wichtige erste Demonstration einer Zukunft, von der wir hoffen, dass sie alltäglich wird: intelligente Humanoide, die sich miteinander abstimmen, um gemeinsame Ziele in menschlichen Umgebungen zu erreichen.“

Ein Bett zu machen mag für Menschen eine einfache Aufgabe sein, aber für Roboter ist das extrem schwierig. Laut Figure AI machen drei Herausforderungen diese Aufgabe besonders schwierig.

Lest auch

Dieser humanoide Roboter spielt Klavier und kocht wie wie ein Mensch, laut Startup

Humanoide für den Haushalt

Erstens sind zwei Humanoide in einem Raum nicht einfach zwei parallel arbeitende Roboter: Jede Aktion, die ein Roboter ausführt, muss vom anderen verstanden werden. Zweitens hat die Bettdecke keine feste Form und es gibt keine klare Trennung zwischen der Seite des einen und der des anderen Roboters. Jeder Roboter muss vorhersehen, was der andere tun wird, und sich ständig anpassen, während sich der Stoff unter ihrem Griff faltet, drapiert und verschiebt. Drittens müssen sich die Roboter im Raum bewegen und zwischen Aufgaben wechseln.

„Um es klar zu sagen: Es gibt keine explizite Kommunikation zwischen diesen Robotern, sie koordinieren ihre Handlungen vollständig visuell, beispielsweise durch Kopfnicken“, schrieb Corey Lynch, AI-Direktor bei Figure AI, auf X und betonte, dass das Video in 1-facher Geschwindigkeit abgespielt wurde und dass die Roboter vollständig autonom agierten, ohne Fernsteuerung.

Figure AI teilte mit, dass es Helix 02, das Anfang des Jahres vorgestellte Modell, mit neuen Daten trainiert habe, damit die Roboter komplexere Aufgaben bewältigen können, darunter das Öffnen von Türen, das Verschieben von Möbeln und das Drapieren von Kleidung. Es wurde nicht bekannt gegeben, wann der Humanoid für Verbraucher erhältlich sein wird.

Lest auch

Figure AI sammelt rund 630 Millionen Euro ein – KI-Roboter kommen bei BMW zum Einsatz

Figure AI hat mehr als 1 Milliarde US-Dollar eingesammelt und wird mit 39 Milliarden US-Dollar bewertet. Das Unternehmen steht in Wettbewerb mit Tesla, das seinen eigenen humanoiden Roboter, Optimus, entwickelt.

Figure-AI-CEO glaubt an selbstlernende Roboter-Spezies

2025 gab Brett Adcock, CEO von Figure AI, bekannt, dass das Unternehmen bei der Entwicklung von KI-Modellen für Roboter nicht mehr mit OpenAI, einem Investor von Figure AI, zusammenarbeite. Adcock beendete die Partnerschaft nach weniger als einem Jahr, nachdem OpenAI ihm mitgeteilt hatte, dass es plane, Humanoide intern weiterzuentwickeln.

Adcock wolle eine „neue Spezies“ von Robotern zu entwickeln, die sich fortpflanzen und Wissen untereinander austauschen können. „Ich glaube, das wird noch zu unseren Lebzeiten geschehen“, sagte er.

Lest auch

Mein KI-Startup bezahlt Leute dafür, dass sie sich beim Müllrausbringen filmen – und ist jetzt 150 Millionen wert

Auch andere Startups trainieren Roboter für Hausarbeiten. So berichten KI-Trainings-Startups wie Encord und Micro1 von einem sprunghaften Anstieg der Nachfrage durch Robotikunternehmen, die nach hochwertigen Trainingsdaten suchen. Das erfordert, dass Menschen sich selbst dabei filmen, wie sie Aufgaben wie Wäsche zusammenlegen oder Geschirrspüler beladen.





Source link

Weiterlesen

Beliebt