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Angebliche Packaging-Probleme: Nvidia Rubin Ultra reizt CoWoS-L von TSMC aus


Angebliche Packaging-Probleme: Nvidia Rubin Ultra reizt CoWoS-L von TSMC aus

Seit Wochenbeginn wird spekuliert, ob Nvidias Rubin Ultra wirklich wie geplant Ende 2027 kommen wird. Laut aktuellen Gerüchten, die sich auf Analysten berufen, scheint es Probleme beim Packaging bei TSMC zu geben. Demnach ist das Produkt wohl zu groß und zu komplex und überreizt so das CoWoS-Design.

Nvidia bringt TSMCs CoWoS ans Limit

Seit 2021 bereits in Produktion, hat sich CoWoS (Chips on Wafer on Substrate) zum Kassenschlager entwickelt. Kein moderner größerer Chip ist ohne diese Technologie verfügbar. Von CoWoS-S verlagerte sich der Prozess zuletzt zu CoWoS-L, das noch größere Chips erlauben wird. Bei CoWoS-S war bei der 3,3-fachen Größe der theoretischen Einzelchips auf einem Interposer das Limit erreicht, bei CoWoS-L wird dies unter anderem durch den viel größeren Interposer von 120 × 150 mm aber auch zusätzliche integrierte Features wie Spannungsregler (FIVR, Fully Integrated Voltage Regulator) nun schon einmal auf bis zu 9,5-fache Reticle-Größe gestreckt.

Als Reticle-Size-Limit in der Branche gilt die Maximalgröße eines einzelnen Chips, der mit gängigen Belichtungsmaschinen Kantenlängen von bis zu 26 × 33 mm bzw. 858 mm² haben kann. Im Jahr 2027 können so zusammengepackte Riesenchips erscheinen, die mindestens vier Chips flankiert von I/O und 12 HBM4E-Stacks beherbergen.

CoWoS für noch mehr Möglichkeiten
CoWoS für noch mehr Möglichkeiten

„Warpage“ bei Rubin Ultra

Die Rubin-Ausbaustufe Rubin Ultra setzt laut bisherigen Gerüchten genau auf so ein Design, während der Nachfolger Feynman erstmals Die-Stacking nutzen wird. Rubin Ultra mit seinen insgesamt 4 Dies nebst HBM4e wird zuvor das reguläre Packaging dabei wohl nahezu voll ausreizen, weshalb nun angeblich Probleme zum Vorschein kamen. So sei in ersten Testläufen vermehrt das sogenannte „Warpage“ aufgetreten, also Verformungen des am Ende zusammengesetzten Chip, der so mitunter nicht mehr wie gewollt oder gar nicht funktioniert.

Warpage ist ein bekanntes Problem,das stets wieder auftaucht
Warpage ist ein bekanntes Problem,das stets wieder auftaucht (Bild: Resonac)

Das Problem ist vor allem bei größeren Multi-Chip-Packages nicht neu, nun jedoch zurück. Der Ausweg scheint, dass Rubin Ultra auch auf einen 2-Die-Design basiert, das dann nur für die Maximalkonfiguration mit einem zweiten Chip kombiniert wird.

Die andere Alternative sind neue Packaging-Methoden. Glas-Substrat ist viel weniger anfällig für Warpage – allerdings noch Jahre von einem großen Serieneinsatz entfernt. Aber auch der Einsatz von CoPoS, Chips on Panel on Substrate, könnte dem Sichverziehen teilweise entgegenwirken. Hier kamen zuletzt sehr viele Gerüchte über diese Packaging-Methode auf, und auch, dass TSMC sie wohl schnell umsetzen will.

Da diese Neuheiten aber wohl alle kaum rechtzeitig fertig werden, um mit Nvidias Roadmap einherzugehen, wird es wohl auf einen angepassten Chip für Rubin Ultra hinauslaufen. Wie genau dieser jedoch aussieht, bleibt ein Gerücht.





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Microsoft Xbox: Duke-Nukem-Schöpfer warnt vor historischer Entlassungswelle


Microsoft Xbox: Duke-Nukem-Schöpfer warnt vor historischer Entlassungswelle

Der Spieleproduzent und Duke-Nukem-Schöpfer George Broussard warnt vor der „größten Entlassungswelle in der Geschichte der Spielebranche“ bei Microsoft Xbox. Mehrere Studios sollen sogar ganz geschlossen werden und bei anderen werde die Zahl der Mitarbeiter reduziert.

Aus Insider-Kreisen will George Broussard eine Liste erhalten haben, die Informationen zu den Schließungen von Xbox-Studios enthält. Wenn diese auch nur annähernd stimmen, sei mit der größten Einzelentlassungswelle in der Gaming-Geschichte zu rechnen, so Broussard. „Xbox wird für sehr lange Zeit äußerst unbeliebt sein, und die Auswirkungen werden so verheerend sein wie der Meteorit, der die Dinosaurier ausgelöscht hat“, heißt es in dem Post des Spieledesigners weiter. Obendrein werde es auch in den verbleibenden Studios Entlassungen geben.

