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Für Ebay Live: Ebay Deutschland bringt legendären Werbeclaim „3, 2, 1 …“ zurück
„Mit ‘Things. People. Love.’ haben wir eine globale Markenplattform geschaffen, die das einfängt, was Ebay einzigartig macht: die Verbindung zwischen Menschen und den Dingen, für die sie sich begeistern. ‘3, 2, 1 … Ebay Live’ baut auf dieser Idee auf und macht diese Verbindungen in Echtzeit erlebbar – live, gemeinsam und interaktiv“, erklärt Alex Allcott, Senior Director & Head of EU Brand and Media bei Ebay, die Strategie. Damit knüpfe das Unternehmen an das Erbe eines der bekanntesten Claims der deutschen E-Commerce-Geschichte an und entwickele ihn für die Zukunft des Marktplatzes weiter, so Allcott weiter.
Um der Werbebotschaft Gehör zu verschaffen, setzt Ebay auf einen breiten Mediamix. Der Fokus liegt auf TV. Die Mediaagentur iPro wird die von BWGTBLD und KATALYST produzierten Werbefilme auf reichweitenstarken Sendern schalten. Zusätzlich ist die Kampagne im Hörfunk, auf klassischen (18/1-Großflächen / City-Light-Poster) und digitalen Außenwerbeflächen, im Hörfunk sowie auf Social Media zu sehen. Zudem werden Motive über Online-Displayformate ausgespielt. Für letztere ist die Agentur DEPT zuständig, um den Influencer-Part im Bereich Social Media kümmert sich der Dienstleister Whalar.
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Studie: Wie Kunden KI beim Online-Shopping nutzen
In Zukunft Unterstützung auch auf der Fläche? Mehr als jeder zweite Deutsche nutzt laut Deloitte mittlerweile KI beim Shoppen – die finale Kaufentscheidung bleibt im Supermarkt vorerst aber noch Chefsache der menschlichen Kundschaft.
Experten erwarten, dass sich Künstliche Intelligenz vom Gimmick zum Gatekeeper im Handel entwickelt. Eine neue Studie von Deloitte beleuchtet das aktuelle KI-Nutzerverhalten deutscher Verbraucher.
Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Onlinehandel erreicht den Massenmarkt. So lautet jedenfalls das Ergebnis einer neuen Studie des Beratu
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Mehr Friends, weniger Battleground: Algorithmus-Update auf X
X setzt mehr auf Community im Feed, weniger auf Konfrontation und zeigt dir künftig mehr Content von gefolgten Accounts an. Diese Algorithmusänderung wünschen sich viele User auch auf anderen Plattformen.
Die Social-Media-Plattform X ist nicht erst seit der Übernahme durch Elon Musk im Wandel begriffen, verändert sich seit Jahren jedoch drastisch. Inzwischen firmiert die Plattform mit ihren über 550 Millionen monatlich aktiven Nutzer:innen unter der Brand SpaceXAI und darf dank der Datencenter des Unternehmens und der KI-Entwicklungen rund um Grok auf immer neuen AI Support für die Plattform hoffen. Mit Grok 4.5 wurde gerade erst ein hochleistungsfähiges neues Modell vorgestellt.
Die Social-Media-Komponente der Plattform wird ebenfalls immer wieder um neue Aspekte erweitert. Jüngst führte X einen neuen Video-Editor für die App ein und erweiterte die Verfügbarkeit der Standalone-Kommunikation über den XChat. Jetzt kommt ein Algorithmus-Update hinzu, das die gesamte Feed-Erfahrung verändern und verbessern soll. Ein Update, das sich viele User auf diversen Plattformen wünschen.
Was auf X gut funktioniert, hat die Plattform im vergangenen Jahr aufgezeigt.
X-Algorithmus offengelegt:
So performt dein Content auf der Plattform

Mehr von Mutuals sehen: Inhalte im X Feed sollen freundlicher werden
Auf der eigenen Plattform gibt der Head of Product von X, Nikita Bier, die Veränderung am Algorithmus der Plattform bekannt. Er erklärt, dass damit die Sichtbarkeit der Inhalte von Mutuals gefördert werden soll. Mutuals bezeichnen Accounts, denen ein User folgt, die aber auch diesem User folgen – ein Mutual Following also.
