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Für Industrie und Autos: AMD bringt Ryzen AI Embedded P100 mit Zen 5 und RDNA 3.5


Für Industrie und Autos: AMD bringt Ryzen AI Embedded P100 mit Zen 5 und RDNA 3.5

Bild: AMD

AMD stellt die Nachfolger der CPU-Serie Ryzen Embedded 8000 vor. Die neuen setzen auf Zen 5 und heißen Ryzen AI Embedded P100. Bis zu 12 Kerne, eine GPU, eine NPU und Ethernet gibt es in Kombination mit DDR5 oder LPDDR5X im FP8-BGA-Package mit 28 Watt.

Das „AI“ für Künstliche Intelligenz hält nun auch in das Embedded-Portfolio von AMD Einzug. Industrieanlagen, Roboter und Autos sollen damit beispielsweise bestückt werden. Gegenüber den Vorgängern wird die Zahl der CPU-Kerne im besten Fall verdoppelt, erklärt AMD. Das gilt aber nur für kleinere Varianten, in der Spitze steigt die Zahl der Kerne von zuvor 8 auf nun 12. Die wesentliche Neuerung ist der Wechsel von Zen 4 auf Zen 5 bei der CPU-Architektur. Bei der integrierten GPU gibt es nun bis zu 8 Workgroup Processors, was 16 CUs statt vorher maximal 12 CUs bedeutet.

Auch wenn es AMD im Blog nicht explizit schreibt, weist alles darauf hin, dass es sich um die APU-Familie Gorgon Point handelt, die als Ryzen AI 400 (Pro) für Notebooks und mobile Workstations eingeführt wurden. Somit ist von einem Mix aus vollwertigen Zen-5- und kompakten Zen-5C-Kernen auszugehen, die GPU entspricht dem Typ RDNA 3.5. Bei der integrierten NPU für KI-Aufgaben handelt es sich erneut um die XDNA-2-NPU mit in diesem Fall bis zu 50 TOPS. Bei einigen Modellen (P121, P121i und P122a) wird die Leistung aber auf 30 TOPS beschränkt, diese Modelle besitzen auch die kleinsten GPU-Ausführungen mit lediglich 2 CUs oder 4 CUs.

Modelle und Eckdaten der Serie AMD Ryzen AI Embedded P100
Modelle und Eckdaten der Serie AMD Ryzen AI Embedded P100 (Bild: AMD)

Aufseiten des Speichercontrollers wird DDR5 mit bis zu 5.600 MT/s oder LPDDR5X mit 7.500 MT/s oder 8.533 MT/s unterstützt. Die beiden explizit für Automobile vorgesehenen Varianten P122a und P132a sind nur für LPDDR5X ausgelegt und bieten kein USB4, während diese Schnittstelle sonst doppelt vorhanden ist. PCIe 4.0 ist mit bis zu 16 Lanes vertreten. Diese bieten die Flaggschiffe P185 und P185 i (Industrial), deren 12 Kerne mit maximal 5,1 GHz arbeiten. Ein P121(i) kommt hingegen nur auf 4 Kerne und 14 PCIe-Lanes.

Bei der Hälfte der insgesamt 12 verschiedenen Ryzen AI Embedded P100 gibt es integriertes Ethernet mit 10 Gbit/s im Doppelpack. Softwareseitig unterstützen die APUs KI-Anwendungen via AMD ROCm. AMD verspricht zudem eine Verfügbarkeit für die nächsten 10 Jahre, damit Firmen solange gleichwertigen Ersatz erhalten können.

Marktstart im Sommer

Laut AMD werden die Modelle mit 8 bis 12 Kernen aktuell bemustert und sollen ab Juli 2026 aus der Serienfertigung verfügbar sein. Die Modelle mit 4 oder 6 Kernen sollen im zweiten Quartal die Serienfertigung erreichen.

Ryzen AI X100 mit bis zu 16 Kernen folgen

Neben dem Dutzend der heute vorgestellten Ryzen AI Embedded stehen weitere bereits in den Startlöchern. Wie AMD im Januar angekündigt hat, sind außerdem noch die Ryzen AI X100 geplant. Das „X“ steht zunächst einmal für bis zu 16 Kerne, mehr Details liegen zu dieser Serie noch nicht vor. Sie sollen noch im Laufe des ersten Halbjahres bemustert werden, sodass ein Marktstart im zweiten Halbjahr wahrscheinlich ist.



