Künstliche Intelligenz
Architektur verstehen: Hexagonal, Event Storming & Domain Storytelling
Hexagonale Architektur jenseits der Buzzwords
Weiterlesen nach der Anzeige
Hexagonale Architektur gilt für viele Teams als vielversprechender Ansatz für besser strukturierte, testbare und langfristig wartbare Softwaresysteme. Doch in der Praxis bleiben häufig Fragen offen: Was unterscheidet hexagonale Architektur von Clean oder Onion Architecture? Wie wird das Dependency-Inversion-Prinzip tatsächlich umgesetzt? Und wie lassen sich Anwendungen sinnvoll in Module und Verantwortlichkeiten aufteilen?
In dieser interaktiven Talkrunde diskutieren Tom Asel und Dagmar de Haan die praktischen Herausforderungen moderner Architekturarbeit. Moderiert von Stefan Priebsch werden zentrale Architekturkonzepte eingeordnet, Missverständnisse aufgeklärt und konkrete Erfahrungen aus Projekten beleuchtet. Teilnehmende bereichern die Runde mit eigene Fragen und in dem sie mitdiskutieren.
Sprecher:
Tom Asel ist Java-Experte, Architekt und Trainer mit mehr als 20 Jahren Erfahrung. Sein Schwerpunkt liegt auf moderner Softwarearchitektur, Domain-Driven Design und agiler Architekturarbeit. Als aktives Mitglied des iSAQB engagiert er sich für die professionelle Weiterbildung von Softwarearchitekt:innen.
Dagmar de Haan entwickelt seit über zwei Jahrzehnten Softwarelösungen im Java-Umfeld. Ihr Fokus liegt auf nachhaltiger Softwareentwicklung und der Frage, wie Systeme langfristig wartbar und fachlich verständlich bleiben. Dabei verbindet sie technische, methodische und fachliche Perspektiven.
Von Geschäftsprozessen zu tragfähigen Architekturen
Wie entstehen aus komplexen fachlichen Anforderungen belastbare Softwarearchitekturen? Im zweiten Webinar stellt Stefan Priebsch drei bewährte Modellierungsansätze vor, die Teams dabei unterstützen, Fachlichkeit sichtbar zu machen und bessere Architekturentscheidungen zu treffen.
Weiterlesen nach der Anzeige
Anhand von Event Storming, Domain Storytelling und Architectural Roleplay wird gezeigt, wie Geschäftsprozesse gemeinsam analysiert, Zusammenhänge erkannt und Verantwortlichkeiten klar abgegrenzt werden können. Ziel ist nicht das perfekte Modell, sondern ein gemeinsames Verständnis der Domäne als Grundlage für modulare und evolvierbare Softwaresysteme.
Die vorgestellten Methoden helfen Teams dabei, implizites Wissen sichtbar zu machen, Systemgrenzen bewusst zu gestalten und Architekturentscheidungen auf eine fundierte fachliche Basis zu stellen.
Sprecher
Stefan Priebsch berät Unternehmen seit mehr als 30 Jahren zu Softwarearchitektur und strategischer Technologieentwicklung. In seinen Vorträgen verbindet er technische Expertise mit wirtschaftlicher Perspektive und zeigt, wie Architekturentscheidungen den langfristigen Erfolg von Softwareprojekten beeinflussen.
OOP Focus Webinare by heise
Die OOP Focus Webinare sind eine digitale Veranstaltungsreihe der OOP Konferenz by heise. Sie bringen aktuelle Themen der Softwarearchitektur, modernen Softwareentwicklung und KI-Technologien kompakt und praxisnah in ein Online-Format.
Die Webinare richten sich an Architekten, Entwickler und technische Entscheider, die ihr Wissen gezielt vertiefen möchten – ohne Reiseaufwand, aber mit hohem fachlichen Tiefgang. Im Mittelpunkt stehen erfahrene Expertinnen und Experten aus der Praxis, die konkrete Ansätze, Best Practices und technologische Entwicklungen vorstellen und einordnen.
Typisch für die Reihe ist der starke Fokus auf Anwendbarkeit: Statt reiner Theorie werden konkrete Methoden, Architekturmuster und Technologien gezeigt, die direkt in Projekten eingesetzt werden können. Themen reichen von moderner Softwarearchitektur über Cloud- und Plattformtechnologien bis hin zu Künstlicher Intelligenz und LLMs im Enterprise-Umfeld.
