Künstliche Intelligenz
„Don’t Starve Elsewhere“: Survival‑Hit kehrt nach zehn Jahren zurück
Das diesjährige Line-up der Triple-i-Initiative zeigt vor allem eines: Survival bleibt ein wichtiges Thema im Indie-Bereich, wird aber zunehmend um spannende neue Elemente erweitert. Kein Wunder also, dass die wohl namhafteste Ankündigung unter den rund 40 vorgestellten Titeln die Fortsetzung eines der genreprägenden Spiele war: „Don’t Starve“ wird fortgesetzt.
Weiterlesen nach der Anzeige
„Don’t Starve Elsewhere“ erweitert das bekannte Konzept
Klei Entertainment kündigte mit „Don’t Starve Elsewhere“ die Fortsetzung der mittlerweile dreizehn Jahre alten Survival-Reihe an. Das Studio bleibt dem bekannten Überlebensprinzip treu: Spielende sammeln Materialien, bauen eine Basis und kämpfen gegen eine feindliche Umgebung – allein oder im Multiplayer. Neu ist vor allem die Weltstruktur. Statt flacher Karten setzt Elsewhere auf vertikale Gebiete mit Bergen, Gewässern und Höhlensystemen. Laut Klei wird es verschneite Gipfel, Flüsse und verzweigte Untergrundbereiche geben. Die Spielwelt entsteht weiterhin prozedural, wird also bei jedem Durchlauf neu generiert.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externes YouTube-Video (Google Ireland Limited) geladen.
Don’t Starve Elsewhere – Game Announcement Trailer
Hinzu kommen unterschiedliche Klimazonen, etwa Regen in Waldgebieten oder extreme Kälte in großen Höhen. Eine zentrale Bedrohung bleibt ein sich ausbreitender Nebel, der laut Spielbeschreibung alles verflucht, was er berührt. Spielende müssen entscheiden, ob sie ihm ausweichen oder bewusst hineinlaufen, um Geheimnisse zu erkunden. Wann das schaurige Survival-Abenteuer erhältlich sein wird, bleibt vorerst offen. Bisher ist lediglich der PC via Steam als Plattform bekannt.
Lesen Sie auch
„Pokémon“-Alternative nähert sich „Palworld“ an
Auch Crema stellte mit „Temtem: Pioneers“ eine Fortsetzung vor. Anders als der spielerisch nahe an Nintendos Erfolgsformel aus den „Pokémon“-Spielen angesiedelte Vorgänger verschiebt sich der Fokus hier in Richtung Survival, Crafting und Action-Kämpfe. „Palworld“ lässt grüßen. Das Spiel beginnt in einer neuen Region, die als unerforscht und gefährlich beschrieben wird.
Weiterlesen nach der Anzeige
Dort gilt es, Ressourcen zu sammeln, Ausrüstung zu bauen und eine Unterkunft zu errichten. Das Sammeln von Kreaturen bleibt allerdings erhalten: Die Temtem dienen als Begleiter und Kämpfer und können angepasst werden. Einen Koop-Modus soll es ebenfalls geben. Während das ursprüngliche „Temtem“ noch teilweise über eine längere Early-Access-Phase finanziert wurde, konnte sich Crema dieses Mal Gelder über eine erfolgreiche Kickstarter-Kampagne sichern. Ein Veröffentlichungstermin steht noch aus.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externes YouTube-Video (Google Ireland Limited) geladen.
Temtem: Pioneers – World Premiere Trailer | The Triple-i Initiative
Auch deutsche Studios vertreten: „Solarpunk“ und „Alabaster Dawn“
Deutlich entspannter fällt „Solarpunk“ aus, das vom deutschen Studio Cyberwave entwickelt wird. Spieler bewegen sich mit Luftschiffen über schwebende Inseln und bauen dort allein oder mit anderen Basen aus. Beim Crafting steht hier ein nachhaltiges System im Mittelpunkt: Tiere liefern etwa Ressourcen, ohne Schaden zu nehmen, und Energie wird über Wind, Wasser und Sonne erzeugt. „Solarpunk“ erscheint am 8. Juni 2026 für PC, Xbox Series X/S, Playstation 5 und Nintendo Switch 2.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externes YouTube-Video (Google Ireland Limited) geladen.
Solarpunk – Release Date Trailer | PS5 Games
Das ebenfalls in Deutschland angesiedelte Studio Radical Fish Games zeigte mit „Alabaster Dawn“ den geistigen Nachfolger ihres Indie-Hits „CrossCode“ von 2018. Das am 7. Mai in den Early Access startende Action‑RPG im Pixel-Stil wird neben genretypischen Kämpfen und Rätseln auch den Wiederaufbau einer zerstörten Welt beinhalten.
Neben den genannten Titeln gab es unter anderem auch neue Trailer zum Piraten-Abenteuer „Windrose“, dem neuesten „Castlevania“-Ableger „Belmont’s Curse“ und der Fortsetzung zu „Graveyard Keeper“. Eine vollständige Liste aller Ankündigungen bietet Triple-i auf der Showcase-Website an.
