Online Marketing & SEO
Meta entwickelt AI Agent Hatch für Shopping und Tasks
Der Agent wirkt wie Metas Antwort auf OpenAIs autonomer Agent OpenClaw, der eigenständig Aufgaben im Internet erledigen kann, allerdings deutlich stärker auf Instagram, Shopping und Mainstream User zugeschnitten. Laut der Financial Times hält Meta CEO Mark Zuckerberg zahlreiche bestehende Agent-Systeme am Markt zwar für leistungsfähig, aber für viele User noch zu kompliziert. Hatch soll agentische KI direkt über Instagram und Social Media einfacher nutzbar machen.
OpenAI holt OpenClaw-Macher an Bord und verabschiedet sich von Kultmodell GPT-4o

Meta will aus Instagram eine agentische Shopping App machen
Mit KI-gestütztem Shopping direkt aus Reels würde Instagram vor allem mit TikTok Shop konkurrieren. Viele Nutzer:innen entdecken dort bereits heute Produkte direkt über Videos, Creator-Empfehlungen oder Livestreams und kaufen diese unmittelbar in der App. Mit den neuen Shopping-Funktionen könnte Meta Social Shopping jedoch in die Agent Era bringen.
Statt Produkte nur angezeigt zu bekommen, könnten Nutzer:innen der KI konkrete Aufgaben übergeben. Das Shopping-System würde dann Produktsuchen, Vergleiche oder Kaufvorbereitungen direkt aus Reels heraus eigenständig übernehmen, ohne dass Nutzer:innen die Plattform verlassen müssen.
Der allgemeine AI Agent Hatch soll darüber hinaus noch deutlich mehr Aufgaben übernehmen können. Denkbar wären etwa Bild- und Videogenerierung, Recherche- und Lernaufgaben, Dateierstellung oder zeitgesteuerte Tasks. Auch automatisch erstellte Präsentationen, Zusammenfassungen zu bestimmten Themen, Reminder oder KI-generierte Inhalte auf Basis gespeicherter Interessen und Feed-Inhalte gelten als mögliche Einsatzfelder. Laut bisherigen Informationen arbeitet Meta außerdem daran, dass Hatch Posteingänge verwalten, Creator und Inhalte empfehlen und Aufgaben auch über Apps Dritter hinweg erledigen kann.
Interne Hinweise deuten zudem an, dass Hatch nicht nur innerhalb der Meta-eigenen Dienste funktionieren soll. Genannt werden unter anderem simulierte Tests mit Plattformen wie Reddit, Etsy, DoorDash und Outlook. Zunächst soll Hatch nur über eine Warteliste verfügbar sein.
Milliarden Social Signals als Metas größter KI-Vorteil
Im Commerce-Bereich könnte Meta gegenüber vielen anderen AI Tools wie Microsoft Copilot einen entscheidenden Vorteil haben: den direkten Zugriff auf eine schier gigantische Menge an Social Signals aus Instagram und Facebook. Der Konzern weiß bereits heute, welche Reels Milliarden Nutzer:innen schauen, welchen Creatorn sie folgen, welche Produkte sie speichern und mit welchen Inhalten sie besonders intensiv interagieren.
Genau diese Datenbasis könnte sowohl Hatch als auch die neuen Shopping-Funktionen zu einem der bislang personalisiertesten KI-Systeme im Social-Commerce-Bereich machen. Das agentische Shopping-System soll Produktempfehlungen, Preisvergleiche oder Kaufvorschläge direkt aus dem individuellen Feed-Verhalten ableiten und daraus automatisierte Shopping Workflows entwickeln – von der ersten Inspiration in Reels bis zum Kaufabschluss innerhalb der App.
Klassische Anzeigenformate dürften angesichts solcher Entwicklungen zunehmend durch KI-gestützte Empfehlungen ergänzt oder ersetzt werden, die direkt in Feeds und Creator Content integriert sind und durch die enorme Menge an Verhaltens- und Interaktionsdaten präziser auf individuelle Interessen, Sehgewohnheiten und Interaktionen zugeschnitten werden können.
Laut The Information soll Hatch bereits bis Ende Juni intern getestet werden. Dafür nutzt Meta offenbar simulierte Plattformen, die Reddit, Etsy oder DoorDash ähneln, um typische Recherche- und Shopping-Abläufe zu trainieren. Langfristig soll dabei Metas neue Modellfamilie Muse Spark die technische Basis bilden. Übergangsweise könnten laut Financial Times aktuell noch Modelle von Anthropic wie Claude Opus 4.6 und Sonnet 4.6 eingesetzt werden.
Neues KI-Modell für Meta:
Muse Spark revolutioniert die Meta AI

Was Nutzer:innen für KI-Shopping womöglich preisgeben müssten
Der Ausbau agentischer KI passt außerdem zu den Aussagen von Mark Zuckerberg aus den vergangenen Monaten. Zuckerberg beschreibt KI zunehmend als persönliche Assistenzsysteme, die „day and night“ an den Zielen der Nutzer:innen arbeiten sollen, statt lediglich auf einzelne Prompts zu reagieren. Solche Systeme sollen Informationen kontextübergreifend verarbeiten, Entscheidungen vorbereiten und langfristig individuelle Präferenzen berücksichtigen.
