Apps & Mobile Entwicklung
Die Ratatouille-KI: Claude Code im Langzeittest – wo es vibed und wo es hakt
Agenten sind der aktuelle KI-Hype. Autonom komplexe Aufgaben erledigen ist das Versprechen. Was mit einem Agenten-System wie Claude Code oder Cowork derzeit möglich ist und welche Sicherheitsrisiken bestehen, analysiert ComputerBase. Ein Bericht über Erfahrungen aus einem über Wochen laufenden Langzeittest.
Der Anfang: Coding ohne Programmierer
Wie schnell sich Andrej Karpathys Einschätzung wandelte, ist bemerkenswert. Noch im Oktober 2025 erklärte der KI-Forscher und Ex-OpenAI-Mitarbeiter im Gespräch mit dem Podcaster Dwarkesh Patel, KI-Agenten seien nicht ausgereift genug. Sie funktionieren schlicht zu schlecht, um Menschen zu ersetzen. Über den Jahreswechsel hinweg beschrieb Karpathy auf X, wie abgehängt er sich mittlerweile als Programmierer fühlt.
Neue Modelle für die Agenten-Tools wie Anthropics Claude Code veränderten rasant den Workflow. Wie gravierend der Wandel ist, verdeutlicht Karpathy anhand des Anteils, den Agenten für ihn beim Coding übernehmen: Im November waren es noch 20 Prozent, im Dezember bereits 80 Prozent. Binnen Wochen erlebte er den gravierendsten Einschnitt in seiner Coding-Karriere.
This is easily the biggest change to my basic coding workflow in ~2 decades of programming and it happened over the course of a few weeks.
Andrej Karpathy
Allein steht er mit seinen Beobachtungen nicht. In der New York Times beschreibt der Entwickler und Startup-Gründer Manu Ebert, wie drei Agenten mittlerweile seinen klassischen Coder-Job übernehmen: Einer der KI-Assistenten programmiert, ein weiterer testet die Ergebnisse, ein dritter überwacht den Prozess. Statt von Programmieren ist in Silicon-Valley-Kreisen mittlerweile von „Agentic Engineering“ – also agentischer Software-Entwicklung – die Rede.
Der Wandel, der sich aktuell anbahnt, geht jedoch über das Coding hinaus. Sebastian Findeisen, Professor für Wirtschaftspolitik an der Universität Konstanz, erklärt im Rahmen eines Briefings des Science Media Center, dass die Agenten auch bald klassische Büroaufgaben übernehmen wie etwa „Rechnungen korrekt verbuchen, Haushaltsführung in Unternehmen oder einfache und schnelle Aufbereitung von Daten“. „Die Leute verstehen noch nicht, was auf sie zukommt“, ist die Einschätzung des Wetzlarer KI-Unternehmers Sven Herchenhein im Gespräch mit ComputerBase.
Es ist leicht, begeistert zu sein
Wenn man die Agenten selbst testet, springt der Funke schnell über. Es ist ein Gefühl wie im Film Ratatouille. Wenn sich Ideen für eine App in Prompt-Vorgaben übertragen lassen, die Python-Umgebung rotiert, man API-Key-Abrufe bestätigt und den Code auf GitHub hochlädt, fühlt es sich an, als säße einem die Ratte Remy auf den Schultern. Nur verhilft sie in diesem Fall nicht einem Küchenjungen zur Haute Cuisine, sondern völlig Unbedarften zu Coding-Erfolgen. Magische Momente.
Das Problem ist nur: Wenn Nutzer plötzlich Technik entwickeln können, ohne ein Gespür für Konsequenzen und Risiken zu haben, ist das auch etwa so charmant wie eine Ratte in einer Restaurantküche. Die technische Hygiene leidet enorm, Komplexität als Schutzmechanismus verschwindet.
ComputerBase testet Claude Code seit mehreren Wochen. Nach der ersten Begeisterung geht es vor allem um die Frage: Was bleibt auf Dauer? Öfter gab es schon den ChatGPT-Moment, bei dem der erste Eindruck eines neuen KI-Dienstes erstaunlich war, man aber in der Folge feststellte, dass es im Alltag doch noch hakt. Weil Fehler auftauchten. Oder weil Lösungen für Routine-Aufgaben so umständlich waren, dass man für das Prompten länger brauchte als für den eigentlichen Job.
Nun also der Erfahrungsbericht aus dem Alltagstest. ComputerBase analysiert, was man selbst mit den Agenten bewerkstelligen kann, wie die KI-Agenten bereits jetzt die Arbeitswelt verändern und welche Sicherheitsrisiken bestehen.
