Digital Business & Startups
Rekord für deutsche Startups: Helsing will 1,2 Milliarden einsammeln
Die Münchner Rüstungsstartup sammelt Berichten zufolge 1,2 Milliarden Dollar ein. Das reicht, um wertvoller als Trade Republic oder Celonis zu werden.
Es wäre die größte Finanzierungsrunde, die es je für ein deutsches Startup gab: Die Münchner Rüstungsfirma Helsing wird Insidern zufolge 1,2 Millionen US-Dollar raisen. Damit läge die Bewertung bei 18 Milliarden Dollar. Der KI-Drohnen-Bauer wäre damit das wertvollste deutsche Startup.
Final ist der Geldregen für das Drohnen-Startup noch nicht, niemand wollte es offiziell bestätigen. Aber sowohl die Financial Times als auch das Handelsblatt konnten mit informierten Kreisen über die Runde sprechen.
Zu den Investoren sollen den Berichten zufolge Dragoneer und Lightspeend Venture Partners aus den USA gehören. Vorher hatte Helsing beispielsweise Geld von Plural und Prima Materia eingeworben. Mit Prima Materia ist ein bekannter Name verbunden: Spotify-Gründer Daniel Ek.
Die Drohne fliegt bis zu 220 km/h schnell
Helsing sitzt in München und wurde 2021 gegründet. Das Unternehmen stellt ferngesteuerte Kampfflugzeuge mit eingebauter KI her. Das Modell HX-2 ist bereits im Einsatz. „HX-2 ist in der Lage, Artillerie, gepanzerte und andere militärische Ziele auf bis zu 100 km Reichweite zu bekämpfen“, erklärt Helsing auf der Webseite.
Die Drohne ist 12 Kilogramm schwer und kann bis zu 220 km/h schnell fliegen. Autonom attackiert sie nicht, schreibt Helsing, es bleibe immer ein Mensch am (Fern-)Steuer.
Ein Konkurrent von Helsing ist Stark Defence aus Berlin. Im Februar gab es nochmal Geld, unter anderem von Peter Thiel. Stark erreicht damit eine Milliardenbewertung, an Helsing reicht es aber nicht heran.
Bisherige Spitzenreiter unter den deutschen Startup-Bewertungen waren laut Handelsblatt die Software-Firma Celonis und die Investment-App Trade Republic. Helsing dürfte sie nun um ein paar Milliarden Dollar hinter sich lassen.
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+++ BidFix +++ Helsing +++ Robotik +++ Neura Robotics +++ Tether +++ Dominic Thiem +++ LocalSend +++
#StartupTicker
+++ #StartupTicker +++ Startup der Woche: BidFix +++ Helsing könnte bald 18 Milliarden wert sein +++ Robotik-Startups, die alle kennen sollten +++ Tether hält rund 4 % an Neura Robotics +++ So investiert Ex-Tennisstar Dominic Thiem in Startups +++ LocalSend sagt Millionenexit ab +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Montag, 11. Mai).
#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries
+++ Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND
#STARTUPTICKER
BidFix
+++ Die Jungfirma BidFix ist unser Startup der Woche! Hinter dem Unternehmen, von Alexander Kohler und Jonas Matthaei in München gegründet, verbirgt sich ein „KI-Assistent für öffentliche Ausschreibungen“. „Unsere KI analysiert Vergabeunterlagen automatisch, erkennt Muss-Kriterien und Stolpersteine und ermöglicht fundierte Bid-Entscheidungen in Minuten statt Tagen“, so das GovTech. Mehr neue Startup gibt’s in unserem Startup-Radar
Helsing
+++ Rasanter Höhenflug! Das umtriebige Münchner DefenseTech Helsing steht wohl vor einer Finanzierungsrunde über 1,2 Milliarden US-Dollar – wie Handelsblatt und Financial Times (FT) berichtet. Im Zuge der größten Investmentrunde aller Zeiten in Deutschland, bei der Dragoneer einsteigen könnte, soll Helsing mit 18 Milliarden Dollar bewertet werden. Damit wäre das DefenseTech zum wertvollsten deutschen Startup überhaupt aufsteigen. „Die Pläne seien fortgeschritten, aber noch nicht finalisiert, hieß es“, berichtet das Handelsblatt weiter. Im Sommer 2025 stieg Helsing zum seltenen Decacorn (Bewertung: 12 Milliarden Euro) auf. Das Grownup, 2021 gegründet, setzt auf „KI-Fähigkeiten für den Sicherheits- und Verteidigungsbereich“. (FT, Handelsblatt) Mehr über Helsing