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Thermal Grizzly: Erste Lüfter, WireView II, eine Noctua Edition und TG Coating


Thermal Grizzly hat auf der Computex gleich eine ganze Palette an neuen Produkten vorgestellt. Mit den Gehäuselüftern „DeltaMate Purrformante“ in zwei Dimensionen befindet sich auch der Einstieg in ein ganz neues Produktsegment darunter. Updates gab es auch für WireView und die Full-Cover-GPU-Wasserkühler der DeltaMate-Serie.

Die ersten Lüfter von Thermal Grizzly

Mit den DeltaMate Purrformante steigt Thermal Grizzly in den Markt für Gehäuselüfter ein. Die in 120 mm und 140 mm in Schwarz verfügbaren Lüfter sitzen in einem verwindungssteifen Aluminiumrahmen, was es dem Hersteller ermöglicht hat, den Durchmessers des Rotors mit den Flügeln vergleichsweise groß ausfallen zu lassen. Die Bohrungen zum Verschrauben im Gehäuse sind unter magnetisch befestigten Blenden versteckt.

Thermal Grizzly DeltaMate Purrformante: Die ersten Lüfter aus Hohen Neuendorf
Thermal Grizzly DeltaMate Purrformante: Die ersten Lüfter aus Hohen Neuendorf

Die Lüfter ermöglichen Daisy-Chaining, die Verbindung findet über USB-A statt. Der jeweils letzte Lüfter einer Reihe wird wiederum mittels USB-A-auf-4-Pin-PWM/RGB-Adapterkabel mit dem Mainboard verbunden.

Thermal Grizzly DeltaMate Purrformante: Die ersten Lüfter aus Hohen Neuendorf

Die Roadmap kennt vier Varianten der neuen Lüfter:

  • DeltaMate Fan – P120 Black
  • DeltaMate Fan – P120 Black (Triple Pack)
  • DeltaMate Fan – P140 Black
  • DeltaMate Fan – P140 Black (Triple Pack

WireView (Pro) II in teurer und günstiger

WireView Pro II Noctua Edition

Der WireView Pro II (Test) besitzt einen Lüfter, der je nach Setup (z.B. Grafikkarten-Luftkühler vs. Custom-Wakü) nie, selten oder häufig zu hören sein kann. In der neuen, etwas größeren WireView Pro II Noctua Edition hat Thermal Grizzly den bisher verwendeten 30-mm-Lüfter gegen einen rahmenlosen Noctua NF-A4x10 PWM getauscht und zusammen mit Noctua das Lüftergitter daran angepasst.

Thermal Grizzly WireView Pro II Noctua Edition – Besserer Lüfter für 199 Euro
Thermal Grizzly WireView Pro II Noctua Edition – Besserer Lüfter für 199 Euro

Der Aufpreis hat es allerdings in sich: 199 Euro werden für diese Version verlangt, 60 Euro mehr als für das Standardmodell. Thermal Grizzly verweist dabei darauf, dass die Kosten zu einem Großteil dem Zukauf des Lüfters geschuldet sind. Er sei aber auch wirklich sehr, sehr gut.

WireView II

Am anderen Ende der Preisskala präsentiert Thermal Grizzly mit dem WireView II eine günstigere Version, die auf einen Lüfter, das Display und die Möglichkeit zum Anschluss externer Temperatursensoren verzichtet. Die Anzahl der genutzten Platinen kann damit von zwei auf eine reduziert werden.

Thermal Grizzly WireView II – ohne Display und Zusatz-Temperatursensoren schon ab 79 Euro verfügbar
Thermal Grizzly WireView II – ohne Display und Zusatz-Temperatursensoren schon ab 79 Euro verfügbar

Der WireView II kommt ansonsten mit derselben Funktionalität wie der WireView Pro II auf den Markt, der Preis liegt bei 79 Euro. Vorerst sind zwei Varianten geplant: Normal Black und Reversed Black. Eine Kabelversion oder eine weiße Variante stehen nicht auf der Roadmap.

Neue Beschichtung für DeltaMate GPU Block

Eine Alternative zur Nickelbeschichtung, die mit der Zeit optisch an Qualität einbüßt, hat Thermal Grizzly in Kooperation mit dem Schweizer Hersteller für PVD- und PECVD-Beschichtungsanlagen Platit vorgestellt.