Die OOP Konferenz ist eine der etablierten Fachkonferenzen im deutschsprachigen Raum für Softwarearchitektur und IT-Engineering. Die Webinare sind somit eine digitale Ergänzung zur Präsenzkonferenz OOP: Während die Konferenz den großen Rahmen für Austausch, Vorträge und Networking bietet, greifen die Focus Webinare einzelne aktuelle Themen gezielt und kompakt auf und vertiefen sie praxisnah im Online-Format.
Zielgruppe & Teilnahme
Die Webinare richten sich an Softwarearchitekt:innen, Entwickler:innen, Product Owner sowie technische Entscheider:innen, die ihre Architekturarbeit stärker an fachlichen Anforderungen ausrichten möchten. Die Teilnehmenden erhalten praxisnahe Einblicke in moderne Architekturansätze und lernen Methoden kennen, mit denen sich Komplexität reduzieren und bessere Softwarestrukturen entwickeln lassen.
Live-Webinar: 15. Juni 2026, 10:30 bis 12:00 Uhr
Teilnahmegebühr: 199 € zzgl. MwSt.
Weitere Informationen und Anmeldung:
(Beate Friedrichs)
Künstliche Intelligenz
KI-Update: DeepSeek erobert USA, KI schafft KI, Umbau von ChatGPT, KI-Bot-Liebe
US-Firmen setzen verstärkt auf DeepSeek
Weiterlesen nach der Anzeige
Der chinesische Anbieter DeepSeek wächst im Einsatz bei US-Unternehmen. Laut Daten des Finanzdienstleisters Ramp, der Transaktionen von über 50.000 Firmenkunden auswertet, war Deepseek im Juni 2026 der am schnellsten wachsende Software-Anbieter im Geschäftskundensegment. Firmen zahlen direkt an Deepseek und senden Daten an dessen Plattform, nicht nur an die Open-Source-Modelle.
Ramp-Chefökonom Ara Kharazian sieht den Trend als Folge wachsender Kostenkontrolle bei KI-Ausgaben. Die kürzlich erschienene Version 4 von DeepSeek liegt zwar hinter den Spitzenmodellen von OpenAI und Anthropic, der Preisabstand ist aber größer als der Leistungsabstand. Eine Verdrängung klassischer Software durch KI bestätigt sich laut Ramp dagegen nicht: Design-Tools wie Figma bleiben gefragt.

Anthropic warnt vor sich selbst entwickelnder KI
Anthropic fordert eine weltweite Verlangsamung der KI-Forschung. In einem Blogbeitrag verlangen Mitgründer Jack Clark und Forscherin Marina Favaro einen globalen Koordinierungsmechanismus mit nachprüfbaren Entwicklungspausen. Begründung: Moderne Modelle könnten bald selbst neue KI entwickeln, also rekursive Selbstoptimierung betreiben. Menschen könnten den Prozess dann weder nachvollziehen noch steuern.
Als Beleg nennt Anthropic die eigene Codebasis, in der inzwischen der Großteil des Codes von Claude stammt. Sobald KI-Code die Qualität menschlichen Codes erreicht, werde menschliche Prüfung zum Bremsklotz. Aus wirtschaftlichen Gründen dürften Firmen dann Kontrolle abbauen statt Tempo. Der Zeitpunkt irritiert allerdings, da Anthropic gerade den Börsengang beantragt hat und seine Modelle parallel an US-Geheimdienste und das Militär liefert.
Sakana AI gründet Labor für selbstverbessernde KI
Weiterlesen nach der Anzeige
Das japanische Start-up Sakana AI hat ein Forschungslabor für rekursive Selbstoptimierung gegründet. Das „Sakana AI RSI Lab“ soll KI-Systeme entwickeln, die ihre eigene Architektur weiterentwickeln. Statt auf größere Modelle setzt Sakana auf evolutionäre Methoden.
In vier Phasen soll das System schrittweise autonomer werden, von spezialisierten Agenten bis zur eigenständigen Weiterentwicklung der Codebasis.