Robotik
+++ Aufstrebende Robotik-Startups! Nicht nur alles rund um Themen wie KI, DefenseTech und HealthTech boomt derzeit, sondern auch alles rund um Robotik! Zu den aufstrebenden Robotik-Startups, die alle kennen sollten, gehören unter anderem Sereact, R3 Robotics, SEAL Robotics, eternal.ag, Nature Robots, Kewazo, Sitegeist, RobCo und NEOintralogistics sowie der Robotik-Überflieger Neura Robotics. Das Startup, 2019 von David Reger in Metzingen gegründet, setzt auf kognitive Roboter, die mittels KI quasi sehen, hören und lernen können. Zu den Investoren von Neura Robotics gehören unter anderem Tether, Qualcomm, Amazon, Lingotto, Vsquared Ventures und HV Capital. Wobei die letzte Investmentrunde (samt Unicorn-Bewertung) mit Tether und Co. bisher offiziell nicht verkündet wurde. Tether hält nun rund 4 % an Neura Robotics. RobCo aus München, sammelte zuletzt 100 Millionen US-Dollar ein – unter anderem von Lightspeed Venture Partners, Lingotto Innovation (Agnelli) und Sequoia Capital. Das Startup, 2020 gegründet, setzt auf einen modularen Industrieroboter. Sereact aus Stuttgart, 2021 gegründet, sammelte kürzlich 110 Millionen US-Dollar ein. Das Startup entwickelt eine „KI-gestützte Software, die den Pick-and-Pack-Prozess in Warehouses und in der Produktion vollständig automatisiert“. Weitere Startups, die uns zuletzt aufgefallen sind: Filics, byte robotics, Ubica Robotics, N Robotics, Nomadic Drones, Botfellows und HandsOn Robotics. Mehr über Robotik
Dominic Thiem
+++ Startups statt Tennis! Auch der ehemalige österreichische Tennisprofi Dominic Thiem investiert inzwischen in Startups. In seinem Portfolio des US Open-Siegers befinden sich derzeit Unternehmen wie Biogena, Fantium, Hut & Stiel, NEOH, Precision und Smash. „Ich habe aktuell neun Beteiligungen, und bei acht davon habe ich investiert, weil ich ein wirklich gutes Gefühl bei der Sache hatte. Ich kenne die Gründer persönlich, sie haben mir Vertrauen vermittelt, und ich verstehe, was sie tun. Manches ist sehr komplex, aber ein grundlegendes Verständnis ist mir immer wichtig“, sagt Thiem im Interview mit Brutkasten. Ein Fokus bei seinen Investments ist dabei insbesondere das Thema Ernährung. (Brutkasten) Mehr über Dominic Thiem
LocalSend
+++ Open Source statt Millionenexit! Die 2022 gestartet Berliner AirDrop-Alternative LocalSend (14 Millionen Downloads, 2 Millionen aktive Nutzerinnen und Nutzer pro Monat) schlug kürzlich nach eigenen Angaben ein möglichen Millionen-Exit aus. „Der potenzielle Käufer wollte die App künftig als geschlossenes, proprietäres Produkt weiterführen. Für die Gründer Tien Do Nam und Christopher Obereder war das keine Option“, heißt es bei Trending Topics. Respekt für diese Entscheidung! (Trending Topics)
Venture Capital
+++ Investment-Bilanz für den April: Im vergangenen Monat zählten wir 11 zweistellige bzw. dreistellige Millioneninvestments bei denen rund 400 Millionen Euro bewegt wurden. Darunter Sereact, CMBLU, Midas, Atmos, Patronus und Omegga. Mehr im Deal-Monitor
Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker
Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
Foto (oben): KI
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Die KI-Revolution frisst ihre Kinder: Deepl baut 250 Stellen ab
DeepL-CEO Jarek Kutylowski beschreibt, warum klassische Unternehmensstrukturen aus seiner Sicht nicht mehr funktionieren.
