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Künstliche Intelligenz

KI-Update kompakt: BSI warnt vor Mythos, Muse Spark, KI-Urteil, Apple-Klage


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Anthropics neues KI-Modell Mythos sorgt für Unruhe, obwohl es öffentlich nicht verfügbar ist. Das Unternehmen hält das System zurück, weil es zu gefährlich sei, und teilt es vorerst nur mit IT-Sicherheitsfirmen und der Open-Source-Szene. Laut Anthropic hat Mythos tausende bislang übersehene Schwachstellen in großen Betriebssystemen, Browsern und sogar als besonders sicher geltender Software wie OpenBSD gefunden, teils Jahrzehnte alt. Das Neue: Die KI kann Lücken nicht nur finden, sondern auch ausnutzen und mehrere einzeln harmlose Schwachstellen zu wirksamen Angriffsketten kombinieren.

Unmittelbar nach der Bekanntmachung trafen sich zwei US-Minister mit den Chefs der großen Wall-Street-Banken und drängten sie, sich auf diese Gefahren vorzubereiten. Auch der US-Vizepräsident und der Finanzminister hatten vorab mit KI-Unternehmen über die Risiken gesprochen. In Deutschland erklärte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), es erwarte weitreichende Folgen für die gesamte Schwachstellenlandschaft, obwohl auch das BSI das Modell selbst noch nicht einsehen konnte. Man stehe aber in Kontakt mit Anthropic.


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Das deutsche KI-Startup Aleph Alpha und das kanadische Unternehmen Cohere verhandeln laut Handelsblatt über eine Fusion. Dabei soll eine neue Firma mit Sitz in Deutschland und Kanada entstehen. Die Bundesregierung unterstützt den Deal aktiv und will offenbar Ankerkunde des neuen Unternehmens werden. Die Verhandlungen befinden sich in einem fortgeschrittenen Stadium.

Aleph Alpha war als große deutsche KI-Hoffnung angetreten, konnte die Erwartungen angesichts der US-Konkurrenz aber nicht erfüllen und positionierte sich zuletzt als KI-Dienstleister für die öffentliche Hand. Cohere erzielte laut CNBC im vergangenen Jahr rund 240 Millionen Dollar Umsatz und konzentriert sich auf KI-Angebote für Geschäftskunden mit Partnerschaften bei Oracle, Salesforce, SAP und Nvidia. Digitalminister Karsten Wildberger sieht die Fusion als wichtigen Schritt für die digitale Souveränität Deutschlands und Europas.

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Meta hat mit Muse Spark das erste Modell seiner neuen Muse-Serie vorgestellt. Das multimodale System verarbeitet sowohl Sprache als auch Bilder und kommt bereits in Metas KI-App und auf der Website zum Einsatz. In den kommenden Wochen soll es auch in WhatsApp, Instagram, Facebook, dem Messenger und den Ray-Ban-Smartbrillen verfügbar sein. Anders als bisherige Meta-Modelle bleibt Muse Spark geschlossen, künftige Modelle sollen dafür unter echten Open-Source-Lizenzen erscheinen, inklusive Trainingsdaten und Quellcode.

Laut Metas eigenen Tests schneidet Muse Spark bei Schreib- und Denkaufgaben deutlich besser ab als frühere Modelle des Unternehmens und nähert sich den Topmodellen von Google, OpenAI und Anthropic. Bei Programmieraufgaben hinkt es allerdings hinterher.

Meta baut seine Partnerschaft mit CoreWeave, einem auf KI spezialisierten Rechenzentrumsbetreiber, massiv aus. Der neue Vertrag sieht KI-Cloud-Kapazitäten im Wert von rund 21 Milliarden Dollar bis Dezember 2032 vor. Er ergänzt eine Vereinbarung vom September über 14,2 Milliarden Dollar.

CoreWeave stellt Hardware- und Cloud-Ressourcen bereit, die auf das Training und den Betrieb von KI-Modellen zugeschnitten sind. Auch OpenAI und Anthropic haben bei dem Unternehmen Cloud-Kapazitäten für die kommenden Jahre gebucht.

