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Der ÖPNV scheitert nicht am Geld – sondern an sich selbst


Wir haben einheitliche Standards beim Mobilfunk und im Stromnetz. Warum nicht auch beim öffentlichen Nahverkehr?

Der ÖPNV scheitert nicht am Geld – sondern an sich selbst

Der ÖPNV leidet auch unter einer aufgeblähten Verwaltung.
Getty Images / imageBroker / Karl-Heinz Spremberg

Schon mal vom VGC gehört? Oder vom VVO? Man kennt den HVV und den VBB, aber der VGRI dürfte den meisten Menschen unbekannt sein. Die Abkürzungen stehen für verschiedene Verkehrsverbünde in Deutschland und sind gleichsam ein Synonym für eine verschachtelte, veraltete Struktur des öffentlichen Nahverkehrs in Deutschland.

Deutschland hat über 60 Verkehrsverbünde. Jeder mit eigener Verwaltung, eigener Tariflogik, eigener IT-Architektur und eigenen Einnahmenregeln. Das ist historisch gewachsen und politisch erklärbar. Der Nahverkehr liegt in der Verantwortung von Ländern, Landkreisen und Städten. Föderalismus ist hier kein Fehler, sondern ein Grundprinzip. Doch nicht jede Ebene muss alles selbst organisieren.

Der ÖPNV benötigt neue Standards

Wir akzeptieren in fast allen anderen Infrastrukturbereichen nationale Standards. Niemand fordert sechzehn verschiedene Stromfrequenzen oder individuelle Mobilfunkprotokolle pro Landkreis. Nur im Nahverkehr verteidigen wir Kleinteiligkeit als Identitätsmerkmal. Vielleicht liegt hier ein Teil des Problems. Nicht im fehlenden Geld allein. Sondern in der Energie, die wir in die Verwaltung der Komplexität stecken.

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Milliarden für Mobilität – und im Winter steht man da und weiß nicht, ob der Bus kommt

Regionalität ist durchaus sinnvoll. Zentrale Steuerungen sind nicht granular genug, wenn es darum geht, die Bedürfnisse von ÖPNV-Nutzern zwischen dem Allgäu, der Niederlausitz und der Nordsee zu steuern. Linienführung, Taktung oder Schulverkehr sind besser bei jenen in der Hand, die dort auch wohnen. Aber benötigt wirklich jede Region eine eigene Tariflogik? Eigene Zonenmodelle, Backend-Systeme oder Regeln für die Einnahmenverteilung?

Das Deutschlandticket war der Beweis, wie stark Vereinfachung wirken kann. Ein Preis für ein Produkt, das bundesweit funktioniert. Für Fahrgäste war es eine Revolution der Klarheit. Für das System dahinter wurde es zur administrativen Kraftanstrengung. Denn die Einnahmenverteilung musste durch ein Geflecht aus unterschiedlichen Verbundstrukturen, Vertragslagen und IT-Systemen organisiert werden, das nie für nationale Einheit gebaut worden war.

Das Ticket hat gezeigt: Standardisierung funktioniert. Aber sie trifft auf eine Landschaft, die auf Fragmentierung ausgelegt ist.

400 Millionen Euro Mehreinahmen

Die Kostenfrage wird dabei selten nüchtern diskutiert. Der gesamte ÖPNV in Deutschland kostet rund 39 Milliarden Euro jährlich. Niemand wird durch Strukturreformen plötzlich Milliarden freisetzen. Aber eine Bündelung von über 60 Verbünden auf eine schlankere, etwa landesweite Struktur könnte realistisch 200 bis 400 Millionen Euro pro Jahr einsparen – durch weniger doppelte IT-Backends, harmonisierte Tarifmodelle, vereinfachte Abrechnung und geringeren Verwaltungsaufwand.