Duke-Nukem-Schöpfer warnt vor der größten Entlassungswelle bei Microsoft Xbox
Duke-Nukem-Schöpfer warnt vor der größten Entlassungswelle bei Microsoft Xbox (Bild: George Broussard)

Völlig überraschend kommt diese Warnung nicht, denn der Gaming-Journalist Jason Schreier hatte schon vor Wochen vor „erheblichen Entlassungen“ gewarnt, die im Zuge einer Generalüberholung der Xbox-Sparte durch die neue Chefin Asha Sharma vollzogen werden sollen.

Alles weist nun darauf hin, dass die Entlassungen am heutigen 30. Juni 2026 mit dem Ende des Fiskaljahres von Microsoft endgültig beschlossen werden sollen. Anfang Juli, voraussichtlich am kommenden Montag, soll mit den Stellenstreichungen begonnen werden.

Diese Studios könnten geschlossen werden

Welche Studios geschlossen werden könnten, ist ebenso wenig öffentlich bekannt wie das genaue Ausmaß der Entlassungswelle. Es gab aber bereits Gerüchte, dass die vier Studios Double Fine Productions (Kiln, Keeper), Undead Labs (State of Decay), Compulsion (South of Midnight) und Ninja Theory (Hellblade/Senua) zu den Opfern zählen. Wie Games Beat berichtet hat, versuche Microsoft allerdings Käufer für diese Studios zu finden. Eine mögliche Übernahme könnte somit das Studio und seine Mitarbeiter retten.

Auch Bloomberg hatte geschrieben, dass Ninja Theory, Compulsion Games und Double Fine vor dem Aus stehen.

Während bei den genannten Studios etwa 435 Jobs bedroht seien, dürfte es insgesamt beim Stellenabbau in die Tausende gehen, wenn die Warnungen Recht behalten. Entlassungen werden nämlich auch bei den größten Studios im Microsoft-Portfolio wie Blizzard und Bethesda erwartet.



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Adrenalin 26.6.4 für Radeon: Neuer Treiber behebt Abstürze mit FSR 4.1 auf RX-7000-GPUs


Adrenalin 26.6.4 für Radeon: Neuer Treiber behebt Abstürze mit FSR 4.1 auf RX-7000-GPUs

Bild: AMD – hochskaliert

AMD hat den Adrenalin-Treiber 26.6.4 zum Download bereitgestellt. Es werden Spielabstürze behoben, die zuvor bei Verwendung von FSR 4.1 unter Radeon-RX-7000-GPUs (Test) auftraten. Allerdings bestehen weiterhin gleich mehrere Probleme mit dem Multiplayer-Shooter Battlefield 6.

Eigentlich sollte die FSR-4.1-Unterstützung für Radeon-RX-7000-Grafikkarten auf Basis der RDNA3-Architektur erst im Juli erscheinen, doch der vor rund einer Woche veröffentlichte Adrenalin-Treiber 26.6.2 brachte den Support dafür überraschenderweise bereits mit. Jetzt hat AMD die Adrenalin Edition 26.6.4 für Windows 11 und Windows 10 freigegeben, die zwar einige Fehler behebt, aber auch einige noch bestehende Probleme auflistet.

Diese Fehler behebt der neue Adrenalin-Treiber

Demnach traten bei der Vorgängerversion Adrenalin 26.6.2 unter bestimmten Umständen Installationsprobleme unter Windows 10 auf, wenn eine Grafikkarte der RX-7000-Reihe im eigenen Rechner steckte. Das jüngste Adrenalin-Treiber-Update in Version 26.6.4 behebt diesen Fehler jedoch, sodass Installationen bei der zuvor genannten Systemkonfiguration nun reibungslos ablaufen sollten.

Außerdem kam es zuvor zu Abstürzen in „einigen Spielen“, wenn das erst kürzlich veröffentlichte AMD FSR Upscaling 4.1 auf Radeon-Grafikkarten der RX-7000-Reihe zum Einsatz kam. Welche Spiele hierbei im Detail betroffen waren oder ob die Abstürze nur bestimmte, oder sämtliche RDNA-3-GPUs der RX-7000-Serie betrafen, schreibt AMD in den Patchnotes der Adrenalin Edition 26.6.4 jedoch nicht.

6 Probleme bleiben bestehen

Allerdings nennt AMD darüber hinaus insgesamt sechs bekannte Probleme, die auch nach Installation des Adrenalin-Treibers 26.6.4 weiterhin ungelöst sind. Drei davon betreffen Battlefield 6 und reichen von Spielabstürzen sowie Treiber-Timeouts bei Nutzung eines mobilen Ryzen AI 9 HX 370 mit Radeon 890M, über flackernden oder fehlenden Texturen bei Verwendung von der Adrenalin-internen Aufnahme- und Streaming-Software bei „einigen AMD-Grafikkarten“ bis hin zu als inaktiv dargestellten FSR Upscaling- und Frame-Gen-Optionen in der Adrenalin-Software.