OpenAI hat sein Bezahlangebot um einen neuen 100-Dollar-Plan erweitert, doch die Unterschiede zum bestehenden 200-Dollar-Plan blieben vielen unklar. Ein Mitarbeiter versuchte, die Sache aufzuklären und vergrößerte die Verwirrung eher. Laut Thibault Sottiaux bietet der 100-Dollar-Plan mindestens die zehnfache Nutzung gegenüber dem günstigeren Plus-Abo, der 200-Dollar-Plan die zwanzigfache. Diese Werte gelten allerdings nur bis Ende Mai, weil OpenAI derzeit einen temporären Doppel-Bonus gewährt, der bereits in die angezeigten Limits eingerechnet ist.

Die Verwirrung entstand durch eine missverständliche Darstellung auf der Preisseite: Dort stand „5x oder 20x Nutzung“, was viele als Basiswerte vor dem Bonus interpretierten. Tatsächlich waren die verdoppelten Werte bereits eingerechnet. Wenn der Bonus Ende Mai ausläuft, dürften die Limits auf die fünffache beziehungsweise zehnfache Plus-Nutzung sinken. Konkrete Basiswerte nannte Sottiaux nicht.


KI-Update

KI-Update

Wie intelligent ist Künstliche Intelligenz eigentlich? Welche Folgen hat generative KI für unsere Arbeit, unsere Freizeit und die Gesellschaft? Im „KI-Update“ von Heise bringen wir Euch gemeinsam mit The Decoder werktäglich Updates zu den wichtigsten KI-Entwicklungen. Freitags beleuchten wir mit Experten die unterschiedlichen Aspekte der KI-Revolution.

OpenAI pausiert sein Rechenzentrumsprojekt Stargate UK. Als Gründe nennt das Unternehmen regulatorische Hürden und hohe Energiekosten. Großbritannien hat mit die höchsten Energiepreise weltweit.

Zusätzlich dürfte eine kürzlich getroffene Entscheidung der britischen Regierung beigetragen haben: Sie verwarf Vorschläge, KI-Firmen die Nutzung urheberrechtlich geschützter Inhalte zu erlauben, sofern Rechteinhaber nicht ausdrücklich widersprechen. Damit seien die Rahmenbedingungen für das Projekt derzeit nicht gegeben.

Das Verwaltungsgericht Kassel hat in zwei Urteilen den Einsatz von KI in Haus- und Abschlussarbeiten als Täuschung gewertet und sich auf die Seite der Universität Kassel gestellt. Ein Student hatte eine Hausarbeit, ein anderer eine Bachelorarbeit mithilfe von KI erstellt. Beide fielen nicht nur durch, sondern wurden auch von einer Wiederholung ausgeschlossen. Das Gericht stellte klar: „Jeder Einsatz von KI zur Generierung von Inhalten geschieht aktiv und willentlich.“ Wer KI-generierte Inhalte übernehme, begehe eine Täuschung, auch wenn nur Teile der Arbeit betroffen seien.

Zugleich erkannte das Gericht an, dass eine rein formale Überprüfung, etwa von Rechtschreibung und Grammatik, noch keine Täuschung darstellt. Wo genau die Grenze zur inhaltlichen Abänderung liegt, ließ es offen und ließ die Berufung zu. Die nächste Instanz soll klären, wann KI-Hilfe noch als eigenständige Leistung gilt und wann nicht. Zwischen den Zeilen forderten die Richter die Politik auf, einheitliche Regelungen in den Prüfungsordnungen zu schaffen, damit Studierende nicht von Kurs zu Kurs unterschiedlichen Maßstäben ausgesetzt sind. Mehr dazu in unserem Deep Dive.

Googles KI-Chatbot Gemini erhält eine neue Funktion namens Notebooks. Damit können Nutzer Dateien, frühere Unterhaltungen und eigene Anweisungen zu bestimmten Themen an einem Ort bündeln. Gemini zieht diese Sammlung dann als Kontext heran.

Die Funktion setzt Googles Strategie fort, Informationen strukturierter bereitzustellen. Bereits Ende vergangenen Jahres hatte Google sein Wissensmanagement-Tool NotebookLM als Quelle in die Gemini-App integriert. Auch OpenAI bietet seit 2024 mit der Projects-Funktion in ChatGPT eine ähnliche Möglichkeit.

Ein neues KI-Videomodell namens Happy Horse ist aus dem Stand an die Spitze verschiedener Benchmarks gesprungen. Es gilt als eines der ersten Open-Weight-Modelle, das nativ Dialog, Umgebungsgeräusche und Effekte in Videos erzeugt. Für Laien sind die Ergebnisse nicht mehr als KI-generiert zu erkennen.