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Das sind zwar nur ein Prozent des Gesamtaufwandes, aber im ÖPNV ist ein Prozent enorm viel. Ein Prozent finanziert zusätzliche Verbindungen, besseren Service oder mehr Personal. Und das Jahr für Jahr. Ja, Zentralisierung darf regionale Steuerung nicht ersticken. Aber darum geht es nicht. Es geht nicht um Berlin, das Linienpläne in der Provinz zeichnet. Es geht um gemeinsame Standards dort, wo Skalierung sinnvoll ist – bei Tarifen, Datenmodellen, Vertriebssystemen und Abrechnung.

Der Bus kommt nicht schneller, nur weil 60 Gremien über ihn beraten. Und den Menschen, die den ÖPNV nutzen, ist es egal, welcher Verband wofür verantwortlich ist. Sie wollen einen zuverlässigen, kostengünstigen und sicheren Nahverkehr. Wer Mobilität vereinfachen will, muss zuerst ihre Struktur vereinfachen. Und über 60 Verkehrsverbünde sind einfach zu viel.

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Delta Labs bekommt 4,4 Millionen – Covalo erhält 3,5 Millionen – Penemue sammelt 1,7 Millionen ein


#DealMonitor

+++ #DealMonitor +++ Delta Labs bekommt 4,4 Millionen +++ Covalo erhält 3,5 Millionen +++ Penemue sammelt 1,7 Millionen ein +++ Lobby sammelt 2,2 Millionen ein +++ Finanzspritze für Verrano +++ afreshed übernimmt etepetete +++

Delta Labs bekommt 4,4 Millionen – Covalo erhält 3,5 Millionen – Penemue sammelt 1,7 Millionen ein

Im #DealMonitor für den 2. April werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

STARTUPLAND 2027: SAVE THE DATE


The next unicorn? You’ll meet it at STARTUPLAND
+++ Du hast unsere phänomenale dritte STARTUPLAND verpasst? Dann trage Dir jetzt schon einmal unseren neuen Termin in Deinen Kalender ein: Die nächste STARTUPLAND findet am 10. März 2027 statt. Mehr über Startupland

INVESTMENTS

Covalo 
+++ Der französische B2B-Investor Hi inov sowie die Altinvestoren High-Tech Gründerfonds (HTGF) und seed + speed Ventures investieren 3,5 Millionen Euro in Covalo (früher als Chemberry bekannt). Das Startup aus Zürich, 2021 von Timo von Bargen und Yann Chilvers gegründet, positioniert sich als „B2B-Plattform, die Konsumgüterherstellern dabei hilft, die besten Lieferanten für Inhaltsstoffe, Dienstleistungen und Verpackungen zu finden“. Mit dem frischen Kapital möchte das Unternehmen die „Weiterentwicklung vom Marktplatz-Pionier zur vertrauenswürdigen Dateninfrastruktur der Branche vorantreiben“. Mehr über Covalo

Penemue 
+++ Nicht genannte Investoren investieren 1,7 Millionen Euro in Penemue. Das Startup aus Freiburg im Breisgau, von Jonas Navid Mehrabanian Al-Nemri, Sara Egetemeyr und Marlon Lückert gegründet, kämpft gegen Hatespeech. „Zu den Kundinnen zählen unter anderem Clubs der ersten und zweiten Fußball-Bundesliga, Akteur*innen der Bundespolitik, Konzerne, Medienhäuser, Organisationen, sowie Artists und Influencer aus Deutschland und Europa“, teilt das Team mit. Mehr über Penemue

Lobby
+++ Der Schweizer Geldgeber Founderful investiert 2,2 Millionen US-Dollar in Lobby. Das Startup aus Zürich, 2025 von Romy Abbrederis, Alex Mugrauer und Muhammad Abdullah gegründet, setzt auf ein Ki-basiertes Buchungssystem. „Instead of manually checking availability, creating and sending proposals, following up, and entering data into the reservation system, Lobby automates the entire booking workflow“, heißt es zum Konzept. Mehr über Lobby

Verrano
+++ Die BMH Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen, Weber Food Technology und die Wurst- und Schinkenmanufaktur Bedford investieren eine ungenannte Summe in Verrano. Das Food-Startup mit Sitz in Frankfurt am Main, 2023 von  Felix Linnenschmidt, Maximilian Bubenheim und Manuel Siskowski gegründet, setzt auf „gereiftes und geräuchertes Wurzelgemüse“.

