Künstliche Intelligenz
KI-Agent im Browser: „Let’s Build K.I.T.T. With JavaScript“
Inspiriert vom intelligenten Auto K.I.T.T. in der TV-Serie Knight Rider aus den 1980er Jahren zeigt Nico Martin eine moderne Adaption im Browser – mit JavaScript.
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Der englischsprachige Vortrag auf der enterJS 2025 kombiniert KI-Techniken wie Retrieval-Augmented Generation (RAG) und Function Calling mit fortgeschrittenen Browser-APIs wie WebBluetooth, um einen KI-Agenten zu entwickeln, der Persönlichkeit, Erinnerungsvermögen und autonome Entscheidungsfähigkeiten besitzt. Dabei setzt Nico Martin aktuelle Browsertechnologien wie WebAssembly und WebGPU ein, um einen KI-Agenten zu entwickeln, der komplett offline laufen und den Datenschutz wahren kann.
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enterJS 2025: Let‘s Build K.I.T.T. With JavaScript (Nico Martin)

Nico Martin ist autodidaktischer Webentwickler und Google Developer Expert für Webtechnologien sowie KI/ML aus der Schweiz. Kreatives Programmieren und das Ausloten der Grenzen des Browsers waren schon immer seine Leidenschaft. Diese Begeisterung teilt er, wann immer es möglich ist, in Workshops, Artikeln oder Vorträgen.
(mai)
Künstliche Intelligenz
Meta entwickelt einen KI-Anhänger | heise online
Meta arbeitet laut einem Bericht an mehreren neuen KI-Brillen und einem KI-Anhänger, die dazu beitragen sollen, die hohen Verluste seines Zukunftslabors Reality Labs einzudämmen. Neben dem Verkauf der Geräte wolle Meta diese auch über damit verbundene KI-Dienste monetarisieren. Das geht aus einem internen Memo hervor, über das The Information berichtet.
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Die erste neue KI-Brille mit dem Codenamen „Modelo“ soll dem Bericht zufolge bereits im Juni erscheinen. Im Herbst sollen die Modelle „Luna“ und „RBM2 Refresh“ folgen, bevor im Dezember eine vierte KI-Brille mit dem Codenamen „Mojito VIP“ auf den Markt kommen soll. Darüber hinaus teste Meta interne Prototypen mit den Bezeichnungen „Artemis“ und „SSG“ („Supersensing Glasses“), die zu einem späteren Zeitpunkt erscheinen könnten.
Bei „Artemis“ handelt es sich vermutlich um Metas erste kommerzielle AR-Brille. Hinter „SSG“ könnte dagegen eine KI-Brille stecken, deren Kameras und KI-Systeme die Umgebung kontinuierlich erfassen und analysieren und die eine eingeschränkte Form der Gesichtserkennung unterstützen könnte. Das legt ein früherer Bericht von The Information nahe.
Der neuen Meldung zufolge plant Meta auch mit internen Tests eines KI-Anhängers im kommenden Frühjahr. Dem Memo zufolge könnte das Gerät über eine Kamera verfügen, weitere Angaben zu Ausstattung, Funktionen oder Design enthält das Dokument jedoch nicht. Meta hat im vergangenen Jahr das Start-up Limitless übernommen, das einen KI-Anhänger entwickelte.
Meta setzt auf breites Portfolio und KI-Abos
Laut des internen Schreibens hat Meta ambitionierte Ziele für sein Wearables-Geschäft. In der zweiten Jahreshälfte will das Unternehmen demnach zehn Millionen Wearables verkaufen. Zum Vergleich: Im gesamten vergangenen Jahr setzte Meta sieben Millionen KI-Brillen ab. Erreicht werden soll die neue Zielmarke durch neue Produkte und eine Ausweitung des Verkaufs auf weitere Länder.
Weitere Einnahmen sollen durch mit den Wearables verbundene KI-Dienste erzielt werden. „Um ein nachhaltiges Geschäft aufzubauen, das nicht allein von Hardwaremargen abhängt, müssen wir die Softwaredienste monetarisieren, die unsere Geräte von der Konkurrenz abheben“, schreibt Alex Himel, Metas Vice President of Wearables, in dem Memo.
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Die Strategie ziele unter anderem darauf ab, die Nutzung von Metas KI-Modellen zu steigern und durch kostenpflichtige Meta-AI-Abonnements wiederkehrende Einnahmen zu erzielen. Die Wearables sollen auf Metas aktuellem KI-Modell Muse Spark sowie weiteren geplanten Modellen basieren. Ergänzt werden sollen diese durch einen noch nicht veröffentlichten KI-Agenten namens Hatch, der sich an Endkunden richtet. Bis zum Jahresende strebe Meta 6,8 Millionen monatlich aktive Nutzer seiner Wearables an.
Die nächste große Wette: KI-Wearables
Der Handlungsdruck ist hoch, denn Meta verliert mit Reality Labs, der Sparte für VR-Headsets, Smart Glasses und zugehörige Software, jedes Jahr zweistellige Milliardenbeträge. Trotz immenser Investitionen erwirtschaftet die Hardware-Sparte bislang nur vergleichsweise geringe Umsätze.
Nachdem der große Durchbruch von VR-Brillen bislang ausgeblieben ist und entsprechende Investitionen jüngst zurückgefahren wurden, hofft Meta nun, dass Smart Glasses zum bevorzugten Endgerät für KI-Assistenten werden.
In diesem Bereich wartet jedoch bereits die Konkurrenz: Google will gemeinsam mit mehreren Partnern im Herbst erste KI-Brillen auf den Markt bringen, während Apple für das kommende Jahr entsprechende Produkte vorbereiten soll. Auch OpenAI arbeitet an KI-Gadgets, darunter womöglich Smart Glasses.
(tobe)
Künstliche Intelligenz
Mosaik und aufgefächert: Die Bilder der Woche 22
Welchen optischen Unterschied es in der Natur macht, ob eine Blüte geschlossen oder sonnengeöffnet erstrahlt, oder ein Vogel steif auf einem Ast sitzt versus weit entfaltet, zeigt sich bei den Bildern dieser Woche. Die urbanen Themen leben von scheinbar zusammengesetzten Puzzleteilen. Mal ist es die Grafik an der Wand einer Straßenbahnhaltestelle, dann ein Mix aus Glaselementen, die zusammen ein gigantisches, rundes Fenster ergeben.
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Erfreuen Sie sich mit uns am Kontrast aus schwungvollen und kantigen Motiven, die unsere Galeriefotografen für Sie zusammengetragen haben.
Licht und Schatten von Lightpix84