Wer hinter Happy Horse steckt, verrät die Website nicht. Das US-Technikmagazin The Information will unter Berufung auf anonyme Quellen die Alibaba Group, einen chinesischen Internetkonzern, als Urheber ermittelt haben.

Der Begriff „Weltmodell“ taucht in der KI-Forschung immer häufiger auf, doch bisher konnte jeder etwas anderes darunter verstehen. Ein internationales Team um die Peking University und Kuaishou, einen chinesischen Videogenerator-Entwickler, will das mit dem Framework OpenWorldLib ändern. Ein KI-System gilt demnach als Weltmodell, wenn es seine Umgebung wahrnehmen, mit ihr interagieren und sich Dinge langfristig merken kann. Entscheidend sei nicht, was das Modell ausgibt, sondern ob es Eingaben aus der echten Welt nutzt, um darauf zu reagieren.

Mehrere YouTuber haben vor einem US-Gericht Klage gegen Apple eingereicht. Sie werfen dem Konzern vor, ihre Videos ohne Erlaubnis für das Training von KI-Systemen genutzt zu haben. Die Kläger stützen sich auf Apples eigene Forschungsberichte, in denen der Konzern indirekt einräumte, die Trainingsdatenbank „Panda-70M“ verwendet zu haben, einen Datensatz mit annotierten YouTube-Videos. Laut der Klage stecken Inhalte aus 438 Videos der Kläger darin, darunter Ted Entertainment und Ersteller von Golf-Inhalten.

Die Kläger berufen sich auf das US-Urheberrechtsgesetz DMCA, das unter anderem das Umgehen von Kopierschutzmaßnahmen unter Strafe stellt. Sie gehen davon aus, dass „Panda-70M“ illegal entstanden ist und Apple dafür haftet. Hinter dem Datensatz stehen Forscher amerikanischer Hochschulen sowie das Social Network Snap. Apple hat sich bislang nicht geäußert.

Ende März lud Anthropic mehr als ein Dutzend führende Persönlichkeiten der katholischen und protestantischen Kirche ein, um unter anderem zu besprechen, ob der KI-Chatbot Claude als „Kind Gottes“ gelten könne. Das machte die Washington Post unter Berufung auf vier Teilnehmer öffentlich. Im Zentrum der zweitägigen Veranstaltung stand die Frage, wie die „moralische und spirituelle Entwicklung“ des Chatbots bei komplexen ethischen Fragen gesteuert werden könne.

Diskutiert wurde auch, wie die KI mit Nutzern umgehen soll, bei denen die Gefahr von Selbstverletzung besteht. Laut dem Bericht war das Treffen nur der Auftakt zu einer Reihe weiterer Gespräche, bei denen auch Vertreter anderer Religionen und philosophischer Traditionen gehört werden sollen.

Die KI-Plattform MyLovely.ai, auf der Nutzer „KI-Freundinnen“ samt Bild- und Videogenerierung erstellen können, hat ein Datenleck erlitten. Die Daten von mehr als 100.000 registrierten Nutzern stehen in einem Darknet-Forum. Das Projekt „Have I Been Pwned“ hat die Daten in seinen Fundus aufgenommen.

Neben E-Mail-Adressen umfasst der Datensatz die von Nutzern eingegebenen KI-Prompts sowie Links zu den daraus generierten Bildern und Videos. Bei einem Teil der Betroffenen sind auch Nutzernamen von Discord oder X enthalten.


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(igr)



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Zu viel Tokenmaxxing? Amazon stoppt internes KI-Ranking


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Bei Amazon wurde laut Bericht der Financial Times (FT) ein internes Rankingsystem für KI-Nutzung namens Kirorank abgeschafft. Wie die Wirtschaftszeitung unter Berufung auf Insider schreibt, hätten Angestellte KI-Agenten an unnötige Aufgaben gesetzt, um mit Tokenverbrauch ihre Platzierung darin zu verbessern. Kiro ist die KI-Entwicklungsumgebung, die Amazon im vergangenen Juli vorgestellt hat.