Wie funktioniert Claude Code
Um Claude Code nutzen zu können, benötigt man mindestens ein Pro-Abonnement, für das 20 US-Dollar im Monat fällig sind. Der primäre Zugang für Claude Code ist das Kommandozeilen-Interface (Command Line Interface, CLI). Die CLI-Version hat den Vorteil, dass Dateien und Ordner direkt auf dem Rechner bearbeitet werden können. Vorteile gibt es auch bei Automatisierungsroutinen und der Git-Integration. Sprich: Wer mit dem Agenten programmieren will, profitiert davon, wenn Claude Code in einem Terminal wie Windows PowerShell läuft. Mit reduziertem Funktionsumfang lässt sich der Agentenmodus aber auch über die Web- und Desktop-App von Claude nutzen.
Die Installation der CLI-Version von Claude Code ist simpel, die entsprechenden Befehle befinden sich auf der Webseite von Anthropic. Gibt es Probleme, reicht es in der Regel, diese beim Claude-Assistenten einzugeben. In der Desktop-App gibt es mit Cowork noch einen separaten Agenten-Modus, der sich explizit an Nutzer richtet, die nicht im Terminal arbeiten wollen. Dieser ist dann auch speziell für allgemeine Aufgaben wie Datenverarbeitung geeignet. Noch befindet sich Cowork im Betastatus und hat kleinere Macken. So kann dieser derzeit etwa nur auf Ordner zugreifen, die im Benutzerverzeichnis von Windows liegen.
Bemerkenswert bei dem KI-Agenten ist vor allem die Fähigkeit, dass dieser eigenständig Apps wie den Browser bedienen kann. Möglich ist das über Plugins wie beim Chrome-Browser oder die sogenannten Skills. Bei den Skills handelte es sich um vorgefertigte Pakete mit Skripten und Anweisungen, die den Agenten für bestimmte Aufgaben wie Excel-Arbeiten spezialisieren. Es ist also ein Set an maßgeschneiderten Werkzeugen, um Programme zu bedienen.
Alternativen zu Anthropics Agenten
Cowork gibt einen Ausblick auf die Zukunft. Während die CLI-Version von Claude Code noch vergleichsweise umständlich zu bedienen ist, werden sich die Agenten-Tätigkeiten künftig direkt in die Apps verlagern. OpenAI hat mit Codex ohnehin schon einen direkten Claude-Code-Konkurrenten. Künftig soll dieser mit ChatGPT zu einer Superapp werden. Mit Copilot Cowork hat Microsoft Anthropics Agenten bereits für die Windows-Welt adaptiert. Und Microsoft will Windows 11 ohnehin zum agentischen Betriebssystem umbauen.
Was die Pläne im Endeffekt bedeuten: Agenten werden in diesem Jahr im Alltag der meisten Nutzer auftauchen – sei es über die ChatGPT-App oder über Windows. Mit OpenClaw gibt es zudem den viel gehypten Open-Source-Agenten, den viele Hersteller nutzen wollen. AMD präsentiert den Ryzen AI Max+ als Plattform, um Agenten samt Modellen komplett lokal laufen zu lassen, während Nvidia NemoClaw als Umgebung für KI-PCs wie den DGX Spark (Test).
Bei diesem Test geht es aber zunächst nur um Claude Code. Anthropics Lösung bietet für den Einstieg die ausgereifteste Umgebung.
Apps & Mobile Entwicklung
Test of Time: Civilization VII ist mit riesigem Update generalüberholt
Das bisher größte Update für Civilization VII krempelt das Spiel in allen Belangen um, wobei Firaxis insbesondere entlang der Kritik und Rückmeldungen der Spielerschaft entwickelt habe. Test of Time ist damit 15 Jahre nach dem Release des Spiels beinahe eine Art „Re-Release“. Parallel gibt es Rabatte für das Grundspiel und DLCs.
Eine Zivilisation für eine Partie Civilization VII
Im Mittelpunkt des größten Updates seit Erscheinen des Globalstrategiespiels im Februar 2025 stehen grundlegende Änderungen an der Struktur einer Partie. Nur noch optional ist ab sofort das umstrittene Zeitalter-System, das seit Release zu den größten Streitpunkten gehörte. Bislang wechselten Spieler beim Übergang der drei bisherigen Zeitalter zwingend ihre gesamte Zivilisation, was bei einigen auch viele Updates später nicht auf Anklang stieß.
Mit Test of Time kehrt jetzt die Möglichkeit zurück, von Beginn an und bis zum Ende einer Runde Civilization mit einem Reich zu spielen – mit all den Anpassungen, die nötig waren, um den grundlegend anderen Spielablauf einerseits prinzipiell zu ermöglichen und andererseits möglichst spaßig in die bestehenden Strukturen einzubetten, die wiederum vielerorts aufgebrochen wurden. Im Video stellt Firaxis das große Update vor.