MERGERS & ACQUISITIONS

afreshed etepetete
+++ Das Linzer Bio-Retterboxen afreshed übernimmt seinen Münchner Wettbewerber etepetete. „Mit dieser Transaktion läutet afreshed die Expansion in den deutschen Markt ein“, heißt es in einer Presseaussendung. afreshed, 2021 von Maximilian Welzenbach, Lukas Forsthuber und Bernhard Bocksrucker gegründet, sammelte zuletzt eine siebenstellige Summe ein. Mehr über afreshed

VENTURE CAPITAL

Beiersdorf Venture Capital 
+++ Das Hamburger Hautpflegeunternehmen Beiersdorf (Nivea) legt seinen zweiten Corporate-Venture-Capital-Fonds (100 Millionen Euro) auf. „Der neue Skin Care Innovation Fund verdoppelt damit das Volumen des 2020 aufgelegten ersten Fonds und unterstreicht Beiersdorfs Anspruch, in der Hautpflege führend zu sein“, teilt das Unternehmen mit. Beiersdorf Venture Capital (BVC) investiert weltweit in alle möglichen Themen rund um Hautpflege (Life Sciences, Biotechnologie, Nachhaltigkeit, KI-Technologien und Gesundheitslösungen). Initial investiert der Corporate-Venture-Capital-Arm von Beiersdorf zwischen 500.000 Euro und 5 Millionen (Seed- bis Series-B). Mehr über BVC

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Foto (oben): azrael74



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eternal.ag – jetzt rücken Roboter zur Ernte aus


#StartupsToWatch

eternal.ag aus Köln sammelte zuletzt 8 Millionen ein. Das junge Robotik- und AgTech-Startup setzt auf autonome Ernteroboter für Gewächshäuser. Das erste Produkt der Jungfirma ist ein vollständig autonomer Ernteroboter für Tomatengewächshäuser.

eternal.ag – jetzt rücken Roboter zur Ernte aus

Zu den vielen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört das millionenschwere Kölner Startup eternal.ag. Das junge Robotik- und AgTech-Startup setzt auf autonome Ernteroboter für Gewächshäuser.

„Wir beseitigen das größte Risiko im Gewächshausbetrieb: die Unsicherheit bei der Arbeitskraft. Unsere autonomen Roboter übernehmen rund um die Uhr anspruchsvolle, repetitive Arbeiten an den Pflanzen“, heißt es zum Konzept. Das erste Produkt der Jungfirma hört auf den naheliegenden Namen Harvester, ein vollständig autonomer Ernteroboter für Tomatengewächshäuser.

Der Düsseldorfer Early-Stage-Investor Simon Capital, Oyster Bay Venture Capital, EquityPitcher Ventures und Backbone Ventures investierten zuletzt 8 Millionen Euro in das Unternehmen, das 2025 von Renji John und Sherry Kunjachan gegründet wurde. 26 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten derzeit für eternal.ag.

„Klimawandel, Fachkräftemangel und steigende Nachfrage bringen die Lebensmittelproduktion an ihre Grenzen. Der Gewächshausanbau gehört zu den effizientesten und nachhaltigsten Methoden, um ganzjährig frische Produkte zu erzeugen. Doch der Arbeitskräftemangel gefährdet die Branche, und Robotik ist die einzige zukunftssichere Lösung, um eine dezentrale, resiliente Lebensmittelversorgung für die nächste Generation aufzubauen. Das erfahrene Team von eternal.ag versteht die Herausforderungen der Erzeuger genau und hat eine Lösung entwickelt, die diese nachhaltig und mit Augenmaß adressiert“, sagt Niklas Leske von Simon Capital zum Investment. Simon Capital hält nun rund 14,4 % am AgTech aus dem Rheinland. 