Zudem kann es weiterhin zu Fehlern von KI-Bundle-Bestandteilen unter bestimmten Umständen kommen. Zusätzlich kann es zu Renderfehlern oder Flackern bei Nutzung von Cinema 4D oder Blender kommen, wenn Radeon-RX-7000-Grafikkarten verwendet. Bei Anwendern dieser Grafikkarten-Generation ist es außerdem möglich, dass Blender zeitweise abstürzen kann. In diesen Fällen empfiehlt AMD die Installation der des älteren Adrenalin-Treibers in der Version 26.3.1.



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Black Flag Resynced: Ubisoft gibt Ausblick auf die technischen Verbesserungen


Kurz vor dem Start von Assassin’s Creed Black Flag Resynced rückt Ubisoft die technischen Verbesserungen des Remakes in das Rampenlicht. Auf PS5 und PS5 Pro sollen vor allem Wasser, Licht, Wetter deutlich Verbesserungen erfahren. Auch die Performance soll sich verbessern.

Die Karibik wird neu berechnet

Assassin’s Creed IV: Black Flag erschien ursprünglich 2013 und zählt bis heute zu den bekanntesten Teilen der Reihe. Mit Black Flag Resynced legt Ubisoft den Piratenableger nun nicht nur neu auf, sondern baut ihn technisch deutlich um. Der Fokus liegt dabei auf der karibischen Inselwelt, die für das Spiel nicht nur Kulisse, sondern ein zentraler Teil der Spielerfahrung ist.

Besonders viel Arbeit steckt laut Ubisoft im Wasser. Black Flag Resynced nutzt ein modernisiertes Wassersystem auf Basis physikalisch basierter Darstellung. Neue Tessellation, volumetrischer Schaum und dynamische Blasen sollen dafür sorgen, dass sich die Meeresoberfläche natürlicher verhält. Wind, Wetter und Schiffsbewegungen sollen sichtbarer auf das Wasser einwirken.

Mehr Licht, mehr Wetter, mehr Dichte

Auch die Beleuchtung wurde überarbeitet. Ubisoft spricht von Raytracing für globale Beleuchtung und Reflexionen. Dadurch sollen Innenräume, Dschungel, Städte und Hafenszenen natürlicher wirken. Ergänzt wird das durch neue volumetrische Effekte für Nebel, Wolken und Wetter. Die tropische Spielwelt soll dadurch dichter und dynamischer erscheinen.

Black Flag Resynced PSSR (Bild: Ubisoft)

Auf der PS5 Pro setzt Ubisoft zusätzlich auf das verbesserte PSSR-Upscaling. PSSR steht für PlayStation Spectral Super Resolution und ist Sonys KI-gestütztes Verfahren, um Bilder intern niedriger zu berechnen und anschließend hochzuskalieren. Ubisoft nennt für die PS5 Pro erweiterte Reflexionen, höhere Sichtweiten und zusätzliche Detailverbesserungen. Zusätzlich losgibt es eine 60 FPS-Optionen, HDR-Unterstützung sowie Dolby Atmos und DualSense-Haptik-Feedback.

Black Flag Resynced
Black Flag Resynced (Bild: Ubisoft)

Nicht nur hübscher, sondern neu aufgebaut

Black Flag Resynced ist laut Ubisoft kein einfaches Remaster mit höherer Auflösung. Das Spiel basiert auf einer aktuellen Version der Anvil-Engine und wurde in vielen Bereichen neu aufgebaut. Neben Grafik und Technik betrifft das auch Animationen, Steuerung und Kampfsystem. Der Grundaufbau des Abenteuers bleibt erhalten: Spieler übernehmen erneut die Rolle des Piraten Edward Kenway und erkunden die Karibik per Schiff und zu Fuß.

Gleichzeitig soll sich das Remake moderner spielen. Frühere Informationen von Ubisoft nannten bereits überarbeitete Parkour-Mechaniken, angepassten Nahkampf, verbesserte Stealth-Optionen und weniger abrupte Fehlschläge in Schleichpassagen. Damit versucht Ubisoft, die Stärken des Originals zu erhalten, aber einige Eigenheiten aus dem Jahr 2013 zu glätten.

Start im Juli auf Konsole und PC

Assassin’s Creed Black Flag Resynced erscheint am 9. Juli 2026 für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC. Auf dem PC wird das Spiel über Ubisoft Store, Steam und Epic Games Store angeboten werden. Im Mittelpunkt steht die Einzelspieler-Kampagne, während der frühere Mehrspielermodus des Originals nicht zurückkehrt.

Für Ubisoft ist das Remake auch ein Test, wie gut sich ältere Serienteile technisch neu aufstellen lassen. Black Flag gilt als einer der beliebtesten Ableger der Reihe, weil er die Assassin’s-Creed-Formel mit offener Seefahrt, Piraten-Setting und einer vergleichsweise eigenständigen Spielwelt verbunden hat.



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