Künstliche Intelligenz
Anbieter von Robotic Process Automation in der Marktübersicht
Der Begriff Robotic Process Automation (RPA) tauchte erstmals um 2012 auf, doch der Durchbruch kam erst zwischen 2014 und 2015. Vor allem Fachabteilungen in Unternehmen sahen hier erhebliches Rationalisierungspotenzial. Denn die RPA-Bots klickten sich eigenständig durch Anwendungen, übertrugen Daten zwischen Systemen, erkannten Dokumenteninhalte und übernahmen Routineaufgaben. Folglich entwickelte sich diese Technologie zu einem Shootingstar im Rahmen der Businessautomatisierung.
2018 bezeichnete Gartner RPA als „das am schnellsten wachsende Segment im Enterprise-Softwaremarkt“ und veröffentlichte im Jahr darauf den ersten Magic Quadrant, der die Anbieter UiPath, Blue Prism und Automation Anywhere als Leader auszeichnete. Zur selben Zeit erreichte RPA im Gartner Hype Cycle die Spitze der überzogenen Erwartungen. Danach setzte schnell die Ernüchterung ein. Schon 2021 war die „Ebene der Produktivität erreicht“ und seitdem ist RPA bei vielen Unternehmen auf breiter Front produktiv im Einsatz.
- Robotic Process Automation (RPA) ist kein klar abgegrenzter Markt mehr: Klassische Botplattformen, Low-Code-Tools, Prozesssuiten und KI-Systeme wachsen zusammen.
- Viele Projekte scheitern an fragilen Integrationen, komplexen Prozessen und hohem Wartungsaufwand – RPA wird zum Betriebsproblem.
- KI und Agentic AI verändern die Automatisierung, ersetzen RPA aber nicht: Deterministische Ausführung bleibt für produktive Systeme unverzichtbar.

Harald Weiss ist freier Fachjournalist und Berater auf den Gebieten IT und TK mit den Schwerpunkten Industrie- und Businessanwendungen sowie Softwareentwicklung.
RPA ist also nicht mehr sexy, sondern eines der vielen Arbeitstiere, die unspektakulär im Hintergrund ihre Aufgaben erledigen. Das spiegelt sich auch in den Marktzahlen wider. Laut Precedence Research soll der globale RPA-Markt in diesem Jahr auf 28 Milliarden Dollar ansteigen und bis 2035 sollen es 247 Milliarden sein. Doch die Analysten tun sich mit diesen Prognosen immer schwerer, denn die RPA-Angebote werden zunehmend in andere Kategorien integriert.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Anbieter von Robotic Process Automation in der Marktübersicht“.
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Künstliche Intelligenz
Top 10: Das beste Headset für Büro & Homeoffice – Poly vor Jabra & Logitech
Im Büro oder Homeoffice sollen Bluetooth-Headsets die Arbeit durch guten Sound und praktische Funktionen unterstützen. Wir zeigen die zehn besten Exemplare.
Für die Arbeit im Büro und im Homeoffice sind Bluetooth-Headsets ideal. Egal, ob für ein Telefonat mit einem Kunden oder für das nächste Teams-Meeting – ein Headset erleichtert die Online-Kommunikation. Die Wahl des richtigen Modells hängt dabei nicht nur von der Soundqualität der Lautsprecher und der Aufnahmequalität des Mikrofons ab. Tragekomfort und Funktionsumfang spielen eine ebenso große Rolle.
Wer nur an einem Meeting pro Tag teilnimmt und sonst wenig telefoniert, dürfte mit den meisten Headsets problemlos zurechtkommen. Telefoniert man jedoch viel, sollte das Headset auch nach längerer Zeit noch bequem auf dem Kopf sitzen. Funktionen wie ANC, die gleichzeitige Verbindung von Smartphone und PC sowie die Trageerkennung über Sensoren im Headset können den Arbeitsalltag zudem bereichern und erleichtern. Ein ausdauernder Akku oder die Möglichkeit des Schnellladens sind bei Vielnutzung ebenfalls ungemein wichtig.
In unserer Bestenliste zeigen wir die zehn besten Bluetooth-Headsets und erklären, worauf es bei einem guten Bluetooth-Headset ankommt.