Der deutsche KI-Übersetzer DeepL baut rund 250 Stellen ab. Das betrifft rund ein Viertel der Angestellten. CEO und Gründer Jarek Kutylowski begründet den Schritt in einem ungewöhnlich offenen Statement mit dem rasanten Wandel durch Künstliche Intelligenz.
„Wir erleben gerade einen massiven strukturellen Wandel darin, welche Arbeit existiert, wer sie macht und wie viele Menschen dafür gebraucht werden“, schreibt Kutylowski. KI sei nicht nur ein Produktivitäts-Tool, sondern verändere grundlegend, wie Unternehmen aufgebaut werden.
Deepl wolle künftig deutlich „AI-native“ arbeiten: kleinere Teams, weniger Hierarchien, schnellere Entscheidungen. KI soll tief in alle Prozesse integriert werden – von Produktentwicklung bis Vertrieb. Einzelne Personen könnten dadurch Arbeit erledigen, für die früher ganze Teams nötig gewesen seien.
Besonders deutlich wird der CEO bei der Frage, ob die bisherige Struktur von Deepl noch funktioniere: „Die ehrliche Antwort war: Nein. Was uns hierher gebracht hat, wird uns nicht dorthin bringen, wo wir hinmüssen.“
Gleichzeitig investiert DeepL weiter in neue KI-Produkte. Das Unternehmen übernimmt das Team des US-Audio-Startups Mixhalo und eröffnet ein Büro in San Francisco. Vor allem Echtzeit-Sprachübersetzung sieht Deepl als nächstes großes Wachstumsfeld.
Zum Ende seines Statements beschreibt Kutylowski eine Arbeitswelt, in der klassische Spezialisierung an Bedeutung verlieren könnte. Künftig seien vor allem Urteilsvermögen, Fokus und Eigenverantwortung gefragt.
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18 Exits, über die die Szene spricht
Millionenschwere Exits und Mehrheitsbeteiligungen gehören zum Grundrauschen der Startup-Szene. Auch im Jahre 2026 gab es bereits einige interessante Exits. In der schnelllebigen Gründerszene sind viele Exits und Übernahmen aber auch sofort wieder vergessen.
In aller Kürze lassen wir deswegen die wichtigsten, interessantesten und größten Exits und (Mehrheits)-Übernahmen des vergangenen Jahres (bis Ende April) noch einmal Revue passieren. Zuletzt sorgte vor allem der Exit von Talon.One für Schlagzeilen.
Die (bisher) wichtigsten Exits des Jahres 2026
EGYM
+++ Das Münchner Fitness-Unicorn EGYM und das amerikanische Fitness- und Wellness Unicorn Playlist (Mindbody, Booker und ClassPass) fusionierten im Januar. Das gemeinsame Unternehmen wurde dabei mit 7,5 Milliarden US-Dollar bewertet. EGYM, 2010 von Philipp Roesch-Schlanderer und Florian Sauter gegründet, digitalisiert seit Jahren die Fitnesswelt. Ein Schwerpunkt ist dabei inzwischen eGym Wellpass, eine „abonnementbasierte Gesundheits- und Wellnesslösungen für Unternehmen“. Mehr über EGYM
Talon.One
+++ Der niederländische Payment-Gigant Adyen übernahm im April das Berliner Scaleup Talon.One, das eine Loyalty- und Promotion-Software anbietet. Der Kaufpreis betrug imposante 750 Millionen Euro. Talon.One, 2015 von Lieferando-Gründer Christoph Gerber und dem RapidApe-Founder Sebastian Haas gegründet, bietet seinen Kundinnen und Kunden die Möglichkeit an, Coupon-Codes, Rabattaktionen, Bündelangebote, Empfehlungs- und Treueprogramme auf einer Plattform zu erstellen und zu tracken und somit das Promotion-Marketing zu optimieren. Der amerikanische Geldgeber Silversmith Capital Partners, der Late-Stage-Investor Meritech Capital und Altinvestor CRV investierten zuletzt beachtliche 135 Millionen US-Dollar in Talon.One. Zuvor flossen rund 40 Millionen Euro in das Unternehmen. Mehr über Talon.One
Blacklane