Genau darin liegt jedoch auch die Herausforderung. Damit agentische KI-Systeme zuverlässig funktionieren, benötigen sie tendenziell mehr personenbezogene Daten als klassische Recommendation-Systeme. Je stärker KI-Agents Recherche, Shopping oder Alltagsaufgaben automatisieren, desto tiefer greifen sie potenziell auf persönliche Interessen, Verhaltensmuster und sensible Nutzungsdaten zu. Laut Financial Times diskutiert Meta intern deshalb bereits darüber, ob Nutzer:innen bereit wären, besonders sensible Informationen wie Gesundheits- oder Finanzdaten mit solchen KI-Agents zu teilen.
Die Debatte um Datenschutz, Transparenz und mögliche Manipulation verschärft sich damit weiter, besonders weil KI-Systeme zunehmend nicht mehr nur Inhalte empfehlen, sondern aktiv Entscheidungen vorbereiten oder beeinflussen.
Stelle OnlineMarketing.de als bevorzugte Quelle auf Google ein
Wenn du OnlineMarketing.de auf Google als bevorzugte Quelle einstellen möchtest, um auch in den Schlagzeilen auf Google immer aktuelle News und Tipps aus der Welt des Marketing und der Tech-Entwicklungen zu finden, kannst du einfach die Google-Quelleneinstellungen aufrufen und die Seite anwählen. Über das Stern-Icon neben den Top Stories kannst du ebenfalls bevorzugte Quellen für die spätere Suche speichern.

Online Marketing & SEO
„17 Cent, die wirklich ankommen“: So clever nutzt Edeka den Tankrabatt zur Stärkung der Kundenbindung
Edeka nutzt den Tankrabatt für Preiswerbung in eigener Sache
Der von CDU und SPD mit großem Tamtam vorgestellte Tankrabatt erweist sich weiterhin als Rohrkrepierer. Grund: Die Entlastung kommt nicht vollständig bei den Autofahrern an. Edeka nutzt das als Steilvorlage – für eine Preisaktion, von der am Ende nicht nur die Verbraucher etwas haben. Auch der Händler selbst profitiert.
Angesichts der hohen Preise für Energie, Benzin, Mieten und Lebensmittel müssen derzeit viele Menschen in Deutschland den Gürtel enger schnallen. Den Ärger darüber, dass die Mineralölkonzerne den seit Anfang Mai gültigen Tankrabatt in Höhe von 17 Cent nicht vollständig an die Autofahrer weitergeben, kann man bei Edeka offenbar nachvollziehen. Mit einer eigenen, an den staatlichen Tankrabatt angelehnten Preisaktion will der Lebensmittelhändler jetzt Aral, BP & Co zeigen, wie Entlastung geht.
Ziel sei es, möglichst vielen Kundinnen und Kunden eine konkrete und unmittelbar spürbare Entlastung zu ermöglichen. Daher umfasst die Aktion vor allem stark nachgefragte Alltagsprodukte aus unterschiedlichen Kategorien, darunter etwa Brot, Pasta, Mehl, Milch, Butter, Eier, Käse, Quark, Reis, Zucker oder Toastbrot.
Edeka wirbt für seine 17-Cent-Rabatte
Damit auch möglichst viele Verbraucher von der Aktion Wind bekommen, rührt Edeka kräftig die Werbetrommel. Der Startschuss fiel bereits am Wochenende mit einer ganzseitigen Anzeige in der „Bild am Sonntag“. Unter dem Kampagnenmotto „17 Cent, die wirklich ankommen“ will sich Edeka auf dem inhouse kreierten Werbemotiv nach eigenen Angaben als Anwalt und verlässlicher Partner der Verbraucherinnen und Verbraucher positionieren. Ab heute läuft die Kampagne auf Außenwerbeflächen sowie am POS und auf weiteren analogen und digitalen Kanälen an. Im Mittelpunkt steht dabei Social Media. Die Werbemittel auf Kanälen wie Instagram, TikTok und WhatsApp werden sich hier zwar am Key-Visual der Printmotive orientieren, aber jeweils mit nativem Content begleitet.
Warum die Aktion auch für Edeka ein cleverer Schachzug ist, steht eher im Kleingedruckten. Wer genau hinschaut, erfährt, dass Verbraucher die Rabatte „nur mit der App“ erhalten. Heißt: Der Preisnachlass erfolgt über einen digitalen Coupon. Wer also seine Edeka-App an der Kasse vorzeigt, der erhält ausgewählte Alltagsprodukte automatisch 17 Cent günstiger. Um der Kundschaft beim Sparen zu helfen, hat Edeka in der App egens ein „17-Cent-Regal“ eingerichtet, in dem alle teilnehmenden Artikel gebündelt werden.