Bisher seien die Beiträge von Mutuals, oft als Freund:innen auf Social Media bezeichnet, selten im Feed aufgetaucht. Daher hätten auch die Kommentarbereiche in den Replies mitunter eher „Schlachtfeldern“ geähnelt, weil User ohne Kontakt zueinander hitzig diskutierten. Dass X seit Jahren die Moderation von Content auf der Plattform zurückstellt und auch hochproblematische Inhalte kaum aussortiert, bleibt unerwähnt. Doch dieser Umstand könnte ebenso zu Biers Aussage vom „Battleground“ beigetragen haben.
Jetzt aber sollen mehr Inhalte von Mutuals zu sehen sein, was zudem mehr Interessen-Cluster hervorrufen könnte, so Bier weiter. Das wäre für Werbekund:innen nicht uninteressant.
— Nikita Bier (@nikitabier) July 13, 2026
Auch auf anderen Plattformen wünschen sich User seit einiger Zeit einen Algorithmus, der ihnen vor allem Inhalte von gefolgten Accounts oder Mutuals ausspielt. Auf TikTok oder Instagram gibt es zwar dedizierte Feeds für Following Content, die neben dem For You Feed oder Main Feed stehen. Doch auch in letzteren möchten User oft Inhalte bekannter Accounts sehen. In diesem Sinne hat Meta kürzlich für die X-Konkurrenz Threads das Feature Your Algorithm bereitgestellt. Damit können User den Algorithmen der Plattform mitteilen, von welchen Themen sie mehr sehen möchten, nicht direkt aber, von welchen Accounts.

Dieses Feature ist auf Instagram ebenfalls verfügbar und kommt nun nach dem Reels Feed und Explore-Bereich ebenso in den Main Feed.
XChat startet auf Android:
Kann Elon Musk WhatsApp gefährlich werden?

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OpenAIs KI-Werbepläne: Prognose fällt vernichtend aus
100 Milliarden US-Dollar Werbeumsatz bis 2030? OpenAI hält an diesem ehrgeizigen Ziel fest. Neue Prognosen dämpfen diese Erwartungen jedoch deutlich. Der Trend zu mehr Werbung in KI-Diensten dürfte davon unberührt bleiben.
Im Februar 2026 führte OpenAI Werbung in ChatGPT ein und setzt große Hoffnungen auf das neue Geschäftsfeld. Zwei Monate später stellte das Unternehmen Investor:innen Werbeeinnahmen von 100 Milliarden US-Dollar bis 2030 in Aussicht. Laut Axios plant das Unternehmen bereits in diesem Jahr mit rund 2,75 Milliarden US-Dollar Werbeumsatz. Wie Adweek nun unter Berufung auf neue Prognosen des Marktforschungsunternehmens Emarketer berichtet, fallen die Erwartungen an den Markt jedoch deutlich niedriger aus. Für den gesamten US-Markt für Werbung in KI-Chatbots rechnet Emarketer 2026 mit weniger als einer Milliarde US-Dollar Umsatz. Bis 2030 soll der Markt auf 5,41 Milliarden US-Dollar wachsen. Vor diesem Hintergrund gehen die Analyst:innen davon aus, dass OpenAI die eigenen Umsatzprognosen bis 2030 um rund 90 Prozent verfehlen dürfte.
Steigende KI-Kosten erhöhen den Monetarisierungsdruck
OpenAI investiert Milliarden in den Ausbau der KI-Infrastruktur und steht unter wachsendem Druck, diese Ausgaben langfristig zu refinanzieren. Bereits Ende April berichtete Emarketer, dass das Unternehmen interne Nutzer:innen- und Umsatzziele verfehlt habe und Investor:innen dennoch Werbeeinnahmen von 100 Milliarden US-Dollar bis 2030 in Aussicht stelle. Selbst dieser Betrag würde die Investitionszusagen von rund 600 Milliarden US-Dollar, die OpenAI im vergangenen Jahr eingegangen sein soll, nach Einschätzung der Analyst:innen nicht vollständig decken.