Thermal Grizzly Coating: Fortgeschrittene Beschichtungsvarianten dank Kooperation mit Platit aus der Schweiz

Vier verschiedene Varianten wurden vor Ort anhand des DeltaMate GPU Block präsentiert:

  1. TG X: Beschichtung auf Nitrid-Basis
  2. TG O: Mehrschichtige Beschichtung auf Oxynitrid-Basis
  3. TG C: Mehrschichtige Beschichtung auf Kohlenstoffbasis
  4. TG M: Mehrschichtige metallische Beschichtung, deren Korrosionsbeständigkeit gegenüber der Metalllegierung Gallium-Indium (GaIn) sie besonders geeignet für Anwendungen mit Kontakt zu Flüssigmetall-Wärmeleitpaste macht.

Thermal Grizzly nimmt die Beschichtung auf Anlagen von Platit selbst am Firmensitz in Hohen Neuendorf bei Berlin vor.

Experiment mit Industriediamanten

Ein Experiment stellte Thermal Grizzly mit einem Direct-Die-CPU-Wasserkühler aus, der den Kontakt zu den Ryzen-Chips über weniger als 1 mm dünne, für die bessere Handhabung mit Wärmeleitpaste allerdings hauchdünn metallisch beschichtete Industriediamanten herstellt.

Ein Experiment: Direct-Die-CPU-Wasserkühler mit Kontaktflächen aus Industrie-Diamant
Ein Experiment: Direct-Die-CPU-Wasserkühler mit Kontaktflächen aus Industrie-Diamant

Interne Tests hätten allerdings ergeben, dass der Zusatznutzen trotz der extrem hohen Wärmeleitfähigkeit von Diamant (2.300 W/(m*K) vs. 390 W/(m*K) bei Kupfer) die Kosten nicht rechtfertige, daher wird es ein solches Produkt nach aktuellem Stand nicht zur Serienreife schaffen. Einen Produktnamen gibt es hingegen schon: „Mycro Direct-Die Diamond“.

Wer am Stand in Taipeh aufmerksam den Blick nach oben schweifen ließ, konnte noch ein neues Produkt entdecken: einen Radiator. Am Ende hat sich Thermal Grizzly aber dagegen entschieden, auch dieses neue Produkt bereits in Taipeh zu zeigen.



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Clockwork Revolution: Steampunk-Zeitreisen im Jahr 2027 auf PC und Xbox


Clockwork Revolution gibt mit neuem Gameplay ein spannendes Lebenszeichen von sich und zeigt eine weitere von vielen möglichen Realitäten im Spiel. Beginnen sollen die Steampunk-Zeitreisen mit weitreichenden Entscheidungsmöglichkeiten im kommenden Jahr, wo der Titel einer der potentiell interessantesten Neuerscheinungen ist.

Mehr als ein Jahr nach dem letzten Gameplay-Trailer gibt es wieder Neues von inXiles neuestem Action-Rollenspiel. Was dort gezeigt wird, ist jedoch nur eine Version der Spielwelt, das heben die Entwickler ausdrücklich hervor. Denn wer die Hauptfigur Morgan sei und was aus ihr und damit der viktorianischen Metropole Avalon werde, entscheiden Spieler. Und das soll ausdrücklich weitreichende Auswirkungen haben.

Zeitreisen ändern alles

Der Kniff dafür sind Zeitreisen. Sowohl der Spieler als auch die große Gegenspielerin Lady Ironwood begeben sich regelmäßig in die Vergangenheit, um Schlüsselstellen der Geschichte umzuändern. Die Auswirkungen sehen sie sofort und in gravierender Form nach ihrer Rückkehr. Als Wegweiser durch die sich immer weiter verzweigenden Entscheidungen dient der Begleiter Prentice. Der fliegender Roboter leitet durch die Zeit und sorgt dafür, dass der Spieler über das „Chronometer“ Zeit manipulieren kann. Im Trailer wird gezeigt, wie diese Fähigkeiten zum Neupositionieren von Objekten im Kampf und zum Problemlösen genutzt werden.

Um die Auswirkungen deutlicher hervorzuheben, werden dem Spieler Mitglieder der Gang Rotten Row Hooligans als Begleiter an die Seite gestellt. Sie sind nicht als „Follower“ zu verstehen, sondern die Crew im Hintergrund mit eigenen Leben – und zu verlieren, wenn Spieler anfangen mit der Zeit und Ereignissen herumzuspielen, versprechen die Entwickler. Viele Auswirkungen solle man nicht kommen sehen.

Nächstes Jahr geht es los

Starten soll Clockwork Revolution im kommenden Jahr, einen genauen Termin oder ein Quartal nennt Microsoft aber noch nicht. Insofern ist damit zu rechnen, dass der Titel eher für die zweite Jahreshälfte vorgesehen ist. Wie Gears of War: E-Day handelt es sich um ein „Xbox Console exclusive“-Spiel, das auf der Xbox Series X|S, über den Game Pass und auf dem PC gespielt werden kann. Die PlayStation 5 wird nicht bedient.