Welches ist das beste Bluetooth-Headset?
Unser Testsieger ist das Poly Voyager Focus 2 UC für 136 Euro. Es überzeugt mit einer Mischung aus gutem Sound, nützlichem Zubehör und einer hervorragenden Verarbeitung. Praktische Funktionen wie das sowohl links als auch rechts verwendbare Mikrofon oder die Trageerkennung machen es zudem flexibel einsetzbar.
Als Technologiesieger geht das Jabra Evolve 3 85 ab 359 Euro hervor. Das äußerst hochwertige und bequeme Headset besticht durch sein verstecktes Mikrofon, Top-ANC und einen astreinen Klang. Dank der App passt man den Sound und die Funktionen auf die eigenen Arbeitsanforderungen an.
Der Preis-Leistungs-Sieger ist das Jlab Epic Work für 100 Euro. Es bringt bis zu 90 Stunden Akkuleistung, ANC, solide Soundqualität und eine Ladestation mit, die auch als USB-Hub verwendet werden kann.
Welches Headset hat den besten Klang?
Im beruflichen Einsatz zählt beim Klang vor allem eines: Das Gegenüber muss in Telefonaten und Videokonferenzen klar und verständlich zu hören sein. Während das mit allen Headsets möglich ist, die wir im Rahmen dieser Bestenliste getestet haben, sticht besonders unser Technologiesieger Jabra Evolve 3 85 mit seinem erstaunlich guten Sound hervor. Er überzeugt sogar beim Musikhören und Videoschauen durchweg und kann dank Equalizer per App weiter angepasst werden.
Bei der Sprachqualität des Mikrofons überzeugen ebenfalls die beiden Jabra-Evolve-3-Modelle am meisten. Sie zeichnen unsere Stimme trotz des Verzichts auf einen dedizierten Mikrofonarm ohne Rauschen klar und verständlich auf. Auch das Jlab Epic Work, unser Preis-Leistungs-Sieger, liefert eine solide Sprachqualität ab. Wichtig ist hier auch immer eine brauchbare Geräuschunterdrückung. Gerade in belebten Großraumbüros kann es gerne mal etwas lauter werden und im Gespräch mit dem Kunden nicht nur stören, sondern auch unprofessionell wirken.
Was macht ein gutes Headset für Büro und Homeoffice aus?
Neben Klang- und Sprachqualität ist vor allem auch der Tragekomfort wichtig. Je nach Job trägt man das Headset mehrere Stunden am Stück und möchte nicht alle paar Minuten die Kopfhörer verschieben, um unangenehme Druckstellen zu vermeiden. Neben weichen Polstern tragen auch das Gewicht, die Klemmstärke des Kopfbands und eine höhenverstellbare Halterung zum Tragekomfort bei. Lassen sich die Ohrmuscheln vollständig nach innen rotieren, kann man das Headset auch bequem um den Hals tragen.
Funktionen wie ANC (Active Noise Cancelling), Sidetone und Hearthrough können für die Arbeit unglaublich praktisch sein, spiegeln sich aber auch im Preis wider. Mit ANC blendet man Hintergrundgeräusche aus, was vor allem in Konzentrationsphasen hilfreich ist. Das Feature wirkt sich allerdings auch stärker auf den Akkuverbrauch aus.
Hearthrough ist vor allem bei Over-Ear-Kopfhörern nützlich, da man deutlich besser die Außengeräusche wahrnimmt. So kann man sich mit Kollegen unterhalten, ohne das Headset abnehmen zu müssen. Sidetone spielt hingegen die eigene Stimme beim Sprechen über die Kopfhörer ab, wodurch man ein besseres Gefühl für die eigene Lautstärke bekommt.
Vieltelefonierer sollten zudem auf einen starken Akku Wert legen oder ein Headset wählen, das man auch per Kabel am PC verwenden kann. Nützliches Zubehör wie Ladestationen sind hilfreich, wenn man das Headset beispielsweise über die Nacht aufladen möchte. Manche Headsets unterstützen auch Schnellladen, wodurch bereits wenige Minuten Ladezeit mehrere Stunden Akkulaufzeit ermöglichen.
Was ist der Unterschied zwischen Headset und Headphone?