Diese und weitere Änderungen haben die Entwickler in den vergangenen Monaten bereits in geschlossenen Tests mit der Community erprobt. Damit einher gehen umfassend überarbeitete Siegbedingungen in den verschiedenen Zeitaltern, die weniger geradlinig ausfallen und Spielern mehr Freiraum in der Planung und Verwaltung ihrer Zivilisation lassen sollen. Civilization VII soll ab sofort unterschiedliche Spielweisen zulassen und weniger das Gefühl vermitteln, Spieler entlang fest definierter Aufgabenketten durch eine Partie zu lenken. Dazu passt, dass über den finalen Sieg am Ende des dritten Zeitalters nicht mehr nur eben jenes entscheiden soll.
Kaum ein Stein bleibt auf dem anderen
Auch abseits des Zeitalter-Systems setzt Firaxis umfangreiche Gameplay-Anpassungen um. Mehrere neue Mechaniken und Optionen wurden laut Entwickler bereits mit engagierten Spielern evaluiert und werden mit dem Update integriert. Es gibt neue Karten, Politiksysteme, jede Menge Balancing-Anpassungen und mit Alexander dem Großen einen neuen Anführer.
Ebenso wurde die Benutzeroberfläche in vielen Bereichen neu aufgelegt. Ziel sei es ausdrücklich, auf das Feedback der vergangenen Monate zu reagieren und zentrale Kritikpunkte nicht nur kosmetisch, sondern strukturell anzugehen. Details liefern die seitenlangen Patchnotes.
Firaxis versucht den zweiten Release
Die Tragweite des Updates geht insofern weit über einen gewöhnlichen Inhalts-Patch hinaus und soll Civilization VII rund 15 Monate nach Release endlich auf einen grünen Zweig bringen. Das Rundenstrategiespiel war Anfang 2025 zwar mit grundsätzlich positiven Kritikerwertungen gestartet, konnte große Teile der Community langfristig jedoch nicht überzeugen. Viele Spieler empfanden den Titel als unfertig oder zu stark reglementiert.
Die Folgen zeigten sich auch bei den Spielerzahlen: Auf Steam wurden Civilization VI und teils sogar Sid Meier’s Civilization V weiterhin von mehr Spielern gespielt als der neue Serienteil. Firaxis reagierte im vergangenen Jahr bereits mit zahlreichen Updates, Balance-Anpassungen, kostenlosen Inhalten und Rabatten. Das „Test of Time“-Update konsolidiert diese Bemühungen jetzt als abschließende Kurskorrektur zentraler Design-Entscheidungen. Passend dazu äußerte sich auch Take-Two-CEO Strauss Zelnick zuletzt ungewöhnlich offen über den Zustand des Spiels: Der Publisher habe mit Civilization VII in Teilen „daneben gelegen“, erklärte Zelnick im Gespräch mit VGC.
Die letzte Chance für Civilization VII?
Entsprechend aufmerksam verfolgt die Community den Umbruch. Firaxis‘ Absichten und auch die konkreten Pläne wurden zwar vielfach positiv aufgenommen, Skepsis bleibt allerdings spürbar. Viele Spieler sehen das Update als mögliche zweite beziehungsweise letzte Chance für Civilization VII und sprechen zynisch vom tatsächlichen 1.0-Release, womit dem Zustand des Spiels über die vergangenen 15 Monate Qualität auf Early-Access-Niveau bescheinigt wird. Andere argumentieren, viele der Änderungen hätten bereits zum ursprünglichen Release Realität sein müssen; jetzt sei es zu spät. Spannend ist nun, ob Test of Time diesen Ansprüchen auch gerecht werden kann.
-
Ja – und ich hatte auch schon Spaß mit dem Spiel.
-
Ja, aber ich war nicht sonderlich angetan.
-
Nein, aber vielleicht hole ich das mit dem Test-of-Time-Update bald mal nach.
-
Nein, mittlerweile interessiert es mich auch nicht mehr.
-
Nein, ich hatte von Anfang an kein Interesse an Civ VII.
Pünktlich zum Release des Updates und noch bis zum 2. Juni 2026 wird Civilization VII auf Steam mit 40 Prozent Rabatt angeboten und kostet damit rund 42 Euro. Auch alle bisherigen DLC-Pakete sind im Preis reduziert, in der Regel um gleich 50 Prozent.