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Kompakter 6-Zoll-E-Reader: Boox Go 6 (Gen. 2) richtet sich vor allem an mobile Nutzer


Kompakter 6-Zoll-E-Reader: Boox Go 6 (Gen. 2) richtet sich vor allem an mobile Nutzer

Bild: Boox

Die zweite Generation des Go 6 soll laut Boox ein kompakter E-Book-Reader sein, der sich an Reisende, Pendler und andere mobile Nutzer richtet. Das neue Modell kombiniert handschriftliche Notizfunktionen mit der Flexibilität von Android und will Lesen, Schreiben sowie die digitale Organisation in einem handlichen Gerät vereinen.

Für kleines Gepäck gemacht und von diesem inspiriert

Im Mittelpunkt der neuen Generation steht ein vollständig überarbeitetes Design, für das laut Hersteller Reisekoffer als Vorbild gedient haben sollen. Die strukturierte Rückseite mit griffigen Rillen und abgerundeten Kanten soll nicht nur optische Akzente setzen, sondern zugleich die Handhabung verbessern. Mit Abmessungen von lediglich 109 × 149 × 6,8 mm soll sich der Reader problemlos in Jackentaschen, Handtaschen oder kleinerem Gepäck verstauen lassen und so zum ständigen Begleiter werden. Das geringe Gewicht von 160 g soll diesen Anspruch zusätzlich unterstreichen.

Fast 6 Jahre altes Android als OS

Das sechs Zoll große Graustufen-Display löst mit 1.072 × 1.448 Bildpunkten auf und erreicht eine Pixeldichte von 300 ppi, wodurch Texte scharf dargestellt werden sollen. Eine Vordergrundbeleuchtung mit integriertem Blaulichtfilter soll Inhalte zudem auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen gut lesbar halten. Angetrieben wird der neue Reader von einem nicht näher bezeichneten Achtkern-SoC aus dem Hause Qualcomm, dem 3 GB Arbeitsspeicher sowie 32 GB interner Speicher zur Seite stehen. Letzterer lässt sich zusätzlich per microSD-Karte erweitern. Zur weiteren Ausstattung zählen WLAN im 2,4- und 5-GHz-Band sowie Bluetooth 5. Für die Energieversorgung sorgt ein Akku mit einer Kapazität von 1.500 mAh, der für eine ausreichende Laufzeit sorgen soll.

Die Stiftunterstützung erweitert die Möglichkeiten des Boox Go 6 (Gen. 2) deutlich
Die Stiftunterstützung erweitert die Möglichkeiten des Boox Go 6 (Gen. 2) deutlich (Bild: Boox)
Die geriffelte Rückseite des Boox Go 6 (Gen. 2) soll den Reader griffiger machen
Die geriffelte Rückseite des Boox Go 6 (Gen. 2) soll den Reader griffiger machen (Bild: Boox)

Die technische Ausstattung ist bei der Nutzung des nicht mehr ganz taufrischen Android 11 und vor allem bei der damit verbundenen Unterstützung des Google Play Store jedoch erforderlich. Dadurch lässt sich der E-Book-Reader mit einer Vielzahl zusätzlicher Anwendungen ausstatten, was die Einsatzmöglichkeiten deutlich erweitert. Bereits ab Werk unterstützt der Go 6 (Gen. 2) zahlreiche Dateiformate, dank Android-Unterstützung können darüber hinaus beispielsweise über die aufgespielte Kindle-App auch DRM-geschützte E-Books auf dem neuen Reader gelesen werden.

Stiftunterstützung für größere Nutzungsmöglichkeiten

Neu ist zudem die Unterstützung des im Lieferumfang enthaltenen InkSense Plus-Stylus. Dieser erweitert den klassischen Funktionsumfang eines E-Book-Readers noch einmal um Anmerkungen in Büchern, Markierungen von Textpassagen sowie handschriftliche Notizen. Der Stift bietet die üblichen 4.096 Druckstufen, unterstützt Neigungserkennung und verfügt über eine Taste, die individuellen mit Funktionen belegt werden kann.

Verkaufsstart hat begonnen

Der Boox Go 6 (Gen. 2) ist ab sofort in den vier Farbvarianten Plum, Stone, Shell und Custard erhältlich. Für den E-Book-Reader nennt der Hersteller eine unverbindliche Preisempfehlung von 199,99 Euro.



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