Licht und Schatten
(Bild: Lightpix84)
Das warme Sonnenlicht lässt die feinen Konturen dieser Tulpe leuchten. Die Makroaufnahme zeigt ihre geschwungenen Blütenblätter in kräftigem Rot und Orange, während tiefe Schatten einzelne Formen fast verschwinden lassen. Licht und Dunkel wechseln sich ab wie Wellen und verleihen der Blume eine fast abstrakte Wirkung. Durch die enge Perspektive werden Strukturen und Farben in den Mittelpunkt gerückt, wodurch aus einer Frühlingsblüte ein stilles Spiel aus Form, Farbe und Stimmung wird.
Pointe du Raz von The real Peter Gunn

Pointe du Raz
(Bild: The real Peter Gunn)
Vor der rauen Küste der Bretagne ragt ein einsamer Leuchtturm aus der bewegten See empor. Dunkle Wolken, aufgewühltes Wasser und die kleinen Silhouetten der Menschen am Ufer verstärken die dramatische Stimmung. Die Aufnahme arbeitet mit klaren Ebenen: felsiger Vordergrund, tosende Wellen und der Turm im Zentrum des Bildes. Das kühle Licht und die fast monochromen Farben verleihen der Szene eine stille, beinah melancholische Wirkung. So zeigt das Foto die Kraft des Meeres und die geringe Bedeutung des Menschen in dieser Kulisse.
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Der Fotograf berichtet: „Die Aufreihung dieser drei legendären Leuchttürme im äußersten Westen der Bretagne (Phare de la Vielle (vorn), Phare de Goulenez (das ist der große Leuchtturm auf der Île-de-Sein) und Phare Ar-Men, der weit draußen vor der Küste steht) entstand eher zufällig. Der Phare d’Ar-Men war in ca. 20 km Entfernung auf dem Original-RAW nicht zu erkennen. Erst in der Nachbearbeitung und Kontrastanhebung wurde er sichtbar. Die Darstellung als SW-Aufnahme mit eher kühler Tonung und quadratischem Zuschnitt soll die Außergewöhnlichkeit dieser atemberaubenden Landschaft am Atlantik betonen.“
Hannover 3 von anbeco4macro

Hannover 3
(Bild: anbeco4macro)
Gelbe und schwarze Flächen verwandeln diese Wand einer Bahnhaltestelle in ein riesiges Schachbrett. Davor läuft eine Person im hellblauen Hoodie genau durch den Lichtkegel und hebt sich sofort vom Hintergrund ab. Die klare Geometrie und die starken Kontraste geben diesem Streetfoto einen grafischen Look und gleichzeitig wirkt dieser flüchtige Moment auch ganz alltäglich – ein kurzer Blick auf die urbane Kulisse von Hannover.
Zilpzalp von Carl-Peter Herbolzheimer

Zilpzalp
(Bild: Carl-Peter Herbolzheimer)
Mit weit aufgefächerten Flügeln startet dieser Zilpzalp aus dem Moos. Die leichte Unschärfe, die sich über einen Großteil des Bildes zieht, macht die schnelle Bewegung des kleinen Singvogels direkt spürbar. Anstelle eines perfekt eingefrorenen Moments zeigt die Aufnahme Dynamik und Energie. Trotzdem bleibt der Blick durch das weiche Licht und die natürlichen Farben klar auf dem Vogel und seinen fächerförmigen Flügeln haften.
En Passant von zooom!