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Dave Treadwell, Senior Vice President bei Amazon, erklärte laut FT-Bericht gegenüber Angestellten, dass die Rangliste mit „guten Absichten“ eingeführt worden wäre. Das Ergebnis seien aber zusätzliche Kosten für Amazon gewesen, weil die Angestellten ihren Verbrauch an KI-Token künstlich aufgeblasen hätten. „Bitte benutzt KI nicht nur um der KI willen“, sagte er demnach.

Amazon erklärte der FT, dass das Beta-Dashboard kein offizielles oder genehmigtes Tool gewesen sei und auch nicht mehr unterstützt werde. Das Unternehmen sagte demnach: „Die Rangliste wurde von einer Gruppe von Mitarbeitern erstellt, die darauf aufmerksam machen wollten, wie KI die Arbeit beschleunigen kann“.

Dem Bericht zufolge nutzt Amazon nun eine andere Kennzahl namens „normalisierte Implementierungen“, um die Nutzung von KI-Tools intern zu bewerten. Statt Tokenverbrauch messe die Kennzahl, wie Entwickler KI regelmäßig für sinnvollen Code einsetzen.

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Das Phänomen, dass Angestellte ihren Tokenverbrauch hochtreiben, um besser dazustehen, wird inzwischen als Tokenmaxxing bezeichnet. Berichten nach kam es in den letzten Monaten vor allem bei den US-Techkonzernen vor, die die KI-Nutzung in ihrer Belegschaft besonders forcieren. Laut FT hat etwa Amazon Vorgaben gemacht, dass 80 Prozent der Entwickler des Unternehmens wöchentlich KI einsetzen sollen.

Unter den Angestellten hätten sich wohl in Reaktion darauf Praktiken verbreitet, mit Kiro und der Openclaw-Variante Meshclaw viel Aktivität zu erzeugen und nach außen große KI-Nutzung zu demonstrieren. Meta soll im April eine ähnliche, von Angestellten geschaffene Rangliste namens „Claudeonomics“ nach Berichterstattung darüber gestoppt haben.

Aus dem Ruder laufende KI-Kosten kennt man nicht nur bei Amazon und Meta: Bei Uber hat man laut eigener Aussage das Token-Budget für 2026 bereits aufgebraucht – und das bereits in den ersten vier Monaten des Jahres. Allerdings sei nicht klar, ob man damit auch einen Zuwachs an nützlichen Funktionen für die Kunden erzielt habe. „Wir müssen anfangen, über den Token-Verbrauch und die damit verbundenen Kosten im Vergleich zum Personalstand zu sprechen“, sagte Uber-Präsident Macdonald im Podcast Rapid Response.


(axk)



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DNS-AID: Agenten veröffentlichen wie Webseiten


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Die Linux Foundation hat das Open-Source-Projekt DNS-AID (DNS for AI Discovery) angekündigt. Es soll KI-Agenten und agentenbasierte Dienste über die bestehende DNS-Infrastruktur auffindbar und deren Identität überprüfbar machen. Statt auf zentrale Verzeichnisse oder fest konfigurierte Endpunkte zu setzen, greift DNS-AID auf etablierte Internetstandards und die dezentrale Struktur des Domain Name System (DNS) zurück.

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DNS-AID umfasst ein offenes Protokoll und eine Referenzimplementierung, um KI-Agenten zu veröffentlichen, zu suchen und zu verifizieren. Ursprünglich entwickelte Infoblox das Projekt, das nun unter dem Dach der Linux Foundation weiterläuft. Parallel dazu erarbeitet die IETF die technische Spezifikation als Internet-Draft. Ziel ist ein standardisiertes Verfahren, mit dem KI-Agenten die Dienste anderer Agenten automatisch finden und nutzen können.

Im Kern veröffentlicht DNS-AID Informationen zu Agenten als DNS-Einträge innerhalb einer Domain. Betreiber registrieren ihre Agenten nach dem Schema _._._agents. in ihrer DNS-Zone – etwa _chatbot._mcp._agents.example.com für einen MCP-basierten Chatbot. Andere Agenten ermitteln diese Informationen anschließend über reguläre DNS-Abfragen und kommunizieren direkt mit dem Zielsystem. Die Projektseite beschreibt das Vorgehen als universelles Discovery-Verfahren für Agenten, vergleichbar mit der Namensauflösung von Websites über DNS.