Als Headphones bezeichnet man Kopfhörer, die primär dem Medienkonsum dienen. Sie sind entweder als In-Ear- oder Earbud-Variante ausgeführt oder werden als On-Ear- und Over-Ear-Modelle über ein Kopfband verbunden auf dem Kopf getragen. Headsets ergänzen dieses Konzept um ein integriertes Mikrofon und eignen sich dadurch auch für die Online-Kommunikation im beruflichen wie privaten Umfeld. Bei den meisten Modellen sitzt das Mikrofon an einem fest verbauten oder abnehmbaren Arm.
Sowohl Headphones als auch Headsets kommen entweder mit On-Ear- oder Over-Ear-Polstern. On-Ear-Polster liegen dabei auf dem Ohr, während Over-Ear-Polster das Ohr umschließen. Wir bevorzugen die Over-Ear-Variante, da sie vor allem bei längerem Tragen für uns deutlich bequemer ist. Der Nachteil: Sie schirmen Außengeräusche viel stärker ab, was für die Arbeit nicht immer von Vorteil ist.
Eine Sonderrolle nehmen monaurale Headsets ein. Sie verfügen nur über eine einzige Ohrmuschel. Viele gängige Stereo-Headsets gibt es häufig in einer zusätzlichen Ausführung als monaurale Variante.
Der Vorteil eines monauralen Headsets: Man bekommt die Umgebung besser mit, falls man beispielsweise im Büro oder zu Hause im Homeoffice ansprechbar sein will. Zudem dürfte die Mono-Variante für viele deutlich angenehmer zu tragen sein bei sehr langen Telefonkonferenzen. Dieser Vorteil kann aber schnell zum Nachteil werden, denn man bekommt viel von der äußeren Geräuschkulisse mit. Musikhören nur mit einer Ohrmuschel macht auch keinen Spaß ohne Stereo-Sound. Ein monaurales Headset bietet sich vorwiegend für Personen an, die nebenbei mit anderen Kollegen oder Familienmitgliedern interagieren müssen – sei es zu Hause oder in einem Großraumbüro. Wer mehr Ruhe bei einer Videokonferenz will, sollte zu einem Stereo-Headset greifen.
In-Ear-Kopfhörer oder auch Earbuds zeichnen sich hingegen dadurch aus, dass man sie im Ohr trägt. Der Treiber führt den Schall direkt in den Gehörkanal hinein. Zwar verfügen sie heutzutage ebenfalls über Mikrofone, doch durch den größeren Abstand zum Mund nehmen diese auch deutlich mehr Umgebungsgeräusche auf – für den Büroeinsatz ist das nicht immer ideal. Die besten günstigen In-Ear-Kopfhörer zeigen wir in unserer Bestenliste.
Kann man ein Headset an jedes Telefon anschließen?
Für die Verbindung mit einem Bluetooth-Headset muss das Endgerät natürlich ebenfalls über Bluetooth verfügen. Moderne Laptops und Smartphones sind dazu normalerweise immer in der Lage. Je nach Headset liefert der Hersteller zudem auch einen USB-Funk oder USB-Bluetooth-Dongle mit. Der bietet nicht nur eine stabilere Verbindung als rein über Bluetooth, sondern ermöglicht so auch älteren Computern, sich mit dem Headset zu verbinden.
Manche Headsets unterstützen die zeitgleiche Verbindung mit zwei oder mehreren Geräten, Multipoint genannt. Dadurch kann das Headset am Smartphone und parallel am PC genutzt werden. So lassen sich etwa Anrufe auf dem Smartphone über das Headset annehmen, während man weiterhin mit dem PC verbunden bleibt. Moderne Headsets unterstützen teilweise auch Google Fast Pair, wodurch die Einrichtung mit dem Android-Smartphone auf nur einen Klick reduziert wird.
Welches ist das beste Headset zum Zocken?
Die Anforderungen an ein Gaming-Headset sind deutlich höher als an ein reguläres Business-Headset. Während Bluetooth für den Einsatz im Büro ausreicht, ist die Latenz vieler Bluetooth-Verbindungen für anspruchsvolle Spiele häufig zu hoch, weswegen hier auf eine 2,4-GHz-Funkverbindung gesetzt wird. Auch die verminderte Sound- und Sprachqualität, die Bluetooth im Vergleich zur Funk- oder Kabelverbindung mit sich bringt, ist hier ein Ausschlusskriterium. Gerade für kompetitive Online-Spiele ist ein klarer und verzögerungsfreier Sound essenziell, um etwa Schritte der Gegner oder andere Soundeffekte orten und registrieren zu können.