En passant
(Bild: zooom!)
Die riesige Kreisform des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses in Berlin wirkt wie ein Rahmen für das Leben dahinter. Hinter der Glasfassade zeichnen sich Treppen, Geländer und Sitzreihen ab. Unten durchqueren ein Radfahrer und ein Passant die Szene und setzen einen spannenden Größenkontrast zur monumentalen Architektur. Die frontale Perspektive ordnet Linien und Formen streng symmetrisch. Gleichzeitig bringen die beiden Menschen Bewegung in die klare Geometrie. Das Schwarz-Weiß verstärkt die grafische Wirkung und lenkt den Blick auf Struktur, Rhythmus und Proportionen.
Gänseblümchen II von Daborius

Gänseblümchen
(Bild: Daborius)
Ein Gänseblümchen, umgeben von schillernden Lichtkreisen, die es wie aus einer anderen Welt erscheinen lassen. Das weiche Bokeh taucht die Wiese in bunte Farben und lenkt den Blick direkt auf die Blüte in der Bildmitte. Die geringe Schärfentiefe löst den Hintergrund fast komplett auf, wodurch das Motiv leicht und verträumt wirkt. Gerade der Kontrast zwischen der schlichten Pflanze und dem funkelnden Farbenspiel macht den Reiz dieses Makrofotos aus.
Der Fotograf beschreibt sein Vorgehen so: „Die Aufnahme entstand bei Spaziergang im Park. Bei jedem Spaziergang nehme ich meine Kamera, 1–2 Objektive und Lametta mit. Dieses Mal hatte ich Pentax K-1 MK II, Zwischenringe und ein TT ARTISAN-100-mm-Objektiv mit. Im park habe ich einzelne Gänseblümchen gefunden. Im Hintergrund habe ich Lametta platziert. Zur Technik: Pentax K-qkm II + Zwischenringe + TT-ARTISAN 100mm, ISO 400, 1/8000s, F/ 2.8, DXO photolab 8.“
5/8 Rohrweihe von analoochjehtooch

5/8 Rohrweihe
(Bild: analoochjehtooch)
Diese Rohrweihe, aufgenommen im spanischen El Taray, scheint direkt auf die Kamera zuzusteuern. Die weit gespannten Flügel zeichnen eine starke Diagonale durch das Bild und verleihen der Aufnahme viel Energie. Gleichzeitig sorgt der sanft verschwommene Hintergrund dafür, dass jedes Detail des Gefieders und der intensive Blick des Greifvogels sofort ins Auge fallen. Ein Moment voller Spannung, der die Kraft und Eleganz dieses Jagdvogels eindrucksvoll zeigt.
(vat)
Künstliche Intelligenz
Hitzewelle: Satellitenaufnahme zeigt Oberflächentemperaturen wie im Sommer
Die aktuelle Hitzewelle in weiten Teilen Europas spiegelt sich inzwischen sogar in Satellitenaufnahmen wider. Das zeigt ein Bild der Europäischen Weltraumagentur ESA, das auf Daten des Erdbeobachtungsprogramms Copernicus beruht. Es zeigt die Oberflächentemperaturen in Europa und dass sie Anfang der Woche in weiten Teilen Süd- und Westeuropas sowie in Großbritannien deutlich über 30 Grad Celsius gelegen haben. Die Temperaturen auf der Erdoberfläche können im Sommer noch einmal deutlich über der Lufttemperatur liegen, weil Steine und Erde die Hitze viel länger speichern, erläutert die ESA.
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Die Hitzerekorde purzeln
Die aktuelle Hitzewelle dauert schon seit Tagen an, in mehreren Ländern wurden dabei Saisonrekorde aufgestellt. So wurden in Großbritannien Lufttemperaturen von 35 Grad Celsius erreicht, das liegt deutlich über dem bisherigen Mairekord. Auch in Irland wurden bisherige Rekordmarken deutlich übertroffen, ergänzt die ESA. Die Hitze ist aber nicht auf Westeuropa beschränkt, in Ungarn seien ebenfalls Rekordtemperaturen von mehr als 32 Grad Celsius gemessen worden. In Süd- und Zentraleuropa, in Italien, Spanien, Deutschland und der Schweiz gab es vor allem über das Pfingstwochenende ungewöhnlich hohe Lufttemperaturen. Die Aufnahme der Bodentemperaturen stammt vom Dienstag.
Das europäische Erdbeobachtungsprogramm Copernicus umfasst gegenwärtig 11 Satelliten, die den Namen Sentinel tragen und nummeriert sind. Sie werden in sechs Kerngruppen zusammengefasst, die unterschiedliche Daten sammeln. Sie beobachten kontinuierlich die Erdoberfläche und die Ozeane, aber auch die Erdatmosphäre. Die gesammelten Daten sind frei im Internet verfügbar, auch die regelmäßig gemachten Satellitenbilder mit einer Auflösung von 10 m. Die Messungen zur Bodentemperatur stammen von Sentinel-3B, der unter anderem noch die Meeresspiegelhöhen erfasst und Multispektralbilder aufnehmen kann. Der Satellit deckt den gesamten Globus alle zwei Tage ab.
(mho)
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