Wie groß der Finanzierungsdruck in der KI-Branche inzwischen ist, zeigte sich auch am 29. April 2026, als Amazon, Alphabet, Meta und Microsoft ihre Quartalszahlen für das erste Quartal präsentierten. Zwar übertrafen alle vier Konzerne die Erwartungen der Analyst:innen, Google erzielte sogar zum zweiten Mal in Folge mehr als 100 Milliarden US-Dollar Quartalsumsatz. Die guten Geschäftszahlen ändern jedoch nichts daran, dass der Ausbau von KI immer kostspieliger wird. Für die gesamte Branche wächst damit der Druck, neue Erlösquellen zu erschließen und die milliardenschweren Investitionen langfristig zu refinanzieren.
KI soll sich über Werbung rechnen
Genau deshalb rückt Werbung in KI-Diensten immer stärker in den Fokus. Während Meta fast 98 Prozent und Google 75 Prozent ihrer Umsätze mit Werbung erzielen, liegt der Anteil bei Amazon bei lediglich neun Prozent. Microsoft weist den Anteil des Werbegeschäfts am Gesamtumsatz nicht separat aus. Er dürfte jedoch deutlich unter dem Niveau von Google und Meta liegen.
Doch egal, wie groß das Werbegeschäft der einzelnen KI-Anbieter:innen heute ausfällt, alle wollen die steigende Reichweite ihrer KI-Dienste künftig stärker monetarisieren. Amazon führte im Frühjahr 2026 Anzeigen in Alexa for Shopping (ehemals Rufus) ein. Meta nutzt Interaktionen mit Meta AI zur Personalisierung von Werbung. Google baut seit 2025 die Monetarisierung des AI Mode aus und führte im Februar ein neues Shopping-Werbeformat für den AI Mode ein. Microsoft hat Anzeigen bereits in Copilot integriert. Die Strategie scheint aufzugehen: Die Werbegeschäfte der großen Tech-Konzerne wachsen weiter, Google führte die jüngsten Zuwächse unter anderem auf KI-Innovationen zurück.
ChatGPT hat Ads nach ersten Testläufen in einigen Regionen inzwischen umfassend ausgerollt und baut das Werbeangebot seitdem kontinuierlich aus. Zur Weiterentwicklung der Werbemöglichkeiten zählt unter anderem der Ads Manager, den OpenAI kürzlich eingeführt hat. Dieser wurde in der Betaversion zunächst für Advertiser in den USA gelauncht und sorgt für Optimierungen insbesondere beim Reporting und Targeting. Als neue Targeting-Option gibt es inzwischen auch Custom Audiences. Ein Roll-out der Ads in Europa wird noch vorbereitet. Er könnte aber bald erfolgen, schließlich sucht OpenAI bereits Regional Manager für Ads in der EMEA-Region. Dublin, München und Paris sind hierbei als Arbeitsorte angegeben, sodass die Werbung bald auch in Deutschland starten könnte.
Das Analyseunternehmen Similarweb zeigte kürzlich, welche zehn Marken zwischen Mitte April und Mitte Juli 2026 weltweit die größte Präsenz in den ChatGPT Ads hatten – darunter vor allem Software- und SaaS-Unternehmen.
Die Top 10 Advertiser auf ChatGPT
– und wo die Ads auftauchen

OpenAI und viele andere KI-Anbieter:innen folgen mit ihren Werbeoffensiven einem bekannten Muster der Tech-Branche: Neue Werbeprodukte sollen zusätzliches Umsatzpotenzial erschließen und das Geschäftsmodell langfristig absichern. Gerade vor einem möglichen Börsengang gewinnt diese Strategie häufig an Bedeutung, weil Unternehmen Investor:innen zusätzliches Wachstumspotenzial aufzeigen wollen, wie es derzeit sowohl bei OpenAI als auch bei Anthropic diskutiert wird. Beispielsweise bauten auch Unternehmen wie Uber, Instacart und Reddit ihr Werbegeschäft bereits im Vorfeld ihres Börsengangs aus. Für Marketer spricht deshalb vieles dafür, dass die Zahl der Werbemöglichkeiten in KI-Diensten in den kommenden Jahren weiter wachsen wird.
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