ChatGPT soll zur Superapp werden
OpenAI plant vor dem Börsengang einen großen Umbau von ChatGPT. Laut Financial Times soll die Oberfläche überarbeitet und Funktionen aus anderen OpenAI-Produkten gebündelt werden. Geplant ist eine Superapp, die Chat, Bildgenerierung, Shopping und Buchungen verbindet, ergänzt um Drittanbieter wie Canva oder Booking.com.
Mehr Umsatz soll auch das Programmiertool Codex bringen, wo viele Nutzer bereits zahlen. OpenAI-Manager Alex Embiricos rechnet damit, dass am Ende nur wenige KI-Anbieter übrig bleiben. Wer die meisten Dienste bündelt, sichert sich einen vorderen Platz.

Wie intelligent ist Künstliche Intelligenz eigentlich? Welche Folgen hat generative KI für unsere Arbeit, unsere Freizeit und die Gesellschaft? Im „KI-Update“ von Heise bringen wir Euch gemeinsam mit The Decoder werktäglich Updates zu den wichtigsten KI-Entwicklungen. Freitags beleuchten wir mit Experten die unterschiedlichen Aspekte der KI-Revolution.
Bots erzeugen mehr Datenverkehr als Menschen
Maschinen verursachen inzwischen mehr Datenverkehr im Web als Menschen. Das hat Matthew Prince, Chef von Cloudflare, auf X mitgeteilt. Laut Cloudflare-Daten gehen rund 57 Prozent des HTML-Verkehrs auf Bots zurück. Hauptgrund sind Anfragen von KI-Agenten, die im Auftrag von Nutzern Tickets buchen, Preise vergleichen oder Reisen planen.
Ein Cloudflare-Ingenieur rät Website-Betreibern zu einem neuen Umgang: Statt pauschal Mensch von Maschine zu trennen, sollte entscheidend sein, was ein Zugriff bezweckt. Verhaltensanalysen und kryptografische Signaturen sollen seriöse KI-Agenten ausweisen, während schädliche Bots blockiert bleiben.
Trump plant Staatsbeteiligung an KI-Firmen
Im Weißen Haus laufen Gespräche über eine staatliche Beteiligung an führenden KI-Unternehmen. Ziel ist ein nationaler Wohlfahrtsfonds, der Bürger am Erfolg der Branche beteiligen soll. Trump will sich kommende Woche mit Branchenvertretern in Washington treffen. OpenAI-Chef Sam Altman verhandelt bereits seit über einem Jahr und schlägt vor, Firmenanteile als Grundstock einzubringen.
Die Idee findet überparteiliche Unterstützung. Senator Bernie Sanders fordert sogar eine 50-prozentige Staatsbeteiligung. Widerstand kommt aus Trumps eigenem Umfeld: Sein früherer KI-Sonderbeauftragter David Sacks warnt vor einer Verschmelzung von Staat und Großkonzernen, die totalitäre Macht über Informationen bekäme.
Google bringt 12-Milliarden-Parameter-Modell auf den Laptop
Googles offenes Modell Gemma 4 12b verarbeitet Text, Bilder und als erstes Modell dieser Größe auch Audio nativ. Es benötigt nur 16 GB Arbeits- oder Grafikspeicher und läuft so auf handelsüblichen Rechnern. Das Modell verzichtet auf separate Video- und Audioencoder. Stattdessen verarbeitet der LLM-Backbone den Input direkt.
Innerhalb der Gemma4-Familie liegt das 12b-Modell zwischen den Edge-Varianten für Smartphones und dem größeren 26b-Mixture-of-Experts-Modell. In Benchmarks soll es laut Google nur knapp hinter dem stärkeren Modell liegen. Ohne dedizierte GPU dürften die Inferenzzeiten allerdings länger ausfallen.
Google mietet Rechenleistung bei SpaceX
Elon Musks SpaceX wird zum Vermieter von Rechenleistung. Google soll monatlich 920 Millionen Dollar an SpaceX zahlen, um KI-Dienste zu betreiben. Zuvor hatte SpaceX einen ähnlichen Vertrag mit Anthropic geschlossen. Musk hatte seine KI-Firma xAI in SpaceX eingegliedert und mehrere Rechenzentren gebaut, von denen viele ungenutzt blieben, da Grok weniger gefragt ist als ChatGPT, Claude oder Gemini.