+++ Der US-Fahrdienstvermittler Uber übernahm im März den Berliner Chauffeurdienst Blacklane. Durch den Zukauf möchte Uber vor allem ins margenstärkere Premiumsegment vorstoßen. Einen Kaufpreis nannten die Unternehmen nicht. Der Verkaufsbetrag soll laut Handelsblatt „ungefähr der Unternehmensbewertung, die bei rund einer halben Milliarde Dollar liegt“ entsprechen. Blacklane, 2011 gegründet, konzentriert sich auf Chauffeur-Dienste mit hochwertigen Fahrzeugen für Geschäftsreisende. Zu den Investoren des Grownups gehören unter anderem der saudi-arabische Mobility-Investor Tasaru Mobility Investments, Gargash Group, AlFahim, Alstin Capital rund um Carsten Maschmeyer und RI Digital. Mehr über Blacklane
Kaia Health
+++ Das Unternehmen Sword Health aus Portugal übernahm im Januar das Münchner Health-Startup Kaia Health. Der Kaufpreis lag bei 285 Millionen US-Dollar. Kaia Health, 2016 von Konstantin Mehl und Manuel Thurner gegründet, entwickelt digitale Therapien für chronische Erkrankungen (Rückenschmerzen, COPD). Insgesamt flossen in den vergangenen Jahren rund 100 Millionen Euro in Kaia Health. Mehr über Kaia Health
Sanity Group
+++ Das kanadische Cannabisunternehmen Organigram übernahm im Februar das Berliner Cannabis-Startup Sanity Group. Im Rahmen der Übernahme wird das Unternehmen mit 250 Millionen Euro bewertet. Organigram war bereits seit 2024 an der Sanity Group beteiligt. In den vergangenen Jahren flossen über 100 Millionen in Sanity. Das Cannabis-Startup, 2018 von Finn Hänsel und Fabian Friede gegründet, ist derzeit mit Marken wie Vayamed, Avaay Medicial, ZOIKS und Vaay im markt unterwegs. Mehr über die Sanity Group
Plan A
+++ Das englische Sustainability-Unternehmen Diginex übernahm im Januar das Berliner ClimateTech Plan A. Der Kaufpreis lag bei 55 Millionen Euro. Das Startup, 2017 von Lubomila Jordanova und Nathan Bonnisseau gegründet, möchte Unternehmen und Mitarbeiter beim Thema Nachhaltigkeit unterstützen. Lightspeed Venture Partners, Visa, Deutsche Bank und Co. investierten zuletzt 27 Millionen US-Dollar in Plan A. Zuvor flossen rund 13 Millionen in die Jungfirma. Mehr über Plan A
Rebike
+++ Der französische Sporthändler Decathlon übernahm im Januar via Decathlon Pulse die Mehrheit am Münchner E-Bike-Startup Rebike. Rebike aus Krailling bei München, 2018 gegründet, betreibt mit rebike1 einen Marktplatz für den Verkauf von gebrauchten E-Bikes und mit eBike Abo einen Abodienst für angesagte E-Bikes. Zudem vermietet das Unternehmen E-Bike-Flotten an Verleihpartner, Hotels und Firmen. In den vergangenen Jahren flossen mehr als 40 Millionen in das Unternehmen. Mehr über Rebike
Rows
+++ Das amerikanische Unternehmen Superhuman (früher als Grammarly bekannt) übernahm im März das Berliner Startup Rows. Das Unternehmen, 2016 von Humberto Ayres Pereira und Torben Schulz als DashDash gegründet, ging an den Start, um ein „moderne Spreadsheet zur Entwicklung von Business-Tools“ zu entwickeln. Inzwischen positioniert sich das Unternehmen zeitgemäß als „AI Data Analyst“. In den vergangenen Jahren flossen rund 30 Millionen Euro in Rows. Mehr über Rows
Tapline
+++ Das Prager FinTech Flowpay (Embedded Financial Services for SME Platforms) übernahm im März das Berliner FinTech Tapline. Das Startup, 2021 von Dean Hastie, Peter Grouev und Dmitrij Miller gegründet wurde, bietet „B2B SaaS- und Abonnement-Unternehmen eine nicht verwässernde Finanzierung durch Vorfinanzierung künftiger Forderungen“ an. Karim Beshara, General Partner bei A15 Venture Capital, Antler und Business Angels investierten zuletzt 20 Millionen Euro in das Unternehmen. Mehr über Tapline
42watt