Spannend wird sein, wie die Verbraucherschützer auf die Aktion reagieren. Grund: Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hatte kürzlich gegen Penny geklagt, da der Rewe-Discounter seinen App-Nutzern exklusive Rabatte gewährte. Der Verband arguimentierte damit, dass ältere und junge Verbraucher, die kein Spartphone und entsprechend auch keine App nutzen könjnen oder dürfen, möglicherweise benachteiligt würden. Vor Gericht kamen die Verbraucherschützer damit bislang nicht durch. Das Oberlandesgericht (OLG) Hamm hatte im April 2026 entschieden, dass die App-Rabatte keine Diskriminierung darstellen. Auch das OLG Bamberg hatte eine ähnliche Klage gegen den Netto Marken-Discount abgewiesen.
Online Marketing & SEO
Nach Integration von Immonet: Mit diesem Werbe-Ohrwurm greift Immowelt den Primus Immoscout24 an
Immowelt legt Nena-Song neu auf
Bei Immowelt werden die 80er in Ehren gehalten. Vor drei Jahren wurde der Captain-Sensible-Evergreen „WOT“ in „Wenn Immo, dann Immowelt“ umgedichtet. Auch die neue Markenkampagne verdankt ihr Ohrwurmpotenzial einem 80er-Jahre-Song. Doch das Unternehmen ist nach der Integration von Immonet inzwischen ein anderes.
Im Jahr 1984 stürmte Nena mit „Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann“ die deutschen Charts. Nach dem ersten Remake, das die Sängerin 200
Jetzt Angebot wählen und weiterlesen!
HORIZONT Digital
- Vollzugriff auf HORIZONT Online mit allen Artikeln
- E-Paper der Zeitung und Magazine
- Online-Printarchiv
HORIZONT Digital-Mehrplatzlizenz für Ihr Team
Online Marketing & SEO
Zunächst nur in Frankfurt: Uber for Business startet erste Markenkampagne in Deutschland
Die Uber for Business-Markenkampagne hebt die Vorteile der Plattform hervor
Um seine Services für Geschäftsreisende bekannter zu machen, launcht Uber seine erste deutsche Markenkampagne für die Plattform Uber for Business. Die inhouse entwickelte Kampagne startet zunächst nur in einer Stadt. So sehen die Motive aus.
Die Kampagne soll die Services und Vorteile der Geschäftskundenlösung von Uber bekannter machen. Denn während die meisten Menschen Uber bereits aus dem privaten Kontext kennen, wissen viele nicht, dass die App auch für Geschäftsreisen verwendet werden kann. Mit der neuen Kampagne „Geschäftsreisen einfach gemacht“ wolle man diese Option bekannter machen und so neue Zielgruppen erreichen, erklärt Joachim Marschal, Deutschlandchef von Uber for Business. „Mit ‚Geschäftsreisen einfach gemacht‘ bringen wir auf den Punkt, was Uber for Business ausmacht: einfache Einrichtung, nahtlose Integration und intuitive Handhabung.“
Erstes deutsches Adsales-Team
Uber steigt auf breiter Front in die Werbevermarktung ein
Uber nimmt bei seiner Suche nach neuen Erlösquellen verstärkt den Werbemarkt ins Visier. Um sich ein möglichst großes Stück vom hiesigen Werbekuchen abzuschneiden, geht die Mobilitätsplattform in Berlin mit ihrem ersten lokalen Advertising-Team an den Start. Dafür holt das US-Unternehmen namhafte Experten an Bord. …
Die Kampagnenmotive werden unter anderem auf großen OOH-Flächen ausgespielt
Die Kampagne läuft zunächst bis Ende Juni nur in Frankfurt in Main. Die Stadt wurde als Startpunkt gewählt, da eine Vielzahl großer Unternehmen aus Bereichen wie Finance, Beratung und Tech dort ihren Sitz haben. Nachdem die Kampagne dort getestet wurde, ist im Laufe des Jahres die Auspielung in weiteren Städten geplant. Die Kampagne wurde inhouse von dem Uber for Business-Marketingteam entwickelt und wurde gemeinsam mit der Mediaagentur PHD umgesetzt.
-
Künstliche Intelligenzvor 3 Monaten
Top 10: Die beste kabellose Überwachungskamera im Test – Akku, WLAN, LTE & Solar
-
Social Mediavor 2 MonatenCommunity Management und Zielgruppen-Analyse: Die besten Insights aus Blog und Podcast
-
Social Mediavor 3 MonatenCommunity Management zwischen Reichweite und Verantwortung
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 3 MonatenIntel Nova Lake aus N2P-Fertigung: 8P+16E-Kerne samt 144 MB L3-Cache werden ~150 mm² groß
-
Entwicklung & Codevor 2 MonatenCommunity-Protest erfolgreich: Galera bleibt Open Source in MariaDB
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonatenBlade‑Battery 2.0 und Flash-Charger: BYD beschleunigt Laden weiter
-
Künstliche Intelligenzvor 2 Monaten
Top 10: Der beste Luftgütesensor im Test – CO₂, Schadstoffe & Schimmel im Blick
-
Social Mediavor 2 MonatenVon Kennzeichnung bis Plattformpflichten: Was die EU-Regeln für Influencer Marketing bedeuten – Katy Link im AllSocial Interview