Mit der Vermietung stärkt Musk ausgerechnet die Konkurrenz von OpenAI, mit denen er als einstiger Mitgründer seit Jahren streitet. SpaceX will kommende Woche an die Börse gehen. Die Mieteinnahmen verbessern die Bilanz.
Verliebt in einen Chatbot
KI-Chatbots als Lebenspartner sind keine Science-Fiction mehr. Die App Replika der Firma Luka zählt nach eigenen Angaben über 42 Millionen registrierte Nutzer. Die Psychologin Jessica Szczuka von der Universität Duisburg-Essen erforscht das Phänomen. Menschen reagierten sehr sozial auf KI und bauten über häufige Interaktion echt wirkende Beziehungen auf.
Ray Djufril von der TU Berlin vergleicht die Bindung mit der zu Haustieren: Bots seien ohne eigene Agenda, weniger urteilend und immer verfügbar. Körperliche Nähe entstehe über Sexting und Sprachfunktionen. Forschende sehen Probleme: Beziehungen hängen von der Existenz der Anbieter ab. Geht eine Firma pleite, verlieren Nutzer ihren Bezugsbot. Szczuka fordert politische Regulierung und bessere Moderation.
Martin Scorsese berät Black Forest Labs
Filmregisseur Martin Scorsese arbeitet künftig mit dem deutschen KI-Startup Black Forest Labs zusammen. Scorsese nutzt das Bildmodell Flux in seinem kreativen Prozess und wirbt als Aushängeschild bei Filmschaffenden. Mit Flux könne er seine inneren Bilder direkt visualisieren und Cast und Crew zeigen, was ihm vorschwebe.
In einem Ankündigungsvideo lässt er Flux eine Storyboard-Szene erzeugen. Als Anwendungsbeispiel nennt Scorsese die berühmte dreiminütige Tracking-Szene aus Goodfellas, bei der Planung, Timing und Beleuchtung sehr aufwendig waren. Solche Aufnahmen ließen sich mit KI vorab leichter konzipieren.
Meta plant kostenpflichtigen KI-Agenten Hatch
Metas neuer KI-Agent soll „Hatch“ heißen und kostenpflichtig sein. Das System übernimmt Aufgaben wie Software-Entwicklung, Terminplanung oder E-Mail-Versand.
Laut internen Dokumenten plant Meta eine kostenlose Basisversion und ein Abo „Hatch Plus“ für 100 bis 200 Dollar pro Monat. Damit greift Meta OpenAI und Anthropic direkt an. Der US-Start ist für Juli geplant. Hatch basiert auf dem Open-Source-Tool OpenClaw und soll Metas geplante KI-Hardware antreiben.
Meta-KI greift auf iPhone-Dateien zu
Meta will iPhone-Nutzer stärker an Meta AI binden. Künftig sollen sich in WhatsApp Dokumente direkt vom Apple-Gerät an den Chatbot übergeben lassen, der sie analysiert. Bislang ging das nur über Screenshots oder Fotos. Künftig sollen unter anderem PDFs oder Excel-Dateien direkt erfasst werden. Die Funktion läuft in der offiziellen WhatsApp-Beta und dürfte in den kommenden Wochen breiter ausgerollt werden.
Trotz Integration in WhatsApp, Messenger und Facebook liegt Meta AI bei den Nutzungszahlen hinter ChatGPT und Claude. Hinzu kommt geringes Vertrauen beim Datenschutz. Die Einbindung von Meta AI in WhatsApp-Gruppenchats hatte für Kritik gesorgt.
Apple plant Warteliste für neue Siri-Beta
Für den Betatest der überarbeiteten Siri plant Apple eine Warteliste, um Serverüberlastung zu vermeiden. Kerntechnologie soll Googles Gemini sein. Unklar bleibt, wie sich das Hosting auf Google-Servern mit Apples Datenschutzversprechen vereinbaren lässt.
Optisch soll Siri künftig in der Dynamic Island am oberen Displayrand erscheinen und sich je nach Aufgabe bis zur Vollbild-App vergrößern. Über ein „Suchen oder Fragen“-Interface sollen Nutzer zwischen ChatGPT, Claude oder Gemini wählen können. Zusätzlich plant Apple eine eigene Websuche, die mit Google, Perplexity und ChatGPT konkurrieren soll. Mehr Details werden auf der heute startenden Entwicklerkonferenz WWDC erwartet.