Fazit
Bluetooth-Headsets für Büro und Homeoffice müssen mehr leisten als nur guten Klang und eine solide Sprachübertragung: Sie sollten auch nach mehreren Stunden noch bequem sitzen. Zusatzfunktionen wie ANC, Equalizer, Trageerkennung oder eine mitgelieferte Ladestation sind nicht für jeden ein Muss, machen den Arbeitsalltag aber merklich angenehmer.
Auch hier gilt: Wer mehr Geld in die Hand nimmt, bekommt einen größeren Funktionsumfang, mehr Komfort und eine bessere Qualität. Unser Testsieger ist das Poly Voyager Focus 2 UC, der Technologiesieger ist hingegen das Jabra Evolve 3 85. Als Preis-Leistungs-Sieger hat sich das Jlab Epic Work herausgestellt.
Künstliche Intelligenz
US-Behörden sorgen sich um wachsenden „Anti-Tech-Extremismus“
US-Sicherheitsbehörden nehmen technikkritische Bewegungen unter Beobachtung und warnen intern vor einem wachsenden „Anti-Tech-Extremismus“. Das geht aus internen Unterlagen verschiedener Behörden wie des US-Heimatschutzministeriums oder der Bundespolizei FBI hervor, über die das US-Magazin Wired berichtet. Demnach herrscht in Sicherheitskreisen etwa die Sorge, dass die rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) schwerwiegende gesellschaftliche Konsequenzen haben könnte.
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Angst vor „Unruhen“
So heißt es laut Wired in einem Papier einer New Yorker Anti-Terror-Einheit: „Die chaotische Atmosphäre, die in den nächsten fünf Jahren durch die sich rasch entwickelnde KI-Technologie entstehen könnte, könnte zu weiträumigen Protesten führen, die in Unruhen und gewalttätige extremistische Aktivitäten gegen die Technologie ausarten, insbesondere in großen Ballungsräumen wie New York City.“
Dabei geraten neben radikalen Kritikern offenbar auch Protestveranstaltungen und öffentliche Versammlungen in den Fokus der Behörden. So seien Demonstrationen gegen Tesla in den Dokumenten erwähnt worden. Laut dem Bericht haben verschiedene „Fusion Center“, die in den USA der Koordination zwischen Bundesbehörden und lokalen Sicherheitsbehörden dienen, auch über technikkritische Äußerungen bei öffentlichen Sitzungen von Gemeinderäten oder Schulverwaltungen berichtet. Auch ein Informationsvideo einer Non-Profit-Organisation, das über negative Folgen von Datenzentren sprach, sei in einem früheren Sicherheitsbericht markiert worden.
Überwachung durch Dienstleister
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Dabei bebachten nicht nur Sicherheitsbehörden diese neue Spielart des mutmaßlichen Extremismus, sondern laut dem Bericht auch von privatwirtschaftlichen Firmen, die im Auftrag des Staates zum Beispiel Social Media überwachen und für Sicherheitszwecke auswerten. So habe ein Unternehmen über Aktivitäten auf einem Discord-Server berichtet, auf dem zur Gewalt gegen Tech-CEOs und Kraftwerke aufgerufen worden sei.
(rie)
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Bericht: Tesla FSD-Sicherheit statistisch verzerrt – und Zulassung in Estland
Geht es nach Teslas Werbedarstellung, ist das überwachte teilautonome Fahren (FSD Supervised) etwa zehnmal sicherer als das Fahren ohne FSD. Ein Bericht der Nachrichtenagentur Reuters, die sich auf verschiedene namentlich nicht genannte Tesla-Mitarbeiter beruft, zeichnet ein anderes Bild: Der Autohersteller von Elon Musk vergleiche Äpfel mit Birnen, sagen sie. Unterdessen wurde FSD Supervised nach den Niederlanden und Litauen jetzt mit Estland in einem weiteren EU-Land zugelassen.