Apps & Mobile Entwicklung
Standort vor dem Aus: Apple trennt sich von VARTA als Batterie-Lieferant

Apple will den bestehenden Batterie-Vertrag mit VARTA auslaufen lassen und künftig nicht mehr verlängern. Durch die kurzfristige Entscheidung gerät das Werk im schwäbischen Nördlingen wirtschaftlich unter Druck, wo bislang ausschließlich Batteriezellen für Apples AirPods gefertigt wurden.
Darüber berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Demnach soll Apple bereits ab kommenden Oktober keine Coin-Power-Zellen mehr von VARTA beziehen und den bestehenden Liefervertrag auslaufen lassen. Die Batterieform kam bislang in den AirPods des US-Unternehmens zum Einsatz.
Fertigungsstelle erst vor kurzem massiv erweitert
Laut dem Bericht will Apple seine Batterien künftig von asiatischen Herstellern beziehen, die deutlich günstigere Preise anbieten sollen. Aus dem Umfeld von VARTA heißt es allerdings, dass ausschließlich der Preis für das Ende der Zusammenarbeit verantwortlich gewesen sei – qualitativ hätten die Produkte des schwäbischen Herstellers mindestens auf Augenhöhe gelegen und wären in vielen Fällen sogar besser gewesen. Besonders problematisch ist die Entwicklung deshalb, weil VARTA die wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Knopfzellen über lange Zeit exklusiv für Apple fertigt und das Werk in Nördlingen erst 2022 massiv ausgebaut worden war, um die hohe Nachfrage des US-Unternehmens bedienen zu können.
Trennung lässt komplette Auslastung wegbrechen
Nachdem Apple aufgrund sinkender Nachfrage sowie der Umstellung auf mehrere Zulieferer seine Bestellungen bereits zuvor reduziert hatte, sank die Auslastung der Fertigungsstätte laut Bericht auf weniger als 50 Prozent. Nun will der Konzern seine Aufträge ab Herbst vollständig einstellen, rund ein Jahr nach dem Produktionsstart der aktuellen AirPods-Generation droht damit auch die verbleibende Auslastung wegzubrechen.
Der lediglich rund 40 Kilometer vom Firmensitz in Ellwangen entfernten Fabrik stehen damit schwierige Zeiten bevor. Das Unternehmen sieht nach eigener Einschätzung durch die neuen Umstände die wirtschaftliche Grundlage des Standorts gefährdet, was das Aus für rund 350 Arbeitsplätze bedeuten könnte. VARTA kündigte bereits weitere Schritte an, die in Kürze „verantwortungsvoll und im engen Dialog mit dem Betriebsrat“ vorbereitet werden sollen. „Leidtragende sind allen voran unsere Mitarbeiter vor Ort, die diese Entwicklung nicht zu vertreten haben“, erklärte VARTA-Chef Michael Ostermann gegenüber der F.A.Z. Umso wichtiger sei es nun, die nächsten Schritte gemeinsam, fair und verantwortungsvoll zu gestalten, wird Ostermann weiter zitiert.
Führung sieht VARTA generell gut aufgestellt
Ostermann hatte die Führung bei VARTA vor zwei Jahren übernommen und versucht seitdem, das Unternehmen wieder wirtschaftlich in ruhigere Fahrwasser zu führen. Dazu gehöre auch, Abhängigkeiten wie jene von Apple zu reduzieren. Trotz der aktuellen Entwicklung sieht er den Bereich der Lithium-Ionen-Technologie weiterhin als entscheidenden Faktor für die Zukunft des Unternehmens, das notwendige Wissen dafür sei vorhanden. Zwar konzentriere sich der Hersteller derzeit auf kleinere Zellen, letztlich sei die Größe jedoch vor allem eine Frage der Skalierung. Laut Ostermann sei VARTA der größte Hersteller von Lithium-Ionen-Zellen in Deutschland, perspektivisch seien auch größere Zellformate für Energiespeicher denkbar.
Gleichzeitig betont VARTA, dass außerhalb der unmittelbar mit der Produktion in Nördlingen verbundenen Stellen am Firmensitz in Ellwangen derzeit keine weiteren Entlassungen zu erwarten seien. Die Geschäftsbereiche für Konsumenten-Batterien sowie Batteriespeicher würden sich weiterhin zufriedenstellend entwickeln.
Wir danken Foren-Teilnehmer Chismon für den Hinweis!
Apps & Mobile Entwicklung
UltraGear 25G590B: Erster nativer 1000-Hz-Monitor kommt von LG

LG hat mit dem UltraGear 25G590B den nach eigenen Angaben ersten Full-HD-Gaming-Monitor mit nativen 1.000 Hz angekündigt. Während andere lediglich einen 1.000-Hz-Modus bei reduzierter Auflösung bieten, gibt es die extrem hohe Bildwiederholrate bei nativen 1.920 × 1.080 Pixeln.