(mali)
Künstliche Intelligenz
iX-Workshop: ISO 27001 als Admin im Unternehmen praktisch umsetzen
Unternehmen sind zunehmend von Cyberangriffen, Datenverlust oder Betriebsunterbrechungen bedroht. ISO 27001 bietet einen strukturierten Rahmen, um diese Risiken frühzeitig zu identifizieren, geeignete Schutzmaßnahmen zu etablieren und mit Sicherheitsvorfällen professionell umzugehen. Ein funktionierendes Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS) unterstützt somit die Geschäftskontinuität und reduziert mögliche finanzielle Schäden.
Weiterlesen nach der Anzeige
Der Online-Workshop ISO 27001 für Admins: ISMS praktisch umsetzen bietet einen Überblick über die Anforderungen der ISO-Norm 27001 an ein ISMS. Er zeigt praxisnah, wie Sie als IT-Verantwortlicher oder Administrator die technischen und organisatorischen Aufgaben bei der Umsetzung wirksam lösen, etwa bei der Unterstützung des Risikomanagements, der Maßnahmenumsetzung und der Dokumentation.
|
Juli 20.07. – 21.07.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 22. Jun. 2026 |
|
September 16.09. – 17.09.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 19. Aug. 2026 |
|
November 11.11. – 12.11.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 14. Okt. 2026 |
Ebenfalls lernen Sie, die Anwendungsbereiche der ISO 27001 zu definieren, relevante Geschäftsprozesse und ihre IT-Systeme zu identifizieren. Dabei blicken Sie auch auf die IT als Kompetenzträger im Risiko- und Maßnahmenprozess und schauen gemeinsam mit den Referenten auf den Maßnahmenkatalog aus Anhang A der Norm und lernen, den Bedarf realistisch abzuschätzen. Abschließend erfahren Sie, wie Sie die Umsetzung für Führungskräfte, Kollegen und Auditoren nachvollziehbar dokumentieren und sich so auf die Zertifizierung vorbereiten.
Der zweitägige Workshop richtet sich an Administratoren und IT-Fachkräfte, die bislang noch keine Erfahrungen mit ISO 27001 gemacht haben und nun an der Implementierung eines ISMS in ihrem Unternehmen beteiligt sind. Ebenso lernen IT-Sicherheitsverantwortliche, ihre Rolle im ISMS besser zu verstehen und erhalten einen Einblick in die praktische Umsetzung.
Interaktiv und praxisnah
Anhand von realistischen Szenarien entwickeln Sie in Gruppenarbeiten gemeinsam ein solides Verständnis für die Umsetzung der Norm. Somit erhalten Sie das Rüstzeug, die Inhalte in ihrem Berufsalltag einzusetzen. Für einen regen Erfahrungsaustausch und eine persönliche Betreuung durch die Referenten ist die Teilnehmerzahl auf maximal 20 Personen begrenzt.
Von Erfahrungen aus der Praxis lernen
Weiterlesen nach der Anzeige
Sie profitieren von der kombinierten Erfahrung Ihrer Trainer Björn Lemberg und Carsten Strozyk, die ISO 27001 nicht nur vermitteln, sondern selbst in der Praxis umgesetzen.
Björn Lemberg bringt langjährige Erfahrung aus zahlreichen ISMS-Projekten und der Beratung zur Zertifizierungsreife mit. Carsten Strozyk hat ein ISO 27001-zertifiziertes ISMS im Unternehmen aufgebaut und verantwortet dessen Weiterentwicklung.
Gemeinsam zeigen sie, wie sich Normanforderungen pragmatisch umsetzen lassen – technisch fundiert, organisatorisch durchdacht und im Alltag tragfähig.
Für wen ist dieser Workshop geeignet?
Der Workshop richtet sich an Administratoren, IT-Fachkräfte und IT-Sicherheitsverantwortliche, die ein ISMS nach ISO 27001 aufbauen oder aktiv mitgestalten möchten. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt, um einen intensiven Austausch zu ermöglichen.