(joe)
Künstliche Intelligenz
Finanzamt 2.0: Steuerbehörden sollen KI mit echten Bürgerdaten trainieren
Die Digitalisierung der deutschen Steuerverwaltung soll einen Zahn zulegen, was Datenschützer und IT-Experten hellhörig machen dürfte. Mit dem Referentenentwurf des Bundesfinanzministeriums für das Jahressteuergesetz 2026 bereitet die Regierung den flächendeckenden Einzug von Systemen mit Künstlicher Intelligenz in die Finanzämter vor. Der Gesetzgeber reagiert damit nach eigener Darstellung auf den fachlichen Handlungsbedarf und die Notwendigkeit, das komplexe deutsche Steuerrecht im digitalen Zeitalter noch effizient verwalten zu können.
Weiterlesen nach der Anzeige
Die technologische Aufrüstung soll laut dem Entwurf vor allem dazu beitragen, den Erfüllungsaufwand in den Behörden zu senken und die Bearbeitung von Steuererklärungen im Massenverfahren zu beschleunigen. Für die Steuerzahler heißt das im Gegenzug, dass ihre sensiblen Finanzdaten künftig zur Optimierung staatlicher Algorithmen herangezogen werden sollen.
Der Kern der Neuregelung verbirgt sich hinter einer unscheinbaren Anpassung der Abgabenordnung. Konkret geht es um den Paragrafen 29c, der die Nutzung personenbezogener Daten für datentechnische Zwecke regelt. Bislang war es für die Finanzbehörden rechtlich aufgrund des Zweckbindungsgrundsatzes der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sehr schwierig, KI-Systeme mit realen Steuerdaten zu füttern.
Nun soll die gesetzliche Erlaubnis kommen, echte, unveränderte Steuerdaten für die Entwicklung, Überprüfung und Modifikation automatisierter Verfahren verwenden zu dürfen. Ein Training mit fiktiven Testdaten sei nicht zielführend, lautet die Begründung, da ein modernes KI-System ohne den Zugriff auf reale Datenstrukturen und Zusammenhänge seine Funktionsfähigkeit verliere oder ungenaue Ergebnisse liefere. Gerade wenn Informationen aus verschiedenen behördlichen Systemen eindeutig miteinander verknüpft werden müssten, stoße die Erstellung künstlicher Testfälle an wirtschaftliche und logische Grenzen.
Echte Steuerdaten für treffsichere Algorithmen
Um den Vorgaben des Datenschutzes dennoch gerecht zu werden, soll der Gesetzgeber das KI-Training mit einer Schutzmaßnahme verknüpfen: Die genutzten personenbezogenen Trainingsdaten müssen dem Plan nach spätestens ein Jahr nach Ende der jeweiligen Entwicklungs- oder Überprüfungsmaßnahme unwiderruflich gelöscht werden. Diese Frist soll verhindern, dass dauerhafte, gläserne Profile von Steuerzahlern zu Forschungszwecken in den Systemen verbleiben.
Zudem versichert das Finanzressort, dass KI im Steuerverfahren nur als Hilfsmittel fungieren werde. Die Entscheidungsbefugnis und die finale Prüfung verblieben beim menschlichen Sachbearbeiter im Finanzamt. Automatisierte, rein algorithmische Steuerbescheide, die zum Nachteil der Bürger ausfallen, soll es nicht geben. Die KI soll primär die Rolle eines Vorprüfers übernehmen, der Unregelmäßigkeiten aufdeckt.
Weiterlesen nach der Anzeige
Um die Attraktivität für forschende Unternehmen zu steigern, sieht der Entwurf eine Ausweitung der steuerlichen Forschungsförderung vor. Unternehmen sollen künftig bis zu 25 Millionen Euro pro Jahr für Investitionen in Forschung und Entwicklung steuerlich geltend machen können. Bislang lag der Deckel bei 15 Millionen. So will das Ministerium einen starken steuerlichen Anreiz setzen, um private Investitionen in Zukunftstechnologien wie KI, Halbleitertechnik und grüne Energien im Inland zu halten und auszuweiten.
(nie)
Künstliche Intelligenz
Wie portless lokales Entwickeln vereinfacht
In lokalen Stacks laufen Frontend, API, Auth, Docs und weitere Tools jeweils auf eigenen Ports. Spätestens mit mehreren parallel ausgeführten Projekten entstehen Portkonflikte und der Überblick geht verloren. Zudem ist die Portlogik für Tests und Agenten unhandlich: Sobald ein Dienst auf einen anderen Port wechselt, stimmen gespeicherte URLs nicht mehr und automatisierte Abläufe brechen ab.
Das Open-Source-CLI-Tool portless aus den Vercel Labs ersetzt klassische Portnummern wie localhost:3000 durch stabile, sprechende .localhost-Domains wie und verwaltet lokale Ports. Das ist nicht nur für Menschen nützlich, sondern auch für KI-Agenten, die Anwendungen so leichter finden und ansteuern können. portless wrappt bestehende dev-Kommandos wie npm run dev oder pnpm dev und leitet den Traffic über einen lokalen Reverse-Proxy mit benannten .localhost-URLs. Statt dass ein Framework direkt an Port 3000 oder 5173 gebunden ist, weist portless dem Prozess im Hintergrund über die Umgebungsvariable PORT einen zufälligen Port zu (standardmäßig im Bereich 4000 bis 4999).