UltraGear 25G590B liefert Full HD mit 1.000 Hz
Vor allem für schnelle und kompetitive Spiele wie First-Person-Shooter hat LG den UltraGear 25G590B vorgesehen, schreibt das Unternehmen in der knappen Pressemitteilung. Der 1000-Hz-Monitor soll Spielern „in Hochgeschwindigkeitsszenarien einen entscheidenden Vorteil“ verschaffen.
Im Gegensatz zu Dual-Mode-Monitoren liefert der 25G590B seine Spitzenleistung von 1.000 Hz standardmäßig in nativer Full-HD-Auflösung. Die Technologie sorgt für ultra-schnelle Bildaktualisierungen, bei denen selbst in extremen Bewegungen In-Game-Menüs und Objekte gestochen scharf bleiben.
LG
Unter den angesprochenen Dual-Mode-Monitoren befinden sich der AOC AGON Pro AGP277QK sowie der Acer Predator XB273U F6. Beide arbeiten nativ mit 2.560 × 1.440 Pixeln und 500 respektive 540 Hz und bieten einen alternativen Modus mit 1.280 × 720 Pixeln bei 1.000 Hz.
Beim neuen LG-Monitor gibt es die 1.000 Hz wiederum nativ bei 1.920 × 1.080 Pixeln.
Was bisher zur Ausstattung bekannt ist
Noch liegt kein vollständiges Datenblatt zum 25G590B vor. LG hat zumindest verraten, dass es sich um ein IPS-Display mit 24,5 Zoll Diagonale handelt – das klassische Format für eSport-Monitore. Bei der besagten Full-HD-Auflösung ergibt sich eine relativ niedrige Bildpunktdichte von rund 90 ppi.
Zusätzlich zur bisher in diesem Bereich höchsten Bildwiederholfrequenz soll die „Motion Blur Reduction Pro“-Technologie insbesondere schnelle seitliche Bewegungen klarer darstellen. Die Antireflexionsbeschichtung soll wiederum Spiegelungen mindern und für eine konsistente Farbwiedergabe sorgen.
Die bisher einzige Abbildung des Monitors zeigt einen kleinen und flachen Standfuß, wie er bei Gaming-Monitoren inzwischen häufiger anzutreffen ist. Die Idee dahinter ist, möglichst viel Platz auf dem Tisch für Maus und Tastatur zu haben. Höhe, Neigung und Schwenkwinkel seien anpassbar.
Irgendetwas mit „AI“ (Künstliche Intelligenz) darf im Jahr 2026 nicht fehlen und so wirbt LG mit der „AI Scene Optimization“, über die Bildeinstellungen dem jeweiligen Spielegenre angepasst werden. Die Funktion „AI Sound“ soll hingegen in Kombination mit kompatiblen Headsets für räumlichen Klang und klare Kommunikation sorgen.
Preis und Verfügbarkeit
Der LG UltraGear 25G590B soll in der zweiten Jahreshälfte erscheinen und ist ab dem 30. Juli 2026 zum UVP von 999 Euro vorbestellbar.
Windows 11 ist jetzt darauf vorbereitet
Die Marke von 1.000 Hz ist selbst für Microsoft Neuland. Erst mit dem optionalen März-Update und später mit dem regulären April-Patch unterstützt Windows 11 überhaupt Monitore mit 1.000 Hz.
-
Künstliche Intelligenzvor 3 Monaten
Top 10: Die beste kabellose Überwachungskamera im Test – Akku, WLAN, LTE & Solar
-
Social Mediavor 3 MonatenCommunity Management und Zielgruppen-Analyse: Die besten Insights aus Blog und Podcast
-
Entwicklung & Codevor 2 MonatenCommunity-Protest erfolgreich: Galera bleibt Open Source in MariaDB
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonatenBlade‑Battery 2.0 und Flash-Charger: BYD beschleunigt Laden weiter
-
Künstliche Intelligenzvor 2 Monaten
Top 10: Der beste Luftgütesensor im Test – CO₂, Schadstoffe & Schimmel im Blick
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 2 MonatenMähroboter ohne Begrenzungsdraht für Gärten mit bis zu 300 m²
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonateniPhone Fold Leak: Apple spart sich wohl iPad‑Multitasking
-
Social Mediavor 2 MonatenVon Kennzeichnung bis Plattformpflichten: Was die EU-Regeln für Influencer Marketing bedeuten – Katy Link im AllSocial Interview