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln beleuchten wir das dynamische Startup-Ökosystem der Rheinmetropole. Wie sind die Bedingungen für Gründer:innen, welche Investitionen fließen in innovative Ideen und welche Startups setzen neue Impulse? Rund 800 Startups haben Köln bereits als ihren Standort gewählt – unterstützt von einer lebendigen Gründerszene, einer starken Investor:innen-Landschaft sowie zahlreichen Coworking-Spaces, Messen und Netzwerkevents. Als zentrale Anlaufstelle für die Startup- und Innovationsszene stärkt die KölnBusiness Wirtschaftsförderung die Rahmenbedingungen für Gründer:innen, vernetzt sie mit Investor:innen und bietet gezielte Unterstützung. Diese Rubrik wird unterstützt von KölnBusiness. #Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

KoelnBusiness

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Foto (oben): KI





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DHDL: 100.000 Euro für Duft-Shirts – dennoch Deal geplatzt, Gründer denken jetzt radikal um


Deal in der Show, Aus nach der Show: Die Scharfensteins begeistern die Löwen mit Duft-Shirts – doch nach der Show folgt eine komplette Neuausrichtung.

Kai Sven Brehmer-Scharfenstein (l.) und Tim Scharfenstein (r.) präsentieren ihr Duftshirt.

Kai Sven Brehmer-Scharfenstein (l.) und Tim Scharfenstein (r.) präsentieren ihr Duftshirt.
RTL / Bernd-Michael Maurer

Immer nach dem Lieblingsparfüm riechen – bis zur nächsten Wäsche? Das Ehepaar Tim (24) und Kai Scharfenstein (30) aus Köln hat mit dieser Idee die Löwen in der neuesten Folge verzaubert. Sie fordern 100.000 Euro für 25 Prozent und überzeugen letztlich Jana Ensthaler – doch nach der Sendung kommt alles anders.

Überzeugender Pitch mit Live-Schnupper-Test

Die Gründer starteten ihren Auftritt mit den Worten: „Dank Scharfenstein werden bald auch Sie immer nach ihrem Lieblingsduft riechen.“ Als Beweis brachten sie Reality-Star Laurenz Pesch ins Spiel, der per Video und live vorführte, wie sein T-Shirt nach einem ganzen Tag voller Sport, Arbeit und Alltag noch immer frisch duften sollte. Dabei durften sich die Löwen selbst davon überzeugen.Ralf Dümmel ging voran und durfte an dem Testmodell riechen. Sein Fazit: Gar nicht so schlecht! Und selbst Frank Thelen nickte anerkennend.

Der Trick dahinter: Winzige Mikrokapseln, die in einer kleinen Fläche auf dem Rücken der Textilien integriert werden. Sprüht man dann darauf das Lieblingsparfüm, laden sich die Kapseln auf und geben den Duft durch Reibung und Körperwärme frei. Dies soll dann bis zu einer Woche lang anhalten. Die nächste Wäsche soll den Duft dann wieder komplett neutralisieren.

Kritikpunkte und Emotionen

Nach dem Dufttest wird Löwe Frank Thelen aber kritisch: „Warum ist das Duftpolster am Rücken? Unter den Armen riecht man doch viel mehr?“. Die Gründer meinen, der Duft der Kapseln würde auch den Geruch der Arme ausgleichen können. Thelen ist davon wenig überzeugt und meint: „Das ist unappetitlich, man sollte das T-Shirt nach dem Sport waschen!“ Die Gründer kontern gelassen, dies sei nur ein Extrembeispiel – die Kapseln sollten lediglich den Textilduft im Alltag verbessern.