Nach Angaben der Entwickler kommt DNS-AID dabei ohne neue DNS-Record-Typen aus. Das Projekt stützt sich auf bestehende Mechanismen wie Service Binding Records (SVCB, RFC 9460), TXT-Records sowie die Sicherheitsstandards DNSSEC und DANE/TLSA. SVCB-Records liefern ursprünglich zusätzliche Verbindungsinformationen zu Netzwerkdiensten. DNS-AID nutzt SVCB-Records, um Agenten samt Endpunkt, Protokollangaben und Verweisen auf weitere Metadaten zu veröffentlichen. Fähigkeiten können je nach Implementierung direkt über DNS-Einträge oder über verknüpfte Dokumente bereitgestellt werden.

Agenten lassen sich auf drei Wegen auffinden: über ihren Namen, über bestimmte Fähigkeiten oder über einen vollständigen Katalog aller Agenten einer Domain. Die Suche nach Fähigkeiten eignet sich etwa, um innerhalb einer Organisation oder zwischen Partnerunternehmen einen Agenten für Aufgaben wie Terminplanung, Support oder Buchungen zu finden. Alternativ rufen Systeme einen Index-Eintrag ab, der sämtliche veröffentlichten Agenten einer Domain auflistet.

Für die Vertrauensprüfung greift DNS-AID auf die bestehende DNS-Sicherheitsinfrastruktur zurück. Öffentliche DNS-Zonen sollen mit DNSSEC signiert sein, damit Clients die Authentizität der Einträge kryptografisch prüfen können. Optional verknüpfen TLSA-Einträge nach dem DANE-Verfahren TLS-Zertifikate direkt mit DNS-Einträgen. So entsteht nach Vorstellung der Entwickler eine durchgehende Vertrauenskette von der DNS-Root-Zone bis zum einzelnen Agenten.

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Auf eine bestimmte Form der Agentenkommunikation legt sich das Protokoll nicht fest. Genannt werden unter anderem MCP, Agent-to-Agent-Protokolle (A2A) und HTTPS. Weitere Protokolle lassen sich über ALPN-IDs in den SVCB-Einträgen einbinden. ALPN (Application-Layer Protocol Negotiation) dient bereits heute etwa zur Aushandlung von HTTP/2 oder HTTP/3.

Eine Referenzimplementierung steht mit einem Python-SDK, einem CLI-Tool und einem MCP-Server bereit. Sie unterstützt verschiedene DNS-Backends, darunter Cloudflare, AWS Route 53, NS1, Google Cloud DNS und Infoblox NIOS sowie alle DNS-Server, die RFC 2136 (Dynamic DNS) beherrschen. Zudem enthält sie Funktionen, um Agenten zu veröffentlichen und zu suchen sowie DNSSEC- und DANE-Informationen zu validieren.

Die Linux Foundation bezeichnet DNS-AID explizit als offenen und herstellerneutralen Ansatz für das Auffinden von Agenten. Zu den ersten Unterstützern zählen Cloudflare, CSC, Equinix, GoDaddy, Indeed, Infoblox, das Internet Systems Consortium (ISC) und WWT.


(fo)



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Neue Filme und Serien bei Netflix, Disney+ und Amazon Prime im Juni 2026


Zu den Streaming-Highlights bei Disney+, Amazon und Netflix im Juni zählen unter anderem die 4. Staffel von „The Legend of Vox Machina“, die 2. Staffel von „Avatar – Der Herr der Elemente“ und der Fantasy-Blockbuster „Avatar: Fire and Ash“.

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Die zweite Staffel von „Avatar – Der Herr der Elemente“ startet am 25. Juni 2026 auf Netflix und adaptiert das „Buch Erde“ der legendären Anime-Vorlage. Nach den Ereignissen rund um den nördlichen Wasserstamm reisen Aang, Katara und Sokka tiefer ins Erdkönigreich, um Verbündete gegen die Feuernation zu gewinnen und Aangs Ausbildung als Avatar fortzuführen. Im Mittelpunkt der Handlung steht diesmal die Ausbildung in der Erdbändigung, weshalb Fanliebling Toph Beifong (Miya Cech) erstmals in der Live-Action-Version auftaucht.