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Laut dem Reuters-Bericht vergleiche Tesla FSD-Unfälle mit Airbag-Auslösung mit Unfalldaten der US-Bundesbehörden, die weit weniger schwere Unfälle ohne Auslösung der Airbags beinhalten. Würde die Airbag-Auslösung als Maßstab herangezogen werden, verringere sich die zusätzliche Sicherheit von FSD bereits von 10 zu 1 auf 3 zu 1.
Mitarbeiter berichten von Schwächen
Hinzu kommt laut dem Bericht, dass Tesla bei den Vergleichen das Fahrzeugalter ignoriert. Die eigene Flotte habe mit einem Durchschnittsalter von 4,1 Jahren alleine schon wegen der moderneren Sicherheitssysteme die Nase vorn – dies sei nicht ausschließlich FSD zuzuschreiben und verzerre damit die Statistik zugunsten von Tesla. Im US-Bundesschnitt sind Autos 12,8 Jahre alt. Weitere Kritik betrifft die Zählweise: Tesla werte nur Unfälle innerhalb von fünf Sekunden nach FSD-Abschaltung aus. Die US-Verkehrsbehörde NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration) schreibe aber 30 Sekunden vor.
Neben den statistischen Verzerrungen will Reuters aber auch von Unzulänglichkeiten der FSD-Software erfahren haben. Die befragten Mitarbeiter arbeiten in der Auswertung von Videoaufnahmen und Datenaufzeichnungen der Fahrzeuge. Ihre Arbeit soll die eingesetzte KI der Fahrzeuge verbessern. So erkenne das System zum Beispiel Schulbusse nicht zuverlässig, die mit ausfahrbaren Stopp-Schildern und Warnlichtern das Überholen an Haltestellen unterbinden. Diese Hinweise würden ignoriert. Auch komme es vermehrt zu Problemen mit Einsatzfahrzeugen, Baustellen, die das Auto nicht richtig erkenne, und Fußgängern, die Zebrastreifen passieren.
Ständiges Streitthema im Netz
Über die Zuverlässigkeit von FSD findet in sozialen Netzwerken ein reger Austausch statt. Kritiker zeigen immer wieder Videos von Fahrzeugen, die Situationen nicht richtig erkennen und sich falsch verhalten. FSD-Befürworter kontern mit Aufnahmen, die zeigen, wie Verkehrsunfälle vermieden wurden und sich die Fahrzeuge geschmeidig in den Straßenverkehr einfügen. Tesla flankierte dies jeweils mit seiner Sicherheitsstatistik.
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Die Rohdaten legt das US-Unternehmen laut Reuters jedoch nicht offen. Auch mache es intern bestimmte Aufnahmen zur Geheimsache. Beinahe-Kollisionen mit Fußgängern würden etwa von ausgewählten Mitarbeitern ausgewertet, die sich „Trauma Team“ nennen.
Erheblicher Vorbereitungsaufwand für Robotaxi
Die mutmaßlichen Unzulänglichkeiten beträfen auch Teslas Robotaxi-Dienst im texanischen Austin. Dem Start seien nächtliche Streckenaufzeichnungen und hunderte Stunden Daten-Labeling vorausgegangen, während Musk behauptete, FSD funktioniere überall ohne Kartierung. Aktuell sollen außerdem nur 50 statt der avisierten 500 Fahrzeuge im Einsatz sein, teilweise immer noch begleitet von Sicherheitsfahrern.
In den USA laufen laut Reuters vier Untersuchungen der Verkehrsbehörden, in denen es um FSD oder die Autopilot-Funktion Teslas geht.
FSD Supervised jetzt auch in Estland
In Europa wurde FSD Supervised derweil nach den Niederlanden und Litauen in einem weiteren Land zur Benutzung freigegeben: Die Verkehrsbehörde in Estland teilte am Freitag mit, dass es die Typgenehmigung der niederländischen Straßenverkehrsbehörde RDW erkenne. In den Niederlanden hatte es vor der Zulassung umfangreiche Testreihen gegeben, in denen FSD Supervised seine Verlässlichkeit unter Beweis stellen musste. Für Deutschland gibt es aktuell noch keine Aussage dazu, ob FSD Supervised hier auch zugelassen wird.
(mki)
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