(ilk)
Künstliche Intelligenz
GOG bittet für Newsletter mit SS-Runen im Betreff um Entschuldigung
Die Spieleplattform GOG hat auf X für einen Newsletter um Entschuldigung gebeten, dessen Betreffzeile Nazi-Symbolik umfasste. Eine heise online vorliegende Werbemail für das Indie-Spiel „The End of the Sun“ zeigte Schriftzeichen, die je nach Darstellung in einigen Mail-Postfächern stark an die Doppelsiegrune der SS erinnern. Zudem sind zwei weitere Sonnensymbole zu sehen, die Ähnlichkeiten mit von Neonazis genutzten Kennzeichen aufweisen.
Weiterlesen nach der Anzeige

Die Betreffzeile des GOG-Newsletters im Postfach von Gmail.
(Bild: heise medien)
Der Newsletter warb für „The End of the Sun“, ein von einem polnischen Indie-Duo entwickeltes Adventure auf Basis slawischer Mythologie. GOG wollte für die Gestaltung des Mail-Betreffs unter anderem eine Sowilō-Rune benutzen: ein vorchristliches germanisches Symbol mit der Bedeutung „Sonne“. Die beiden nebeneinander gesetzten Zeichen ähnelten auf vielen Geräten aber der in Deutschland verbotenen Doppelsiegrune.

Unicode-Zeichen U+03DF in Word.
(Bild: heise medien)
GOG benutzte für die Runen zweimal aufeinanderfolgend das Unicode-Symbol U+03DF (ϟ, Greek Small Letter Koppa). Wie kritisch diese Darstellung ist, hängt von der Zeichenausgabe der jeweiligen Software ab: In der Chrome-Adresszeile, auf heise online und in Microsoft Word wird U+03DF etwa als geschwungenes Symbol dargestellt. Im Gmail-Postfach und in Outlook werden diese Zeichen aber als zwei Blitze mit großer Ähnlichkeit zu den SS-Runen angezeigt.
Deutsches QA-Team soll Fehler bemerkt haben
In einer Stellungnahme auf X schreibt GOG, man habe bei dem Newsletter eine Reihe von Fehlern gemacht. Die Runen seien falsch platziert und die Darstellung nicht ausreichend auf verschiedenen Geräten getestet worden. GOG hat den Versand eigenen Angaben zufolge eingestellt, nachdem der Fehler bemerkt wurde.
Das deutsche QA-Team hatte das Problem laut GOG vor dem Versand erkannt und darauf hingewiesen. Das Feedback sei jedoch nicht rechtzeitig zu den Kollegen gelangt, die für die internationalen Versionen des Newsletters verantwortlich waren. GOG impliziert damit, dass die deutsche Version des Newsletters die problematischen Zeichen nicht zeigt. Heise online liegt der Newsletter nur in englischer Sprache vor.
Weiterlesen nach der Anzeige
Die polnischen Entwickler von „The End of the Sun“ zeigten sich in einem Reddit-Post über die verwendeten Symbole verwundert. GOG will seinen Überprüfungsprozess nun anpassen, um solche Fehler früher zu erkennen. Die Spieleplattform hatte sich im Dezember durch den Verkauf an Mitgründer Michał Kiciński von CD Projekt getrennt.
(dahe)
-
Entwicklung & Codevor 3 MonatenCommunity-Protest erfolgreich: Galera bleibt Open Source in MariaDB
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenBlade‑Battery 2.0 und Flash-Charger: BYD beschleunigt Laden weiter
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 3 MonatenMähroboter ohne Begrenzungsdraht für Gärten mit bis zu 300 m²
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonateniPhone Fold Leak: Apple spart sich wohl iPad‑Multitasking
-
Künstliche Intelligenzvor 3 Monaten
JBL Bar 1300MK2 im Test: Soundbar mit Dolby Atmos, starkem Bass und Akku‑Rears
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenPetra‑AI: KI soll Frauen in der Perimenopause unterstützen
-
Social Mediavor 3 MonatenVon Kennzeichnung bis Plattformpflichten: Was die EU-Regeln für Influencer Marketing bedeuten – Katy Link im AllSocial Interview
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonateniX-Workshop KRITIS: Zusätzliche Prüfverfahrenskompetenz für § 8a BSIG