+++ Die Baumarktkette OBI übernahm im Januar die Mehrheit am Münchner PropTech 42watt. 42watt, 2021 von Marcus Dietmann, Jörg Überla, Ferdinand Zemella und Mario Speck gegründet, begleitet „Hausbesitzer bei der energetischen Sanierung von Wohngebäuden“. In den vergangenen Jahren flossen mehr als 5 Millionen Euro in 42watt. Mehr über 42watt
StackFuel
+++ Die Londoner Upskilling-Plattform Multiverse übernahm im Januar das Berliner Unternehmen StackFuel, das sich um „Weiterbildung für Daten- und KI-Skills“ kümmert. StackFuel, 2026 von Stefan Berntheisel und Leo Marose gegründet, sammelte in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen Euro ein – unter anderem von Business Angels wie Felix Brosius, Sylvius Bardt, Frank Mies, Matthias Helfrich, Christian Bredlow und Niels Hencke. Mehr über StackFuel
Gini
+++ Das amerikanische Unternehmen Banyan Software übernimmt das 2011 gegründete Münchner FinTech Gini, das KI-basierte Lösungen für Banken, Versicherungen und E-Commerce anbietet. Zu den Investoren von Gini gehörte in der Vergangenheit insbesondere der damalige Telekom-Investmentarm T-Venture (34,3 %), die Commerzbank-Tochter main incubator (13,4 %) und Check24, zuletzt noch mit 1,9 % an Bord. Das Team sammelte rund 3 Millionen ein. Mehr über Gini
Langfuse
+++ Das amerikanische Unternehmen ClickHouse („Fast Open-Source OLAP DBMS“) übernahm im Januar das Berliner Startup Langfuse, das die Leistung und Kosten von KI-Anwendungen sichtbar macht. Das Startup, 2022 von Clemens Rawert, Marc Klingen und Maximilian Deichmann gegründet, sammelte zuletzt 4 Millionen US-Dollar ein – unter anderem von Lightspeed Venture Partners. Mehr über Langfuse
Blinkist
+++ Die Blinkist-Gründer Holger Seim und Tobias Balling kauften im April ihr Unternehmen vom australischen Lern-Unternehmen Go1 (Exit 2023) zurück. „Eine strategische Neuausrichtung hat dazu geführt, dass die gemeinsame Vision, die die Grundlage unseres Exits war, nicht mehr im Fokus steht. Ein Teil der Wahrheit ist sicherlich auch, dass beide Seiten unterschätzt haben, wie viel Komplexität es mit sich bringt, ein Unternehmen über drei Zeitzonen hinweg zu führen und dabei schnell und agil zu bleiben. Aus diesen Gründen war eine ‚Trennung‘ für beide Seiten die bessere Option“, sagte Seim zum Rückkauf. Blinkist, 2012 gegründet, liefert seinen Nutzerinnen und Nutzern Kernaussagen aus Sachbüchern – in Wort und Ton. Im Geschäftsjahr 2023/24 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von rund 53 Millionen Euro (Vorjahr: 28 Millionen). Mehr über Blinkist
Ankerkraut
+++ Knapp vier Jahren nach dem Exit an Nestlé kauften die Ankerkraut-Gründer Anne Lemcke und Stefan Lemcke im April ihr Unternehmen vom Lebensmittelgiganten zurück. Nestlé hielt zuletzt 95 % am Gewürz-Grownup, das 2013 gegründet wurde. Über die finanziellen Details der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart. Derzeit arbeiten rund 160 Mitarbeitende für Ankerkraut. Das Team erzielt zuletzt „einen Umsatz im mittleren zweistelligen Millionenbereich“. Nestlé soll vor vier Jahren eine dreistellige Millionensumme für Ankerkraut auf den Tisch gelegt haben. Mehr über Ankerkraut
Sushi Bikes
+++ Die Wealth Collect Holding übernahm im Februar das insolvente Münchner E-Bike-Startup Sushi Bikes. Mehr über Sushi Bikes
ESG-X
+++ Das spanische Unternehmen Dcycle, das eine Plattform für ESG- und Nachhaltigkeitsdatenmanagement anbietet, übernahm im Februar das Münchner Software-Startup ESG-X. Mehr über ESG-X
WaschMal
+++ Der schwedische Workwear-Hersteller Blåkläder übernahm im Februar die Mehrheit (85 %) am Kölner Wäscheservice-Anbieter WaschMal. Mehr über WaschMal
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Foto (oben): Shutterstock
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