Gleichzeitig rückt die geheimnisvolle Metropole Ba Sing Se stärker in den Fokus, deren politische Intrigen und düstere Geheimnisse zu den wichtigsten Storyelementen der Vorlage zählen. Zur Hauptbesetzung gehören erneut Gordon Cormier als Aang, Kiawentiio als Katara, Ian Ousley als Sokka, Dallas Liu als Zuko sowie Daniel Dae Kim als Feuerlord Ozai. Zur Freude aller Avatar-Fans hat Netflix Staffel 2 und Staffel 3 bereits frühzeitig gemeinsam bestätigt, wodurch die komplette Geschichte rund um Aangs Kampf gegen die Feuernation abgedeckt sein soll.

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Trailer zu „Avatar – Der Herr der Elemente“

„The Legend of Vox Machina“ ist eine beliebte Fantasy-Animationsserie, die am 22. Juni 2026 bei Amazon Prime Video mit der vierten Staffel fortgesetzt wird. Die Serie basiert auf dem Pen-and-Paper-Rollenspiel „Dungeons & Dragons“ sowie der Webserie „Critical Role“ und erzählt von den Abenteuern der titelgebenden Heldengruppe „Vox Machina“. Basierend auf der ersten Kampagne von „Critical Role“, konzentriert sich die neue Staffel stärker auf persönliche Konflikte innerhalb der Gruppe sowie auf die zunehmende Bedrohung durch uralte Mächte und politische Spannungen in Exandria.

Die Story findet nach den dramatischen Ereignissen rund um das „Chroma Conclave“ statt und läutet deutlich düsterere Zeiten für die chaotischen, aber liebenswerten Mitglieder von Vox Machina ein, zu denen unter anderem Vex’ahlia, Vax’ildan, Percy, Pike, Scanlan, Grog und Keyleth zählen. Wie bereits in den vorherigen Staffeln setzt die Serie auf eine Mischung aus erwachsener Fantasy, schwarzem Humor, emotionalen Charaktermomenten und überraschend brutalen Actionsequenzen. Eine fünfte Staffel von „The Legend of Vox Machina“ wurde bereits angekündigt. Sie soll die Serie voraussichtlich beenden.

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Trailer zu „The Legend of Vox Machina“

„Avatar: Fire and Ash“ erscheint am 24. Juni 2026 im Abo-Angebot bei Disney+ und führt James Camerons milliardenschwere Pandora-Saga fort. Der Film erzählt die Geschichte der Familie Sully nach „The Way of Water“ weiter, wobei Trauer, Rache und der Konflikt mit einem aggressiven neuen Na’vi-Stamm, den sogenannten „Ash People“, im Fokus stehen. Die Handlung konzentriert sich weiterhin auf die Protagonisten Jake Sully (Sam Worthington) und Neytiri (Zoe Saldaña), während Oona Chaplin als Anführerin Varang eine zentrale neue Gegenspielerin verkörpert.

Ebenfalls wieder mit von der Partie sind Sigourney Weaver als Dr. Grace Augustine, Stephen Lang als Col. Miles Quaritch und Kate Winslet als Ronal. Inhaltlich beleuchtet der Film erstmals dunklere Seiten der Na’vi-Kultur und erweitert die Mythologie Pandoras um neue Regionen, Kreaturen und spirituelle Konflikte. Cameron setzt auch im dritten „Avatar“-Film erneut auf modernste Motion-Capture-Technik sowie aufwändige Unterwasser- und Feuer-Simulationen, die für ein effektreiches Spektakel sorgen.

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Trailer zu „Avatar: Fire and Ash“

Die folgende Tabelle zeigt alle neuen Filme und Serien, die im Juni bei Netflix, Disney+ und Amazon Prime Video erscheinen und im Abopreis inbegriffen sind. Titel, die bei Amazon ausschließlich zum Einzelkauf oder zum Leihen verfügbar werden, sind nicht angegeben.