Dr. Fabian Deitelhoff ist IT-Leiter Head of Software Development und Head of Product bei der Education Partners GmbH. Zudem ist er als Autor, Dozent und Softwareentwickler tätig.
Parallel registriert portless ein Mapping von Hostnamen zu diesem Port in einem lokalen Zustand, der das Mapping speichert – beispielsweise das Mapping myapp.localhost zu localhost:4309 – und routet alle Anfragen an transparent zu dieser gemappten Anwendung. Die Portnummer ist damit ein Implementierungsdetail, mit dem Entwicklerinnen und Entwickler im Alltag nicht mehr interagieren müssen.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Wie portless lokales Entwickeln vereinfacht“.
Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.
Künstliche Intelligenz
Mac-Fensterchaos beherrschen, iOS-Tipps, iPad Air und iPhone 17e im Test
Die Mac & i Ausgabe 3/2026 bekommen Sie für kurze Zeit versandkostenfrei im heise shop (sowohl im Print-Format als auch als PDF), zudem gibt es das Heft jetzt im gut sortierten Kiosk und im Bahnhofsbuchhandel. Oder sparen Sie und bekommen obendrauf noch eine Prämie, indem Sie das Abo bestellen.
Weiterlesen nach der Anzeige
Das neue Heft enthält unter anderem folgende Themen:
Fensterchaos beherrschen
Viele offene Programme und Fenster erschweren es, den Überblick zu behalten. macOS bringt praktische Bordmittel für ein gutes Fenstermanagement mit, zudem erleichtern spezialisierte Tools die Arbeit. Wird der Platz trotzdem knapp, hilft ein größerer oder zweiter Monitor. Wir erläutern, was man beim Kauf beachten sollte und wie sich ein Bildschirm optimal am Mac nutzen lässt.
Radeln und wandern mit iPhone und Watch
iPhone an den Lenker und losradeln – doch welche App leitet am besten durch das Terrain? Wir haben zehn iPhone-Apps für Fahrradfahrer verglichen. Und wer bei seinem Spaziergang oder Trailrun das iPhone in der Tasche lassen möchte, erfährt in einem weiteren Artikel, welche App sich auf der Apple Watch für die Navigation eignet.

Ein Blick in die Mac & i Ausgabe 3/2026.
Welchen Mac wählen?
Weiterlesen nach der Anzeige
Wer sich einen Apple-Rechner anschaffen will, steht vor vielen Fragen: Desktop oder Laptop, welcher Prozessor, wie viel RAM, welche SSD-Größe und welches Display? Wir stellen Apples Modellpalette der letzten Jahre vor und geben Tipps zu Gebrauchten. Zudem haben wir das MacBook Pro mit dem Chip M5 Pro im Test.
Weitere Themen der Mac & i 3/2026
- iPhone 17e und iPad Air M4 im Test
- 21 neue Funktionen von iOS und macOS nutzen
- Blutdruck messen und in Apple Health protokollieren: Tipps und Geräte
- Zu Hause den Netzwerktraffic clever lenken
- Ladestationen für iPhone, Watch und AirPods im Vergleich
- Test: Was taugen die AirPods Max 2?
- Exklusivgespräch mit Apple zu M5-Cores
- Tschüss Tim Cook – Apples CEO-Wechsel
- MacBook Neo, der Schrecken der PC-Welt
…und vieles mehr.
Die Mac & i können Sie im heise Shop erwerben (in den ersten Tagen nach der Veröffentlichung versandkostenfrei), im Browser lesen oder in der Mac & i-App für iPhone und iPad, Android-Geräten und Kindle Fire laden.
Kennen Sie schon unsere Webinare?
Unter dem Dach von heise conferences bieten wir Online-Live-Webinare an. Eine ständig aktualisierte Übersicht finden Sie auf der Mac & i Webinarseite. Die nächsten Termine:
(tre)
-
Entwicklung & Codevor 3 MonatenCommunity-Protest erfolgreich: Galera bleibt Open Source in MariaDB
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenBlade‑Battery 2.0 und Flash-Charger: BYD beschleunigt Laden weiter
-
Künstliche Intelligenzvor 3 Monaten
Top 10: Der beste Luftgütesensor im Test – CO₂, Schadstoffe & Schimmel im Blick
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 3 MonatenMähroboter ohne Begrenzungsdraht für Gärten mit bis zu 300 m²
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonateniPhone Fold Leak: Apple spart sich wohl iPad‑Multitasking
-
Künstliche Intelligenzvor 2 Monaten
JBL Bar 1300MK2 im Test: Soundbar mit Dolby Atmos, starkem Bass und Akku‑Rears
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenPetra‑AI: KI soll Frauen in der Perimenopause unterstützen
-
Social Mediavor 2 MonatenVon Kennzeichnung bis Plattformpflichten: Was die EU-Regeln für Influencer Marketing bedeuten – Katy Link im AllSocial Interview