Darf auch mal am Testmodell riechen: Löwe Ralf Dümmel.

Darf auch mal am Testmodell riechen: Löwe Ralf Dümmel.
RTL / Bernd-Michael Maurer

Und dann gibt Judith Williams einen „Millionen-Dollar-Tipp“: „Ihr habt das falsche Kleidungsstück gewählt – Teppiche, Gardinen oder Bettwäsche sind viel sinnvoller!“ Löwin Janna Ensthaler will die beiden Gründer dann aber erstmal persönlich kennenlernen. Also erzählen diese ihre Kennenlern- und Heiratsgeschichte. Sie hätten sich so gut verstanden, dass sie zusammen ein Business machen mussten, meinen die beiden.

Zahlen, Absagen und ein Deal

Löwe Frank Thelen kommt dann wieder zu den Fakten. Er will das Business Model und die Zahlen verstehen. Die Scharfensteins sagen, ihr Startup sei vor einem Monat gestartet und habe bereits 2000 Euro Umsatz gemacht. Dabei würden die Gründer planen, auf zwei Beinen zu stehen: Einerseits würden sie eine eigene Modebrand für Endkunden aufbauen, andererseits ihre Mikrokapseln Unternehmen für Sport- und Outdoor-Bekleidung anbieten.

Die Hilfe der Löwen wollen die Günder vor allem, um an große Unternehmen und wichtige Personen ranzukommen. Ralf Dümmel sieht allerdings hohe Hürden im Textilmarkts und will deswegen nicht investieren. Judith Williams gefällt die doppelte Strategie mit Endkunden und Unternehmenskunden nicht, sie ist deswegen auch raus. Frank Thelen meint, Textil sei nicht sein Thema. Er verspüre deswegen „keine Energie, das Produkt groß zu machen.“ Auch er sagt ab. Gastlöwe Christian Miele lobt die Gründer als Top-Persönlichkeiten, kann aber bei dem speziellen Produkt mit seinem Netzwerk nicht weiterhelfen.

Am Ende ist also nur noch Jana Ensthaler übrig, die hin- und hergerissen ihre Pro- und Contra-Liste vorliest. Sie ist nach wie vor unsicher, auf welches Produkt sich die Gründer spezialisieren sollten. Weg vom T-Shirt, hin zu Teppichen, Vorhängen und Co? Die Scharfensteins versichern, bei ihrem Produkt flexibel zu sein. Nachdem Ensthaler die Bedingung stellt, dass sie zu dritt nochmal über die Produktspezialisierung sprechen, schlägt sie zu und macht den Deal.

Radikaler Pivot ins Longevity-Geschäft

Doch wie ging es nach der Sendung weiter? Janna Ensthaler meint zu Gründerszene, dass ein Investment letztlich nicht zustande gekommen sei. Der kritische Austausch sowie eine Marktanalyse habe bei den Gründern zu einem Umdenken geführt. Diese hätten die Produktion der duftenden T-Shirts nun eingestellt. Neue Regulierungen hätten die Mikrokapseln außerdem als Mikroplastik eingestuft. Das damit verbundene Risiko hätten die Gründer nach eigener Aussage ebenfalls nicht eingehen wollen.

Alternativ hätten sie zu einem neuen Geschäftsmodell gewechselt: „Scharfenstein Longevity“. Mit einem All-In-One Longevity Zellkomplex wollen die Gründer nun gesundes Altern ermöglichen. Ihr Produkt? Zwei Kapseln, welche täglich eingenommen werden und vier wissenschaftlich fundierte Mikronährstoffe enthalten sollen. Die Einnahme unzähliger anderer Medikamente soll damit nicht mehr nötig sein.

Janna Ensthaler ist aufgrund der Neuausrichtung nicht mehr investiert. Sie bleibt aber als Sparringspartnerin verbunden und unterstützt das Team mit Netzwerk, Erfahrung und strategischem Austausch.





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