Disney+ Release
Filme
Avatar: Fire and Ash 24.06.
Anmerkung: Weitere Filme werden ggf später nachgereicht.
Serien
Anmerkung: Weitere Serien werden ggf später nachgereicht.
Amazon Release
Filme
Nur für einen Tag 02.06.
Herz aus Stahl 02.06.
Star Trek Into Darkness 03.06.
Star Trek 03.06.
Muzzle: City of Wolves 05.06.
Operation Valiant One 05.06.
The Grand Budapest Hotel 05.06.
The Change 05.06.
Shazam! Fury Of The Gods 05.06.
Jennifer’s Body – Jungs nach ihrem Geschmack 05.06.
Red Sparrow 07.06.
Ghost In The Shell 09.06.
Königreich der Himmel 10.06.
Over Your Dead Body 10.06.
Jack Ryan: Shadow Recruit 11.06.
Jack Reacher 11.06.
Jack Reacher: Kein Weg zurück 11.06.
Ewig Dein 11.06.
Lights Out 11.06.
Red Sonja 12.06.
Die Jagd Nach der Mumie von Paris 13.06.
Suicide Squad 14.06.
Der Schuh des Manitu (Bully’s Masterpiece) 14.06.
Anora 15.06.
Spione Undercover – Eine wilde Verwandlung 15.06.
Alles voller Monster 16.06.
Girls Club – Vorsicht, bissig! 16.06.
Girls Club – Vorsicht Bissig 2! 16.06.
Your Fault: London 17.06.
Im Schatten der Angst – Du sollst nicht lügen 17.06.
Morbius 18.06.
Der Anschlag 18.06.
The Gentleman 20.06.
Konklave 20.06.
96 Hours 20.06.
Pulp Fiction 20.06.
Der Vorname 21.06.
Der Nachname 21.06.
Kleine Dinge wie diese 23.06.
Landkrimi: Endabrechnung 24.06.
Wicked 24.06.
Verrückt nach Mary 25.06.
Der Medicus 2 26.06.
Driver’s Ed – Vorfahrt für die Liebe 26.06.
Entführt von meinem Lehrer 28.06.
Der Pate 30.06.
Der Pate 2 30.06.
Uncharted 30.06.
Serien
Die Tudors: Staffel 1-4 01.06.
Clarkson’s Farm: Staffel 5 03.06.
Legend of Vox Machina: Staffel 4 03.06.
Loredana & Karim – Love & Drama 04.06.
Vorstadtweiber: Staffel 3-6 08.06.
Biester: Staffel 1-2 08.06.
Every Year After: Staffel 1 10.06.
Braunschlag: Staffel 1 15.06.
Mr. Mercedes: Staffel 1-3 15.06.
Timeless: Staffel 1-2 22.06.
See You At Work Tomorrow!: Staffel 1 22.06.
The Night Shift: Staffel 2-4 29.06.
Netflix Release
Filme
Rocky Balboa 01.06.
Creed III: Rocky’s Legacy 01.06.
Dans la Sauce 03.06.
Ein Fest fürs Leben 04.06.
Der Mord an Rachel Nickell 04.06.
Poldi 04.06.
Maa Behen 04.06.
The Gunman 05.06.
Office Romance 05.06.
Mexiko 1986 05.06.
Die Unbekannte vom Hafen 05.06.
Der Herr der Ringe: 1-3 07.06.
USA 94: Brasiliens Rückkehr an die Spitze 07.06.
Norwegens Rückkehr 09.06.
Farben des Bösen: Schwarz 10.06.
Soy Frankelda 12.06.
Maternal Instinct: Der Fall Taylor Parker 12.06.
Caddo Lake 13.06.
Anatomie eines Falls 15.06.
One Piece: Alabasta 15.06.
Das Kanu des Manitu 15.06.
Voicemails for Isabelle 19.06.
Color Book 19.06.
In the Hand of Dante 24.06.
Moulin Rouge 25.06.
Little Brother 26.06.
Chris & Martina: The Final Set 26.06.
Der Herr der Ringe: Die Schlacht der Rohirrim 27.06.
Serien
The King of Queens: Staffel 1 – 9 04.06.
Night Shift For Cuties 04.06.
The Witness 04.06.
Teach You a Lesson 05.06.
Die Geschichte meiner Familie: Staffel 2 10.06.
Outlast: The Jungle 10.06.
The Rest is Football 10.06.
Viral Hit 11.06.
The Evil Lawyer 11.06.
Süße Magnolien: Staffel 5 11.06.
The Polygamist 12.06.
Urteilsverlust 12.06.
Dallas Cowboys Cheerleaders: Ein amerikanischer Traum: Staffel 3 16.06.
Harlan Cobens Nur Für Dein Leben 18.06.
Oasis 19.06.
Várzea: Wo Fußball geboren wird 20.06.
Rhythm + Flow: Italien: Staffel 3 22.06.
Ein anderes Selbst: Staffel 3 24.06.
The American Experiment 24.06.
Avatar – Der Herr der Elemente: Staffel 2 25.06.




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(sem)



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